Mit Arthos durch das Jahr, Tagesbotschaft 12. April

Heute ist ein guter Tag, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Das Àussere Geschehen verleitet dazu, in ihm zu versinken, zu bangen, zu hoffen und mitzufiebern oder zu verurteilen und zu bekÀmpfen. Wie leicht bist du verleitet, dich mitreissen zu lassen, anstatt einfach nur als unbeteiligter Beobachter zu fungieren, der gerade ein interessantes Spiel beobachtet. Dieses Spiel hat mit der eigentlichen Mission des Beobachters nichts zu tun. Sobald der Beobachter in das Àussere Spiel einsteigt, versinkt er in ihm und verliert dabei sein wahres Ziel aus den Augen.

Es ist also wesentlich, dich wieder an das wahre Ziel zu erinnern. Wesentlich ist es, da es deinem Wesen entspricht. Dein Wesen ist nicht von dieser Welt. Es ist nur in dieser Welt, und da es in dieser Welt ist, hat es die eigentliche Heimat, die ĂŒbrigens auch das eigentliche Ziel ist, vergessen. Du bist nicht deine Identifikation, sondern das, was sich identifiziert. Zwischen beidem besteht ein wesentlicher Unterschied: Das eine ist Illusion, das andere Wirklichkeit.

Was die Sache so schwierig macht, ist die Tatsache, dass die Illusion als RealitĂ€t erscheint, die Wirklichkeit hingegen als Fantasterei – zumindest solange du keinen Glauben hast. Glaube bedeutet nicht, etwas zu vermuten, sondern etwas zu wissen, was sich nicht beweisen lĂ€sst. Die Wirklichkeit ist der RealitĂ€t ĂŒbergeordnet, und das Untergeordnete kann mit den zur VerfĂŒgung stehenden Mitteln das Übergeordnete nicht beweisen.

Der Knackpunkt ist also, dass sich die Lösung fĂŒr jedes Problem auf einer höheren Ebene befindet als die, auf der das Problem existiert und auf der es auch verursacht wurde. Die Lösung ist immer die Wirklichkeit und nicht die Illusion, da die Illusion Teil des Problems ist. Somit weisst du nichts von einer Lösung, solange du keinen Glauben hast. Den Glauben allerdings gewinnst du nicht durch Spekulation. Du kannst dir das Übergeordnete nicht ausdenken. Du kannst es nur annehmen, wenn es dir ĂŒberreicht wird, und es wird dir niemals von dem ĂŒberreicht, der mit dem Untergeordneten verstrickt ist, sondern immer mit dem der bereits eine Verbindung zum Übergeordneten hat oder dem, der aus dem Übergeordneten herabkommt und dir die Hand reicht.

Daher bringt es dich nicht weiter, wenn du dich an der Ă€usseren Welt orientierst. Die Ă€ussere Welt zeigt dir nur, wo das Problem bzw. die vielfĂ€ltigen Probleme liegen. Es zeigt dir aber nicht die Lösung, da das Übergeordnete unsichtbar ist, denn es ist nicht von dieser Welt. Die Ă€ussere Welt zieht dich von deiner Mission fort, anstatt dich deinem wahren Ziel nĂ€her zu bringen. All die Menschen, die dir relative Wahrheiten in Bezug auf die Ă€ussere Welt vermitteln, lenken dich damit bewusst oder unbewusst von der absoluten Wahrheit ab, von der die relative Wahrheit zwar abhĂ€ngt, die aber dennoch transzendental dazu ist.

Dein Ziel – das Ziel deines Wesens – liegt nicht in der Ă€usseren Welt. Die Ă€ussere Welt ist, wie alles in ihr, vergĂ€nglich, und wenn du dir ein vergĂ€ngliches Ziel suchst, was hast du davon, wenn du es erreichst? Das, was du so erreichen willst, kann und wird nicht von Dauer sein, denn der Zeitfaktor sorgt dafĂŒr, dass in der dem Zeitfaktor unterliegenden materiellen Welt alles, was kommt, auch wieder geht.

Dein wahres Ziel liegt in der Ewigkeit. Die Ewigkeit dient als Hintergrund fĂŒr die vergĂ€ngliche Welt und ihre Entwicklungen. Die Ewigkeit ist Wissen, Wahrheit, Liebe und GlĂŒckseligkeit. Das ist es, was als Licht bezeichnet wird, bzw. das ist das, was das Licht hervorbringt, das letztendlich die Ausstrahlung desjenigen ist, dessen Wissen, Wahrheit, Liebe und GlĂŒckseligkeit die Wirklichkeit bildet.

Du kommst aus Gott, und du kehrst zu Gott zurĂŒck. Gott ist dein Ziel, und frĂŒher oder spĂ€ter wirst du dieses Ziel erreichen, doch je lĂ€nger es dauert, desto lĂ€nger wirst du leiden. Solange du Gott verleugnest, verneinst, nicht anerkennst und nicht liebst, bist du auf dem Weg vom Ursprung zum Ziel, machst aber den Umweg des Nichtwissens, der durch die Dunkelheit fĂŒhrt, die voller Gefahren und schmerzvoller Erfahrungen ist.

Sobald du jedoch Wissen ĂŒber die absolute Wahrheit erlangst, kehrst du wieder auf den Weg zum Ziel zurĂŒck. Der Weg besteht darin, dich dem Ziel hinzugeben, es zu lieben, ohne Bedingungen zu stellen und anzuerkennen, dass du ein winziger Teil dessen bist, was du liebst. Du bist ein Teil des Ziels! Wenn du Gott liebst, kehrst du in die ursprĂŒngliche Position der Seele zurĂŒck, die du bist. Solange du Gott nicht liebst, hast du dich von deiner Seele entfernt, und wenn du von deiner Seele entfernt bist, bist du von ihr getrennt.

Daher lautet die Antwort auf die Frage, was eigentlich dein Seelenplan ist: Kehre in die ursprĂŒngliche Position zurĂŒck. Die Bestimmung der Seele war von Anfang an vorhanden, und du trĂ€gst sie immer in dir. Du hast sie nur vergessen und dann in allem Möglichen gesucht, nur nicht im Wesentlichen: in dir. Und du hast nach allem Möglichen gesucht, nur nicht nach dem Wesentlichen: nach Gott.

Das Wesentliche ist das, was dein Wesen ausmacht: die Seele. Und das, was die Seele ausmacht, ist Gott. Der Vater deiner Seele macht dein wahres Wesen aus, denn deine Eigenschaften sind Seine Eigenschaften, deine FĂ€higkeiten sind Seine FĂ€higkeiten, und deine Gaben sind Seine Gaben. Du hast sie nur immer selbstsĂŒchtig gesucht und benutzt, um deine Ă€usseren WĂŒnsche zu erfĂŒllen, anstatt sie fĂŒr Ihn einzusetzen, um Seine WĂŒnsche zu erfĂŒllen und Seinen Willen geschehen zu lassen.

Wenn du dein Ziel nicht aus den Augen verlieren willst, dann wÀre es gut, dich an die Einheit mit dem Vater, mit dem du qualitativ, aber nicht quantitativ eins bist, zu erinnern, anstatt sie zu verleugnen und zu verdrÀngen. Du kennst die Wahrheit, und hast sie nur vergessen. Solange du deine Aufmerksamkeit auf das Aussen richtest, wirst du dich nicht an die Wahrheit erinnern, denn dort, im Aussen, spiegelt sich nur die Illusion.

Die Ă€ussere Welt ist der Schatten der Wirklichkeit. Wenn du das Licht suchst, musst du dich aus dem Schatten hinausbewegen und nicht hinein. Daher zieh dich von Zeit zu Zeit und am besten regelmĂ€ssig aus den Spielen des Schattens zurĂŒck und begib dich in die innere Stille. Dort wartet das Licht auf dich, das als Wissen, Wahrheit, Liebe und GlĂŒckseligkeit dein Bewusstsein erhebt. Verbinde und verbĂŒnde dich mit diesem Licht, es bringt dich zum Ziel. Und dann trage dieses Licht in den Schatten, um ihn zu erleuchten.

ICH BIN ein Brennpunkt der Göttlichen Gegenwart.

Diese Botschaft ist an Selina und mich gerichtet. Wir nehmen sie fĂŒr uns an, richten uns danach und geben sie hiermit auch an all diejenigen weiter, die ebenfalls bereit sind, an sich zu arbeiten, um sich spirituell zu entwickeln. Spirituelle Entwicklung, das Ziel des Lebens, gipfelt in der Hingabe an Gott. Diese Hingabe setzt die Überwindung des falschen Egos voraus. Damit einher geht die Erkenntnis, nicht der Körper, sondern die Seele zu sein, die ein winziges Teilchen Gottes ist. Philosophische Grundlage dieser Botschaften ist das vedische Wissen von der absoluten Wahrheit Gottes wie es u.a. in der Bhagavad-gÄ«tā und im ÚrÄ«mad-Bhāgavatam verkĂŒndet wird.

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