An das Kollektiv der LichtarbeiterInnen im Aufstieg: Auf dem Weg des Aufstiegs kommt ein Abschnitt, in dem du das Gefühl hast, zwischen zwei Welten zu stehen.

Du bist nicht mehr wirklich mit dem verbunden, was du einmal warst, und zugleich bist du noch nicht ganz in dem verankert, was du gerade erst wirst. Das kann zutiefst verunsichernd sein. Es kann sich so anfühlen, als hätten sich Teile deiner Identität ganz still aufgelöst und als stündest du nun vor einer Version deiner selbst, die nicht länger in das Leben passt, das dir einst vertraut war.

Dinge, die sich früher selbstverständlich angefühlt haben, Menschen, mit denen du einst in Resonanz warst, selbst die Art, wie du dich durch die Welt bewegt hast, können plötzlich fern und fremd wirken, fast so, als gehörten sie zu einem anderen Leben. Diese Phase geht oft mit einem tiefen Gefühl der Trennung einher, als wärst du nicht mehr ganz mit der äußeren Welt verbunden und manchmal nicht einmal mehr mit jenen Menschen, die dir einst besonders nah waren. Das kann einsam sein und manchmal kaum in Worte gefasst werden.

Doch was hier in Wahrheit geschieht, ist kein Verlust, sondern eine Rückkehr. Du wirst zurückgerufen zu dem, was du immer gewesen bist, unter all der Prägung, unter all den Erwartungen, unter all den Masken, die du gelernt hast zu tragen, um dazuzugehören. So lange hast du dich angepasst, um in Räume zu passen, die verlangten, dass du dich kleiner machst, dass du funktionierst, dass du wirst, was andere von dir brauchten.

Diese Identitäten hatten einst ihren Sinn. Sie halfen dir, dich in einer Welt zurechtzufinden, wie du sie damals kanntest. Doch nun bittet dich deine Seele, sie loszulassen. Loszulassen, wer du aus Überlebensstrategien geworden bist, um dem näherzukommen, was du in Wahrheit bist.

Während dieses innere Entwirren geschieht, kann deine Welt kleiner werden. Dein Umfeld kann sich verändern. Das Verlangen, dich mit dem zu beschäftigen, was dich früher unterhalten oder abgelenkt hat, kann nachlassen. Und auch wenn sich das zunächst wie ein Rückzug anfühlen mag, ist es in Wirklichkeit eine heilige Vorbereitung. Es ist jener Raum, in dem du beginnst, nicht länger aus Konditionierung heraus zu erschaffen, sondern aus innerer Übereinstimmung.

Hier wird der Himmel auf Erden von einer bloßen Idee zu etwas, das du in dir selbst zu verkörpern und aus dir heraus aufzubauen beginnst. Denn höheres Bewusstsein ist nichts, das außerhalb von dir existiert. Es ist die Energie und die innere Kraft, die du in jeden Raum, in jede Begegnung und in jeden einzelnen Augenblick hineinträgst. Und während sich dein Bewusstsein ausdehnt, erkennst du immer klarer, wie viel von dem, was du für dein Selbst gehalten hast, in Wahrheit durch Prägungen, erlernte Verhaltensweisen und das Bedürfnis nach äußerer Anerkennung geformt wurde.

Sich in einer Welt neu aufzubauen, die Ablenkung, Lautstärke und Oberflächlichkeit feiert, ist nicht leicht. Die aufsteigende Seele ist nicht für Oberflächlichkeit hier. Sie ist für Tiefe hier, für Wahrheit, für Sinn. Du bist jemand, der tief empfindet, nicht nur die eigenen Gefühle, sondern auch die Energien anderer und die Schwingungen des Kollektivs.

Diese erhöhte Sensibilität ist keine Schwäche. Sie ist ein Zeichen deiner Stärke und deiner Ausdehnung. Sie bedeutet, dass du fein abgestimmt bist. Sie bedeutet, dass du wahrnimmst. Sie bedeutet, dass du auf Ebenen verbunden bist, die über das Sichtbare hinausreichen.

Die Symptome, die du auf dieser Reise des Aufstiegs erlebt hast, die emotionalen Wellen, die Verwirrung, die Erschöpfung, die Momente, in denen du dich selbst kaum wiedererkennst, sie sind real. Sie sind Ausdruck einer tiefgreifenden inneren Arbeit. Du hast deinen Geist neu ausgerichtet, generationenübergreifende Muster durchbrochen, Illusionen aufgelöst und dein Bewusstsein auf Weisen verändert, die nicht immer sichtbar, aber zutiefst transformierend sind. Und mitten in all dem ist es nur natürlich, dich zu fragen, wer du jetzt bist und wo dein Platz in dieser Welt sein soll.

Die Wahrheit ist, dass es auf dieser Reise nie darum ging, in diese Welt hineinzupassen. Es ging immer darum, deine eigene Welt zu erschaffen. Ein Leben und einen inneren wie äußeren Raum, der deine Heilung widerspiegelt. Eine Wirklichkeit, die deine Wahrheit spiegelt. Einen Ort, an dem dein Bewusstsein, deine Werte und deine Energie in Einklang sind. Wenn du dich immer wieder auf diese Weise für dich selbst entscheidest, wirst du einen tiefen Wandel bemerken. Du ziehst dann nicht länger Lektionen durch Schmerz und Wiederholung an, sondern Übereinstimmung durch Resonanz. Die Kreisläufe, die dich einst durch Schwierigkeit gelehrt haben, beginnen sich aufzulösen. Und die Verbindungen, die in dein Leben treten, spiegeln nicht mehr das, was du mühsam lernen musst, sondern das, was deinem gegenwärtigen Sein entspricht.

Das bedeutet nicht, dass Wachstum endet. Es wird immer Ausdehnung geben. Es wird immer Entwicklung geben. Denn wir alle sind Teil eines größeren Kontinuums, eines fortwährenden Entfaltens von Bewusstsein und Erfahrung. Die Seele ist dafür gemacht, sich auszudehnen. Sie sucht Wachstum, nicht durch Zwang, sondern durch Erfahrung. Sie bewegt sich durch unterschiedliche Identitäten, verschiedene Lebensphasen und verschiedene Wirklichkeiten, immer im Dienst des Lernens, Erinnerns und Werdens.

Wenn du dich gerade in diesem Raum befindest, dich getrennt fühlst, unsicher oder zwischen den Welten, dann bist du nicht verloren. Du befindest dich in einer tiefen Verwandlung. Du legst ab, du erinnerst dich und du baust dich gleichzeitig neu auf. Und selbst wenn du es noch nicht ganz erkennen kannst, führt alles, was du gerade wirst, dich zurück zu deinem wahrhaftigsten, stimmigsten und kraftvollsten Selbst.

Du lässt dich nicht hinter dir. Du kehrst endlich heim zu dem, was du immer gewesen bist.

In liebevoller und hingebungsvoller Aufstiegsarbeit,
– von den LichtarbeiterInnen des Aufstiegs.

07.04.2026

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