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Oktober-Newsletter. Sandra Lumina Jung

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Oktober-Newsletter. Sandra Lumina Jung

Sandra Jung - Lumina Planetarische Meisterheilerin·28. September 2026, 10:23 Uhr·7 Minuten

𝐃𝐞𝐫 𝐌𝐨𝐧𝐚𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐕𝐞𝐫𝐝𝐢𝐜𝐡𝐭𝐮𝐧𝐠, 𝐝𝐞𝐫 𝐕𝐞𝐫𝐤𝐨̈𝐫𝐩𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐫 𝐧𝐞𝐮𝐞𝐧 𝐖𝐚𝐡𝐫𝐡𝐞𝐢𝐭

Der Oktober fühlt sich für mich vollkommen anders an als die Monate zuvor. Während wir über lange Zeit in einer starken Transformations-, Lösungs- und Loslassbewegung waren, nehme ich jetzt eine deutliche Verdichtung wahr. Und mit Verdichtung meine ich keine Schwere. Ganz im Gegenteil. Ich nehme wahr, wie sich Energien wieder sammeln. Wie sie zurück in den Körper finden. Wie etwas, das lange in Bewegung war, beginnt, sich neu zusammenzufügen. Es fühlt sich an, als würden wir nach all den inneren Prozessen der vergangenen Monate wieder stärker bei uns selbst ankommen. Weniger Zerstreuung, weniger energetisches Auseinanderfließen, dafür mehr Präsenz, mehr Körper, mehr Verkörperung. Das, was wir erkannt, durchfühlt und losgelassen haben, möchte jetzt nicht mehr nur verstanden werden. Es möchte gelebt werden.

Genau deshalb empfinde ich den Oktober als einen Monat des Einsammelns. Viele Energien, die zuvor nach außen gegangen sind, kehren zurück. Man spürt sich selbst wieder deutlicher. Man erkennt klarer, was zu einem gehört und was nicht. Gleichzeitig kann dadurch eine ganz neue innere Stabilität entstehen. Es geht nicht mehr nur darum, etwas loszulassen. Es geht darum, den Raum, der dadurch entstanden ist, wieder mit sich selbst zu füllen. Mit der eigenen Präsenz. Mit der eigenen Wahrheit. Mit der eigenen Energie. Für mich ist das eine sehr wichtige Bewegung, denn Bewusstsein möchte irgendwann im Körper ankommen. Es möchte nicht irgendwo über uns schweben. Es möchte durch uns gelebt werden.

Gleichzeitig zeigt sich mir im Oktober ein sehr deutliches Schattenfeld, und zwar das Thema Neid und Missgunst. Ich nehme hier noch einmal eine starke Welle wahr. Gerade dort, wo diese Gefühle schon lange vorhanden sind, aber nie ehrlich angeschaut wurden, können sie sich noch einmal deutlich verstärken. Neid ist für mich eine sehr zerfressende Energie. Nicht, weil ein Mensch deshalb schlecht wäre, sondern weil Neid dauerhaft gegen das eigene Sein arbeitet. Solange ich auf das Licht, den Weg, das Leben oder die Möglichkeiten eines anderen Menschen schaue und dabei empfinde, dass mir selbst etwas fehlt, entferne ich mich immer weiter von meiner eigenen Schöpferkraft. Genau deshalb geht Neid irgendwann an die eigene Substanz, energetisch gesehen richtet er sich letztendlich nicht gegen den anderen, sondern gegen einen selbst.

Für diejenigen, die bereit sind, hier wirklich ehrlich hinzuschauen, trägt der Oktober jedoch eine enorme Lösungskraft. Es geht nicht darum, sich dafür zu verurteilen. Es geht darum, sich zu fragen: Was berührt mich gerade wirklich? Warum löst dieser Mensch etwas in mir aus? Was glaube ich, nicht haben zu können? Wo habe ich mich selbst verlassen? Denn sehr häufig liegt unter Neid eine vollkommen andere Wahrheit. Ein eigener Wunsch. Ein ungelebter Anteil. Eine Sehnsucht. Ein Gefühl von Mangel oder die Erinnerung daran, dass man sich selbst etwas lange nicht erlaubt hat. Sobald diese Ebene erkannt wird, kann aus Neid sogar ein Wegweiser werden. Dann zeigt der andere Mensch plötzlich nicht mehr, was mir fehlt, sondern was in mir selbst noch gelebt werden möchte.

Wer jedoch weiterhin verdrängt, sich ständig ablenkt oder innere Zustände immer wieder betäubt, kann diese Welle deutlich intensiver wahrnehmen, ohne unbedingt zu erkennen, womit sie zusammenhängt. Dann entsteht vielleicht Unzufriedenheit, Gereiztheit oder das Gefühl, dass immer die anderen das Problem sind. Doch auch hier verurteilt das Feld nicht. Es zeigt lediglich. Und es zeigt so lange, bis der Mensch irgendwann bereit ist, sich selbst darin zu erkennen.

Ein weiteres großes Thema des Oktober ist Wahrheit. Ich spüre im kollektiven Feld einen immer stärkeren Wunsch danach, zu erkennen, was wirklich stimmig ist. Dabei geht es für mich nicht nur um Wahrheit im Außen. Wir selbst sind Wahrheit, wenn wir aufhören, uns von uns selbst zu entfernen. Gleichzeitig erleben viele Menschen öffentliche Debatten, politische Entwicklungen und bestehende Machtstrukturen zunehmend mit Misstrauen, Erschöpfung oder Distanz. Entscheidend ist für mich dabei weniger, jede äußere Behauptung sofort als Wahrheit oder Täuschung einzuordnen, sondern die eigene Wahrnehmung zu schärfen, Informationen bewusst zu prüfen und zu erkennen, womit man selbst noch in Resonanz gehen möchte.

Ich spüre hier kollektiv ein ganz deutliches: „Ich habe die Schnauze voll.“ Viele Menschen möchten ihre Energie nicht mehr permanent in Konflikte, Angstfelder, politische Dauerdiskussionen oder Machtkämpfe geben. Sie beginnen genauer zu unterscheiden: Wo klinke ich mich ein? Wo gehe ich heraus? Was verdient tatsächlich meine Aufmerksamkeit? Was zieht lediglich meine Energie? Und genau darin liegt eine große Veränderung. Denn Aufmerksamkeit ist Energie. Wenn Menschen bewusster entscheiden, wohin sie ihre Aufmerksamkeit geben, verändert sich auch das kollektive Feld.

Hier zeigt sich mir noch einmal eine zweite Welle des Erwachens, wobei ich Erwachen nicht als Trennung zwischen den einen und den anderen empfinde. Es geht nicht darum, dass manche „weiter“ und andere „zurück“ wären. Ich nehme vielmehr Seelen wahr, die ihre eigenen Impulse zu unterschiedlichen Zeitpunkten empfangen und erkennen. Manche benötigten die starken Bewegungen der vergangenen Monate. Andere brauchen vielleicht genau das, was sich jetzt im Oktober zeigt. Und wieder andere werden ihre eigenen Erfahrungen erst später in eine neue Richtung übersetzen. Jeder Weg besitzt seinen eigenen Rhythmus.

Sehr stark zeigt sich mir im Oktober außerdem das Feld der Beziehungen. Und damit meine ich ausdrücklich nicht nur Liebesbeziehungen. Freundschaften, Familienverbindungen, Seelenverbindungen und andere Formen des Miteinanders können sich auf eine neue Ebene bewegen. Zwei Worte stehen dabei für mich besonders im Raum: Ich sehe dich. Nicht: Ich sehe die Rolle, die du für mich erfüllen sollst. Nicht: Ich sehe meine Erwartungen an dich. Sondern: Ich sehe dich. Genau daraus entsteht Akzeptanz.

Viele Beziehungen können dadurch im Oktober eine neue Tiefe erfahren. Menschen erkennen sich wieder mehr, statt sich gegenseitig verändern zu wollen. Unterschiede müssen nicht mehr automatisch Trennung bedeuten. Man kann verschieden sein und sich trotzdem lieben. Man kann unterschiedliche Wege gehen und sich trotzdem achten. Man kann Grenzen setzen und trotzdem verbunden bleiben. Dieses neue Miteinander fühlt sich für mich sehr kraftvoll an, weil es weniger auf Bedürftigkeit und mehr auf Freiheit beruht.

Gleichzeitig sehe ich während des Schreibens immer wieder ein sehr klares inneres Bild: Menschen, die sich im Kreis drehen. Sie laufen und laufen, doch sie kommen immer wieder an derselben Stelle vorbei. Dieses Bild zeigt sich besonders bei Verbindungen und Lebensweisen, die weiterhin ausschließlich aus alten Mustern gespeist werden, aus Abhängigkeit, Gier, Betäubung, Kontrolle, Konkurrenz oder Trennung. Solange niemand innehält und erkennt, dass er im Kreis läuft, verändert sich der Weg nicht. Dann wechseln vielleicht die Personen oder die äußeren Situationen, aber die Grundenergie bleibt dieselbe. Auch das wird im Oktober sehr sichtbar.

Was ich zusätzlich wahrnehme, ist eine starke Rückholung der eigenen Energie. Menschen beginnen zu erkennen, wie viel Kraft sie über Jahre an Situationen, Menschen, Erwartungen und äußere Dramen abgegeben haben. Im Oktober kann sich deshalb plötzlich ein Bedürfnis nach Einfachheit zeigen. Weniger erklären. Weniger rechtfertigen. Weniger überall dabei sein. Weniger auf alles reagieren. Dafür mehr bei sich bleiben. Mehr Natur. Mehr Körper. Mehr Zuhause. Mehr echte Begegnung. Mehr Stille. Genau das gehört für mich ebenfalls zur Verdichtung. Die eigene Energie wird nicht mehr in hundert Richtungen verteilt, sondern kehrt zurück in den eigenen Raum.

Auch die Schöpferkraft fühlt sich dadurch anders an. Sie wirkt im Oktober weniger wie ein großes nach außen gerichtetes Manifestieren und vielmehr wie ein tiefes inneres Setzen. Wer bin ich jetzt? Wofür stehe ich? Was möchte ich tatsächlich verkörpern? Was soll durch mich weiterleben? Es ist eine ruhigere, erwachsenere Form von Schöpfung. Nicht ständig etwas Neues wollen, sondern das, was bereits erkannt wurde, wirklich werden lassen.

Gegen Ende Oktober nehme ich dann noch einmal eine interessante Veränderung wahr. Es fühlt sich wie ein Auslaufen bestimmter Schwierigkeiten und Spannungsfelder an. Nicht wie ein endgültiges Ende und auch nicht so, als wären alle Herausforderungen der alten Strukturen plötzlich verschwunden. Eher wie eine Pause. Ein Zwischenraum. Als würde das kollektive Feld für einen Moment ausatmen. Gerade bei Themen, die Menschen als gesellschaftlich, politisch oder strukturell belastend erleben, nehme ich eine vorübergehende Entspannung wahr, nicht als konkrete Vorhersage äußerer Ereignisse, sondern als energetische Qualität dieses Übergangs.

Und diese Pause fühlt sich wichtig an. Denn nach all den Bewegungen der vergangenen Monate brauchen viele Menschen genau diesen Moment des Durchatmens. Nicht um wieder einzuschlafen, sondern um zu integrieren. Um sich zu sammeln. Um den eigenen Körper wieder zu spüren. Um zu erkennen, wo man inzwischen steht. Vielleicht ist genau das die eigentliche Kraft des Oktober.

Der Oktober möchte nicht, dass du noch schneller wirst.

Er möchte, dass du dichter wirst.

Dichter in dir.

Präsenter in deinem Körper.

Klarer in deiner Wahrheit.

Ehrlicher in deinen Beziehungen.

Bewusster mit deiner Aufmerksamkeit.

Und liebevoller mit den Anteilen in dir, die sich jetzt noch einmal zeigen.

Was sich in den vergangenen Monaten gelöst hat, hinterlässt keinen leeren Raum. Dieser Raum wird jetzt mit dir gefüllt.

Mit deiner Präsenz.

Mit deiner Wahrheit.

Mit deinem Licht.

Der Oktober ist deshalb für mich nicht einfach ein weiterer Transformationsmonat. Er ist ein Monat des Ankommens.

Nicht irgendwo.

Sondern in dir!

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