Ihr Lieben, geliebte Familie des Lichts,
wir befinden uns in einer Zeit, in der vieles, was lange sicher und unveränderlich erschien, ins Wanken gerät. Vielleicht spürt ihr es selbst. Etwas verändert sich. Nicht nur in der Welt um uns herum, sondern tief in unserem Inneren.
Aus der Sicht der höheren Gnosis sind wir weit mehr als dieser Körper und weit mehr als die Rollen, die wir in diesem Leben übernommen haben. In jedem von uns lebt ein Funke des unendlichen göttlichen Lichts. Wir haben unseren Ursprung nicht in der Begrenzung, sondern in einer viel größeren Wirklichkeit. Und das Erwachen besteht gerade darin, sich wieder daran zu erinnern.
Wenn alte Strukturen zerbrechen, kann sich das zunächst beängstigend anfühlen. Menschen verlieren Vertrauen in Politik, Religion, Finanzsysteme, Medien und andere Institutionen, auf die sie sich lange verlassen haben. Doch vielleicht geht es in dieser Zeit nicht darum, sofort etwas Neues zu finden, woran wir uns klammern können. Vielleicht werden wir vielmehr eingeladen, nach innen zu gehen und herauszufinden, was in uns selbst wahr und beständig ist.
Es ist leicht, sich vom Lärm der Welt mitreißen zu lassen. Von Angst, Wut, Schuldzuweisungen und dem Gefühl, unbedingt eine Seite wählen zu müssen. Doch genau darin liegt eine wichtige Erinnerung. Unsere innere Freiheit entsteht nicht dadurch, dass wir den richtigen äußeren Retter finden. Sie beginnt dort, wo wir aufhören, unsere eigene Kraft an Menschen, Systeme oder Vorstellungen abzugeben.
Auch wenn in Zukunft Dinge ans Licht kommen sollten, die unser bisheriges Weltbild verändern, bleibt die wichtigste Offenbarung diejenige in unserem eigenen Herzen. Keine Regierung, keine Institution und keine äußere Macht kann uns das schenken, was bereits in uns vorhanden ist.
Die Gnosis erinnert uns daran, dass Selbsterkenntnis zugleich eine Erinnerung an unseren göttlichen Ursprung sein kann.
Deshalb möchte ich euch ermutigen, inmitten aller Veränderungen still zu werden.
Nicht aus Gleichgültigkeit gegenüber dem, was geschieht, sondern weil die Stille uns dabei helfen kann, zwischen Angst und Wahrheit zu unterscheiden.
Wenn die Welt laut wird, geht nach innen.
Wenn andere euch in Angst ziehen möchten, erinnert euch an eure eigene Mitte.
Wenn vertraute Sicherheiten verschwinden, fragt euch nicht nur, was verloren geht, sondern auch, was dadurch sichtbar werden kann.
Denn das, was wir oft als Zusammenbruch erleben, ist auf einer tieferen Ebene auch eine Geburt. Ein Ablegen dessen, was uns nicht mehr entspricht. Eine Erinnerung daran, dass unser Wesen niemals vollständig von äußeren Umständen bestimmt werden konnte.
Ihr müsst niemandem blind folgen. Ihr müsst auch nicht jede Geschichte glauben, die euch erzählt wird. Eure Aufgabe ist nicht, euch noch tiefer in Angst und Trennung hineinziehen zu lassen. Eure Aufgabe ist es, bewusst zu bleiben, mit offenem Herzen zu prüfen und die Verbindung zu eurem eigenen inneren Licht nicht zu verlieren.
Das Göttliche ist nicht irgendwo weit entfernt und wartet darauf, dass wir es eines Tages erreichen. Es war und ist die ganze Zeit hier. In der Stille. In unserem Mitgefühl. In unserer Fähigkeit zu lieben. In jenem stillen Wissen in uns, das keine Macht der Welt besitzen oder kontrollieren kann.
Was auch immer vor uns liegt, begegnet ihm nicht (nur) mit Angst.
Begegnet ihm mit Bewusstsein.
Mit Liebe.
Mit innerer Ruhe.
Und mit der Erinnerung daran, wer ihr im tiefsten Inneren seid.
Ihr seid nicht hier, um euch vor der Dunkelheit zu fürchten. Ihr seid hier, um euer Licht zu erinnern und es zu leben.
Ich liebe euch von Herzen.
Erlaubt euch, euch wieder zu erinnern.
Higher Gnosis von Chellea Wilder
Universal Lighthouse
Originalbeitrag und Video (auf Rumble): https://www.universallighthouse.com/post/nothing-can-stop-what-is-coming-~-higher-gnosis-by-chellea-wilder
© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung



