Die Allschöpferkraft und Bodenständigkeit. Inga van Tara

https://www.youtube.com/@IngavanTara

Literatur von Inga van Tara: https://www.esistallesda.de/2025/08/08/lichtkoordinaten-trilogie-von-inga-van-tara/

© Transkript / Zusammenfassung / Rosi
 

Bist du bereit, Frieden in dir zu fühlen?

Ein herzliches Hallo. Mein Name ist Katrin Köster alias Inga van Tara. Wahrscheinlich kennt ihr mich über meine selbstgeschriebenen Bücher, die Lichtkoordinaten, ein Gemeinschaftswerk mit der geistigen Welt. Aber ganz bestimmt kennt ihr mich als Energiearbeiterin und Lichtnetzarbeiterin.

Zu gelebter Spiritualität und Energiearbeit in dieser Welt gehört für mich genauso das Bodenständige und die Verbindung von beidem. Das hier ist das Hemd meines Vaters, auf welches er seine klaren Worte geschrieben hat: „Nie wieder Krieg. Mir hat’s gelangt.“ Mutlangen, Blockade in den 80ern – 1986. Mein Vater, Jahrgang 1921.

Mein Vater brachte damals das zum Ausdruck, was ihm für seine Nachwelt wichtig war. Und ich spüre meine Aufgabe darin, sein Ansinnen von damals auf meine Art und Weise auf einer anderen Ebene fortzuführen. Ja, auch ich habe Söhne und Enkel. Als ehemaliger deutscher Soldat im Zweiten Weltkrieg wusste er, was Krieg bedeutet und wie sich derartiges anfühlt – mit allen Facetten. Wir als seine Kinder erlebten damals einen traumatisierten Vater, der es trotzdem schaffte, seine Botschaft in die Welt zu tragen.

Mein Vater trug das Hemd während der friedlichen Proteste in Mutlangen, nicht weit vor unserer Haustüre, in den 1980ern zur Zeit des Kalten Krieges. Dort richteten sich damals die Pershing-2-Raketen der Amerikaner gegen die SS-20-Raketen der Sowjets. Mutlangen und die Friedensmärsche waren damals in der Tagesschau gang und gäbe. Viele bekannte Gesichter waren mit dabei – Schriftsteller, Künstler, Politiker. Wo sind heutzutage bekannte Gesichter aus der Mitte der Politik und der Gesellschaft, die sich klar gegen die Kriegstreiberei und für den Frieden positionieren? Sie scheinen verstummt. So etwas kenne ich nicht aus meiner Vergangenheit.

Mein Vater sah sich damals mit der Beteiligung an den friedlichen Protesten in der Verantwortung für die Zukunft seiner Kinder und Kindeskinder. Es war ihm ein Herzensanliegen: Nie wieder Krieg. Mir hat’s gelangt. Wir als Jugendliche dachten damals nur: So etwas passiert uns später nicht. Krieg – wie konnten die nur? Wie dumm kann man eigentlich sein? Ja, das dachten wir. Und jetzt scheint sich niemand mehr wirklich zu erinnern.

Mit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten kam die Wende 1989. Die Grenzen waren plötzlich offen, der Warschauer Pakt wurde aufgelöst, die NATO zwar nicht, aber alles schien in Butter.

Gegenwart. Was passiert gerade? Die Welt ist laut. Die ganze Welt ist sehr, sehr laut. Ein Ereignis jagt das nächste und hält uns allesamt beschäftigt. Was geschieht hier für ein unliebsames Theater, welches die Aufmerksamkeit mit immer kurioseren Nachrichten auf sich zieht und diejenigen, die sich in den Bann dieser Nachrichten ziehen lassen, in einen Negativitätsstrudel hinein zu reißen vermag? Definitiv eine Inszenierung sondergleichen, die in der Lage ist, uns ordentlich in Schach zu halten.

Bei allem geht es um Macht und Mechanismen, die niemand so richtig zuordnen kann. So viel passiert gerade. Und jetzt: Die Kriegsgeneration ist so gut wie verschwunden. Sie kann nicht mehr gefragt werden, und alles damalige Unsagbare verblasst und gerät in Vergessenheit. Kein einziger Politiker in Deutschland und Europa ist in der Lage zu beurteilen, was Krieg bedeutet, wie er sich anfühlt, denn sie haben derartiges nie erlebt. Aber sie wollen unsere Kinder kriegstauglich machen. Wie absurd kann etwas sein? Die neue Normalität. Wer schaut hin?

Ja, ich beschreibe hier ganz bewusst die Welt um uns herum. Es geht nicht darum, alles schönzureden oder zu negieren. Es geht darum, hinzuschauen, dabei einen bewussten Umgang damit zu finden und dabei noch die Kraft und den Mut zu besitzen, in das eigene Herz zu spüren und dahingehend zu handeln.

Lasst uns die ersten Schritte machen. Wie wäre es beispielsweise mit einer anderen Perspektive? Ich habe die Wahl. Jeder hat die Wahl. Füttere ich die Angst oder ziehe ich sie mit klarer Absicht von den Szenarien ab? Fokussiere ich das Positive? Energie folgt der Aufmerksamkeit – das wissen wir eigentlich. Wir sollten uns vielleicht genau dies noch einmal bewusst machen.

Dieses Bewusstsein macht jeden Einzelnen von uns stark, denn wir können unsere Aufmerksamkeit genau dorthin lenken, wo wir hinwollen. Wie wollen wir leben? Wo wollen wir hin? Das ist ein bedeutsamer Schlüssel, finde ich. Wir sind nicht machtlos. Lassen wir uns nicht ablenken von dem ganzen Lärm um uns herum. Bleiben wir ganz bewusst bei uns – jeder bei sich.

Dabei wohldosiert umgehen mit der Informationsflut. Und nicht zu vergessen: Es gibt ja noch das Bauchgefühl. Fühlen wir da mal wieder so richtig rein, so richtig in den Bauch. Es ist Zeit.

Zu gelebter Liebe gehört auch das Nein-Sagen, wenn es wichtig ist und man es fühlt. Bleiben wir im Frieden – für uns, für unsere Kinder und Kindeskinder. Behalten wir unseren gesunden Menschenverstand und holen wir uns unsere Herzenskraft zu uns zurück. Beginnen wir bei uns – jetzt.

Wir alle können Frieden und Freiheit denken, fühlen und leben. Wir alle können damit Frieden erschaffen. Erinnern wir uns an unsere Schöpferkraft. Wir haben sie. Jeder hat sie und darf sie anwenden.

Noch ein kleiner Tipp: Lassen wir unser Licht leuchten, indem wir Dinge tun, die uns Freude bereiten. Vielleicht musizierst du gern, gehst gerne wandern, laufen, tanzen oder was auch immer. Mach einfach mehr davon. Und ich gehe einfach mal wieder Eislaufen.

Also halten wir das Licht hoch. Wir sind viele, und wir dürfen uns daran erinnern, dass wir alle die positive Kraft haben, es zu tun. Also – machst du mit?


JA, ich mache mit, liebe Inga!

Dein Beitrag hat mich tief berührt. Vielleicht, weil er Erinnerungen wachgerufen hat, die lebendig geblieben sind – und gleichzeitig schmerzlich aktuell wirken. Ja, auch ich war in Mutlangen dabei. Ja, auch ich habe dieses T-Shirt getragen: „Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.“ Und ja, auch ich trage eines mit der klaren, einfachen Botschaft: MAKE LOVE, NOT WAR.

Ich war bei HAIR – Aquarius in New York, habe diese Zeit des Aufbruchs, der Hoffnung und der friedlichen Rebellion mit jeder Faser gespürt. Und all das ist kein nostalgischer Rückblick, sondern gelebte Erfahrung, die bis heute nachwirkt. Denn was wir damals gefühlt, gedacht und gelebt haben, war real – und es ist es noch immer.

Deine Worte erinnern daran, dass Frieden nichts Abstraktes ist. Er beginnt nicht in Verhandlungen, sondern in Herzen. Er lebt in Haltung, in Erinnerung, im bewussten Nein zur Gewalt und im ebenso bewussten Ja zur Liebe. Genau das verbindest du: Klarheit ohne Härte, Tiefe ohne Pathos, Spiritualität ohne Abgehobenheit.

Ja, liebe Inga, wir bringen Frieden in die Welt. Das tun wir nicht erst seit heute und auch nicht laut, sondern beharrlich – seit vielen Jahren, gemeinsam mit vielen anderen, die vielleicht nicht mehr auf Bühnen stehen, aber fest im Leben. Gerade jetzt, in dieser lauten, aufgeregten Zeit, braucht es genau das: Menschen, die sich erinnern. Menschen, die fühlen. Menschen, die standhaft bleiben.

Lass uns weiter Frieden stiften – mit Worten, mit Haltung, mit Herz und mit Humor.
Nicht naiv, sondern wach.
Nicht kämpfend, sondern verbindend.
Und immer wieder erinnernd: Wir sind viele.

In tiefer Verbundenheit 🤍

Rosi

Und es gibt da noch etwas, das mir wichtig ist zu sagen:
Jedes Jahr lege ich in stillem Gedenken an die Geschwister Hans und Sophie Scholl eine weiße Rose in der Ludwig-Maximilians-Universität München nieder. Nicht als Ritual aus Gewohnheit, sondern als bewusste Erinnerung. An Mut. An Gewissen. An die leise, unbeugsame Kraft des Einzelnen, der Nein sagt, wenn Nein gesagt werden muss.

Diese weiße Rose ist mein Zeichen dafür, dass Frieden immer auch Zivilcourage braucht. Dass Liebe Haltung hat. Und dass Verantwortung nicht vergeht, nur weil Zeit vergangen ist. Auch das verbindet uns, liebe Inga: das Erinnern – nicht rückwärtsgewandt, sondern zutiefst gegenwärtig.

DANKE Inga, Hans und Sophie Scholl, Danke Christoph Probst und DANKE AN ALLE, die den FRIEDEN IM HERZEN TRAGEN,

Rosi/esistallesda.de

NEIN, MEINE SÖHNE und TÖCHTER GEBE ICH NICHT: https://www.esistallesda.de/?s=Reinhard+mey

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Hans und Sophie Scholl

Hans (1918–1943) und Sophie Scholl (1921–1943) waren deutsche Studierende und führende Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, die mit Flugblättern und mutigen Aktionen gegen das nationalsozialistische Regime protestierte. Ihr Einsatz für Freiheit und Gewissen machte sie zu Symbolfiguren des zivilen Widerstands in Deutschland.

Zentrale Fakten

  • Geboren: Hans 22. 9. 1918 in Crailsheim; Sophie 9. 5. 1921 in Forchtenberg
  • Studium: Hans – Medizin, Sophie – Biologie und Philosophie (Ludwig-Maximilians-Universität München)
  • Widerstandsgruppe: „Weiße Rose“ (gegründet 1942)
  • Hingerichtet: 22. Februar 1943 in München-Stadelheim
  • Letzte Worte: Hans Scholl: „Es lebe die Freiheit!“

Vom Glauben zur Opposition

Die Scholls wuchsen in einem liberal-christlichen Elternhaus auf. Anfangs engagierten sie sich in Hitlerjugend und Bund Deutscher Mädel, distanzierten sich aber bald vom totalitären Nationalsozialismus. Erfahrungen wie Hans’ kurzzeitige Gestapo-Haft 1937 und der Kriegseinsatz an der Ostfront förderten ihre Ablehnung des Regimes und führten sie zu einem humanistisch-christlich begründeten Widerstand (bpb.de).

Die „Weiße Rose“

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Gemeinsam mit Alexander Schmorell, Willi Graf, Christoph Probst und dem Philosophen Kurt Huber verfassten die Scholls Flugblätter, die zu passivem Widerstand, Gewissensfreiheit und dem Sturz Hitlers aufriefen. Nach der Katastrophe von Schlacht von Stalingrad verbreiteten sie ihr sechstes Flugblatt an der Universität München – eine Aktion, die zu ihrer Verhaftung führte (schollheim.net).

Verhaftung und Hinrichtung

Am 18. Februar 1943 wurden die Geschwister beim Auslegen der Flugblätter von einem Hausmeister entdeckt und der Gestapo übergeben. Vier Tage später verurteilte der Volksgerichtshof unter Roland Freisler Hans, Sophie und Christoph Probst zum Tod durch das Fallbeil. Augenzeugen beschrieben ihren mutigen, gefassten Gang in den Tod (spiegel.de).

Vermächtnis

Nach 1945 wurden Hans und Sophie Scholl zu zentralen Symbolen des deutschen Widerstands. Schulen, Plätze und Preise tragen ihren Namen; ihre Haltung gilt bis heute als Maßstab für Zivilcourage und moralische Verantwortung (bpb.de).