HUMISAL Folge 20 Die Lösung der Schuldfrage befreit mich nicht von der Eigenverantwortung – sorry! Hubert Möhrle

Hubert Möhrle

An der Schuldfrage herum zu diskutieren ist eine faule Ausrede, sich nicht als Beteiligter zur Tat zu bekennen. Damit wird die Opfer-, Täterseite verstärkt, sie reiben sich gegeneinander auf, bleiben in diesem Hin und Her argumentieren hängen. Letztlich führt dies zu einer immer größer werdenden Verwirrung und Verirrung. Dies ist ein enormer Kraftaufwand, ein enormer Energieeinsatz, Energieverschwendung und das Geschehene bleibt unverändert bestehen. Es kettet Opfer und Täter immer noch mehr aneinander, führt zu Verhärtung, provoziert ein sich stärker werdendes Verbeißen und beide verlieren den Überblick, wissen zuletzt nicht mal mehr den Grund, weshalb sie sich aufreiben. Beide ziehen sich auf ein niedriges Energieniveau herunter und kommen dort schwerlich heraus.

Was ist die Lösung?

In karmischen Zusammenhängen gedacht, drehen sich immer wieder Opfer-, Tätersituationen um. Das heißt, wenn z.B. Jemand in einer früheren Inkarnation einem anderen Böses angetan hat, so kommt der Täter in einer späteren Inkarnation in die Situation hinein, was er seinem früheren Opfer angetan hat, um dies zu erleben und zu erfahren.

Heute, aufgrund dessen, daß wir uns in der Zeit der sog. Bewußtseinsseelenentwicklung befinden, werden uns diese Zusammenhänge bewußt, wir können damit umgehen, was in früheren Zeiten nicht möglich war.

Es wäre eine verpasste Chance, sich an irgendeiner Schuldfrage, diese zu klären, zu verbeißen, statt in den Tiefen unseres Seins aufzuräumen.

Einer Art oberflächlichem Überfliegertum gleich, würden wir weiterhin wie Blätter im Wind lenkbar bleiben, entwurzelt und vom göttlichen Ursprung abgeschnitten. Ist das gewollt, Absicht? Wenn ja, von wem und wozu?

Nun lasse ich eine Klientin zu Wort kommen:

Meine Intention für meine Prozessarbeit mit Hubert war, wieder richtig in meine wirkliche Kraft zu kommen. Nach Auflösen „kleinerer“ Themen stellte sich bei mir ein inneres Aufwallen der Angst und Ablehnung ein, denn ich spürte, jetzt steht etwas Wesentliches an. Am liebsten wäre ich davon gelaufen. In einem normalen Gespräch erzählte mir Hubert ehrlich was er über seine Schatten der Vergangenheit herausgefunden hatte und wie er es löste. Er stand dazu. Und das erleichterte mir den Zugang zu meinem Schatten- zu etwas was ich in einem anderen Leben Dunkles getan habe. Es war schwer für mich in diese Dunkelheit reinzugehen und mir das wirklich anzuschauen. Hubert leitete mich sachte an und wir holten hohe geistige Helfer dazu. So konnte ich durch diesen Prozess durchgehen. Ich stelle nun etwas Erstaunliches fest: Durch das Erlösen dieses Schattens wurde eine starke Kraft frei. Eine Kraft, die vorher unterbunden war. Keiner kann mir mehr „Schuld zuweisen“, denn ich weiß was ich getan habe und ich verantworte es. Dieses Hin- und Herschaukeln zwischen „Ich bin schuld- du bist schuld“ ist befreit. Es ist wie ein Betrachten aus einer höheren Perspektive und man erkennt die größeren Zusammenhänge. Die Schuld ist eine Illusion und ist dazu da, sich selbst und andere klein zu halten. Die, durch die Prozessarbeit, frei gewordene Kraft kann ich nun für etwas Konstruktives, Aufbauendes, Lebensbejahendes nutzen.

Möge mein Erfahrungsbericht den ein oder anderen anstecken 😉

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