Hier ist meine Zusammenfassung von Teil 2:
1) Seele und „Entwicklung“: Wir sind nicht hier, um uns zu verbessern
Panache widerspricht der Idee, dass die Seele sich über viele Leben „entwickeln“ müsse. Für ihn ist das ein Missverständnis, das aus linearem Denken stammt. Die Seele ist bereits vollständig, zeitlos und außerhalb von „vorher und nachher“. Wir seien nicht auf der Erde, um zu „leveln“, sondern um eine vollständig immersive Erfahrung des Menschseins zu machen. „Evolution“ in der spirituellen Szene sieht er als Mythos, weil sie wieder eine lineare Fortschrittsgeschichte voraussetzt.
2) Warum Trennung, Dualität, „andere Menschen“?
Der Sinn der Schöpfung sei Selbsterkenntnis des Unendlichen: Das Göttliche könne sich nur erkennen, wenn es sich scheinbar in viele Formen aufspaltet. Deshalb erleben wir Polarität und die Illusion von „anderen“. Am Ende gehe es darum zu erkennen: Wir sind nicht getrennt. Und sogar „ich als Person“ sei letztlich eine Illusion.
3) Nahtoderfahrungen und Lebensrückblick: außerhalb der Zeit, aber wir erzählen es in Zeit
Alex bringt Nahtoderfahrungen und den Lebensrückblick ins Spiel. Panache sagt: NDEs werden nach der Rückkehr durch die menschliche Brille erzählt, also automatisch in linearen Begriffen. In der Erfahrung selbst sei man „eins“, außerhalb der Zeit. Der „Lebensrückblick“ sei keine Lern oder Bestrafungsinstanz, sondern ein Wieder-Eintauchen ins Einssein, weil man alles auch aus der Perspektive der anderen erlebt.
4) „Alle Leben passieren gleichzeitig“ und „alles ist schon geschehen“
Panache beschreibt: Schöpfung geschieht in einem einzigen Augenblick, und wir erleben diesen Augenblick jetzt nur „ausgerollt“. Das kann beruhigend sein, weil es sich anfühlt, als sei „alles bereits erledigt“. Er spielt sogar mit der Idee: Vielleicht ist unser Leben selbst wie eine Nahtoderfahrung oder ein Lebensrückblick.
5) Erwachen heißt nicht „abheben“, sondern Menschsein integrieren
Alex fragt nach Meistern wie Buddha, die nach Erleuchtung weiter lebten. Panache sagt: Erwachen bedeutet nicht, ein emotionsloses Wesen zu werden oder den Körper zu verlassen. Es geht darum, ganz menschlich weiterzuleben, nur mit der tiefen Gewissheit dessen, was man ist. Alles bleibt ähnlich, aber innerer Frieden ist verfügbar und man kehrt immer wieder dorthin zurück.
6) Ego: kein Feind, sondern ein Überlebensmechanismus
Das Ego sei entstanden aus einem Moment von Machtlosigkeit: Man erschafft eine „Pseudo Macht“, um zu überleben. Er kritisiert, dass Ego oft dämonisiert wird. Wenn man nicht mehr ständig versucht „zu überleben“ (Emotionen, Gedanken, Körper, Leben), löst sich das Ego in seiner alten Funktion auf und wird eher zu Individualität als Ausdruck des Lichts. Ego muss nicht bekämpft werden. Es wird durch Selbstannahme natürlich verwandelt.
7) Spirituelle Phänomene: Erscheinungen als Spiegel des eigenen Bewusstseins
Geister, Medien, Erscheinungen ordnet er als Formen ein, in denen das Unendliche „für dich“ eine passende Gestalt annimmt. In NDEs erscheint den Menschen das, woran sie glauben: Jesus, Krishna, Buddha, sogar Einstein. Medien seien oft noch in Trennung unterwegs und nutzen „Methoden“, um Verbindung zu erleben. Mit tiefer Selbstannahme werde klar: Es sind Aspekte des Selbst.
8) Warum wirkt die Welt so chaotisch?
Nicht, weil alles schlechter wird, sondern weil wir der Wahrheit und Vereinigung näher sind. Vieles kann nicht mehr verdrängt werden und kommt an die Oberfläche. Er betont: Das, was auftaucht, ist nicht „böse“, sondern etwas, das wir als Menschheit bisher nicht verletzlich genug waren anzuerkennen. Problematisch wird es, wenn Menschen sofort alles „reparieren“ wollen, statt es anzunehmen.
9) Heilungs Hamsterrad: Reparieren hält Unvollkommenheit am Leben
Ein zentraler Punkt: Je mehr wir ständig heilen, reparieren, optimieren wollen, desto mehr verlängern wir den Zustand „ich bin nicht okay“. Selbstannahme zieht dagegen Ganzheit und Frieden näher. Das ist für ihn der „Durchbruch“: Akzeptieren statt Fixen.
10) Pro Human Botschaft: Verliebt euch wieder ins Menschsein
Er warnt vor einer spirituellen Haltung, die Emotionen, Ego, Verstand oder Körper als „Problem“ betrachtet. Wenn wir das glauben, könnten wir irgendwann „Lösungen“ akzeptieren, die uns genau das wegnehmen (z.B. Emotionen abschalten, Körper ersetzen, extreme Technologisierung). Seine klare Position: Wir müssen unser Menschsein lieben, um es zu bewahren: das Recht zu fühlen, frei zu denken, biologische Autonomie, Individualität.
11) Karma: keine Strafe, keine Belohnung – einfach Erfahrung
Karma sei ein missverstandenes Wort. Nicht: „Gutes tun, Gutes bekommen“ oder „Schlechtes tun, bestraft werden“. Sondern: Karma ist im Kern das eigene Leben, das sich entfaltet. Es gebe keine kosmische Bestrafung, sondern Erfahrung, die uns zum Erwachen führt. Luke Skywalker und Neo dienen ihm als Beispiele: Die Heldenreise ist die Metapher dafür, zu erkennen, wer man ist.
12) Was ist Liebe wirklich?
Nicht romantisch, sondern ein Zustand von Neutralität, Gleichmut, Harmonie (mittlerer Weg). Liebe schließt alles ein. Erwachen fühlt sich an, als säße man im Kino und schaut den Film des eigenen Lebens: berührt, aber nicht reaktiv. Das größte Wunder sei, wenn jemand sich völlig annimmt und dadurch diese Liebe verkörpert.
13) Angst: nicht im Außen, sondern etwas in uns, das angenommen werden will
Für Menschen mit starker Angst sagt er: Die Angst wird nicht primär von Wirtschaft, Regierung oder Weltlage verursacht, sondern sitzt tief im Inneren und will integriert werden. „Erwachsen werden“ bedeute, nicht mehr nur im Außen Schuldige zu suchen, sondern zu erkennen: Da ist etwas in mir, das ich annehmen darf.
14) Werden wir es schaffen?
Panache sagt sehr klar: Ja. Er hält diesen Moment für einen historischen Wendepunkt ohne Massenaussterben. KI, Atomkrieg etc. seien nicht die entscheidende Grenze. Die „ultimative Technologie“ sei das menschliche Herz. Dass dieses Gespräch überhaupt stattfindet, sieht er als Zeichen: Es passiert bereits. Nicht alle im gleichen Tempo, aber das sei nicht nötig.
Schlussgedanke
Der „Trend“ geht weg von Anpassung und Selbstverleugnung hin zu echter Individualität und Herzleben. Erwachen ist keine Transformation in etwas Neues, sondern das Erlauben, zu erkennen, was immer schon da war.
Grundlage für die Zusammenfassung ist/war das hier folgende übersetzte Gesamttranskript von Emmy X.: https://emmyxblog.wordpress.com/2026/02/21/next-level-soul-deutsch-was-ist-gerade-passiert-mit-panache-desai-teil-2/
DANKE LIEBE EMMY X. für deine Übersetzungsarbeit!!!
Teil 2: Ab Zeitstempel Minute 19:37
A: Also, als ich Bewusstsein sagte, habe ich vielleicht das falsche Wort benutzt, die Seele. Wie entwickelt sich die Seele über die Leben hinweg?
P: Die Seele muss sich nicht über Leben hinweg entwickeln, weil das wieder dasselbe ist, ein Teil derselben unendlichen Manifestation. Man geht ja auch nicht zu Disney, um sich zu entwickeln. Man geht nicht in die Universal Studios, um sich zu entwickeln. Man geht nicht zu Apple Bees, um sich zu entwickeln. Man geht nicht ins Olive Garden, um sich zu entwickeln. Man fährt nicht zu einer Tesla Ladestation, um sich zu entwickeln. Du bist nicht auf die Erde gekommen, um dich zu entwickeln. Du bist gekommen, um eine völlig immersive Erfahrung zu machen. Das bringt uns zum Zweck der Schöpfung.
Warum Trennung und Dualität? Wozu das alles? Wärst du nur ein Phänomen, könntest du dich nicht selbst kennen. Es gäbe keinen Weg zur Selbsterkenntnis. Im Moment sind wir einziges Phänomen, das sich als Alex und Panage erkennt. So kann ich mich selbst kennenlernen. Das ist der ganze Sinn dieser Schöpfung. Der Sinn dieser Manifestation namens Leben ist, dass dieses Ding namens Gott oder das Göttliche oder diese Unendlichkeit sich selbst erkennen kann. Wir müssen uns also auf diese Polarität einlassen, auf diese Dualität, auf diese Illusion des anderen, um schließlich an einen Punkt zu kommen, an dem wir erkennen, hey, wir sind alle nur Teil desselben einen ganzen. Wir entwickeln uns also nicht, wir erfahren nur. Die Evolution ist der Mythos, den wir in der Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung grundlegend ausmerzen müssen, weil das wieder auf einer linearen Progression basiert. Und diese lineare Progression ist eine Illusion. Als du, als du noch nicht bewusst, nicht wach und nicht gewahr warst, warst du trotzdem unendliches Potenzial. Es gibt kein vorher und nachher.
A: Okay, lass uns da mal, lass uns da etwas tiefer graben. Also ja, nach meinen Recherchen habe ich mit wohl etwa 150 Nahtoderfahrenen gesprochen, was ein erstaunliches Phänomen ist. Eines der zentralen Dinge, ein wiederkehrendes Thema ist der Lebensrückblick. Davon hast du sicher schon gehört. Dieser, dieser Lebensrückblick passt irgendwie zu dem, was du sagst, dass es eine Erfahrung ist, aber damit ist ein Lernen verbunden, was eine Form von Evolution ist. Aber ich verstehe deinen Standpunkt zur Zeitlinie und der Progression, aber kannst du es mir erklären?
P: Ja, nun, weil sie dir das Nahtoderlebnis durch die Brille des Menschseins schildern. Menschen konzeptualisieren naturgemäß alles als linearen Zeitverlauf. Aber das führt zurück zu unserer ersten Frage. Wenn, wenn die Seele unendlich und unsterblich und ewig ist, dann bedeutet das, dass sie außerhalb der Zeit steht. Sie ist immer im Zustand der Vollkommenheit, oder? So können wir darauf zugreifen. So kehren wir zu ihr zurück. So erkennen wir uns selbst darin. Wenn wir ein sich ständig bewegendes Ziel wären, könnten wir uns nie darauf ausrichten. Wir könnten es nie verkörpern und damit leben. Es muss also die ewige Wahrheit sein. Es muss die grundlegende Wahrheit aller Existenz und Realität sein. Richtig?
Und bei Nahtoderfahrungen sind sie, während sie die Erfahrung machen, eins mit allem. Wenn sie zurückkommen, beschreiben sie die Erfahrung aus der Trennung und Dualität heraus, basierend auf ihrer Programmierung und Konditionierung. Und dann sind sie wieder in der Zeit. Sie versuchen dir etwas zu erklären, das außerhalb der Zeit liegt durch das Prisma der Zeit, was eine lineare Progression impliziert.
A: Das ist absolut nachvollziehbar. Ja, das ergibt wirklich viel Sinn. Nun dieses Konzept, also erklär mir mal dieses Konzept, die Idee, dass, ich habe das von vielen Mystikern, Gurus, Quantenphysikern gehört, dass alle Leben gleichzeitig stattfinden. Was für uns sehr schwierig ist in dieser, weißt du, evolutionären Zeitlinie, die wir haben, geht alles von A nach B. Das ist für uns sehr schwer zu verstehen. Es ist, es ist, es ist ein bisschen wie in meiner Welt der visuellen Effekte. Beim Schnitt geht man von A nach B. Ja, in der Welt der visuellen Effekte gibt es sogenannte Notes, Knotenpunkte, bei denen ein Haufen Dinge gleichzeitig passiert, was viel effizienter ist als eine Linie. Kannst du mir diese Idee so erklären, dass wir Leihen, das alle verstehen können?
P: Ja, die Schöpfung geschah in einem Augenblick.
A: Sicher.
P: Und wir erleben jetzt gerade die Schöpfung, die in diesem Augenblick geschah.
A: Okay.
P: In dem Moment, als du gezeugt wurdest, sogar schon davor, warst du bereits geboren und alles war bereits festgelegt.
In diesem Moment war alles bestimmt.
Die Schöpfung geschieht also in einem Augenblick. Alles, alles wurde in einem Augenblick geboren und dann wart Licht und dieses Licht ist dieser Augenblick, richtig? Und jetzt in diesem Moment in dann, und dann wart Licht, ist die Manifestation all dieser verschiedenen Permutationen des Lichts, all dieser verschiedenen Reflexionen, Projektionen, Aspekte des Lichts. Aber mehr ist es nicht. Dass alles gleichzeitig und simultan abläuft, ist eine wunderbare Vorstellung, aber es ist auch sehr beruhigend zu wissen, dass alles schon erledigt ist.
Und vielleicht, Alex, ist das hier wie eine Nahtoderfahrung. Vielleicht haben wir gerade unseren Lebensrückblick, Bro. Vielleicht ist es genau das. Oder wir denken nur, es sei etwas anderes, aber nein, ist es nicht. Vielleicht ist es, vielleicht ist es genau das hier.
A: Stimmst du der Idee zu, dass wir als Seele diese Realität primär durch eine Art Avatar erfahren, der aus unserem physischen Körper und der geistigen Programmierung besteht? Das erinnert ja sehr stark an die Konzepte in James Camerons berühmten Film. Er setzt sich hin, legt sich rein, bum, er geht durch diesen kleinen, sieht aus wie ein Geburtskanal und er kommt raus und jetzt ist er ein Avatar und erlebt diese Welt als Avatar. Ergibt das für dich Sinn?
P: Ja, das ergibt absolut Sinn und wir brauchen den Avatar gar nicht, um die Welt zu erfahren, denn die Erfahrung ist die Erfahrung selbst, die reine Essenz des Seins, die sich in jedem Moment offenbart. Die unendliche Wahrheit hat schon immer existiert. Falls die Schöpfung tatsächlich in einem einzigen Augenblick geschah, dann war damals bereits alles getan und vollendet.
Die gesamte Menschheit überquert nun gemeinsam die Ziellinie hin zu einem neuen goldenen Zeitalter. Wir kennen Frieden, wir kennen Liebe, wir arbeiten zusammen. Alles ist bereits erledigt. Die Illusion ist also die Illusion. Die erste Illusion, die wir überwinden müssen, ist die Illusion des anderen. Dass du und ich voneinander getrennt sind, sind wir nicht. Wir sind dieselbe Energie nur in zwei verschiedenen Körpern.
Und die andere Illusion, die man überwindet, ist die Illusion des Selbst. Das ist eine schwierigere Illusion, dass es diese Person namens Alex gibt, die du kennst, die in der Filmbranche tätig ist oder was mit Design macht und diesen Podcast betreibt. Ja, das ist die andere Illusion, die wir überwinden müssen. Sobald wir das schaffen und erkennen, dass alles eine Illusion ist, gelangen wir an einen Ort der Wahrheit und diesen Ort der Wahrheit verlassen wir dann nie wieder.
In diesem Moment beginnen wir die wahre Natur der Realität zu erfahren, zu erkennen, worum es hier wirklich geht. Und wir können auf eine völlig andere Art und Weise leben, weil es plötzlich nicht mehr darum geht, ein Leben zu führen, das vom Verstand bestimmt wird. Es geht um ein Leben nach dem Herzen und ein Leben nach der Liebe, denn das ist wirklich die Essenz dessen, wer wir sind und deshalb sind wir hierhergekommen.
A: Die Meister, sagen wir mal, du hast Buddha hinter dir. Als Buddha die Erleuchtung fand, war er noch recht jung und er lebte noch viele Jahrzehnte nach seiner sogenannten Erleuchtung. Er wandelte also in dieser Realität auf der Erde in einer wohl weniger bewussten Zeit als heute. Wie kann man, wenn man diese Ebene des umfassenden Wahrheitsverständnisses erreicht hat, überhaupt noch weiter auf dieser Erde verweilen und wirken?
P: Ja, das können sie. Denn das einzige, was einem bleibt, ist von Nutzen zu sein. Für mich z.B. Ich hätte meinen Körper ganz einfach verlassen können und nicht hier sein müssen, denn jede Manifestation, die ich davon hatte, war nur okay, nimm einfach Samadi, verlass den Körper, verschmilz mit allem. Aber das Modell von Bewusstsein, das Modell des Lebens in einem erwachten Zustand, das mir vermittelt wurde, war grundlegend falsch. Weißt du, Menschen sind nicht hierhergekommen, um unbelebte Objekte zu sein, wie Steine, Zweige, Blätter oder Äste.
Wir sind hergekommen, um menschlich zu sein. Wenn du also das Erwachen erlebt hast, integrierst du es und lebst einfach so weiter, als wäre nichts passiert. Man lebt also im Grunde als Mensch in der Welt und verkörpert diese Wahrheit, geht aber trotzdem durch alles durch, was man sowieso erlebt. Nichts ist anders, außer dass du weißt, wer du bist. Du hast eine totale Nähe zur Essenz deiner Selbst und das verlässt dich nie. Dieser Frieden ist immer da. Atme tief durch und kehre jeden Moment dorthin zurück.
A: Was ist das Ego? Was ist diese Illusion?
P: Es ist eine totale Illusion. Es gab einen Moment in deinem Leben, in dem du dich machtlos gefühlt hast. Und in diesem Moment der Machtlosigkeit hast du eine falsche Illusion von Macht geschaffen, genannt Ego. Ich habe das Gefühl, in der modernen Welt wurde das Ego verteufelt, sowie im Mittelalter oder in abergläubischeren Zeiten alles dem Teufel zugeschoben wurde. Ich weiß, heute machen das immer noch Leute, aber, aber es ist so, als wolle niemand Rechenschaft und Verantwortung übernehmen. Also braucht jeder einen Ausweg oder eine externe Kraft oder ein Phänomen, weißt du? Und wieder basiert das alles auf Dualität und Trennung.
Das Ego ist nur eine Manifestation des Überlebens. Diesen Teil von uns haben wir mühsam erschaffen, weil wir fälschlicherweise glauben, ihn unbedingt für den Erfolg in dieser Welt zu brauchen. Das wird uns schließlich ständig von allen Seiten eingeredet. Die vollendete Formulierung davon ist, wie man Freunde gewinnt und Menschen beeinflusst. Das ist wichtig.
Irgendwann kommst du an einen Punkt, an dem du endlich erkennst, ich muss das Mensch sein nicht überleben. Ich muss meine Emotionen nicht überleben. Ich muss meine Gefühle nicht überleben. Ich muss meinen Verstand nicht überleben. Ich muss meinen Körper nicht überleben. Ich muss dieses Ding namens Leben eigentlich gar nicht überleben. Und in dem Moment, indem du endlich an einen Punkt kommst, an dem du deine innere oder äußere Erfahrung nicht mehr überleben musst, löst sich dieses Ding namens Ego einfach völlig auf. Es wird zu etwas ganz anderem.
Es wird zu einem Weg der Individualität, durch den du dieses Licht und dieses Potenzial in der Welt ausdrückst.
Ein weit verbreiteter Irrtum unter meinen Kollegen ist also wieder, dass das Ego etwas ist, das wir überwinden müssen. Das Ego ist nichts, was wir überwinden müssen. Es ist etwas, dass wir erfahren, während wir im Überlebensmodus sind.
Sobald wir uns selbst akzeptiert und angenommen haben und frei vom Einfluss des Überlebensdrangs sind, erkennen wir die Funktion von Ego und Identität, dass sogar das perfekt ist. Sogar das ist ein Teil der Vollkommenheit, die wir sind, die es uns erlaubt, auf einzigartige Weise auszudrücken, wer wir sind, warum wir hier sind. Und sogar das ist ein Verbündeter auf dem Weg, um von Nutzen zu sein, um auszudrücken, um zu teilen, dass all dies, jeder Teil der manifesten Schöpfung, von Natur aus dieselbe Vollkommenheit in sich trägt und dass kein Teil davon ausgeschlossen werden muss, dass alles einfach in unseren Herzen willkommen geheißen werden muss, dass es in der Liebe zu Hause willkommen geheißen werden muss.
Und je mehr wir das tun, desto mehr erkennen wir den größeren Segen in alldem.
A: Hast du dich auch mit einigen der esoterischeren Phänomene beschäftigt, wie Geister oder Erscheinungen, in deiner Erziehung, dein – was ist dein Gefühl bei Seelen, die hier noch herumschwirren oder das Medium, zu dem man sagt Oma, und es gibt Beweismedien, wie bei dir. Es gibt Beweise, dass da was passiert. Was hältst du davon?
P: Sie interagieren also nur mit sich selbst in einer anderen Form, richtig? Denn wenn, wenn das wirklich eine Manifestation von Einheit ist, dann sind all diese spirituellen Phänomene nur verschiedene Aspekte von einem selbst.
Bei Nahtoderfahrungen, z.B. wenn du Christ bist und durch den Tunnel gehst, kommt Jesus, um dich zu holen. Wenn du Hindu bist, holt dich Krisna ab. Wenn du Buddhist bist, holt dich Buddha ab. Wenn du Atheist bist, holt dich Einstein ab.
Was bedeutet das also? Das heißt, das Unendliche nimmt jede Form an, die es für dich braucht. Oder wenn du also ein Medium bist, lebst du noch in Trennung und Dualität. Und im Grunde brauchst du den Weg der Medialität, um deine eigene Verbindung zur unendlichen Wahrheit deiner Selbst zu erforschen.
Aber wenn du dich schließlich einfach akzeptierst und annimmst, dann brauchst du die Methode, das Medium oder die Technik nicht mehr. Du kannst endlich erkennen, warte mal kurz, das bin einfach ich. Das sind nur verschiedene Manifestationen von mir selbst, dass das ist nichts anderes als ich. Das ist nur meine Interpretation der Unendlichkeit als ich selbst.
A: Warum wirkt die Welt heute so viel chaotischer? Es scheint als passierten unzählige verrückte Dinge gleichzeitig.
P: Weil wir der Wahrheit näher sind als je zuvor. Weil wir Frieden, Liebe und Vereinigung näher sind als je zuvor. Darum.
A: Heißt das dann also, dass all die, all die eher dunklen Dinge und die Sachen, die wir nicht wirklich ansehen wollen, jetzt hochkommen. Entweder als letzter Rettungsversuch für Kontrolle, weil sie die Kontrolle nicht verlieren wollen. Oder ist dann das, ist, ist da noch was anderes im Gange, weil jeder sieht es, jeder spürt es.
P: Wir warten nur auf dich, Freund.
A: Wie, wortwörtlich auf mich? Das ist eine Menge Druck, mein Herr.
P: Ohne Druck.
A: Hey, ich versuche wirklich mein Bestes zu geben.
P: Nein, alles gut. Das ist das Witzige an allem, ja, dass es eine, eine kollektive Erfahrung des Menschseins gab, bevor wir geboren wurden. Stimmt’s?
Im Grunde gab es schon ein Meer von Emotionen, Gefühlen und Gedanken, kollektive Vereinbarungen, lange bevor wir geboren wurden. Das alles existierte bereits vor uns, oder?
Was ist also so besonders an dieser Zeit, wenn wir tatsächlich unseren Teil davon akzeptieren und annehmen, nämlich unser Leben, was der eigentliche Grund ist, warum wir hier sind. Wir befreien uns selbst und damit befreien wir auch jedes andere menschliche Wesen.
Also, der Grund, warum sich diesmal alles so viel chaotischer anfühlt, ist, dass es erstens nicht mehr unterdrückt oder verdrängt werden kann. Es kommt alles hoch und es ist nicht schlecht, falsch oder dunkel. Es sind nur Dinge, bei denen wir nicht bereit waren, verletzlich genug zu sein, um sie über uns als Spezies anzuerkennen. Genau.
All diese Dinge haben schon immer existiert. Jetzt werden sie uns nur zutiefst bewusst gemacht. Sie werden uns zutiefst bewusst gemacht, damit wir sie akzeptieren und annehmen können. Was jedoch passiert, was uns vorübergehend nicht dient, ist, dass die Menschen versuchen, die Dinge zu reparieren, die hochkommen, anstatt sie einfach zu akzeptieren und anzunehmen. Wenn wir also jemals ein Problem mit irgendetwas in der Welt haben, haben wir eigentlich nie ein Problem mit etwas in der Welt.
Wir haben nur ein Problem damit, einen Teil von uns selbst zu akzeptieren und anzunehmen. Deshalb sage ich scherzhaft: Wir warten auf dich. Aber wir warten nicht nur auf dich, wir warten auf jeden, der das hier sieht und hört. Denn in Wahrheit seid ihr die Zukunft der Menschheit.
Je mehr du also reparierst, heilst, veränderst, verbesserst, desto weiter schiebst du die Vollendung weg. Je mehr du akzeptierst und annimmst, desto mehr ziehst du alles an. Harmonie, Ganzheit und Vollendung. desto schneller schaffen wir alle den Durchbruch und leben in dieser Totalität von Liebe und Eins sein, von der wir wissen, dass sie kommt und die uns alle seit Anbeginn der Zeit prophezeit und erzählt haben.
A: Das ist etwas, worüber schon gesprochen wurde. Über diese Zeit haben Buddhisten gesprochen, Hindus, aber das ist eine Zeit, die es schon seit einer sehr, sehr langen Zeit gibt.
Glaubst du an die Idee von Atlantis und diese Zeitperioden, und dass die Menschheit zyklisch verläuft, so wie die Jugas?
P: Ich bin der festen Überzeugung, dass wir als Menschheit in unserer Geschichte schon viele solcher entscheidenden Evolutionsphasen durchgemacht haben. Ich spreche von kritischen Augenblicken, in denen wir uns an einem Scheideweg befanden, entweder einen großen Durchbruch zu erzielen oder als Spezies zu scheitern und zu verschwinden. Und man kann sich die Welt jetzt ansehen und sehen, dass wir gerade denselben Wendepunkt erreichen.
Okay, existieren wir oder nicht? Und ich denke, der Grund, warum die Leute auf alles, was ich gesagt habe, so positiv reagiert haben, ist, dass ich sehr pro-menschlich bin. Ich bin für uns. Ich möchte, dass wir als Spezies weiter existieren.
Hier ist ein Szenario, Alex. Wenn du und ich in die Falle tappen zu glauben, dass Emotionen falsch oder niedrig schwingend sind, Gefühle falsch oder niedrig schwingend, oder dass der Verstand das Hindernis ist oder der Körper oder das Ego, dann wird eines Tages jemand mit der Lösung kommen und sagen: „Okay, wir schalten einfach all deine Emotionen aus.“ Und du hast selbst gesagt, dass das Problem ist, oder? Oder schalten wir einfach den Verstand aus. Der Verstand war doch nur ein Hindernis, ein Chip ins Gehirn und fertig. Oder noch besser, deine Biologie ist ein Hindernis. Wozu überhaupt ein Körper? Man kann doch auch ohne ihn existieren.
Wir müssen uns als Spezies dringend wieder in unser wahres Menschsein verlieben. Wir müssen weg von diesem vermeintlichen Schandfleck unserer Existenz, diesem bedauerlichen Missgeschick in der unendlichen Schöpfung und wieder ganz dringend eine tiefe Liebesbeziehung zu uns selbst aufbauen. Denn wenn wir nicht anfangen, unsere Emotionen zu lieben, unsere Gefühle, unsere Gedanken, unseren Verstand und unseren Körper, ja, all das, was uns als Menschen ausmacht, eines Tages, und zum Glück wird das nicht passieren, aber eines Tages hätten wir unser Mensch sein ganz einfach aufgeben können, weil wir zum Schluss gekommen wären, dass es das Problem ist, weil uns unser ganzes Leben lang gesagt wurde, dass wir das Problem sind oder dass bestimmte Aspekte des Menschseins das Problem sind und wir wären eine stärkere Integration mit Technologie eingegangen. auf biologischer, auf biologischer Ebene, sodass wir die menschliche Biologie aufgegeben hätten.
Ich denke, was gerade passiert ist, je mehr wir diese Akzeptanz und Liebe zum Menschsein kultivieren, je mehr wir diese Liebesaffäre mit dem Menschsein neu entfachen, desto mehr bewahren wir das Menschsein für künftige Generationen. Was bedeutet, dass künftige Generationen die Fähigkeit haben werden, Emotionen zu spüren, Gefühle zu empfinden, Gedanken zu denken, einen Körper zu haben, eine Einzigartigkeit, eine Individualität.
Und hier, wenn ich die Realität selbst betrachte, dieses Akzeptieren unseres Menschseins ist der Schlüssel, der alles andere freisetzt. Denn bis wir endlich zu einer Akzeptanz unseres Menschseins gelangen, kann der ganze Rest, die Zusammenarbeit, die Innovation, die Durchbrüche, die Forschung, die Wissenschaft, was auch immer es ist, die nächste Stufe des Menschseins nicht entstehen. Ich bekenne mich als Pro-Humanist. Ich bin ganz klar für uns Menschen.
Bitte verliebt euch so schnell wie möglich wieder in euer eigenes Mensch sein, um es für die Zukunft zu bewahren.
Wir schützen damit unser aller Recht zu fühlen, frei zu denken, biologische Autonomie zu besitzen, schlichtweg das Recht wahrhaftig zu existieren.
A: Ich versuche, ich versuche mir Beispiele für das auszudenken, was du sagst, ja?
Und ich nehme immer Filme, weil Filme meine Sprache sind. In einem Film wie The Matrix oder Star Wars, wenn die Hauptfiguren endlich akzeptieren, wer sie sind, dann geschieht die Magie. Dann ist Luke in der Lage, den Todesstern zu sprengen. Dann kann Neo den eigentlichen Code der Matrix transzendieren und anfangen zu manipulieren. Und es klingt auch nach dem, was ein Guru oder Yogi tun würde oder einer der Meister, der aufgestiegenen Meister. Ergibt das Sinn?
P: Das ist hundertprozentig richtig. Genauso ist es. Und wenn man sich erst einmal selbst akzeptiert und annimmt, hat die Illusion keine Macht mehr über einen. Es gibt kein Leiden mehr, keine Ursache und Wirkung, kein Karma, keine dieser auf Dualität basierenden Konzepte. Es gibt nur das allgegenwärtige, ewige unsterbliche selbst.
A: Du hast gerade Karma erwähnt. Was ist deine Meinung zu Karma? Denn das ist ein Wort, über das so viel geredet wird.
P: Ja, es ist eine andere Art. Es ist, Karma ist ein sehr belastetes Wort, weil die Leute nicht wissen, was es bedeutet.
Aber im Grunde ist es so, okay, sagen wir mal, dass wir gerade unser Karma ausleben. Die Leute haben Karma zu einer Arbitrage-Gelegenheit gemacht, so nach dem Motto: „Oh, ich tue Gutes und dann toll. Okay, dann bekomme ich tolle Sachen. Ich tue schreckliches und bekomme schreckliches.“ Oder das ist diese sehr lineare irgendwie sehr pubertäre Art, etwas Nuanciertes und Multidimensionales zu interpretieren.
Aber was ist es wirklich? Es ist einfach nur unser Leben, das wir leben. Das eigene Karma auszuleben bedeutet im Grunde nichts anderes, als einfach nur man selbst zu sein. Dieser Vorgang ist völlig wertneutral. Man erfährt sich als ein wahrhaft unendliches Wesen innerhalb dieser vielfältigen Welt der Formen.
A: Das sogenannte negative Karma oder positive Karma, von dem man dir erzählt hat, ist im Grunde nur dein Leben. Wenn du also z.B. in eine missbräuchliche Familie hineingeboren wurdest, oder in eine sehr liebevolle und reiche Familie oder eine missbräuchliche und arme Familie, das sind zwei Gegenseiten einer Medaille. Das ist einfach das Karma und du lebst dein Leben mittendrin. Nicht, wenn ich Ja… wenn ich viel an die, wenn ich den Armen viel Geld gebe, werde ich mein Karma löschen. Nach meinem Verständnis funktioniert Karma so nicht. Muss man also, wenn man jemanden verletzt, wird man in diesem Leben auch verletzt und das ist das Teil eines Weges, ist es das?
P: Nein, das wäre eine viel zu strafende Sichtweise. Es ist eine sehr begrenzte rein menschliche Perspektive.
A: Okay.
P: Es gibt keine Belohnung oder Bestrafung. Es gibt nur die Erfahrung.
A: Stimmt.
P: Und ich denke, der einzige Grund, warum wir mit diesen Konzepten kämpfen, ist, dass wir auf diesen hierarchischen Erfahrungsrahmen konditioniert wurden. Stimmt’s? Und der Hauptgrund für diese Konditionierung ist, damit wir kontrolliert werden können. Sobald wir erkennen, dass es keinen hierarchischen Erfahrungsrahmen gibt, dass alles nur eine Erfahrung ist, können wir anfangen, das alles aufzulösen.
Weißt du, eine der Manifestationen, sowohl der Reise von Luke Skywalker als auch der von Neo ist im Grunde die Heldenreise. Eine Reise, mit der du aus der Filmwelt sehr vertraut bist, dem Storytelling, oder? Es ist eine uralte Form des Geschichtenerzählens, die in allen kulturellen Phänomen bei Ahnen und indigenen Völkern auf der ganzen Welt vorkommt. Und genau darauf befinden wir uns, oder? Also das Karma, die Lebenserfahrung, in die man hineingeboren wird, ist nichts Begrenzendes. Es ist genau das, worin man geboren werden muss, um von der Illusion dieses, dieses Traums befreit zu werden, in dem wir leben oder dieser Illusion der Maja, dieser Simulation, in der wir leben.
Luke musste also alles durchmachen, was er durchmachte, um aufzuwachen und zu erkennen, wer er ist. Neo musste alles durchmachen, was er durchmachte, um zu erkennen, wer er ist.
Alex geht durch alles, was Alex durchgehen muss, um zu erkennen, wer er ist, genau wie ich. Und das ist die Reise, auf der wir alle sind.
A: Dieser Gedanke aufzuwachen und zu erkennen, wer wir sind, ist so kraftvoll, weil die meisten sich selbst nicht ausstehen können. Ja, wir machen uns selbst klein, weil die Gesellschaft uns im Grunde so programmiert hat, aber zum wahren Selbst aufzuwachen bedeutet Freiheit, Erlösung.
Und das ist es doch, was all die Meister immer gesagt haben, oder? Stimmt’s?
P: Das ist völlig richtig. Und der einzige Weg dorthin ist anzufangen, zu akzeptieren, zu lieben und anzunehmen, wer man ist.
Das ist der einzige Weg. Je mehr du weiter versuchst zu reparieren, zu heilen, zu verändern und zu verbessern, desto mehr bist du in diesem Hamsterrad der Unvollkommenheit und desto mehr hältst du die Erfahrung dieses Friedens, von dem wir wissen, dass er uns zur Verfügung steht, fern von uns. Du musst also da anfangen, wo du bist und dein Herz für dich selbst öffnen. Sich selbst zu kennen und sich selbst zu lieben ist wirklich der Rahmen.
Es wurde von Jesus wunderschön formuliert. Es ist wirklich das Grundgerüst.
A: Sprechen wir kurz über die Liebe, denn du hast Liebe in diesem Gespräch schon ein paar Mal erwähnt. Liebe als Konzept. Na, ich habe gehört, sie sei die ultimative Kraft, die ultimative Schwingung, das ultimative alles im Universum. Aber was ist sie da wirklich aus deiner Sicht, denn es ist eine sehr weitreichende Vorstellung.
P: Nun, es ist nicht diese romantische Vorstellung von Liebe, an die wir gewöhnt sind. Es ist dieser Zustand der Neutralität. Wir gelangen also endlich an einen Punkt, an dem wir diese Klarheit oder Neutralität in uns erfahren, diesen Gleichmut oder diese Harmonie, wie Buddha es liebevoll formulierte, der mittlere Weg. Genau. Es ist wie ein Seinszustand, der alles mit einschließt. Es gibt nichts, was nicht im mittleren Weg enthalten ist.
Nichts ist von der Liebe oder dem Einsein ausgeschlossen. Nach einer Weile gelangt man so in diesen Raum der Neutralität. Und Liebe ist wirklich ein natürlicher Ausdruck dessen, wer wir auf unserer tiefsten Ebene sind, in unserem Wesen.
Oder wenn wir also anfangen zu akzeptieren, wer wir sind, werden wir allmählich neutral gegenüber dem, wer wir sind. Wir werden neutral gegenüber den Erfahrungen des Lebens, bis wir eines Tages, Alex, einfach im Kino sitzen, uns den Film unseres Lebens ansehen, unsere Snacks essen, den Film genießen und einfach, einfach nur da sitzen und was auch immer im Film passiert, wir wissen, dass es nicht uns passiert und wir sind frei. Und das, und das ist Erwachen und Freiheit; bedeutet zu erkennen: Moment mal, wir sind nicht, das ist nicht persönlich. Das ist nur eine Erfahrung, die sich entfaltet und wir können einfach da sitzen und den Film ansehen.
Nun, der Film, wenn es ein guter Film ist, wird fesselnd sein. Man wird darauf ansprechen, aber nicht darauf reagieren. Und das ist der Unterschied. Und so. Also noch mal, ich habe Wunder über Wunder vor meinen Augen gesehen, aber das allergrößte Wunder ist, wenn jemand sich endlich voll und ganz akzeptiert und annimmt. Denn in diesem Moment erreichen sie diesen Ort der Neutralität und erreichen die, die Essenz der Manifestation des Wortes Liebe in ihrer reinsten Form.
A: Es ist wie eine Achterbahnfahrt, denn wenn man in dieser Achterbahn steigt, während dieser zwei Minuten oder wie lange die Fahrt auch dauert, analysiert man sie nicht, man zerlegt sie nicht, man macht sich keine Sorgen, es gibt einfach nur den Genuss des Prozesses, man fährt einfach mit. Und das ist eine extreme Version wegen all dem, was da passiert. Da ist nichts. Wenn man in einer Achterbahn sitzt, denkt man an nichts anderes. Man denkt an die Fahrt und das ist purer Genuss. Man hinterfragt es nicht.
Man, vielleicht hinterfragt man seine Entscheidung einzusteigen.
P: Ja.
A: Aber das ist es im Wesentlichen.
P: Ich denke, der einzige Grund, warum wir es hinterfragen ist, dass wir auf die Idee konditioniert wurden. Wir könnten es vermasseln oder einen Fehler machen, oder dass uns auf der Ebene unserer Seele etwas passieren kann, was die ultimative Manipulation ist. Jemanden davon zu überzeugen, dass ihm auf der Ebene seiner Seele etwas zustoßen könnte, bedeutet für den Rest seines Lebens die vollständige Kontrolle über ihn auszuüben.
A: Also, was du mir sagst, ist, es gibt keinen Teufel und es gibt keine Hölle.
P: Es gibt es gibt gar nichts, es sei denn, es existiert in dir. Wenn es in dir existiert, wenn es, wenn es ein Teil von dir ist, den du nicht akzeptiert hast, dann lebst du in deiner ganz persönlichen Hölle. Aber wenn du dich erst einmal akzeptiert und angenommen hast, nun dann lebst du in deinem persönlichen Himmel. Doch wer bestimmt über Himmel und Hölle? Du tust es durch deine Selbst-Akzeptanz und Selbstliebe.
A: Also gibt es kein, also ja, noch mal, es gibt keinen – aus christlicher Sicht gibt es kein Gericht. Es gibt keinen wie sagt man Tag des jüngsten Gerichts mit der großen, der großen Macht, der, wie der große weiße Typ im Himmel mit dem, mit dem Bart, den Da Vinci gemalt hat.
P: Wenn, wenn sie ihren Lebensrückblick haben oder diese Leute, die du interviewt hast, gibt es da einen Buzzer, den jemand drückt und sie sausen eine Rutsche hinunter in irgendeine schreckliche Welt, wo es einen Trostpreis gibt? Nein, sie haben einfach ihren Lebensrückblick. Sie erleben alles aus der Perspektive und der Erfahrung aller anderen noch einmal. Und dann, und dann war’s das. Das ist es, was passiert. Im Grunde genommen erlebst du bei deinem Lebensrückblick also alles noch einmal aus der Sicht der anderen und dann, und das war’s. Das ist der ganze Sinn des Lebensrückblicks.
A: Nun, was ist es dann? Der Sinn ist doch, dass man den Schmerz spürt, den man jemand anderem zugefügt hat.
P: Der Zweck davon ist weder Belohnung noch Bestrafung. Der Punkt ist, dass wir eins sind. Und so ist es nur ein weiteres Zurückkehren zum Eins sein, oder? Also, der Lebensrückblick selbst ist nur ein Ausstieg aus der Illusion von Dualität und Trennung in das innewohnende Einssein aller Dinge. Und so ist es nur ein weiterer Weg, auf dem Menschen ihr Einssein zurückgewinnen. Weißt du, wir tun es, während wir am Leben sind. Menschen mit Nahtoderfahrungen, wenn sie den Übergang wirklich vollziehen, tun es, wenn sie tot sind. Oder sie tun es, wenn sie sterben und dann zurückkehren. Und sie sind völlig verändert. Irgendetwas an ihnen ist anders. Ja, nun, was geschah? Was geschah, war, dass sie die Trennung, die Dualität in sich selbst beendeten und diese Wahrheit berührten, diese Liebe, dieses Eins und jetzt leben und verkörpern sie es.
A: Findest du den, den Irrsinn des Konzepts oder die Lüge davon, dass wir nicht eins sind von der Trennung? Blickt man weit oben aus dem Weltall. Auf unsere Erde hinunter erkennt man keinerlei Grenzen. Höchstens vielleicht die chinesische Mauer. Davon abgesehen sieht man dort absolut gar nichts. Kriege, um bloßes Land zu führen, ist der reinste Wahnsinn.
Wann werden wir, auch wenn ich das Wort entwickeln wirklich ungern nutze, diesen schwierigen Punkt in unserer Geschichte endlich überwinden?
P: Ich denke, wenn wir zum Weltbild zurückkehren, dass unsere indigenen Brüder und Schwestern so klar verkörpert haben, nämlich, dass Menschen nur die Hüter dieses Planeten sind.
Ich weiß nicht, wann wir entschieden haben, dass uns der Planet gehört, oder dass wir Besitzansprüche auf Dinge haben. Ich denke, die Menschen leiden, weil sie in der Illusion von Eigentum leben. Wenn man in dieser Illusion lebt, dann muss man Besitz von seinen Emotionen ergreifen. Man muss Besitz von seinen Gefühlen ergreifen. Man muss seinen Geist besitzen. Man muss seinen Körper besitzen, sein Ego. Man muss Verantwortung für alles übernehmen, was man getan hat und was alle anderen getan haben. Und das ist eine Einbahnstraße ins Leiden.
Und so muss man nach einer Weile einfach einsehen, halt mal. Nein, ich bin nur für begrenzte Zeit hier. Das ist eine ein-Mann, eine-Frau Show. Alles, was hier geschieht, geschieht einfach als Teil dieser Entfaltung. Lassen wir die Illusion der Evolution beiseite. Werfen wir sie einfach weg. Alles ist immer ein unendliches Potenzial. Lassen wir die Vorstellung Lektionen zu lernen.
Stellen wir uns vor, wir setzen das Virtual Reality Headset auf, nur um uns in einer anderen Form zu erleben, durch alle Formen. Vielleicht ist dieses Menschsein ein Weg, durch den man sich in einer Vielzahl verschiedener Formen erfahren kann und mehr ist es nicht.
A: Und das ist es. Es ist eine Illusion, nicht wahr? Denn weißt du, man kämpft wie Jeff Bezos, Elon Musk. Weißt du, zu unseren Lebzeiten wird es den ersten Billionär geben. Ich habe keinen Zweifel daran, dass das passieren wird.
Aber sie werden alle sterben. Ich weiß, sie versuchen Wege zu finden, es nicht zu tun, aber sie werden alle vergehen. Sie werden alle gehen und sie können nichts mitnehmen. Es ist also wirklich diese Idee des Besitzes wie so eine Illusion, so eine Selbsttäuschung zu glauben, dass wir tatsächlich irgendetwas besitzen können.
Und wenn man älter wird, fängt man an diese Dinge zu begreifen, wie z.B. Dinge, an denen man als Kind so festklammerte. Und jetzt sieht man sie an und denkt, ah, man hätte, man hätte jemanden bis zum Tode bekämpft für diesen Optimus Prime.
Original ungeöffneter Karton oder so etwas in der Art, aber jetzt sieht man es an, als wäre es, Leute, es ist ein Stück Plastik.
P: Man dachte, sie hätten von Steve Jobs gelernt, oder? Steve hat all dieses Geld verdient und verließ den Planeten und konnte nichts mitnehmen. Und jetzt, weißt du, genießen seine Frau und seine Kinder all das auf die Weise, die sie für richtig halten. Und weißt du, das zeigt es einem einfach. Und das ist ein sehr häufiges Erwachen, das Menschen erleben. Sie, sie, weil sie nur den Erfolg kennen oder das ist alles, was sie wissen und jeder versucht sich mit Erfolg aus seinem Leid herauszuwinden. Sie glauben, das funktioniert, tut es nicht.
A: Stimmt.
P: Und es funktioniert nicht, oder? Den Leuten wurde also kollektiv massenhaft verkauft, produziert einfach mehr. Aber die Sache ist die, für jede Produktionsstufe gibt es eine höhere Konsumstufe. Es gibt also immer etwas Teureres. Es gibt immer eine größere Yacht, ein größeres Flugzeug, ein größeres EB da, ein größeres Unternehmen, eine größere Art und Weise, Macht und Kontrolle über die Welt auszuüben.
Aber das bringt mich zurück zu Jesus, der König Herodes gegenüberstand, glaube ich. Und er sagte, du hast all das hier. Du hast dieses ganze Königreich. Er sagte: „Aber mein Königreich ist viel größer als deines.“ Ja, also lass sie ihre Königreiche behalten. Unsere Königreiche sind viel größer, Bruder.
A: Das ist, das ist, sehr sehr wahr.
P: Behaltet euer Königreich. Unser Königreich ist viel größer. Es ist an einem ganz anderen Ort.
A: Es ist ein… Es ist an einem gewissen Punkt, werden wir also… nun, lass mich dich fragen, werden wir es schaffen?
P: Ja.
A: Gibt es eine Zeit? Werden wir es als Spezies schaffen? Denn es scheint als würden wir das. Also sag mir, erklär mir… kannst du das erklären? Weil viele Leute wirklich besorgt sind und große Angst haben über das, was jetzt in der Welt passiert und in den nächsten 50 Jahren, wo wir… weißt du, ich habe verschiedene Dinge gehört, von Vorhersagen bis hin zu Prophezeiungen und solchen Sachen, dass wir… du sprachst vom goldenen Zeitalter, den 1000 Jahren Frieden, all diese Dinge.
P: Ja, wir müssen uns also keine Sorgen über ein Massenaussterben oder eine Massenvernichtung machen. Wir müssen uns keine Sorgen um KI oder Atombomben machen oder radioaktiven Niederschlag oder Regierungen, die durchdrehen. Hier. Wir stehen kurz vor dem größten Durchbruch von allen, nämlich der Erkenntnis, dass das Menschsein tatsächlich unsere letzte Grenze ist. Es ist nicht der Weltraum, es ist nicht der Mars, es ist kein anderer Planet oder ein anderes Ziel. Selbst wenn wir zu einer multiplanetaren Spezies werden, werden wir unsere irdischen Probleme einfach mit dort hinnehmen. Es ist also nicht so, es ist nicht so…
A: Der Mars wird ganz sicher keine Utopie sein. Als ob,… Wir könnten die Desperate Housewives von New Jersey nach Mars bringen…
P: Sie wären immer noch die Desperate Housewives von Orange County, denn auch auf dem Mars bliebe die menschliche Natur dieselbe. Verrückt, oder?
Aber nach einer Weile müssen wir erkennen, Moment mal, es wird uns gut gehen. Und warum wird es uns gut gehen? Weil die ultimative Technologie schon immer das menschliche Herz war. Es war schon immer der Ort, an dem man das Einssein finden konnte. Es war schon immer der Ort, an dem dieser kollektive Sinn für Liebe kultiviert werden konnte. Und dorthin werden wir uns bewegen und da ist nichts, keine KI oder sonst etwas.
Sam Altman steht niemandem im Weg. Es ist schwer genug für ihn, seine Firma über Wasser zu halten, geschweige denn jemandem im Weg zu stehen oder jemandes Fortschritt oder Entwicklung aufzuhalten. Elon. Elon ist mehr pro-menschlich als alles andere. Er ist, er ist eigentlich ein Spezialist. Ich liebe das, wie er… er setzt sich tatsächlich für die Menschen ein. Ich verstehe nicht, wo der Rest des Silicon Valley in diesem Spektrum steht, aber das spielt keine Rolle, denn die Wahrheit ist, all das ist bereits erledigt.
Wir schaffen das. Dies ist das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass es kein Massenaussterben oder eine Massenvernichtung gibt. Wir schaffen es und wir schaffen es, weil wir zum Leben zurückkehren. Wir kehren zur Wahrheit über uns selbst zurück. Deshalb schaffen wir es.
A: Gab es früher schon solches Massensterben oder Ereignisse, wie im Yuga-Zyklus? Ähm, der letzte war Atlantis vor etwa 12000 Jahren.
Du sagst, wir überwinden diesen Punkt vielleicht, ohne den Zyklus zu brechen. Nein, ich nutze das Wort entwickeln nur ungern, da du es zum Unwort gemacht hast. Aber hier ist die Sache.
P: Okay. Die Tatsache, dass du und ich dieses Gespräch führen, ist Beweis genug, dass wir es schaffen.
A: Nein, solche Gespräche wie dieses hier, die führte man damals wohl nicht.
P: Nein. Und sieh mal, wie zwei so unterschiedliche Menschen von verschiedenen Enden der Welt das Angeborene eins sein und die Liebe erkennen, die wir sind und interagieren. Es ist schon geschehen, Alex. Die Menschen erkennen es nur jetzt.
A: Was würdest du den Menschen raten, die momentan Todesangst haben?
P: Man muss unbedingt lernen, die eigene Angst vollständig und bedingungslos anzunehmen. Sie wird keinesfalls von äußeren Umständen verursacht, weder durch die Wirtschaft noch durch die Regierung. Sie befindet sich tief in dir selbst und möchte dort einfach nur liebevoll angenommen und integriert werden. Und ich denke, der entscheidende Punkt ist, ich glaube, wir müssen einfach erwachsen werden. Weißt du, wenn man ein Teenager ist, sind auf dem Spielplatz alle anderen schuld. Aber wenn man schließlich erwachsen wird, dann erkennt man, Moment mal, das ist, da ist ein, da ist etwas, ja, das ist also wirklich der einfachste Weg, diesen Wandel zu beschreiben. Wir hören auf uns gegenseitig mit Dreck zu bewerfen und erkennen schließlich: „Nein, Moment mal, nein, das ist, da ist etwas in mir, dass ich hier annehmen muss. Das ist alles.“
A: Also, aber das ist es nicht. Aber die gesamte Menschheit entwickelt sich nicht, entwickelt sich oder verändert sich nicht im gleichen Tempo. Da gibt es… – richtig.
P: Das müssen sie auch nicht. Die Illusion ist, dass Transformation bedeutet, die Notwendigkeit zur Transformation zu überwinden. Doch genau das ist die Illusion der Transformation. Die Illusion der Transformation.
Das Lustige ist, jedes Mal, wenn jemand ein Erwachen erlebt, erkennt er, dass er bereits erwacht war. Es ist nicht wie – es ist ein riesiger Witz. Es ist nicht so, dass man plötzlich zu etwas anderem wurde oder zu etwas anderem aufgewacht ist. Man hat sich endlich erlaubt für das aufzuwachen, was schon immer da war, oder? Genau das. Das ist das Erwachen! Und so, werden wir alle dort ankommen, weil wir alle dort ankommen und weil Menschen wie du und ich solche Interaktionen führen, weil wir jeden Morgen call to calm machen und Menschen aus der ganzen Welt kommen. Es passiert bereits, weißt du? Ich erlebe es jeden Tag in Echtzeit. Menschen aus der ganzen Welt, verschiedene Religionen, unterschiedliche politische Ideologien, verschiedene sozioökonomische Hintergründe so unterschiedlich, wie man nur sein kann. Und doch bewegen sich alle in diese Selbstermächtigung hinein. Und wir feiern gemeinsam die Unterschiede, während wir uns gleichzeitig selbst treu bleiben, aus dem Herzen leben und unsere Individualität anerkennen.
Die Anpassung wird also ihren Reiz verlieren und die eigene Individualität wird wieder voll und ganz in Mode sein.
- Ende Teil 2 bei ca. Minuate 56:21