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An das Kollektiv der LichtarbeiterInnen im Aufstieg: Wenn du innerlich wächst, verschieben sich deine Werte – deine Grenzen verändern sich – dein Bewusstsein vertieft sich.

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An das Kollektiv der LichtarbeiterInnen im Aufstieg: Wenn du innerlich wächst, verschieben sich deine Werte – deine Grenzen verändern sich – dein Bewusstsein vertieft sich.

Aufstieg Kollektiv·27. März 2026, 8:08 Uhr·3 Minuten

Das Erwachen zur Wahrheit kann sich oft sehr desorientierend anfühlen – ein Teil tiefgreifender persönlicher Veränderung besteht darin, dass das Leben scheinbar schneller Dinge fortnimmt, als es Neues zurückgibt.

Wenn du innerlich wächst, verschieben sich deine Werte – deine Grenzen verändern sich – dein Bewusstsein vertieft sich. Beziehungen, die sich einst selbstverständlich angefühlt haben, geraten aus dem Gleichklang. Manchmal entfernen sich Menschen voneinander – manchmal verändert sich die Dynamik – und manchmal hast du einfach nicht mehr die gleiche Kapazität, die Rolle zu erfüllen, die du früher innehattest – etwa immer die Person, der Mensch zu sein, die Rat gibt und für andere Raum hält.

Der Aufstiegs-Weg bringt oft eine paradoxe Phase mit sich – auf die Erweiterung des Bewusstseins in höhere Ebenen folgt ein tiefes Gefühl von Einsamkeit. Dieses Empfinden kann beunruhigend sein – als hätte sich die Verbindung zur Quelle – zur spirituellen Welt – abgeschwächt oder sei gar verloren gegangen.

Doch diese wahrgenommene Trennung ist keine wirkliche Abspaltung – sie ist eine innere Erfahrung, keine spirituelle Realität. Auf Seelenebene ist die Verbindung beständig und unzerbrechlich – doch der menschliche Anteil der Reise kann vorübergehend das fühlbare Erleben dieser Einheit verlieren. Diese Phase kann sich anfühlen, als würdest du ohne Führung und Begleitung gehen – als wäre die einst so klare Unterstützung plötzlich still geworden.

Und doch trägt genau dieser Abschnitt eine tiefe Bedeutung in sich. Es ist eine Phase der Verfeinerung – geschaffen, um dein inneres Vertrauen – deine Widerstandskraft – und deine Selbstständigkeit zu stärken. Anstatt dich auf äußere Bestätigung oder ständige spirituelle Rückversicherung zu verlassen, wirst du eingeladen, deinen Glauben in dir selbst zu verankern.

Dies mindert deine Verbindung zur spirituellen Ebene nicht – im Gegenteil, es vertieft sie auf eine stabilere und beständigere Weise. Wenn das Gefühl der Verbundenheit zurückkehrt – und es kehrt immer zurück – wirkt es kraftvoller, klarer und geerdeter – weit weniger zerbrechlich. Was einst flackerte, wird nun beständig – weil es nicht nur auf Erfahrung beruht, sondern auf verkörpertem Wissen.

Und dennoch macht das die Einsamkeit nicht weniger real. „Die starke Person“ oder der Wegweiser für andere zu sein, kann still und leise isolierend wirken – besonders dann, wenn du selbst Unterstützung brauchst und es keinen offensichtlichen Ort gibt, an dem du sie empfangen kannst.

Du befindest dich in einem Übergang – nicht in einem endgültigen Verlust der Verbindung. Es mag sich anfühlen, als würden Menschen aus deinem Leben verschwinden – doch oft gleicht diese Phase eher einer Klärung. Neue Verbindungen – solche, die zu dem passen, was du gerade wirst – entstehen meist erst nach dieser Zwischenzeit – nicht währenddessen. Und genau dieses Dazwischen kann sich manchmal leer anfühlen.

Du bist es gewohnt, für andere da zu sein – ein tragendes System zu sein. Wenn du stets Führung gibst, verlassen sich Menschen oft unbewusst auf diese Version von dir – ohne zu bemerken, dass auch du Fürsorge brauchst. Vielleicht hilft es, behutsam damit zu beginnen, auch diese Seite von dir sichtbar werden zu lassen – selbst wenn es nur ein kleines Stück ist.

Spirituelle Verbindung versus menschliche Bedürfnisse:
Sich mit etwas „Größerem“ verbunden zu fühlen, kann kraftvoll und stabilisierend sein – doch es ersetzt keine menschliche Nähe. Du machst nichts falsch, wenn du beides brauchst. Tatsächlich ist genau diese Spannung zutiefst menschlich – der Wunsch nach Sinn und nach Verbundenheit.

Verletzlichkeit nach Herausforderungen:
Wenn du in letzter Zeit viel durchgemacht hast, ist dein System offener – empfindsamer. Das kann sowohl deine Intuition verstärken als auch dein Gefühl von Isolation. Das ist keine Schwäche – es ist ein Zustand der Offenheit nach intensiver Anstrengung.

Eine wichtige Wahrheit, an der du dich festhalten darfst:
Du hast deinen Weg nicht „verloren“. Dein alter Weg ist zu Ende gegangen – weil er für das Leben, in das du hineingeführt wirst, nicht mehr tragfähig war.

Nun wirst du eingeladen, einen neuen Weg zu erschaffen – einen, der dich ebenso trägt, wie du andere getragen hast.

In liebevoller und hingebungsvoller Aufstiegsarbeit,
– von den LichtarbeiterInnen des Aufstiegs  

27.03.2026

© Urheberrecht beachten. Copyright & Übersetzungsrechte erteilt von  https://www.facebook.com/ascensionlightworkers

Angela Gregg: https://www.facebook.com/angela.gregg.27

© Übersetzung Rosi https://www.esistallesda.de

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