Seit sehr langer Zeit läuft im menschlichen Feld ein stilles Programm. Ein kollektives Muster, das gelernt hat, wegzugehen, sobald es innen unangenehm wird. Dieses Programm ist keine Schuld, es ist eine Konditionierung. Über Generationen wurde dem Menschen beigebracht, zu funktionieren, durchzuhalten, nicht zu fühlen, weiterzumachen. Gefühle wurden als störend empfunden, als hinderlich, als etwas, das man kontrollieren oder vermeiden muss. Und so entstand ein kollektiver Reflex, der sagt, wenn etwas weh tut, geh nach außen, such eine Lösung im Außen, bring es schnell wieder zum Schweigen.
Der Körper als liebevoller Bote
Der Körper spricht nicht zufällig. Er ist Ausdruck des Energiefeldes, Übersetzer dessen, was im Inneren, im emotionalen, mentalen und seelischen Raum in Disharmonie geraten ist. Was der Mensch Krankheit nennt, ist in Wahrheit eine Abweichung von der göttlichen Ordnung, eine Verschiebung im feinstofflichen System, die sich irgendwann grobstofflich zeigt. Der Körper trägt keine Fehler, er trägt Botschaften. Er zeigt, wo etwas nicht mehr im Einklang ist mit dem ursprünglichen göttlichen Ort des Seins.
Schulmedizin als notwendige Ebene, nicht als Feind
Es geht nicht darum, die Schulmedizin zu verurteilen. Es gibt Momente, in denen Disharmonien so weit verdichtet sind, so tief ins Grobstoffliche gegangen sind, dass der Körper Unterstützung braucht. Tabletten können dann stabilisieren, lindern, Leben halten. Das ist nicht falsch. Das Problem entsteht dort, wo diese Ebene genutzt wird, um nicht fühlen zu müssen. Wo Symptome gedämpft werden, damit die eigentliche Ursache nicht angeschaut werden muss. Wo der Körper ruhiggestellt wird, damit das innere Gespräch nicht stattfinden muss.
Die Angst vor dem Fühlen
Viele Menschen haben nicht gelernt zu fühlen. Sie haben gelernt zu übergehen. Fühlen wurde mit Überforderung verknüpft, mit Kontrollverlust, mit Gefahr. Und so entsteht Angst vor dem eigenen Inneren. Dabei ist das, was sich zeigt, nicht da, um zu zerstören, sondern um zu erlösen. Jede Disharmonie trägt eine Frage in sich. Warum bin ich hier? Woher komme ich? Was will gesehen werden? Was wurde zu lange unterdrückt, zurückgehalten, übergangen?
Die vergessene innere Frage
Stell dir vor, der Mensch würde sich bei einer Disharmonie nicht zuerst fragen, wie bekomme ich das weg, sondern, warum ist das da? Was erzählt mir mein Körper? Welche Emotion, welche Erfahrung, welche alte Bewegung möchte endlich gefühlt werden? Allein diese Fragen öffnen Räume. Sie holen den Menschen zurück in die Eigenverantwortung, nicht als Schuld, sondern als schöpferische Macht. Denn wer fragt, tritt in Beziehung mit sich selbst.
Der heilige Satz der Rückverbindung
Manchmal braucht es nur einen einzigen Satz. Ich fühle das jetzt. Kein Drama, keine Analyse, kein Widerstand. Nur Präsenz. In diesem Satz liegt eine immense Öffnung. Das Nervensystem entspannt sich. Das Energiefeld wird weich. Der Körper spürt, ich werde gehört. Und dort, genau dort, beginnt Heilung. Nicht als Technik, sondern als Erinnerung an die göttliche Ordnung, die immer schon da war.
Disharmonie als Einladung zur Rückkehr
Für mich gibt es keine Krankheiten. Es gibt Disharmonien. Abweichungen vom natürlichen, göttlichen Fluss im System des Menschen. Und jede Disharmonie ist eine Einladung. Keine Strafe, kein Fehler, kein Versagen. Sondern ein Ruf zur Rückkehr. Zur Wahrheit. Zum Fühlen. Zur Einheit von Körper, Geist, Seele und Bewusstsein.
Der nächste Schritt der Menschheit
Vielleicht ist der nächste evolutionäre Schritt kein neuer medizinischer Fortschritt, sondern ein innerer. Der Mut, stehen zu bleiben. Der Mut, nicht wegzulaufen. Der Mut, sich selbst zu fühlen. Denn dort, wo der Mensch bereit ist, wirklich hinzuschauen, hört das Programm auf, automatisch zu laufen. Dort beginnt Freiheit. Dort beginnt Heilung. Dort erinnert sich der Mensch an seine göttliche Ordnung.
Deine Sandra Lumina Maya’Laya ![]()
