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Das Universum urteilt nicht. Greg Grzybowski

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Das Universum urteilt nicht. Greg Grzybowski

Greg Grzybowski·26. September 2026, 8:06 Uhr·5 Minuten

Ihr Geliebten,

das Universum urteilt nicht!

Die Liebe, die ich als Mutter/Vater-Schöpfer kenne, verlangt nicht, dass eine Seele kleiner gemacht werden muss, damit eine andere sich größer fühlen kann.

Und doch – wie schnell machen wir selbst uns zum Richter über einen anderen Menschen.

Wir beobachten einen einzigen Augenblick.
Wir hören eine Seite einer Geschichte.
Wir lesen ein paar Worte.

Und plötzlich glauben wir, das gesamte Leben eines Menschen zu verstehen.

Seine Absichten.
Seine Kämpfe.
Seinen Wert.
Vielleicht sogar den Zustand seiner Seele.

Doch wie viel wissen wir wirklich?

Wie vieles bleibt unter der Oberfläche dessen verborgen, was wir in einem einzigen Augenblick wahrgenommen haben?

Und wie bereit sind wir, den Unterschied anzuerkennen zwischen dem, was wir tatsächlich wissen, und dem, was wir lediglich angenommen haben?

Jeder von uns trägt Erfahrungen in sich, die sich nicht durch einen flüchtigen Blick verstehen lassen.

Trauer, über die vielleicht niemals gesprochen wurde.

Lektionen, die noch nicht abgeschlossen sind.

Entscheidungen, die wir bereuen.

Bemühungen, uns zu verändern, die vielleicht niemand sonst sieht.

Wenn wir uns daran erinnern, kann Mitgefühl beginnen.

Mitgefühl bedeutet nicht, alles hinzunehmen

Und ja, ihr Geliebten:

Unsere Handlungen haben Konsequenzen.

Die Wunden, die wir selbst tragen, entbinden uns nicht von der Verantwortung für die Wunden, die wir anderen zufügen.

Wir können verletzendes Verhalten erkennen und ehrlich benennen, was es bewirkt hat. Wir dürfen Verantwortung einfordern.

Wir dürfen eine Beziehung verlassen.

Wir dürfen unseren inneren Frieden schützen und uns weigern, weiterhin schlecht behandelt zu werden.

Bedingungslose Liebe bedeutet nicht bedingungslosen Zugang zu unserem Leben.

In einem bewussten Herzen ist Platz für beides:

Mitgefühl und Grenzen.

Die tiefere Einladung besteht darin, wahrzunehmen, wann aus unserem Unterscheidungsvermögen ein Urteil darüber wird, dass ein anderer Mensch weniger wert sei als wir.

Wann es uns wichtiger wird, recht zu haben, als ehrlich hinzusehen.

Wann wir uns so sehr mit den Fehlern eines anderen beschäftigen, dass wir aufhören, uns um unsere eigenen zu kümmern.

Diese Einladung gilt uns allen.

Auch wenn wir glauben, die Liebe zu verteidigen.

Auch wenn wir verletzt wurden.

Auch wenn unsere Worte von spiritueller Weisheit erfüllt sind.

Wir tragen weiterhin Verantwortung dafür, wie wir sprechen, wie wir zuhören und wie wir miteinander umgehen.

Bevor wir mit dem Finger auf jemanden zeigen …

Vielleicht können wir einen Moment innehalten und uns fragen:

„Was ist hier tatsächlich geschehen?“

„Was füge ich aufgrund meiner eigenen Angst, meiner Verletzungen oder meiner Annahmen hinzu?“

„Was muss wirklich angesprochen werden?“

Und:

„Kann ich es ansprechen, ohne zu behaupten, die ganze Seele dieses Menschen zu kennen?“

Manchmal wird dieses Innehalten unsere Reaktion sanfter werden lassen.

Manchmal wird dadurch aber auch eine notwendige Grenze noch deutlicher.

Beides kann Ausdruck eines größeren Bewusstseins sein.

Wir gehören derselben Schöpfung an

Ihr Geliebten,

wenn ich davon spreche, einen anderen Menschen als einen Ausdruck des SELBST zu erkennen, dann erinnere ich mich daran, dass wir alle derselben Schöpfung angehören.

Unsere Erfahrungen unterscheiden sich.

Unsere Entscheidungen sind verschieden.

Und jeder von uns trägt seine eigene Verantwortung.

Doch der tiefe Wunsch, gesehen, geliebt und verstanden zu werden, verbindet uns über viele dieser Unterschiede hinweg.

Wie oft haben wir uns selbst gewünscht, dass jemand hinter unseren schwierigsten Augenblick blicken könnte?

Dass jemand erkennen würde:

Ich bin mehr als das, was ich gerade getan habe.
Ich bin mehr als dieser eine Moment.

Können wir einem anderen Menschen denselben Raum zugestehen?

Können wir zulassen, dass auch er mehr ist als der Augenblick, den wir von ihm gesehen haben?

Und können wir uns selbst dieselbe Gnade schenken?

Denn manche der härtesten Urteile unseres Lebens sind jene, die wir immer wieder über uns selbst fällen.

Frieden mit uns selbst bedeutet Ehrlichkeit und Sanftheit

Inneren Frieden zu finden bedeutet nicht, unsere Fehler schönzureden.

Es bedeutet, ehrlich zu sein und gleichzeitig liebevoll mit uns selbst umzugehen.

Es bedeutet, sagen zu können:

„Ich lag falsch.“

„Es gibt etwas, das ich wiedergutmachen muss.“

„Ich muss diese Grenze achten.“

„Ich lerne noch.“

Es liegt eine tiefe Stärke darin, Verantwortung übernehmen zu können, ohne dabei den eigenen Wert aufzugeben.

Und es liegt Demut in der Erkenntnis, dass wir noch immer dabei sind, die Tiefen unseres eigenen Herzens kennenzulernen.

Wie könnten wir dann behaupten, die gesamte innere Welt eines anderen Menschen zu kennen?

Ein großer Teil davon wird für uns immer unsichtbar bleiben.

Der Bewusstseinswandel beginnt im Alltag

Wir können mit dem nächsten Gespräch beginnen.

Mit der nächsten Annahme, die wir bereit sind zu hinterfragen.

Mit dem nächsten Fehler, für den wir Verantwortung übernehmen.

Mit der nächsten Gelegenheit, einem Menschen wirklich zuzuhören, bevor wir entscheiden, dass wir ihn bereits verstanden haben.

Genau hier wird der Wandel des Bewusstseins zu etwas, das wir tatsächlich LEBEN.

In unseren Gedanken.

In unseren Worten.

In unseren Beziehungen.

Und in der Art und Weise, wie wir unserem eigenen Spiegelbild begegnen.

Möge der Frieden, den wir uns für unsere Welt wünschen, zu einer täglichen Praxis in uns selbst werden.

Möge unser Unterscheidungsvermögen klar bleiben.

Mögen unsere Grenzen geachtet werden.

Und mögen unsere Herzen offen genug bleiben, heute ein wenig mehr zu verstehen, als wir gestern verstanden haben.

ICH LIEBE DICH.

Ich liebe Euch.

Ich liebe Euch alle, so wie ich mich selbst liebe.

Frei.

Ehrlich.

Souverän.

Und bedingungslos.

Om Shanti Om – Friede sei mit dir. Tiefer innerer und äußerer Frieden.

Namasté – Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir.

Sat Nam – „Wahre Identität“ oder „Die Wahrheit ist mein Wesen“.

Soother of Souls – Tröster der Seelen oder Begleiter der Seelen / Seelenbesänftiger.

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© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung

Alle von mir übersetzten Beiträge von Greg auf meinem Blog: https://www.esistallesda.de/?s=Greg+Grzybowski

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