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Die „Ungerechtigkeit“, auf der Erde geboren zu werden. J. A. Stelares

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Die „Ungerechtigkeit“, auf der Erde geboren zu werden. J. A. Stelares

Allgemein·23. März 2026, 8:00 Uhr·3 Minuten

Der Lebensplan jeder Seele, die sich verkörpert, ist vollkommen. Es gibt keine Zufälle und kein schlechtes Glück. Diese Aussage kann hart wirken, besonders auf einem Planeten wie unserem, der so stark polarisiert ist und auf dem Erfahrungen gemacht werden, die uns manchmal an unsere Grenzen bringen.

Mir ist bewusst, dass diese Gedanken bei vielen Menschen Widerstand oder Unruhe auslösen können. Doch oft sind es gerade die Informationen, die uns herausfordern, die uns aus einer Art innerer Lethargie wecken und neue Möglichkeiten eröffnen. Sie laden uns ein, unser Bewusstsein zu öffnen und unsere Überzeugungen sowie unsere Sicht auf die Realität zu hinterfragen.

Auch wenn es unfair erscheinen mag, wählen Seelen ihre Erfahrungen. Manche wissen bereits im Voraus, dass ihr Leben auf der Erde nur kurz sein wird. Andere entscheiden sich für ein Leben voller Herausforderungen, mit kaum Momenten der Ruhe. Wieder andere erleben ein leichteres Leben. All das steht im Einklang mit ihrem jeweiligen Entwicklungsweg.

Diese Zusammenhänge lassen sich jedoch nur verstehen, wenn zwei grundlegende Aspekte berücksichtigt werden. Erstens: Der Tod existiert nicht in dem Sinne, wie wir ihn wahrnehmen – alle Seelen bestehen weiter. Zweitens: Alles unterliegt dem Gesetz von Ursache und Wirkung, dem sogenannten Karma.

Dieses Gesetz besagt, dass wir ernten, was wir säen – sowohl in diesem als auch in früheren Leben. Wenn wir in Extreme geraten, erfahren wir irgendwann auch das Gegenteil, um ein Gleichgewicht zu finden. Karma wirkt wie eine Form von Gerechtigkeit, die die Bedingungen bestimmt, unter denen eine Seele sich verkörpert: den Körper, den Geburtsort, die Familie und die Lebensumstände.

Die Seele wählt ihre Umstände vor der Geburt, jedoch im Einklang mit diesem karmischen Hintergrund. Deshalb sind Lebenswege so unterschiedlich.

Ist die Seele dazu bestimmt, immer wieder auf der Erde zu inkarnieren? Nein. Mit wachsendem Bewusstsein und dem Ausgleich von Karma – also durch inneren Frieden und das Erkennen der eigenen Schöpferkraft – eröffnen sich neue Möglichkeiten. Es entstehen Wege in andere Ebenen des Seins, in Realitäten, die von mehr Frieden, Liebe und Bewusstheit geprägt sind.

Viele Seelen, die heute auf der Erde sind, haben solche Ebenen bereits erfahren, erinnern sich jedoch nicht bewusst daran.

Warum also sind wir hier? Um uns zu erinnern. Um den Übergang in eine neue Zeit mitzugestalten. Um in einer stark polarisierten Welt unsere Fähigkeit zur Liebe und zur Einheit zu erkennen und zu leben.

Das letztendliche Ziel aller Seelen ist gleich: sich selbst als Teil des Ganzen zu erkennen und die Liebe – in ihrer tiefsten und reinsten Form – wiederzufinden.

Seelen, die in Urteil, Ablehnung oder Groll verharren, bleiben so lange an diese Erfahrungen gebunden, bis sie sich für Liebe öffnen und ein tieferes Verständnis für ihre eigene Schöpferkraft und ihre Verbindung zum universellen Bewusstsein entwickeln.

Aus einer höheren Perspektive ist alles Teil eines größeren Ganzen. Alles dient der Entwicklung. Und jede Seele wird ihren Weg weitergehen – auch über die Erfahrungen auf der Erde hinaus.

Die „Ungerechtigkeit“, auf der Erde geboren zu werden.

@almasestelares.javier – https://www.facebook.com/almasestelares.javier

Ist möglicherweise ein Bild von eine oder mehrere Personen und Text „LA "INJUSTICIA" DE NACER EN LA TIERRA @almasestelares.javier“

Und denke stets daran:

Manche werden dich als Engel sehen und andere als Dämon.
Doch das hängt nicht von dir ab.

Lerne, die Projektionen anderer nicht zu ernst zu nehmen.
Jeder Mensch trägt sein eigenes „Irrenhaus“ im Kopf,
und viele sind kaum in der Lage, innezuhalten und nachzudenken, bevor sie urteilen.

Ihre Welt basiert auf dem Urteil über das, was sie nicht verstehen.
Bleibe in Frieden damit.

Javier López Alhambra

@almasestelares.javier

© Übersetzung Rosi

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