… und sich nun in einer ruhigeren, tieferen Phase des Aufstiegs wiederfinden – einer Phase, in der Expansion nicht mehr nur ein geistiges Konzept ist, sondern verkörpert wird.
In diesem Stadium geht es weniger darum, neue Wahrheiten zu suchen, und mehr darum, das zu integrieren, was sich bereits offenbart hat.
Er richtet sich an jene, die spüren, dass es nun notwendig ist, langsamer zu werden, das Nervensystem zu stabilisieren und Klarheit den inneren Konflikt ablösen zu lassen. Diese oft übersehene Arbeit bereitet Körper und Geist darauf vor, einen höheren Bewusstseinszustand sicher, beständig und geerdet zu halten – sodass Erwachen nicht nur ein Erlebnis bleibt, sondern nachhaltig und bewusst gelebt werden kann.
Wenn sich das Nervensystem unsicher anfühlt
Während des Aufstiegs fühlt sich das Nervensystem nicht immer sicher, da es beginnt, höhere Frequenzen und neue Bewusstseinsebenen zu verarbeiten. Mit dem Aufstieg offenbaren sich Wahrheiten – in der Welt und in anderen Menschen – und das kann das Nervensystem erschüttern, besonders wenn du erkennst, dass du mit Menschen zusammen bist oder dich in Situationen befindest, in denen kein echtes Vertrauen oder Sicherheitsgefühl vorhanden ist.
Ein verängstigtes Nervensystem reagiert, als wäre es bedroht – selbst dann, wenn objektiv keine akute Gefahr besteht. Das kann sich zeigen als Angst, innere Unruhe, permanentes Grübeln, das Erschaffen von Ablenkungen zur Selbstregulation oder das Festhalten an Illusionen, die den Weg der Wahrheit nicht mehr tragen.
Ein angstgeprägter Geist besitzt ein dauerhaft aktiviertes inneres Alarmsystem – feststeckend im Überlebensmodus. Auf körperlicher Ebene kann dies Spannung, gesundheitliche Beschwerden, Krankheiten, Herzklopfen, Verdauungsprobleme oder tiefe Erschöpfung hervorrufen. Der Körper arbeitet auf Hochtouren, um dem bewussten Geist zu signalisieren, dass er sich nicht sicher fühlt, und versucht sich vor empfundener Überforderung zu schützen.
Emotional zeigt sich dies oft durch Reizbarkeit, Angst und Widerstand gegen Veränderung – selbst dann, wenn der Verstand versteht, dass die Expansion positiv ist. Mental kann Klarheit schwer greifbar werden, und kognitive Dissonanz nimmt zu, wenn alte Glaubenssätze mit neuen Wahrheiten kollidieren. All dies sind Signale des Nervensystems, dass es Ausrichtung, Erdung in Wahrheit (nicht in Illusion), Sicherheit und sanfte Integration braucht, bevor es den nächsten Schritt bewusster Evolution vollständig annehmen kann.
Aufstiegssymptome & Nervensystem-Regulation
Während des Aufstiegs treten häufig Symptome auf, die ein dysreguliertes Nervensystem widerspiegeln, das sich an erweitertes Bewusstsein anpasst. Dazu können gehören:
- Schlaflosigkeit oder unruhiger Schlaf
- Angst ohne klaren Auslöser
- emotionale Wellen
- Gehirnnebel
- erhöhte Sensibilität gegenüber Lärm oder Menschenmengen
- Herzklopfen
- plötzliches Gähnen, starke Müdigkeit oder das Bedürfnis, tagsüber zu schlafen
Wenn alte, überlebensbasierte neuronale Muster sich auflösen, kann der Körper Veränderung zeitweise als Bedrohung interpretieren und Kampf-, Flucht- oder Erstarrungsreaktionen aktivieren. Diese Symptome sind keine Zeichen dafür, dass etwas falsch läuft, sondern Hinweise darauf, dass sich dein System neu kalibriert und Sicherheit, Erdung und sanfte Integration benötigt.
Verkörperter Aufstieg geschieht zuerst durch das Nervensystem. Es darf lernen, dass höheres Bewusstsein ohne Angst erfahren werden kann.
Aufstieg durch Heilung des Nervensystems
Aufstieg ist nicht nur eine Bewusstseinserweiterung – er ist eine Neuschulung des Nervensystems. Während sich das Bewusstsein ausdehnt, beginnen alte neuronale Bahnen, die aus Angst, Überleben und Begrenzung entstanden sind, sich umzustrukturieren.
Mentale Überlastung klärt sich, wenn überholte Glaubenssätze und konditionierte Reaktionen sich lösen. Dadurch wird die innere Reibung – bekannt als kognitive Dissonanz (Gehirnnebel) – gemildert. Wahrheit, wenn sie integriert statt erzwungen wird, bringt Kohärenz, Klarheit und Ausrichtung zwischen Körper und Geist.
Das Nervensystem muss behutsam auf diesen Prozess vorbereitet werden, denn plötzliche Expansion ohne Sicherheit kann sich bedrohlich statt befreiend anfühlen. Langsame Integration lehrt den Körper, dass Bewusstsein keine Gefahr ist und Offenheit keinen Kontrollverlust bedeutet.
Wichtige Wahrheiten der Heilung
- Dein Nervensystem bevorzugt vertrauten Schmerz gegenüber unbekanntem Frieden.
- Das Gehirn ist darauf ausgelegt zu vorhersagen, nicht automatisch das Gesündeste zu wählen.
- Heilung entfernt alte Bewältigungsmechanismen, bevor neue vollständig aufgebaut sind – das kann sich roh und verletzlich anfühlen.
- Sicherheit kann für ein traumatisiertes Nervensystem zunächst bedrohlich wirken.
- Gefühle tauchen wieder auf, wenn der Körper sich sicher genug fühlt, sie zuzulassen.
- Rückschritte sind oft Integration in Verkleidung.
- Unbehagen ist ein Zeichen von Neuroplastizität, nicht von Versagen.
Nach der Heilung des Nervensystems
Nach dieser Integration erlebt das aufsteigende Selbst Stabilität innerhalb der Expansion.
Ruhe ersetzt Hypervigilanz. Der Geist reagiert weniger impulsiv und wird klarer und unterscheidungsfähiger. Emotionale Selbstregulation verbessert sich, die Intuition schärft sich, und Wahrnehmung weitet sich ohne Überforderung.
Anstatt Veränderung zu widerstehen, beginnt das System mit ihr zu fließen. Präsenz vertieft sich, Selbstvertrauen wächst, und Bewusstsein kann sich natürlich ausdehnen – getragen von einem Nervensystem, das sich sicher genug fühlt, zu empfangen, zu wachsen und zu evolvieren.
In liebevoller und hingebungsvoller Aufstiegsarbeit,
– von den LichtarbeiterInnen des Aufstiegs
12.01.2026
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