Herzhueter: „Reissverschluss und Vakuum“, vom 12.06.2019

Heute morgen war entgegen des ĂŒblichen Verkehrs eines Mittwochs hier im Westen Deutschlands doch viel los. Eigentlich eher ein Dienstag, vom Verkehr auf den Straßen her gesehen. Und doch fiel auf, dass an einigen EinfĂ€delungen auch entgegen der sonstigen Beobachtung das Prinzip “Reißverschluss” durchaus funktionierte. Von einigen Autofahrern wurden sogar mehrere EinfĂ€dler hereingelassen. Ungewöhnlich


Ein schwingendes Miteinander ergab sich dann, ein Fließen, ein gemeinsames Energiefeld der Gemeinschaft. Es war spĂŒrbar. Hier wirkten Menschen und Seelen zusammen und erschufen etwas Gemeinsames. Etwas das mehr war als die Summe seiner Einzelteile. Es bestand eine unausgesprochene Einigkeit. Wir wollen gemeinsam und ohne Konkurrenz hier sein. Und dann darf der Einzelne auch mal vor. Oder auch zwei.

Das passte gut zu den gefĂŒhlten Energiefeldern der letzten Tage. Auf der einen Seite war die Energie des vergangenen Mondes zu spĂŒren mit Dynamik und Leichtigkeit, zum Anderen jedoch auch eine Art Vakuum. Ein Warten. Ein Nichts. Das Alte schon gegangen, das Neue noch nicht geboren. Aber was war doch gleich das Alte. Es ist schon verblasst. Und das Neue? Noch nicht da, nicht zu sehen, aber schön zu spĂŒren. Wie schwanger sein. Es ist schon da und doch noch nicht da. Vakuum halt.

Und damit gleitet diese Gemeinschaft ins Jetzt, in den gegenwĂ€rtigen Moment. Die einzige RealitĂ€t, die es wirklich gibt. Und in diesem Moment konnte ich den Geist dieses Volkes so wunderbar spĂŒren. Den deutschen Geist, die Volksseele. Und diese ist getragen von Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Gemeinsinn und dem unbeugsamen Willen gemeinsam in diesem Land zu bewirken. Ich war ĂŒberrascht ĂŒber die StĂ€rke und die Kraft dieses Energiefeldes, das sich mir dort erschloß. Dass augenscheinlich frei war vom Schmerz der Vergangenheit, von Urwunde und Verrat. Etwas schien sich verĂ€ndert zu haben in der letzten Zeit. Ein Wiederauferstehen von den Tugenden und der Herzenskraft, die diesen heiligen Platz in Mitteleuropa so lange geprĂ€gt haben. Ein Auferstehen der Volksseele, die augenscheinlich fĂŒr Andere so beĂ€ngstigend ist, dass man sie bis zum Äußersten geschunden hat.

Ich ließ mich also in diesen Moment fallen und genoß die Begegnung mit der ursprĂŒnglichen Seele dieses Volkes. Die nun sichtbar wurde hinter all den Verletzungen. Die mir signalisierte, dass sie entegegen aller PlĂ€ne bestimmter KrĂ€fte nicht gestorben war. Sondern lebendig, kraftvoll, liebend. Es fĂŒhlte sich wundervoll an. Und gab mir die BestĂ€tigung, dass all die Heilungen, sei es auf persönlicher Ebene, als auch auf kollektiver von jedem Einzelnen von uns wirksam sind.

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Und daher möchte ich jedem von Euch, die daran mithelfen und mitarbeiten danken. DANKE fĂŒr den Einsatz, die Zeit, die MĂŒhe, die Herzenskraft. Deutschland braucht Dich. Dein Licht, Dein Herz. Du bist ein Heiler, eine Heilerin. Deshalb bist Du genau hier inkarniert. On diesem Körper, dieser Zeit, an diesem Ort. Danke.

Lass uns weitergehen diesen Weg, bis alle Wunden geschlossen sind und wir in die Zukunft dieses Landes blicken können. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir tragen das, in aller Resonanzlosigkeit dem Theater auf der Ă€ußeren BĂŒhne gegenĂŒber und mit aller Liebe fĂŒr diese Volksseele und dieses Land.

Dank an Dich fĂŒr Dein Mitwirken.

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DANKE tanjaangela fĂŒr diesen Beitrag, Roswitha