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Botschaft an das Kollektiv der Aufstiegs-LichtarbeiterInnen: Als die Zeit begann, sich zu wandeln. Eine Aufstiegsperspektive auf Erinnerung, Bewusstsein und das moderne Leben

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Botschaft an das Kollektiv der Aufstiegs-LichtarbeiterInnen: Als die Zeit begann, sich zu wandeln. Eine Aufstiegsperspektive auf Erinnerung, Bewusstsein und das moderne Leben

Aufstieg Kollektiv·11. Februar 2026, 8:00 Uhr·3 Minuten

Nach dem Jahr zweitausend begannen viele Menschen etwas Ungewöhnliches wahrzunehmen. Die Zeit fühlte sich nicht mehr so an wie früher. Tage schienen schneller zu vergehen, Jahre glitten beinahe lautlos vorbei, und Augenblicke ließen sich schwerer festhalten.

Nach dem Jahr zweitausendzwanzig wurde dieses Empfinden noch deutlicher. Es lag nicht daran, dass die Welt sich plötzlich beschleunigt hätte, sondern daran, dass das menschliche Gehirn seine Art veränderte, das Leben zu speichern.

Diese Wandlung ist tief mit dem Bewusstsein verbunden. Das Gehirn misst Zeit nicht anhand von Uhren. Es misst Zeit durch Erinnerung. Wenn lebendige und detailreiche Erinnerungen entstehen, fühlt sich Zeit weit und erfüllt an. Werden Erinnerungen jedoch flach oder gleichen einander, scheint die Zeit zu verschwinden.

In den frühen Jahren des neuen Jahrtausends begann die digitale Technologie den menschlichen Geist zu überfluten. Ständige Benachrichtigungen, endloses Weiterblättern und rasch aufeinanderfolgende Informationsströme trainierten das Gehirn darin, die Wirklichkeit nur noch zu überfliegen, statt sie ganz zu erleben. Die Aufmerksamkeit wurde brüchig. Erfahrungen verloren an Tiefe. Dies war die erste große Verschiebung in unserer Wahrnehmung von Zeit.

Nach der weltweiten Belastung durch die Pandemie verstärkte sich dieser Effekt. Stress versetzt das Nervensystem in einen Überlebenszustand. In diesem Zustand arbeitet der Hippocampus, jener Teil des Gehirns, der für die Bildung langfristiger Erinnerungen verantwortlich ist, weniger aktiv.

Wenn Anspannung zum Dauerzustand wird, konzentriert sich das Gehirn lediglich darauf, den Tag zu überstehen. Um Energie zu sparen, hört es auf, feine Einzelheiten zu speichern.

Sind Tage eintönig und emotional gedämpft, entscheidet das Gehirn, dass sie nicht bedeutsam genug sind, um bewahrt zu werden. So kann es geschehen, dass ganze Wochen oder sogar Jahre sich anfühlen, als wären sie einfach verschwunden. Aus der Sicht eines erweiterten Bewusstseins bedeutet dies nicht, dass die Zeit schneller wird. Es bedeutet, dass sie in der Erinnerung übersprungen wird.

Menschen auf dem Weg des inneren Aufstiegs nehmen dies oft als einen Ruf zum Erwachen wahr. Das Bewusstsein lädt uns ein, in den gegenwärtigen Moment zurückzukehren. Zeit dehnt sich aus, wenn das Leben mit Achtsamkeit gelebt wird. Neue Erfahrungen, bedeutungsvolle Gespräche, schöpferisches Tun, die Begegnung mit der Natur und tiefe Gefühle senden dem Gehirn das Signal, dass etwas Wesentliches geschieht. Daraufhin erschafft es längere und prägendere Erinnerungsräume.

Auch ein bewusster Abstand von (andauernden) Bildschirm(zeit)en hilft, diesen natürlichen Rhythmus wiederzufinden. Wenn die Sinne sich ganz der physischen Welt zuwenden, vertieft sich die Wahrnehmung. Der Augenblick beginnt erneut zu leuchten. In solchen Momenten verlangsamt sich die Zeit und wird weit.

Aufstieg bedeutet nicht, der Zeit zu entfliehen. Er bedeutet, sie vollständig zu bewohnen. Ist das Bewusstsein wach und gegenwärtig, wird Zeit zu einem offenen Raum. Schlummert die Wahrnehmung, zieht sie sich zusammen. Die Wandlungen nach zweitausend und erneut nach zweitausendzwanzig sind eine Einladung, sich zu erinnern, wie Leben wirklich gemeint ist. Nicht schneller, sondern wesen.tlich(ter) und tiefer.

Während die Menschheit in ihrer Wahrnehmung wächst, verschwindet die Zeit nicht. Sie verwandelt sich. Sie wird wieder zu etwas, das gefühlt, erfahren und geehrt werden will.

In liebevoller und hingebungsvoller Aufstiegsarbeit,
– von den LichtarbeiterInnen des Aufstiegs  

11.02.2026

© Urheberrecht beachten. Copyright & Übersetzungsrechte erteilt von  https://www.facebook.com/ascensionlightworkers

Angela Gregg: https://www.facebook.com/angela.gregg.27

© Übersetzung Rosi https://www.esistallesda.de

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