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Neid in der spirituellen Szene, ernsthaft? Sandra Lumina

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Neid in der spirituellen Szene, ernsthaft? Sandra Lumina

Allgemein·12. Oktober 2026, 7:17 Uhr·3 Minuten

Leute, echt jetzt?

Mir fällt immer wieder auf und heute nochmal ganz besonderst, dass gerade in der spirituellen Szene etwas mitfließt, das dort eigentlich überhaupt keinen Platz haben sollte: NEID! Und ganz besonders dann, wenn ein Mensch bereits tiefere Bewusstseinsebenen in sich geöffnet, sich selbst in seiner Göttlichkeit erkannt und Wissen aus seinem eigenen Sein heraus wiedergefunden hat.

Dann kommen plötzlich Aussagen wie: „Wenn das wirklich so wäre, dann müsstest du doch auch dieses oder jenes können!“ Oder es wird angefangen, das Bewusstsein eines anderen Menschen infrage zu stellen, nur weil man selbst bestimmte Erkenntnisse noch nicht in sich geöffnet hat.

Ernsthaft? Was soll das?

Wir sprechen hier von Spiritualität, von Bewusstsein, von göttlicher Einheit und davon, dass wir alle aus derselben unendlichen Quelle hervorgegangen sind. Und ausgerechnet dort möchte man anfangen, sich miteinander zu vergleichen, Erkenntnisse gegeneinander aufzuwiegen oder einem anderen Menschen seine Bewusstseinsöffnung abzusprechen?

Es gibt kein Besser oder Schlechter, kein Höherwertig oder Minderwertig. Jeder Mensch geht seinen ganz eigenen Weg der Bewusstseinserinnerung. Manche Seelen erkennen ihr göttliches Sein früher, andere später. Manche haben bereits tief in sich selbst hineingeschaut und ihre eigene Schöpferkraft erkannt, während andere noch dabei sind, sich Stück für Stück an ihr wahres Wesen zu erinnern. Aber niemand ist deshalb mehr oder weniger göttlich!

Und jetzt kommt etwas ganz Entscheidendes: Worauf möchtest du eigentlich neidisch sein? Auf dich selbst?

Wenn wir doch alle Ausdruck derselben göttlichen Quelle sind, wenn du der andere in einem anderen Selbst bist und der andere wiederum du selbst in einer anderen Ausdrucksform bist, dann bedeutet Neid auf einen anderen Menschen letztendlich nichts anderes, als auf dich selbst neidisch zu sein!

Wie absurd ist das bitte?

Nur weil ein anderer Mensch bereits etwas in sich erkannt hat, das du selbst noch nicht geöffnet hast, bedeutet das doch nicht, dass dir dieses Bewusstsein fehlt. Es bedeutet lediglich, dass du dich noch nicht daran erinnert hast! Alles, was du im anderen erkennst, trägt auch dein eigenes göttliches Sein als Möglichkeit in sich.

Neid ist eine zutiefst zerfressende Energie. Er wirkt nicht nur auf das Bewusstsein, sondern belastet auch das gesamte energetische und körperliche System. Er erzeugt innere Enge, Unzufriedenheit, Missgunst und einen dauerhaften Kampf gegen das, was man im anderen sieht, aber in sich selbst noch nicht anerkennen kann. Wer Neid dauerhaft in sich nährt, richtet diese zerstörerische Energie letztendlich gegen sein eigenes Sein.

Und genau deshalb frage ich mich: Was hat so etwas in einer spirituellen Gemeinschaft verloren, in der wir doch eigentlich von Liebe, Einheit, Bewusstsein und göttlicher Verbundenheit sprechen?

Ich persönlich gehe bei solchen Energien ganz bewusst auf Abstand. Nicht, weil ich einen Menschen dafür verurteile. Jeder darf seine Themen haben, jeder darf seine Erfahrungen machen und jeder darf in seinem eigenen Tempo erkennen. Aber ich muss mich nicht in Energiefeldern aufhalten, in denen Missgunst, Vergleiche und unterschwellige Abwertung stattfinden.

Ich freue mich über jeden Menschen, der sich selbst erkennt! Über jede Seele, die ihre Göttlichkeit wiederentdeckt, über jedes Bewusstsein, das sich öffnet, und über jeden Menschen, der beginnt, aus seiner eigenen Quelle heraus zu schöpfen. Denn was ein anderer in sich erkennt, ist doch kein Verlust für mich!

Es ist eine Erinnerung daran, was wir alle in Wahrheit sind!

Spiritualität ist kein Wettbewerb. Bewusstsein ist keine Rangliste. Göttlichkeit ist kein Titel, den sich jemand verdienen muss. Und wahre Selbsterkenntnis braucht weder Konkurrenz noch Missgunst.

Vielleicht sollten sich manche Menschen einmal ganz bewusst fragen, warum sie die Bewusstseinsöffnung eines anderen Menschen derart triggert, anstatt sich darüber zu freuen.

Denn wer wirklich verstanden hat, dass wir alle EINS sind, erkennt auch, dass es überhaupt keinen Grund gibt, auf einen anderen Ausdruck seiner selbst neidisch zu sein.

Wir sind nicht hier, um uns gegenseitig kleinzuhalten. Wir sind hier, um uns zu erinnern, uns zu erkennen und unser göttliches Sein vollständig zu verkörpern.

Und dafür braucht es keinen Neid, sondern Liebe, Bewusstsein, Respekt und die Fähigkeit, einem anderen Menschen seine eigene Entfaltung von Herzen zu gönnen! 🤍✨

Sandra Lumina💖

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