Sonntag, 11. Januar: Eine Woche großer Umbrüche – und es geht weiter. Celia Fenn (& Judith Kusel zu den Bränden auf der Garden Route)

Wir müssen in unserem Herzzentrum bleiben und wissen, wer wir sind.

Dies war eine riesige Woche voller Herausforderungen und Themen.
Im Norden gab es den Angriff auf Venezuela und Trump zeigte sich offen als imperialer Machtbauer. Zudem wurde in Minneapolis eine Frau getötet.

Für mich hier im Süden war es ebenso erschütternd.
Das Gebiet westlich von meinem Wohnort steht in Flammen, Häuser brennen. Ein Löwenschutzgebiet namens Panthera Africa lag direkt in der Feuerlinie. Glücklicherweise kamen keine Leben zu Schaden, da die Großkatzen rechtzeitig evakuiert wurden – auch wenn drei von ihnen Brandverletzungen erlitten haben. Über Kapstadt liegt ständig eine Rauchwolke.

Gestern flogen iranische Hubschrauber über mein Haus. Ich übertreibe nicht. In der Marinestadt, in der ich lebe, liegt ein iranischer Hubschrauberträger zu „Übungszwecken“. An dem Manöver sind Iran (2 Schiffe), China (2 Schiffe) sowie Südafrika, Russland und die VAE (je 1 Schiff) beteiligt. Ich kann all das von meinem Bett aus sehen. Das Bild des Hubschrauberträgers beim Einlaufen in den Hafen habe ich von meinem Balkon aufgenommen.

Das ist sehr angstbesetzend – für mich und für uns alle.

Die Welt ist nicht mehr, was sie einmal war.
Es gibt große Unruhe.
Und Unsicherheit.

In quantenphysikalischen Begriffen haben wir den Ereignishorizont überschritten und befinden uns nun innerhalb der Singularität – im Wirbel der Transformation. Das Einzige, dessen wir sicher sein können, ist: Innerhalb dieser Singularität gibt es viele Möglichkeiten, und wir können nicht wissen, was entstehen wird oder wie es uns beeinflussen wird.

Was tun wir also?

Wir bleiben in unserem Herzen.
Wir bleiben ruhig.
Und wir vertrauen.

Jetzt ist es entscheidend zu wissen, wer wir sind und wofür wir stehen. Wir sollten uns davor hüten, von extremen Narrativen „da draußen“ manipuliert zu werden, und stattdessen einen inneren Ort von Frieden, Liebe und Harmonie bewahren. Von dort aus können wir handeln – aus einem klaren inneren Wissen heraus, während wir weitergehen.

Zu wissen, wer wir sind und welche Werte uns leiten, ist jetzt von großer Bedeutung. Das hilft uns, Entscheidungen zu treffen, die auf Liebe, Intuition, unserer Verbindung zum Geist und auch auf unserer Verbindung zur Neuen Erde beruhen, die weiterhin in unserem Bewusstsein aufsteigt.

Dies wird das Thema der Aquarius-Gate-2/2-Webinare sein, die ich in zwei Wochen anbiete. Ich werde euch durch einen Prozess führen, der euch hilft, euch mit eurem inneren Frieden zu verbinden und Fähigkeiten zu erlernen, die euch dabei unterstützen, Angst zu bewältigen und mit Fokus und Ruhe zu leben.

Und mit Mut.
Und Tapferkeit.

Wie der Löwe / die Löwin, die du bist.
Mit einem Löwenherz.

Celia Fenn

https://www.facebook.com/celiastarchild

© Übersetzung Rosi

Celia teilt das Gebet von Judith Kusel:

Dieses Regengebet wurde mir für unsere ausgedörrte und von Feuern verwüstete Garden Route im Westkap zugesandt.
Die Lage wird zunehmend kritisch. Knysna verfügt nur noch über einen Wasservorrat für etwa eine Woche, und hier wie auch andernorts erreichen die Stauseen einen kritischen Stand. Aus den Flüssen wird kein Wasser mehr entnommen, da ihre Pegel zu niedrig sind.

Danke an Michelle Bestbier fürs Teilen.
Dank und Anerkennung an Daryn Wassermann, der diesen Text verfasst hat.

Judith Kusel https://www.facebook.com/judith.kusel

Grafik:

Mutter Erde, wir sprechen jetzt zu dir
aus den Ländern Afrikas,
von der Küste, wo Wald auf Ozean und Himmel trifft,
aus dem heiligen Landstrich, der die „Garden Route“* trägt.

Diese Länder sind durstig.
Der Boden atmet geduldig und wartet auf Erneuerung.
Die Bäume heben ihre Zweige in Hoffnung.
Die Samen ruhen still und warten auf den Segen des Wassers,
remembernd, dass das Leben erneut erwachen möge.

Wir kommen nicht mit Forderungen, sondern mit Gebet.
Nicht mit Anspruch, sondern mit Dankbarkeit.
Wir danken dir für jeden Regentropfen, der je gefallen ist,
für jeden Sturm, der jemals die Wurzeln des Lebens genährt hat,
für jeden sanften Nebel, der das Land wachgeküsst hat.

Wir erinnern uns daran,
dass Regen nicht nur Wetter ist –
er ist Bewusstsein,
er ist Verbundenheit,
er ist Leben, das leise durch das Wasser spricht.
er ist Gemeinschaft.

*Die Garden Route ist eine berühmte Küstenregion im Süden Südafrikas, die sich entlang des Indischen Ozeans erstreckt – etwa von Mossel Bay im Westen bis Storms River im Osten, hauptsächlich in der Provinz Western Cape (mit Ausläufern ins Eastern Cape).

Warum sie so heißt

Der Name Garden Route („Gartenroute“) stammt von der außergewöhnlichen landschaftlichen Vielfalt und Üppigkeit:

  • dichte, uralte Wälder
  • grüne Berge
  • Flüsse, Lagunen und Seen
  • lange Sandstrände und felsige Küsten

Bekannte Orte entlang der Garden Route

  • Knysna (Lagune, Wälder, Knysna Heads)
  • Plettenberg Bay
  • George
  • Wilderness
  • Tsitsikamma (Nationalpark mit Urwäldern und Küstenpfaden)

Aktuelle Bedeutung im Kontext

Die Garden Route ist ökologisch sehr sensibel. In den letzten Jahren war sie:

  • stark von Dürre betroffen
  • wiederholt von verheerenden Waldbränden (z. B. Knysna-Brände)
  • zunehmend mit kritischer Wasserknappheit konfrontiert

Deshalb haben Regengebete, Texte über Mutter Erde und kollektive Achtsamkeit dort eine besonders tiefe emotionale und spirituelle Bedeutung.