Übermittelt von Brenda Hoffman für LifeTapestryCreations.com
Ihr Lieben,
vielleicht verändert sich euer Leben gerade beinahe täglich. Vielleicht habt ihr aber auch das Gefühl, dass sich in eurem persönlichen Leben überhaupt nichts bewegt. Beides ist vollkommen in Ordnung.
Denkt an kleine Kinder: Sie lernen irgendwann, sich umzudrehen, zu krabbeln und schließlich zu laufen – doch nicht jedes Kind tut dies zum gleichen Zeitpunkt.
So kann es auch bei euch Tage geben, an denen ihr euch unruhig, erschöpft oder völlig durcheinander fühlt, ohne genau zu wissen, warum. Und dann gibt es wieder Tage, an denen scheinbar gar nichts Besonderes geschieht – weder etwas ausgesprochen Gutes noch etwas Schwieriges.
Ihr alle, die ihr diese oder ähnliche Botschaften über den Wandel lest, hört oder verfolgt, habt den wichtigsten Teil eures Übergangs bereits vollzogen. Jetzt geht es vielmehr darum, das Neue in euch zu verfeinern, zu entdecken und immer selbstverständlicher werden zu lassen.
Verschwendet deshalb eure Zeit und eure Kraft nicht damit, euch Sorgen darüber zu machen, ob ihr „schon weit genug“ seid.
Der Wandel ist bereits geschehen.
Nun entdeckt ihr in eurem ganz eigenen Tempo, welche neuen Fähigkeiten, Interessen und Möglichkeiten sich in euch zeigen möchten.
Manche Menschen scheinen dabei schneller voranzugehen als andere. Vielleicht wirken sie bereits sicherer oder vertrauter mit ihrem neuen Sein, und möglicherweise entsteht dadurch der Wunsch, ebenso weit sein zu wollen.
Doch vergesst nicht: Jeder von euch ist einzigartig.
Ihr habt euren Übergang vollzogen. Das ist alles, was ihr im Moment wissen müsst. Die verschiedenen Fähigkeiten und Möglichkeiten, die zu eurem neuen Sein gehören, beginnen sich erst nach und nach zu zeigen.
Man könnte diese Zeit ein wenig mit der Pubertät vergleichen. Manche entwickelten sich sehr früh, andere etwas später … und doch gingen alle irgendwann den Weg vom Kind zum jungen Erwachsenen.
Sich zu wünschen, schneller zu sein, oder neidisch auf jemanden zu schauen, der scheinbar schon weiter ist, beschleunigt eure Entwicklung nicht. Es macht sie auch nicht leichter.
Euer Weg hat seinen eigenen Rhythmus.
Hört also auf, euch zu wünschen, schon irgendwo anders sein zu müssen, und beginnt darauf zu vertrauen, dass ihr den schwierigsten Schritt bereits gemeistert habt: den Übergang von der 3D-Welt in ein erweitertes Sein.
Und jetzt darf es leichter werden.
Stellt euch vor, überall um euch herum liegen kleine, glänzende Dinge – Möglichkeiten, Ideen, Begegnungen oder Interessen, die plötzlich eure Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Ihr entdeckt etwas, das euch zum Leuchten bringt, und denkt vielleicht:
„Oh, das möchte ich mir genauer anschauen.“
Dann tut genau das.
Vor eurem Wandel konntet ihr viele dieser „leuchtenden Wegweiser“ noch gar nicht wahrnehmen, obwohl sie schon immer um euch herum waren.
Bedeutet das, dass ihr nun große körperliche, geistige oder spirituelle Veränderungen erwarten müsst?
Nicht unbedingt.
Der große Wandel war bereits der wichtigste und herausforderndste Teil. Nun dürft ihr beobachten, was sich daraus entwickelt.
Euer Sein stimmt sich immer feiner auf das Neue ein – und dafür müsst ihr euch nicht besonders anstrengen. Ein kleines Kind macht sich schließlich auch keine Gedanken darüber, welche Fähigkeit es als Nächstes beherrschen sollte. Es entwickelt sich einfach, wenn die Zeit dafür gekommen ist.
Ruht euch aus. Atmet durch. Entspannt euch.
Alles darf sich auf wunderbare Weise entfalten.
Und was geschieht, wenn ihr euch zwingt, euch für eine bestimmte Aufgabe, Idee oder Richtung zu interessieren?
Im Grunde nichts.
Wenn etwas nicht zu eurer neuen inneren Ausrichtung gehört, wird es euch auch nicht wirklich weiterführen.
Deshalb müsst ihr euch weder sorgen noch unter Druck setzen.
Ihr habt den Wandel bereits vollzogen.
Bleibt bei den Dingen, die sich für euch stimmig, lebendig und richtig anfühlen. Und lasst immer mehr von dem los, was nur aus Beschäftigung, Sorge oder alten Verpflichtungen besteht und mit eurem neuen Sein kaum noch etwas zu tun hat.
Ihr müsst euch nicht länger antreiben, dieses zu erreichen oder jenes unbedingt lösen zu müssen.
Eure neuen Interessen werden euch finden.
Vielleicht könnte man sagen: Das ist die erste Lektion eurer „Pubertät/Erwachsen werden des neuen Ichs“. 😊
Der Übergang ist geschehen. Nun erlaubt ihm, eure Interessen, eure Wünsche und damit auch euer Leben zu verändern – genau dann, wenn es für euch richtig ist.
Diejenigen, die ihren Wandel noch beginnen möchten, werden diesen Prozess bis zum Ende dieses Jahres einleiten. Bei manchen werden die Auswirkungen innerhalb weniger Tage spürbar sein, bei anderen erst nach einigen Monaten – genauso unterschiedlich, wie auch menschliche Entwicklung immer schon gewesen ist.
Eure wichtigste Aufgabe besteht jetzt darin, zur Ruhe zu kommen, euch zu entspannen und dem zu folgen, was euch wirklich interessiert und Freude bereitet.
Und gleichzeitig dürft ihr all jene alten 3D-„Du solltest“-Gedanken immer mehr hinter euch lassen, die euch nicht länger entsprechen.
Erlaubt euch, euch ebenso selbstverständlich weiterzuentwickeln, wie ihr es als kleines Kind getan habt.
Und lasst den Stress los, den viele von euch aus ihrer Pubertät kennen. Denn auch damals hat all das Sorgen, Vergleichen und Drängen euer Wachstum nicht beschleunigt – es hat euch lediglich das Leben schwerer gemacht.
Ihr müsst eure Entwicklung nicht erzwingen.
Ihr dürft ihr vertrauen.
So sei es. Amen.
Originalbeitrag: https://lifetapestrycreations.wordpress.com/2026/09/28/your-shiny-objects/
© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung
Vorangegangener Beitrag: https://www.esistallesda.de/2026/09/21/wenn-oben-unten-und-unten-oben-ist-brenda-hoffman/


