Die Kraft der Veränderung und das Loslassen von Kontrolle. Marilyn Raffaele

DIE ARKTURIANISCHE GRUPPE

gechannelt durch Marilyn Raffaele am 4. Januar 2026

Liebe Leser, 

diese Botschaften sollen die Grundprinzipien der absoluten Wahrheit vermitteln, um den Menschen, die dafür empfänglich sind, zu helfen, ein inneres Fundament zu schaffen, das sie von der falschen Matrix befreit, die so viele immer noch gefangen hält, und um ihnen einen Weg zu einem höheren Bewusstseinszustand bieten und es ihnen zu ermöglichen, die Illusionen der drittdimensionalen Welt leichter zu durchschauen.

Das Schlüsselwort in dieser Zeit ist Veränderung, denn Veränderung ist eine nötige Voraussetzung sowohl für den persönlichen als auch den globalen spirituellen Aufstieg. Individuelle Veränderung bewirkt automatisch auch eine globale Veränderung, da jede erkannte Wahrheit die Resonanz des kollektiven Bewusstseins, das das Glaubenssystem der Erde speist, verstärkt und erhöht. Der groß angelegte globale Wandel ist der Grund, warum so viele spirituell aufgeklärte Menschen gewählt haben, in dieser Zeit auf der Erde zu sein – nicht um etwas zu tun, sondern einfach um zu SEIN.

Im Laufe der Zeit hat jeder Mensch in jedem Leben unbewusst seine Energie seines Bewusstseins zu einem kollektiven Bewusstsein beigetragen, das sich automatisch verändert und weiterentwickelt, so wie sich die individuellen Bewusstseinszustände verändern und weiterentwickeln. Wenn Menschen zu der Wahrheit über sich selbst und andere erwachen, wird dieses Kollektiv dies widerspiegeln und allen einen leichteren Zugang zu der Wahrheit und Ideen ermöglichen, die die Einheit fördern. Die Welt wird nicht länger nur beten und sich Veränderung wünschen, sondern aktiv darauf hinarbeiten und nicht länger die Panikmache und die falschen Behauptungen derer hinnehmen, die den Ist-Zustand für ihren eigenen Nutzen aufrechterhalten wollen.

Veränderung kann schwierig sein, besonders für Menschen, die neu auf dem spirituellen Weg sind, denn Veränderung bedeutet meist, viele tief verwurzelte Überzeugungen loszulassen. Eine dieser oft unerkannten Überzeugungen ist das Bedürfnis nach Kontrolle. Kontrolle zu haben vermittelt einem Menschen das Gefühl, sicher, im Recht und in ihrem eigenen Glaubenssystem geborgen zu sein – bis er auf seinem spirituellen Weg einen Punkt erreicht, an dem Kontrollthemen wieder auftauchen und ihn zwingen, das Warum zu hinterfragen.

Kontrolle wird oft nicht als solche erkannt, weil sie für die meisten zum Alltag gehört. Eltern, die das Bedürfnis verspüren, das Leben ihrer erwachsenen Kinder zu kontrollieren. Pastoren, Priester, Gurus und spirituelle Führer aller Art, die Druck und Schuldgefühle einsetzen, um zu bestimmen, was ihre Anhänger glauben sollen. Männer, die sich berechtigt fühlen, Frauen einfach aufgrund ihres Geschlechts zu kontrollieren, und Frauen, die oftmals dasselbe tun. Regierungen, Experten aller Bereiche, das Bildungswesen, das Gesundheitswesen und dergleichen setzen allgemein anerkannte Formen der Kontrolle ein, um andere dazu zu bringen, zu übernehmen, was sie – zum Wohle anderer und ihrer selbst – für richtig halten.

Das Leben in einer drittdimensionalen Welt erfordert ein gewisses Maß an Kontrolle. Eltern müssen Aspekte im Leben ihrer Kinder lenken, solange sie noch jung sind. Die Kontrolle über das eigene Leben und die eigenen Entscheidungen ist ein notwendiger Bestandteil davon, sich zur spirituellen Bevollmächtigung zu entwickeln. Polizisten brauchen Kontrolle in ihrer Arbeit und Lehrer brauchen Kontrolle im Unterricht. Die Kontrolle, von der wir aber sprechen, ist die egobasierte Kontrolle, die im Bewusstsein vieler noch weiterhin aktiv ist, weil sie als gängige Praxis gilt und oft unerkannt bleibt.

Kontrolle offenbart sich als das Empfinden eines Bedürfnisses und Rechts, alle erforderlichen Mittel einzusetzen, um Menschen oder Situationen den Vorstellungen des Kontrollierenden anzupassen. Kontrolle tarnt sich zumeist als ein Gefühl der Selbstgerechtigkeit, das den Kontrollierenden glauben lässt, im Recht zu sein, etwas Gutes zu tun und einer Person oder Situation zu helfen, indem er ihr einredet, sie zwingt, manipuliert oder einschüchtert, sich auf eine bestimmte Weise (seine Weise) zu verhalten, zu handeln, Entscheidungen zu treffen oder Dinge zu tun – selbst wenn die Information nicht erwünscht ist oder um sie gebeten wurde.

Wenn ihr einem Menschen, der eure Ratschläge übergeht, immer wieder Ratschläge gebt, wie etwas gemacht werden könnte/sollte, versucht ihr, ihn zu kontrollieren. Wenn ihr darauf besteht, dass ihr wisst, was für einen anderen das Beste ist, und dabei seine eigene Sichtweise ignoriert, versucht ihr, ihn zu kontrollieren. Wenn ihr ständig versucht, Menschen, Orte und Dinge so zu verändern, wie ihr oder die drittdimensionale Welt meint, dass sie sein müssten, versucht ihr (selbst dann, wenn eure Art und Weise tatsächlich die bessere ist), ihn zu kontrollieren. Auch die simpelsten Handlungen (wie Besserwisserei) können eine Form der Kontrolle sein, weshalb es wichtig ist, sehr ehrlich zu sein, wenn ihr euer Glaubenssystem auf Kontrollaspekte hin überprüft.

Die der Kontrolle zugrundeliegende Energie ist der drittdimensionale Glaube, die Menschen seien von Gott/dem Göttlichen Bewusstsein getrennt, der Glaube, es sei nicht in jedem Menschen bereits ein Göttlicher Lenker voll und ganz gegenwärtig. Es ist der Glaube, es gebe neben der EINEN Macht andere Mächte und sie würden hinter der nächsten Ecke nur darauf warten, zu schaden, zu töten, zu zerstören und dergleichen. Diese Vorstellungen erzeugen Angst – Angst davor, was alles geschehen kann, mag oder wird, wenn diese oder jene Dinge nicht getan werden oder Menschen sich nicht auf eine bestimmte Weise anpassen. Der Glaube, Gottes Schöpfungen müssten repariert, geheilt und verändert werden, ist schlicht die Hypnose einer Welt, die an das Getrenntsein von Gott glaubt.

Die Männer, Frauen, Länder, Anführer, Regierungen etc., die aus einem Kontrollbewusstsein heraus handeln, glauben, sie hätten das Recht, anderen zu sagen, was sie zu tun haben, weil sie sich für weiser, erfahrener, schlauer und für mächtig halten – alles Ausprägungen des Egos, des unwahren Selbstbildes. Lasst euch von eurer Intuition leiten, wenn ihr anderen Hilfe, Anleitung und Führung anbietet. Handelt immer aus einer Haltung der Liebe statt der Überlegenheit oder Überheblichkeit. Seid ehrlich darin, ob eure Anleitung und euer Beistand auf Ego oder Liebe basiert.

Es ist ein Akt der Liebe, anderen mit eurer Weisheit, Erfahrung und eurem Wissen zu assistieren, aber nur dann, wenn der oder die andere dies wünscht und dafür empfänglich ist.

Zweifelt niemals, ganz gleich, wie die äußeren Umstände sind, daran, dass ihr und alle Lebewesen individuierte Ausdrucksformen des Einen Göttlichen Bewusstseins (Gott) sind, das SICH selbst nicht nur ein wenig, sondern in SEINER ganzen Vollheit in, als und durch jeden Menschen manifestiert. Erinnert euch daran, wann immer ihr in Versuchung geratet, Kontrolle auszuüben, um etwas oder jemanden gemäß euren oder den Vorstellungen der drittdimensionalen Welt von „besser“ zu ändern.

Jeder Mensch muss irgendwann auf seiner Entwicklungsreise akzeptieren, dass in jedem Menschen ein Göttlicher Lenker lebt. Das kann bisweilen bedeuten, jemanden scheitern zu lassen, wenn es das ist, was er oder sie braucht, um zu erwachen. Eure Aufgabe als erwachter Mensch ist es, die Hand auszustrecken, bereit, die Hand eines anderen Menschen zu ergreifen, sollte dieser danach greifen. Eure Aufgabe ist NICHT, jemanden von oben her und ohne sein Wollen, Suchen oder Bitten aus seiner Erfahrung einer Misere zu ziehen. Er mag seine gegenwärtigen Erfahrungen eigens gewählt haben, um zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Die hoch resonierenden Energien des Aufstiegs bringen fast jeden aus der Ausrichtung mit seinem gewohnten „Selbst“, was bei vielen vorübergehende körperliche, emotionale, mentale und sogar spirituelle Probleme verursacht, während sie die hohen Frequenzen integrieren. Vielleicht dachtet ihr, der Aufstiegsprozess wäre eine kurze Zeitphase, in der alle plötzlich das Licht zu sehen beginnen und die Erde wieder so sein würde, wie sie erschaffen wurde. Doch die angesammelte Dichte der Energie der Erde macht es erforderlich, dass der Aufstiegsprozess genau das ist: ein Prozess, den nur die Menschen der Erde selbst bewirken und herbeiführen können.

Möglicherweise ist euch aufgefallen, dass euch manche Speisen nicht mehr so ​​gut schmecken oder euch nicht mehr so ​​ansprechen wie früher. Vielleicht seht ihr euren Lieblingsfilm und fragt euch, warum ihr ihn einst so toll fandet. Diese Weihnachtszeit war vielleicht nicht so aufregend wie sonst, und manche von euch stellen fest, dass sie sich mit vielen ehemals akzeptierten Vorstellungen darüber, wie man das Leben „richtig“ zu leben habe, nicht mehr identifizieren können. All diese Dinge geschehen, weil Veränderung geschieht.

Veränderung bedeutet nicht, alte, überholte Konzepte in ein neues Gewand zu stecken und sie dann als neu und besser zu propagieren – denn genau das versuchen diejenigen, die Angst haben, ihren gegenwärtigen Status von Reichtum und Kontrolle zu verlieren. Veränderung bedeutet wirkliche Veränderung, der Wechsel von einem überholten Bewusstseinszustand, der auf Dualität, Trennung und vielerlei Mächten basiert, zu einem, der die Wirklichkeit des EINEN widerspiegelt, ganz gleich, wie die äußeren Erscheinungsbilder sind oder was andere glauben und propagieren.

Das Alte vergeht, es vergeht und wird bald fort sein. Immer mehr Menschen erwachen zu Ideen, die auf Einsheit basieren, und beginnen, die Vorurteile und Ungerechtigkeiten zu erkennen, die so vielen gegenwärtigen Gesetzen, Regeln und allgemein akzeptierten Lebenskonzepten zugrunde liegen. Diejenigen, die weiterhin die „gute alte Zeit“ als besser darstellen, betrachten die Welt aus einer begrenzten drittdimensionalen Perspektive heraus, denn die Vergangenheit kann nur das kollektive Bewusstsein jener Zeit widerspiegeln, die jedoch nicht das Bewusstsein der Gegenwart ist. Ebenso wie sich das Kollektiv sich darüber hinaus entwickelt hat, dass Pferde das primäre Transportmittel waren, entwickelt sich das Kollektiv der Erde nun über Dualität, Getrenntheit und andere Mächte hinaus, die etwas anderes sind als die EINE Macht.

Sein, wer und was ihr seid, und anderen dasselbe ermöglichen, ist Liebe.


Wir sind die Arkturianische Gruppe



* Marilyn Raffaele verwendet für „Gott“ oder „Schöpfer“ nie männliche oder weibliche Pronomen, sondern immer „IT“

 
Channeling: © Marilyn Raffaele
Übersetzung: Yvonne Mohr – https://www.lichtderwelten.de/
Deutscher Text: https://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/marilyn-raffaele/die-arkturianische-gruppe-am-04012026