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😊Karma? Sophia Love

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😊Karma? Sophia Love

Sophia Love·30. September 2026, 8:09 Uhr·7 Minuten

Hallo ihr Lieben,

wir befinden uns nun in den letzten Tagen des Septembers und bewegen uns mit großen Schritten auf den Oktober zu. Ich hoffe, ihr könnt die Jahreszeit genießen, die sich gerade bei euch zeigt. Hier bei uns im Mittleren Westen der USA ist es Herbst, vielleicht sogar meine liebste Jahreszeit.

Dieses Gespräch ist mir nicht leichtgefallen. Als ich nach dem Foto mit dem Luftballon suchte, kam mir der Gedanke, dass das Loslassen eines Heliumballons vielleicht zu einer Art Zeremonie werden könnte. Vielleicht werde ich das tatsächlich tun.

Mehr möchte ich im Moment nicht dazu sagen. Aber ich hoffe sehr, dass euch dieses Gespräch etwas geben und weiterhelfen kann.

Ich sende euch ganz viel Liebe und Licht,

Sophia


Hier ist das Eine.

*Danke.*

Heute möchten wir über eine Vorstellung sprechen, an der viele von euch festhalten. Nicht, weil sie vollkommen falsch wäre. Das ist sie nicht. Doch sie wird an die falsche Stelle gesetzt.

Es geht um den „Schaden“, den ein anderer Mensch euch zugefügt hat. Es geht um die Vorstellung von „Gerechtigkeit“ und „Bestrafung“. Und es geht um Schmerz, weniger um körperlichen als vielmehr um emotionalen Schmerz.

Denn genau dort beginnt alles.

Alles beginnt dort, wo es gefühlt wird. In euch selbst.

Wir werden dieses Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, denn es scheint eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu wahrhaftigem Glück zu sein.

Denn wahres Glück ist etwas, wonach jeder von euch auf irgendeiner Ebene sucht. Es gibt unzählige spirituelle Texte darüber, wie man dorthin gelangt. Dieses Gespräch soll jedoch keine Anleitung sein, die euch Schritt für Schritt dorthin führt.

Stattdessen möchten wir euch einige unterschiedliche Sichtweisen und Gedanken über Glück anbieten.

Über Glück im Jetzt.

Nicht irgendwann, nachdem etwas Bestimmtes geschehen ist.

Sondern jetzt.

Es ist für euch möglich.

Tatsächlich ist dies einer der Gründe, weshalb ihr als physische Menschen auf der Erde inkarniert seid. Ihr seid hier, um das Leben zu erfahren, dieses körperliche, irdische Leben, und zwar auf die erfüllendste Weise, die euch möglich ist.

Es gibt Möglichkeiten, den Blickwinkel zu verändern, die euch dabei helfen können.

Manches davon mag zunächst ein wenig nach „Ego“ klingen.

Doch darum geht es nicht.

Es geht vielmehr um die Seele.

Denkt jetzt an einen Menschen, der euch enttäuscht, verletzt oder auf irgendeine Weise verärgert hat.

Und wenn ihr diesen Menschen ganz deutlich vor eurem inneren Auge seht, dann lasst ihn los.

Dafür gibt es viele Möglichkeiten.

Im Augenblick seid ihr energetisch noch mit diesem Menschen verbunden, durch euren Schmerz, eure Wut oder euer Unbehagen.

Jedes Mal, wenn ihr seinen Namen hört oder ihm begegnet, wird diese Verbindung spürbar.

Und sie bleibt bestehen, solange ihr weiterhin Schmerz, Enttäuschung oder Ärger empfindet.

Um wirklich loslassen zu können, müsst ihr das Einssein als Wahrheit annehmen.

Dieser andere Mensch ist in jeder Hinsicht genauso wie ihr. Auch er kam mit einer Aufgabe hierher und befindet sich auf seiner eigenen Reise, um innerhalb eines physischen Lebens herauszufinden, worum es für ihn geht.

Eure Wut, euer Schmerz oder eure Enttäuschung halten euch beide fest.

Ihr steckt fest.

Ihr seid gewissermaßen energetisch miteinander verflochten.

Was immer wahr ist: Ihr könnt euer Energiefeld nicht in einzelne Bereiche aufteilen.

Es ist einfach.

Wenn ihr an Verletzungen festhaltet, ganz gleich wie schwerwiegend sie waren, beeinflusst dies euer gesamtes Energiefeld.

Ihr schwingt auf einer bestimmten Frequenz.

Und diese Frequenz erhöht sich, wenn ihr all das loslasst, was ihr als Verletzung, Schaden oder Schmerz erfahren habt.

Das muss sie.

Hier geht es nicht darum zu beurteilen, wer eure Vergebung „verdient“ hat.

Es geht vielmehr darum, zu erklären, wer ihr selbst seid.

Vollkommen.

Ganz.

Und wahrhaftig.

Dieses „Loslassen“ bedeutet nicht, dass ihr im Außen eine bestimmte Handlung beginnen oder beenden müsst.

Es ist etwas, das auf der Ebene eurer Seele geschieht.

Ihr schafft Raum, damit ihr so lebendig, weit und lichtvoll sein könnt, wie ihr es euch wünscht.

Ihr löst die Ketten, die ihr selbst dort befestigt habt.

Das bedeutet nicht, dass ihr nun „allerbeste Freunde“ werden oder gemeinsam „Vorhänge aussuchen“ müsst, wie Sophia gerade denkt.

(*lächelt, ja, genau das dachte ich tatsächlich*)

Nein.

Es bedeutet, dass ihr den Zugriff löst, den dieser Mensch bisher auf euer Herz hatte.

Viele Schwierigkeiten beim Loslassen wirklichen Schmerzes entstehen aus der Vorstellung heraus, dass es „Gerechtigkeit“ geben müsse.

Dass etwas nicht gerecht oder fair gewesen sei.

Und dass derjenige, der für so viel Schmerz verantwortlich ist, irgendwie genauso leiden müsse wie ihr selbst, damit die Rechnung am Ende wieder ausgeglichen ist.

*Ich habe das Gefühl, dass du möchtest, dass ich an dieser Stelle etwas darüber erzähle, was ich gerade lerne und erlebe. Aber dazu bin ich noch nicht bereit. Es ist für mich im Moment noch sehr real und schmerzhaft. Irgendwann werde ich diesen Teil hinter mir gelassen haben und darüber sprechen können.*

Wie du möchtest.

Was in dieses Gespräch unbedingt einbezogen werden muss, ist die Vorstellung von „Karma“.

„Karma“ ist zu einem Begriff geworden, der stark mit Schuld beladen ist und mit der Vorstellung verbunden wird, dass ihr für eure „Fehler“ bezahlen müsst, ganz gleich wie klein oder schwerwiegend diese gewesen sein mögen.

Doch so ist es nicht ganz.

Es geht nicht darum, für irgendetwas „bezahlen“ zu müssen.

Es geht um eine Reise durch eine körperliche Inkarnation nach der anderen, auf die ihr euch alle begebt.

Jedes Leben trägt seine ganz eigene Signatur, seinen eigenen Verlauf.

Und dieser wird von euch selbst bestimmt.

Während sich euer Leben entfaltet, begegnet ihr anderen Menschen, die sich ebenfalls auf ihrer eigenen Reise befinden.

Mit manchen von ihnen gibt es eine Vereinbarung.

Diese Vereinbarung sah bestimmte Handlungen ihrerseits vor, durch die in euch bestimmte Gefühle und vielleicht auch bestimmte Handlungen ausgelöst werden sollten.

Ihr, meine lieben Erbauer, habt über Tausende von Leben hinweg dasselbe für viele, viele andere getan.

In dem Augenblick, in dem ihr den Schmerz, die Verletzung oder das Unbehagen gefühlt habt, ist der Vertrag erfüllt.

Und nun kommt der Teil, auf den ihr besonders achten solltet: Was ihr von diesem Augenblick an mit dieser Erfahrung macht, kann weiteres Leiden für euch erschaffen.

Sobald der Schmerz erfahren wurde, bleibt er nur dann bestehen, wenn ihr ihn weiterhin festhaltet.

Ihr wisst jetzt, wie er sich anfühlt. Der Schmerz, das Unbehagen oder die Wut wurden gefühlt. Wenn ihr euren Weg weitergehen möchtet, ohne dass Fesseln eure Schwingung nach unten ziehen, müsst ihr einen Weg finden, all das loszulassen.

Versteht ihr?

Ihr müsst den Schmerz nicht dadurch weiterleben, dass ihr euch immer und immer wieder in dieselbe Situation bringt.

Weder tatsächlich noch in euren Gedanken.

Ihr könnt ihn loslassen.

Es ist ein Loslassen.

Ein Loslassen für euch selbst.

Jeder von euch war bereits Opfer und ebenso derjenige, der einem anderen Leid zugefügt hat.

Diese Erfahrungen tragt ihr in euch.

Doch Bestrafung ist nicht der Grund, weshalb ihr hier seid.

Ebenso wenig Rache oder Vergeltung.

Ihr seid hier, um zu lieben.

Auf jede Weise, die euch möglich ist.

Ihr müsst also nicht um Schmerz bitten.

Doch wenn Schmerz in euer Leben tritt und ihr bemerkt, dass ihr ihn immer und immer wieder durchlebt, dann könntet ihr innehalten und darüber nachdenken, ihn loszulassen.

So wie einen Heliumballon, den ihr aus der Hand gebt und davonfliegen lasst.

Was auch immer geschehen ist, es besitzt nur dann die Macht, euch weiterhin Schmerzen zuzufügen, wenn ihr ihm diese Macht gebt. Wenn ihr es loslasst, könnt ihr euren Weg mit einem Herzen weitergehen, das nicht länger gefesselt ist.

Dies ist keine Aufforderung, mit dem Trauern aufzuhören.

Es bedeutet nicht, dass ihr euren Schmerz oder die Auswirkungen dessen, was geschehen ist, nicht fühlen dürft.

Es ist vielmehr eine Einladung, das loszulassen, was nicht zu euch gehört, während ihr gleichzeitig all eure Gefühle anerkennt und ihnen erlaubt, gefühlt zu werden.

Und dann geht ihr weiter.

Wir werden noch mehr darüber sprechen, meine lieben, lieben Erbauer.

Es ist Zeit für euch, immer vollständiger in euer wahres, authentisches Selbst hineinzutreten, das die ganze Zeit über bereits da ist.

Das ist alles.

*Danke.*

PS: Rosi/Es Ist Alles Da: Den Gedanken mit dem Luftballon finde ich in diesem Text besonders schön: nicht verdrängen, nicht schönreden, sondern fühlen, anerkennen und irgendwann die Hand öffnen. ❤️

Sophia Love auf Patreon: https://www.patreon.com/u13110207/posts/karma-170860836

© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung

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