Du kannst deine Schwingung nicht erhöhen, wenn dein Nervensystem dysreguliert ist.
Ein großer Teil der Manifestations- und Aufstiegsrhetorik im New-Age-Bereich sagt dir, du sollst deine Schwingung anheben, indem du „höher“ denkst, positivere Gedanken hast, leichtere Emotionen fühlst und dich der Frequenz dessen anpasst, was du dir wünschst. Man fordert dich auf, dich auszurichten, in den „Vortex“ zu gehen und einen höheren Bewusstseinszustand zu halten.
Was dabei selten erklärt wird, ist wie das tatsächlich geschieht.
Schwingung ist nichts, was du allein mit deinem Geist erzeugst. Sie entsteht in deinem Körper – auf Grundlage des Zustands deines Nervensystems.
Wenn dein Nervensystem im Überlebensmodus feststeckt, ist deine Schwingung an diese Frequenz gebunden. Kein noch so positives Denken kann das übergehen. Das ist kein Glaubenssystem. Es ist Physiologie und Physik.
Dein Herz erzeugt ein elektromagnetisches Feld, das über deinen physischen Körper hinausreicht. Dieses Feld schwingt mit unterschiedlichen Frequenzen – je nach deinem inneren Zustand.
Wenn du ruhig, reguliert und kohärent bist, wird dein Herzrhythmus geordnet und gleichmäßig. In diesem Zustand ist die Frequenz deines elektromagnetischen Feldes messbar höher.
Bist du hingegen gestresst, ängstlich oder dysreguliert, wird der Herzrhythmus chaotisch. Das elektromagnetische Feld verliert seine Kohärenz, und die Frequenz sinkt.
Deine Schwingung ist buchstäblich die elektromagnetische Frequenz, die dein Körper in diesem Moment aussendet.
Deine Frequenz erhöhen bedeutet daher nicht:
– dich zu positiven Gefühlen zu zwingen
– Trauer, Wut oder Angst zu unterdrücken
– so zu tun, als wäre alles in Ordnung, während dein Körper Anspannung und Bedrohung hält
Du erhöhst deine Schwingung, indem du dein Nervensystem regulierst.
Du bringst deinen Körper in Kohärenz.
Du wechselst vom Überlebenszustand in einen Zustand von Sicherheit.
Du schaffst die physiologischen Voraussetzungen, unter denen höhere Frequenzzustände natürlich entstehen können.
Das ist der Grund, warum Dankbarkeitspraktiken für manche Menschen wirken – und für andere nicht.
Ist das Nervensystem einigermaßen reguliert, kann das Gefühl von Wertschätzung Herz-Kohärenz erzeugen. Diese Kohärenz hebt die messbare Frequenz an. Dankbarkeit wirkt, weil der Körper sie empfangen kann.
Ist das Nervensystem jedoch tief dysreguliert und dauerhaft im Überlebensmodus gefangen, erzeugt erzwungene Dankbarkeit oft noch mehr Spannung. Du versuchst, eine hochfrequente Emotion auf einen niederfrequenten physiologischen Zustand zu legen. Der Körper weist sie zurück – nicht weil Dankbarkeit falsch wäre, sondern weil das Fundament noch nicht ausgerichtet ist.
Es ist, als wolltest du eine Symphonie auf einem verstimmten Instrument spielen. Die Noten sind richtig, doch der Klang ist verzerrt, weil das System selbst nicht reguliert ist.
Aufstieg bedeutet nicht, den Körper zu umgehen.
Er bedeutet, den Körper in Sicherheit zu bringen, damit höhere Bewusstseinszustände hier verankert werden können.
Regulation kommt vor Erhebung.
Sicherheit kommt vor Frequenz.
Verkörperung ist das Tor zum Aufstieg.
Anzeichen dafür, dass dein Nervensystem heilt und sich reguliert:
Du beginnst, dich langsamer und bewusster zu bewegen.
Ein reguliertes Nervensystem lebt nicht mehr im Überlebensmodus. Es gibt keinen ständigen inneren Druck mehr zu hetzen, zu zappeln oder jeden Moment mit Aktivität zu füllen. Dein Körper vertraut der Zeit wieder. Langsamkeit wird zu einer Form von Sicherheit. Präsenz ersetzt Druck.
Deine Haltung verändert sich ganz natürlich.
Wenn gespeicherte Spannung sich löst, werden die Schultern weicher, der Kiefer entspannt sich, und die Wirbelsäule findet ihre natürliche Ausrichtung. Du bist nicht länger auf Einschlag vorbereitet. Der Körper sendet eine innere Botschaft aus: Ich bin sicher, mich selbst zu bewohnen.
Das ist Erdung, Verkörperung und Aufstieg – physisch ausgedrückt.
Deine Reaktionen werden leiser und weiter.
Du schreckst/schnappst nicht mehr auf, erklärst dich nicht ständig, rechtfertigst dich nicht defensiv und schreibst keine panischen Nachrichten, um Bestätigung zu bekommen. Statt aus der Wunde zu reagieren, antwortest du aus Regulation heraus.
Emotionale Pausen entstehen.
Du fühlst deine Gefühle vollständig, doch sie kontrollieren dein Verhalten nicht mehr. Du lernst, dich selbst zu beruhigen, statt dich selbst zu verlassen.
Du hörst auf, äußerer Bestätigung hinterherzujagen.
Wenn das Nervensystem stabil wird, löst sich das Bedürfnis nach ständiger Rückversicherung auf. Du suchst nicht länger im Außen nach Bestätigung für deinen Wert, deine Intuition oder deine Entscheidungen. Selbst-Validierung wird natürlich. Du vertraust deinem inneren Wissen. Zustimmung verliert ihre Macht, weil deine Sicherheit nicht mehr von ihr abhängt.
Deine Stimme wird ruhiger und voller.
Wenn sich das Nervensystem harmonisiert, verändert sich auch die Schwingung deiner Stimme. Du sprichst langsamer, geerdeter, mit Klarheit und Absicht. Weniger Druck, weniger Beweisen, weniger Lärm.
Deine Worte tragen Gewicht, weil sie aus Ausrichtung kommen. Das ist Kohärenz zwischen Körper, Herz und Bewusstsein. Deine Stimme wird zu einem Ausdruck von Wahrheit – nicht von Verteidigung.
Die Heilung des Nervensystems ist nicht nur Erholung.
Sie ist Erinnerung.
Es ist der Körper, der lernt, dass er sicher aufsteigen darf, ohne sich selbst zurückzulassen.
In liebevoller und hingebungsvoller Aufstiegsarbeit,
– von den LichtarbeiterInnen des Aufstiegs
24.01.2026
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