Vom Zeitalter der Fische zum Zeitalter des Wassermanns
Der große Übergang
Über mehr als zwei Jahrtausende bewegte sich die Menschheit innerhalb des energetischen Feldes des Fischezeitalters. Es war eine Epoche, geprägt von Glauben, Hierarchien, dem Streben nach Sicherheit, von menschlichem Leid, Selbstaufopferung und äußerer Autorität. Dieses Zeitalter brachte tiefe Hingabe und eine ernsthafte spirituelle Suche hervor. Zugleich jedoch ermöglichte es auch Systemen, ihre Macht zu missbrauchen, indem sie sich um Angst und Gehorsam zentrierten.
Nun tritt die Menschheit in das Zeitalter des Wassermanns ein. Dieser neue Zyklus trägt die Qualitäten von Befreiung, kollektivem Bewusstsein, Gleichwertigkeit, Anerkennung, Innovation und Wahrheit in sich. Die Energie des Wassermanns löst starre Machtzentren auf. Sie stellt überlieferte Strukturen infrage und ermutigt die/den Einzelne/n, eigenständig zu denken, während er sich zugleich als Teil eines größeren Ganzen erkennt.
Ein solcher Wandel geschieht nicht von heute auf morgen. Die großen Zeitalter überlappen sich, und ihre Kräfte wirken oft über Generationen hinweg nebeneinander. Während sich die Strukturen des Fischezeitalters allmählich auflösen, fordern die Prinzipien des Wassermanns die Menschheit zu innerer Reife auf. Blinder Glaube darf sich in gelebtes Verstehen verwandeln, Hierarchie in echte Zusammenarbeit.
Die Unruhe dieser Phase ist kein Zeichen eines Scheiterns der Entwicklung, sondern Ausdruck einer tiefen Neuausrichtung. Was nicht mehr mit dem Wachstum des Kollektivs in Einklang steht, verliert an Stabilität, während neue Formen des Miteinanders, der Kommunikation und des Bewusstseins entstehen. Die Menschheit durchlebt einen gewaltigen Übergang, nicht nur politisch, wirtschaftlich oder technologisch, sondern vor allem energetisch und bewusstseinsbezogen.
Was viele als Chaos empfinden, ist auf einer tieferen Ebene eine notwendige Zeit der Offenlegung. Lang bestehende Systeme, die auf Trennung, Kontrolle und Angst beruhten, können unter der zunehmenden Frequenz des Bewusstseins nicht länger bestehen.
Aufstieg bedeutet nicht, der Erde zu entfliehen, noch ist er ein plötzliches Ereignis für wenige Auserwählte. Er ist eine allmähliche Veränderung der Wahrnehmung. Ein Weg aus unbewusster Teilnahme an übernommenen Mustern hin zu einem wachen, absichtsvollen Leben. Es ist das Erinnern an die menschliche Fähigkeit zu Mitgefühl, innerer Souveränität und Wahrheit.
Der Zusammenbruch alter Weltbilder
Über Jahrhunderte wirkten Machtstrukturen durch Hierarchie, Geheimhaltung und Kontrolle. In einer Zeit begrenzter Information blieb Autorität meist unangetastet. Heute jedoch ist Transparenz kaum noch aufzuhalten. Informationen verbreiten sich in Sekunden, kollektive Stimmen verstärken einander, und Ungerechtigkeit bleibt selten lange verborgen.
Diese umfassende Sichtbarkeit kann erschütternd wirken. Wenn Illusionen zerfallen, entstehen Trauer, Wut oder Fassungslosigkeit. Doch dieses Auflösen ist keine Strafe, sondern ein Schritt zur Integration. Was lange verdrängt wurde, muss erkannt werden, bevor es losgelassen und geheilt werden kann.
Von der Angst ins Bewusstsein
Der Aufstieg lädt dazu ein, sich von einer durch Angst geprägten Identität zu lösen. Angst verengt die Wahrnehmung, Bewusstsein weitet sie. Je wacher ein Mensch wird, desto weniger wird er von Geschichten der Ohnmacht oder der Hoffnung auf äußere Rettung bestimmt. Verantwortung kehrt zum Einzelnen zurück, nicht als Schuld, sondern als Form innerer Ermächtigung.
Hier liegt die eigentliche Einweihung dieser Zeit. Wählt die Menschheit Reaktion oder Reflexion? Spaltung oder klares Unterscheidungsvermögen? Flucht oder verkörperte Präsenz?
Erwachen bedeutet nicht, die Welt abzulehnen, sondern ihr mit Klarheit und Mitgefühl zu begegnen.
Dualität als Lehrerin
Mit wachsendem Bewusstsein wird auch die Dualität sichtbarer. Nicht, weil die Dunkelheit siegt, sondern weil sie sich nicht länger verbergen kann. Kontraste schärfen unsere Wahrnehmung. Indem die Menschheit sowohl Verletzung als auch Heilung erkennt, entwickelt sie echtes Unterscheidungsvermögen. Es geht nicht darum, eine Seite der Dualität zu vernichten, sondern sie durch ein höheres Verständnis zu überschreiten.
Aufstieg bedeutet den Schritt weg von einem Denken in Wir gegen sie hin zu den stillen Fragen:
Wie wähle ich jetzt zu leben?
Was entscheide ich zu verkörpern?
Die neue Frequenz verankern
Das neue Paradigma entsteht nicht allein durch Widerstand, sondern durch bewusste Gegenwart. Durch Integrität in den täglichen Entscheidungen. Durch Verantwortung für den eigenen inneren Zustand. Durch Mitgefühl ohne Naivität und Wahrheit ohne Härte.
Jeder Mensch, der wach und geerdet lebt, wird zu einem stabilisierenden Anker in einer sich wandelnden Welt.
Ein lebendiger Prozess
Aufstieg ist nichts, das einfach über die Menschheit kommt. Er ist ein Geschehen, an dem die Menschheit Augenblick für Augenblick teilnimmt. Es gibt keine endgültige Offenbarung, die Unterscheidungsvermögen überflüssig macht, und keine äußere Macht, die menschliche Entscheidung ersetzt.
Diese Zeit ruft nicht dazu auf, sich aus der Gesellschaft zurückzuziehen, sondern ihr bewusst zu begegnen, ihre Vielschichtigkeit zu erkennen, sich für Gerechtigkeit einzusetzen und im gemeinsamen Menschsein verwurzelt zu bleiben.
Die Zukunft ist nicht festgeschrieben. Sie wird geformt, Gedanke für Gedanke, Entscheidung für Entscheidung, Handlung für Handlung. Darin liegt die leise, doch immense Kraft dieser Epoche.
In liebevoller und hingebungsvoller Aufstiegsarbeit,
– von den LichtarbeiterInnen des Aufstiegs
15.02.2026
© Urheberrecht beachten. Copyright & Übersetzungsrechte erteilt von https://www.facebook.com/ascensionlightworkers
Angela Gregg: https://www.facebook.com/angela.gregg.27
© Übersetzung Rosi https://www.esistallesda.de
