Fühlst du dich, als wärst du nicht mehr im Alten, aber auch noch nicht im Neuen angekommen?
Herzlich willkommen in der Zwischenwelt.
In diesem Video spreche ich über den Schwebezustand zwischen deinem alten und deinem neuen Leben und darüber, warum er kein Stillstand ist, sondern ein geschützter Übergang.
Was du in diesem Video erfährst:
✨ Warum der Distanzmodus kein Zeichen von Gefühlskälte ist
⏳ Warum sich dein Zeitgefühl verändert und was das wirklich bedeutet
🕊️ Was dein Warten auf ein „Zeichen“ dir über dich selbst verrät
💔 Warum die stille Trauer um das Alte dazugehört
🗝️ Warum du nicht blockiert bist, sondern gehalten wirst
Schreib mir in die Kommentare: Worauf wartest du gerade?
Alles Liebe,
deine Linda
Kapitelübersicht
00:00 – Das Gefühl, neben dem eigenen Leben zu stehen
01:50 – Die energetische Zwischenwelt verstehen
02:23 – Die Quarantäne deiner Seele
04:18 – Der Unterschied zwischen Depression und Zwischenwelt
06:13 – Wie sich dieser Zustand in der Familie zeigt
08:00 – Die Trennung von Zeitlinien und Frequenzen
10:14 – Warum Rückzug für die Transformation notwendig ist
11:00 – Veränderungen in der Zeitwahrnehmung
19:10 – Das Warten auf ein Signal von außen
25:00 – Die wichtige Rolle der Trauer beim Loslassen
© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung
Zwischen dem Alten und dem Neuen
Fühlst du dich manchmal, als würdest du neben deinem eigenen Leben stehen? Du machst weiter wie gewohnt, erfüllst deine Aufgaben, begegnest anderen Menschen und funktionierst im Alltag. Und doch fühlt sich tief in dir etwas anders an. Vielleicht beobachtest du dich selbst, als wärst du nur noch Gast in deinem bisherigen Leben. Gleichzeitig wartest du auf etwas, ohne genau benennen zu können, worauf.
Von Linda wird dieser Zustand als energetische Zwischenwelt beschrieben: Das Alte ist bereits verlassen, während das Neue noch nicht sichtbar geworden ist. Diese Phase wird nicht als Stillstand verstanden, sondern als geschützter Übergangsraum, in dem sich eine neue innere Ausrichtung entwickeln kann.
Auch die zunehmende Distanz zu vertrauten Menschen wird thematisiert. Sie muss innerhalb dieser Sichtweise keine Gefühlskälte bedeuten, sondern kann Ausdruck eines notwendigen inneren Abstandes sein. Das eigene Wesen zieht sich zurück, weil etwas Neues Raum braucht.
Ein wichtiger Teil dieser Zwischenwelt ist das veränderte Erleben von Zeit. Manche Augenblicke scheinen sich endlos auszudehnen, während andere Zeiträume wie verschwunden wirken. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis, weniger zu planen und stärker im gegenwärtigen Moment zu leben.
Besonders zentral ist das Warten auf ein Zeichen. Doch die Botschaft lautet: Das entscheidende Signal kommt nicht von außen. Du selbst wirst zu dem Signal, auf das du gewartet hast. In der Stille beginnt sich die neue Richtung in dir zu formen, lange bevor dein Verstand sie erfassen kann.
Zum Übergang gehört auch Trauer. Denn während etwas Neues entsteht, verabschiedest du dich gleichzeitig von einer früheren Version deiner selbst und von einem Leben, das dir einmal vertraut war. Diese Trauer darf ihren Raum bekommen.
Die Zwischenwelt ist jedoch kein Dauerzustand. Linda weist ausdrücklich darauf hin, dass anhaltende schwere Antriebslosigkeit, völligen Verlust von Freude oder Selbstverletzung nicht spirituell als „Zwischenwelt“ zu erklären, sondern sich in solchen Situationen professionelle Hilfe zu holen.
Für den beschriebenen Transformationsprozess bleibt eine einfache Botschaft: Du musst das Neue noch nicht sehen. Du darfst still werden, liebevoll mit dir umgehen, deinem Körper Aufmerksamkeit schenken, atmen und dem Prozess Zeit geben.


