Venus erhebt sich. Soheila

Während die Welt von Spaltung, Unsicherheit und bröckelnden Strukturen erfasst wird, tritt Venus in das Zeichen der Fische – erhöht, uralt und furchtlos. Sie kommt nicht leise. Sie erscheint in einer Zeit, in der die Gewässer aufgewühlt sind.

Dies ist nicht die Venus der Unschuld oder der bloßen äußeren Schönheit.
Was uns jetzt begegnet, ist eine gereifte Venus – eine, die gelebt hat, geliebt, verloren und dennoch bewahrt hat, was von wahrer Bedeutung ist. In ihrer Schönheit liegt Weisheit, und in ihrer Anmut wohnt eine tiefe Beständigkeit.

Während ihrer Reise durch die Fische wird Venus zu einer leitenden Kraft im Sturm:

  • Sie wird sich während der Sonnenfinsternis am 17. Februar mit dem nördlichen Mondknoten vereinen und unsere gemeinsame Aufmerksamkeit auf schicksalhafte Entscheidungen lenken – in Liebe, Werten, Geld, Kreativität und in den Beziehungen, die wir künftig gestalten sollen.
  • Sie wird ein Trigon zu Jupiter bilden und damit Schutz, Weite und natürliche Segnungen schenken – Gaben, die aus Vertrauen, Großzügigkeit und Glauben entstehen, nicht aus Zwang.

Wenn Merkur rückläufig wird, wird sie zugleich gegenwärtig sein: Gespräche dürfen weicher werden, Missverständnisse heilen, und Herz und Verstand finden leichter in Einklang.

All dies entfaltet sich mitten in der Zeit der Finsternisse, während Saturn und Neptun alte Wirklichkeiten auflösen und uns bitten, loszulassen, was nicht länger getragen werden kann.

Venus erinnert uns daran, dass Mitgefühl keine Schwäche ist, dass Schönheit nichts Belangloses ist und dass das göttlich Weibliche – intuitiv, verbindend, schöpferisch – nicht hier ist, um die Welt nur zu schmücken, sondern um sie zu erneuern.

Wenn Systeme versagen, übernimmt das Herz die Führung. Wenn der Lärm anschwillt, erhebt sich die Liebe.

Venus in den Fischen flieht nicht vor der Realität.
Sie hilft uns zu erkennen, was es wert ist, bewahrt zu werden. ✨

— Penni Shelton
Soheila SGh 🤍
📸 Almedia

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© Übersetzung Rosi