Wut & die Geisteskraft der Elimination. Space Traveller

Liebe Mitreisende,

eine Frage, die viele von uns immer wieder beschĂ€ftigt: Was mache ich mit meinem Ärger?

Selbst, wer sich konsequent von MSM fern hĂ€lt und vielleicht auch noch in sein persönliches Refugium zurĂŒckzieht, kommt   unweigerlich trotzdem in Kontakt mit dem, was sich „da draußen“ abspielt.  Auch nach 2 Jahren bin ich immer wieder fassungslos und zutiefst erschĂŒttert, dass das servierte Gericht brav gegessen wird – obwohl es bis zum Himmel stinkt! -, ohne zu hinterfragen oder den gesunden Menschenverstand einzusetzen; geschweige denn, aktiv zu werden und selbstĂ€ndig zu recherchieren. Dabei gerate ich regelmĂ€ĂŸig in Rage – nicht auf die Menschen, die  gutglĂ€ubig den Napf leeren, sondern auf das System und die SystembĂŒttel, die sich wider besseren (Ge-)Wissens an diesem Verbrechen gegen die Menschheit beteiligen.

RĂŒckzug ist also keine wirkliche Lösung, auch wenn sie vorĂŒbergehend Erleichterung und eine Ruhepause bringt und hilft, in der eigenen Mitte zu bleiben.

 Ich fange bei den „Basics“ an: 

Ärger und Wut sind eine ungeheure Kraft und Energie. GrundsĂ€tzlich ist Energie weder gut noch böse, nur wir   bewerten es nach unserem Glaubenssystem (damit meine ich Überzeugungen, kein religiöses Bekenntnis) positiv oder negativ. Wut ist in  ihrer Grundeigenschaft eine aggressive (lat. vom Deponens aggredÄ« = sich zubewegen auf [etw./jdn.]; heranschreiten; sich nĂ€hern),  nach außen gerichtete Kraft. Es ist eine Energie, die sich (wie jede Energie, nur mit mehr „Schmackes“) unbedingt ausdrĂŒcken will.   Mit einer Bewertung geben wir der Kraft eine PrĂ€gung und Bestimmung. Diese kann positiv oder negativ ausfallen und wir bestimmen somit selbst, ob wir uns gut oder schlecht fĂŒhlen. Die Bewertung und deine GefĂŒhlslage hĂ€ngen von deinem Wertesystem ab, von dem, was   du als gut oder schlecht ansiehst. Das gĂ€ngige Wertesystem der Gesellschaft wird dir von klein auf anerzogen.

Das Verkehrteste wĂ€re, sie einfach herunter zu schlucken, zu rationalisieren und zu verdrĂ€ngen. Da sie dann keinen Ausdruck im Leben findet,  richtet sich diese Kraft gegen dich selbst. Wenn du das lang genug machst, wirst du irgendwann ernsthaft krank.  Zuerst schlĂ€gt sie sich jedoch auf dein GemĂŒt. Du wirst depressiv (lat. Depressio  = UnterdrĂŒckung) und es können irrationale Ängste (Panikattacken) entstehen. Dies hĂ€ngt u.a. mit deinem (dem der meisten Menschen) Wertesystem zusammen. Angst zu haben ist legitim, akzeptabel und bis zu einem gewissen Grad „normal“. Fast jeder hat dafĂŒr VerstĂ€ndnis, du erhĂ€ltst Zuspruch, Trost und MitgefĂŒhl und  bleibst ein anerkanntes Mitglied der Gesellschaft  –  wĂŒtend zu sein macht dich zur Gefahr und zum Außenseiter.  Angst lĂ€sst dich wie ein hilfloses Opfer erscheinen. Wut hingegen ist tabu – genau wie der Tod.

Wut  könnte dich in deine Power und  etwas in Bewegung und VerĂ€nderung bringen. Du könntest zum TĂ€ter im Sinne von „etwas tun, etwas unternehmen, etwas verĂ€ndern“ werden, du könntest dir plötzlich und „schlag“-artig deiner unglaublichen Kraft bewusst werden – das ist vom System nicht gewĂŒnscht.  Die Matrix  will folgsame und  abhĂ€ngige Arbeitstiere, keine selbst denkenden, selbst entscheidenden und eigenverantwortlichen Menschen. 

TĂ€ter zu sein in dem Sinne, wie ich ihn meine, heißt nicht, mit einem Messer herum zu laufen und Leute abzuschlachten. Es bedeutet auch nicht, andere zu verletzen oder zu etwas zu zwingen. Dennoch assoziieren die meisten von uns als allererstes dies mit dem Wort – ist das nicht interessant?

Ein TĂ€ter zu sein heißt in erster Instanz aktiv zu werden!

Ärger und Wut sind extrem machtvolle GefĂŒhle, die in ihrem Ausdruck nach Bewegung verlangen –   im Sinne von VerĂ€nderung!

NatĂŒrlich steckt in dieser Kraft auch ein Gewaltpotenzial – es wĂ€re fatal, das zu ignorieren oder zu unterschĂ€tzen.  Ich sage öfters, hĂ€tte ich mich nicht fĂŒr den spirituellen Weg des Erwachens und Erinnerns entschieden, wĂ€re ich Revoluzzer geworden. Wenn ich die Wut spĂŒre, ist da durchaus auch Gewaltbereitschaft – nicht, andere zu verletzen, aber z.B. ein GebĂ€ude zum Einsturz zu bringen, wĂ€re durchaus denkbar… Diese ungeheure Kraft ist ein Arkanum und wird im Tarot durch den „Turm“ dargestellt – der manchmal auch „heilige AltĂ€re“ sprengt oder Kataklysmen ankĂŒndigt.

Wichtige und hilfreiche Schritte, konstruktiv mit deinem Zorn umzugehen, sind:

  1. ERLAUBE DIR, ihn zu fĂŒhlen!
  2. Halte inne, bevor du zur Tat schreitest oder verbal andere angreifst. 
  3. Entscheide BEWUSST, WOFÜR du die Wut NUTZEN willst. Es ist eine aktive, sich bewegende und verĂ€nderungswillige Kraft. In die fĂŒr dich richtige Bahn gelenkt, kann sie DEIN GANZES POTENZIAL FREI SETZEN!!
  4. Bevor du etwas im Außen Ă€nderst, ÜBERPRÜFE, WAS du IN DEINEM INNEREN VERÄNDERN KANNST. Dieser Schritt gilt v.a. den GeĂŒbten im Umgang mit ihrem Ärger.  Wer bisher nicht wirklich gelernt hat, mit dieser Kraft umzugehen, erlebt sie vielleicht eher wie den Ausbruch eines Vulkans. Da ist durch langes ZurĂŒckhalten dann ein so hoher Druck entstanden, dass tatsĂ€chlich erst einmal „Dampf abgelassen“ werden muss, bevor so viel Selbstbeherrschung entsteht, dass du dir tatsĂ€chlich die Zeit fĂŒr Selbstreflexion nimmst.
    Auch fĂŒr diesen gewaltigen Druckabbau gibt es wunderbare Optionen, z.B.:  Schnapp dir eine dieser quietschbunten Schwimmnudeln und schlage auf dein Sofa ein. Geh in den Wald und brĂŒll deinen Frust heraus. Das können Worte (die du sonst eher nicht in den Mund nimmst) sein oder einfach nur Urschreie Ă  la Tarzan. Hack Holz im Garten. Leg Heavy Metal Musik auf und schĂŒttle deinen Körper so richtig durch (hier geht es nicht um Style, sondern du lĂ€sst deinem Körper FREIEN LAUF, wie er sich bewegen möchte!). Bist du im BĂŒro oder auf der Arbeit, sag, du gehst auf’s Klo und dann gehst du dorthin oder raus und schlĂ€gst gegen eine Wand. Oder du hast vorsorglich ein kleines Kissen dabei, das du dir vor den Mund hĂ€ltst und dann da hinein schreist (falls es dich stört, dass andere dich hören könnten). 
    Oft genug habe ich erlebt, wie durch so bewusste und gezielte Übungen aus dem angestauten Zorn befreites Lachen wird!  Ein ganz wesentliches Element ist, dass du nicht mehr einfach nur reagierst, wenn jemand deine Knöpfe drĂŒckt! Du lernst so ziemlich schnell, dich nicht von Emotionen beherrschen zu lassen und unterbrichst die ĂŒbliche Verlaufskette (ihr kennt den Spruch: „Ich konnte nicht anders; es ĂŒberkam mich einfach.“)
    Auf jeden Fall wirst du dich hinterher garantiert erleichtert, befreiter und ruhiger fĂŒhlen. Vielleicht auch etwas erschöpft – das hĂ€ngt damit zusammen, dass du das eigentliche Problem noch nicht gelöst hast.  Doch nun bist du den grĂ¶ĂŸten Druck los und hast die nötige Ruhe, um dich Schritt 3 und 4  intensiver zu widmen. Diese Schritte sind notwendig, wenn du wirklich etwas Ă€ndern willst. Ansonsten betreibst du nur Schadensbegrenzung.

Die Wut ist eine Kraft von der StÀrke und Gewalt der Sonne. Ja, genau so eine Power ist das!

Meine LieblingsĂŒbung ist die Vorstellung, dass dieser Ärger wie eine Sonne in und aus mir strahlt. Ich gebe ihm die Intention, zu leuchten und zu strahlen wie die Sonne und dass dieses Licht die Energie der Freiheit in mir und anderen weckt.

Fast ein bisschen wie die New Yorker Freiheitsstatue. Ich bin dann eine FackeltrĂ€gerin fĂŒr die Freiheit.

Das ist eine tolle Umsetzungsmöglichkeit des schon oft an vielen Orten gelesenen Aufrufs, dein Licht auszustrahlen, dein Licht zu halten, zu leuchten und zu strahlen.

Ich erlaube mir, sie zu fĂŒhlen, auch wo sie im Körper sitzt.  Die Kraft der Wut (ein Aspekt der Schöpfer-/Schaffens- oder Lebenskraft) kommt aus dem ersten Chakra. Diese Sonne strahlt bei mir aus dem Unterleib und das fĂŒhlt sich richtig, gut und Ă€ußerst kraftvoll an.  Probiere es gerne aus, wenn du möchtest. Möglicherweise sitzt sie bei dir woanders, das kann durchaus sein. Nur bitte stell es dir nicht vor, sondern VERTRAUE AUF DEIN FÜHLEN.

Im ersten Chakra sitzt die Geisteskraft der Elimination und Ausscheidung.  Nicht nur körperlich, sondern auch mental-emotional. Deinen Zorn  zu nutzen, um dich und deine GefĂŒhle und Gedanken zu reinigen und spirituellen Detox  (damit sind auch Clearings gemeint) zu betreiben, ist eine weitere wundervolle  Alternative. Wer sich mehr mit dieser Kraft und ihren Aspekten beschĂ€ftigen, auseinandersetzen und sie meistern möchte, dem empfehle ich  ie Bewusstseinsarbeit mit dem dazugehörigen Symbol, das bei uns als Datei erhĂ€ltlich ist. Es gibt eine weibliche und eine mĂ€nnliche Sigille.  Die Beherrschung dieser Geisteskraft dient dem verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpferkraft auch in ihrer zerstörerischen Natur. Ihr wisst, um Neues und Platz dafĂŒr zu schaffen, muss oft (nicht immer) Altes zerstört werden. Die Kunst liegt darin zu erkennen, WAS dafĂŒr ver-NICHT-et werden muss. Der Wandlungsprozess beginnt IMMER bei und IN dir SELBST. Das ist das, was die meisten vergessen haben… 

Ausscheidung  ist auch ein anderes Wort fĂŒr Loslassen.

Du kannst nur loslassen, was du – genau wie dein Körper – verarbeitet hast. Wenn du Wut, Schmerz, Trauer, Angst unterdrĂŒckst, mit etwas anderem kompensierst oder nur ausagierst, kannst du es nicht loslassen. Es will gefĂŒhlt, es will gelebt werden. Um heraus zu finden, WIE du dem Ausdruck verleihst, braucht es eine HINWENDUNG zu diesen GefĂŒhlen (statt der bisherigen Ablehnung). 

Loslassen wiederum ist ein anderes Wort fĂŒr BEFREIUNG.  Wer loslassen kann, fĂŒhlt sich frei. Im Gegensatz zum aktiven Ausscheiden ist loslassen ein passiver Vorgang, den du willentlich nicht steuern kannst. Du kannst dich zwar bereit erklĂ€ren, etwas oder jemanden loszulassen (das ist der erste Schritt), doch dein Verstand  kann dies nicht kontrollieren oder steuern, da es ein GEFÜHL ist.   Die GefĂŒhle obliegen der Herrschaft der Seele.  Deine Seele WERTET NICHT! FĂŒr deine Seele bedeutet FÜLLE die FĂŒlle ALLER GEFÜHLE (beachte die Ähnlichkeit: fĂŒhle und FĂŒlle!). Ein (unangenehmes) GefĂŒhl kann sich erst auf-lösen, wenn es bereitwillig ANGENOMMEN und gelebt (gefĂŒhlt und ausgedrĂŒckt) wurde. Annehmen heißt, du hast keinen Widerwillen dagegen und verurteilst es nicht. Das geht nur, wenn du dein Bewertungsschema von gut und schlecht aufgibst (aufgeben = aktives Loslassen). Aufgeben ist ein willentlicher Akt, den du mit deinem Verstand steuern kannst.

Du siehst schon, wie elementar wichtig diese Geisteskraft ist.  Nicht ohne Grund sitzt sie deshalb im ersten Chakra. Es ist die Kraft der Schöpfung als auch der Zerstörung mit all den zugehörigen GefĂŒhlen in ihrer Grundform. Das Leben in der 5. Dichte erfordert die Beherrschung dieser Energien, KrĂ€fte und GefĂŒhle.  Der beste Zeitpunkt, sich ihnen liebevoll (diese Liebe muss weder ĂŒberschwenglich noch romantisch sein) und mit echtem MitfĂŒhlen fĂŒr dich und mit dir selbst zu widmen, ist JETZT.

Die derzeitigen galaktischen Strahlungswellen sind Wellen der Freiheit. Sie wecken all das in dir, was sich noch in Gefangenschaft befindet und befreit werden will. Begegne dir selbst mit Ehrlichkeit, MitgefĂŒhl, Wohlwollen und FĂŒrsorge, statt dich zu bewerten oder so zu tun, als hĂ€ttest du das alles schon hinter dir. Der Spiegel der Welt „da draußen“ zeigt dir ganz genau, wo du stehst.

Sei voll tiefer Zuneigung mit dir selbst – und alles löst sich fast ganz all-ein(s) – wie Magie.

Mit magischen GrĂŒĂŸen voller Feenstaub und Sternenglanz,

V. D. Shadar

Sirian Healer & Ambassador

Galactic Federation Ground Crew

Bild:  Here and Now – Alexa

https://space-traveller-awakening.jimdofree.com/2022/01/25/wut-die-geisteskraft-der-elimination/