Merkur, Venus, Neptun, Saturn, Uranus, Jupiter
28. Februar 2026
Am 28. Februar 2026 trittst du kurz nach Sonnenuntergang hinaus und richtest deinen Blick tief zum westlichen Himmel, wo sich sechs wandernde Sterne bewusst versammelt haben. Du wirst Zeuge eines himmlischen Rates in Bewegung. Merkur und Venus stehen Seite an Seite nahe der Sonne und dem nördlichen Mondknoten und verweben erneut den Faden des Schicksals, während Merkur seine Schritte durch die Fische zurückverfolgt und die Geschichte betrachtet, die sich die Menschheit über lange Zeit selbst erzählt hat.
Saturn und Neptun haben gerade den ersten Atemzug des Widders betreten und besiegeln eine neue Vereinbarung an der Schwelle von Identität und Willenskraft, während Mars und Pluto ihre langsame, bewusste Arbeit im Wassermann fortsetzen und kollektive Systeme von Grund auf neu ordnen. Dieses Treffen entfaltet sich in der letzten Nacht des Februars, an der Schwelle zum März, im Schatten einer bevorstehenden Blutmondfinsternis im Zeichen Jungfrau, die sichtbar machen wird, was gereinigt und neu geordnet werden möchte.
Jupiter findet Stabilität im Krebs und bereitet sich darauf vor, wieder voranzuschreiten, um im späteren Verlauf des Jahres nährende Kraft in einen mutigen Ausdruck zurückzubringen. Uranus verweilt in den letzten Graden des Stiers und vollendet eine lange Phase der Umstrukturierung von Werten und Sicherheit, bevor ein Zeichenwechsel erfolgt. Fünf Planeten sammeln sich in den Fischen, während sich die Finsternis nähert, und durchdringen das kollektive Feld mit Erinnerung, Intuition und karmischer Klärung, während die alten Kräfte ihre ersten festen Schritte in den Widder setzen und damit einen neuen Zyklus von Verantwortung und Schöpfung einleiten.
Du lebst in einem Korridor des Übergangs. Die Planeten haben sich versammelt, um Vereinbarungen zu erneuern, die Richtung neu auszurichten und die Menschheit mit dem in Einklang zu bringen, was die Erde jetzt benötigt. Während sie sich bewegen, wirst auch du eingeladen, dich bewusst zu bewegen … das zu entlassen, was abgeschlossen ist, das anzunehmen, was gerade beginnt, und achtsam an den Veränderungen teilzunehmen, die sich sowohl am Himmel als auch in deinem eigenen Leben entfalten.
Blicke in der Dämmerung zum westlichen Nachthimmel und erinnere dich daran, dass diese Schwelle Erneuerung in sich trägt, erwachenden Mut und das stille Entzünden einer Zukunft, die bereit ist, von dir empfangen zu werden.
Thee Naturalistic Mystic | Crystal Vision Creations
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Grafiktext

Begleittext:
Planetarische Ausrichtung heute Nacht
Einfühlsame und wortreiche Übersetzung
Am 28. Februar 2026 kannst du kurz nach Sonnenuntergang nach draußen gehen und deinen Blick tief zum westlichen Horizont richten, um eine seltene Aufreihung von sechs wandernden Lichtern am Himmel zu beobachten. Die einfachste Möglichkeit, genau zu erkennen, was du von deinem Standort aus siehst, ist eine Sternenkarte oder eine Himmels App zu verwenden und den Horizont zu scannen.
Aus einer bestimmten spirituellen Sichtweise ist dies nicht einfach eine zufällige Parade von Himmelskörpern, sondern ein lebendiger Rat am Himmel: die schnellen Boten vorneweg, die langsamen Alten mit der langen Erinnerung dahinter. Alle scheinen versammelt, als würden sie gemeinsam über den Zustand der Erde und die Richtung der menschlichen Geschichte beraten.
Die Versammlung der Alten
In der Kosmologie der Navajo ist der Himmel eine Art Blaupause für das Leben auf der Erde. Die Sterne wurden vom Schwarzen Gott an ihren Platz gesetzt, damit sie den Menschen eine Orientierung und eine Karte für ihr Handeln geben.
Wahrheit
Wenn sich die Planeten ausrichten, symbolisiert dies einen Moment von Hózhó – einen Zustand tiefer Harmonie, Schönheit und Gleichgewicht. Es deutet darauf hin, dass sich die sonst chaotischen Kräfte des Universums für einen kurzen Augenblick in dieselbe Richtung bewegen. Wenn du dich von deinem eigenen Weg entfernt fühlst, kann eine solche Ausrichtung wie ein spiritueller Magnet wirken, der dich sanft zurück zu deiner Bestimmung zieht.
Das Dünnerwerden der westlichen Pforte
Bemerkenswert ist, dass diese Ausrichtung im Westen kurz nach Sonnenuntergang stattfindet. In vielen indigenen Traditionen Nordamerikas gilt der Westen als das schwarze Quadrat oder als der Ort des Nach innen Schauens.
Es ist die Richtung, in der die Sonne jeden Tag stirbt und in der die Ahnengeister wohnen. Eine Ausrichtung im Westen wird daher als Einladung verstanden, nach innen zu blicken und sich der eigenen Vergangenheit zuzuwenden. Es ist eine Zeit für Heilung, für das Loslassen alter Lasten und überlieferter Verletzungen, damit mit dem nächsten Sonnenaufgang im Osten etwas Neues geboren werden kann.
Eine Erinnerung an den Wandel der Welt
Während viele in solchen Himmelsbildern vor allem Schönheit sehen, betrachten manche Traditionen ungewöhnliche planetare Zusammenkünfte als Zeichen eines Pachakuti – eines großen Weltwandels. Es erinnert daran, wie klein die Erde im Vergleich zum Universum ist. Eine Aufreihung von sechs Planeten gilt als Ausdruck großer kosmischer Kraft. Wenn die Menschen auf der Erde aus Gier oder ohne Respekt leben, kann ein solches Zeichen als sanfte Erinnerung des Schöpfers verstanden werden, dass die Erde sich neu ordnen könnte.
Es wird bald einen weiteren Beitrag über den Feuerring und die kommende Mondfinsternis geben. Ich hoffe, du schaust ihn dir an.
Segnungen ✨️
Crystal Vision Creations
@thee_naturalistic_mystic
Sonja Reck
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