In einer Welt voller Nachrichten über Kriege, politische Konflikte, wirtschaftliche Unsicherheit und rasante technologische Veränderungen kannst du dich schnell erschöpft und überfordert fühlen.
Vielleicht kennst du zwei Reaktionen darauf: Entweder beschäftigst du dich ständig mit den neuesten Nachrichten, machst dir Sorgen und verlierst dich in deinen Gedanken. Oder du ziehst dich vollständig zurück, weil dir alles zu viel wird.
Doch Leo Babauta erinnert dich daran, dass es noch einen dritten Weg gibt:
Du kannst innerlich ruhig und geerdet bleiben und gleichzeitig bewusst am Geschehen der Welt teilnehmen. ❤️
🌸 Du musst dich nicht zwischen Mitgefühl und innerem Frieden entscheiden
Wenn du ständig Nachrichten liest und dich von Angst, Ärger oder Hilflosigkeit mitreißen lässt, kostet dich das viel Energie. Dein Schlaf, deine Konzentration, deine Lebensfreude und deine Fähigkeit, dich wichtigen Aufgaben zu widmen, können darunter leiden.
Wenn du dich dagegen vollständig zurückziehst, empfindest du vielleicht zunächst Erleichterung. Gleichzeitig verlierst du jedoch die Möglichkeit, dich an Gesprächen zu beteiligen, Lösungen mitzugestalten und mit anderen Menschen verbunden zu bleiben.
Deshalb geht es nicht darum, dich für eines dieser beiden Extreme zu entscheiden.
Du darfst informiert, mitfühlend und engagiert sein, ohne dich dabei selbst zu erschöpfen.
💗 Fünf Schritte zu mehr innerer Ruhe
1. Erkenne deine Gefühle an.
Wenn dich Nachrichten traurig, wütend oder ängstlich machen, nimm diese Gefühle bewusst wahr. Du musst sie weder unterdrücken noch dich dafür verurteilen.
2. Spüre in deinen Körper hinein.
Achte darauf, wo du deine Gefühle körperlich wahrnimmst. Vielleicht bemerkst du Anspannung im Bauch, Druck in der Brust oder verspannte Schultern. Beobachte diese Empfindungen neugierig, ohne dich sofort wieder in deinen Gedanken zu verlieren.
3. Atme bewusst und beruhige dich.
Nimm einige langsame, tiefe Atemzüge. Erlaube deinen Muskeln, sich zu entspannen, und schenke dir einen Moment der Ruhe.
4. Erinnere dich daran, was du beeinflussen kannst.
Du kannst nicht die gesamte Welt kontrollieren, und das musst du auch nicht. Doch du kannst entscheiden, wie du in diesem Augenblick mit dir selbst umgehst, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest und welche kleinen Schritte du unternehmen möchtest.
5. Werde aus deiner inneren Ruhe heraus aktiv.
Sprich mit anderen Menschen, informiere dich bewusst und überlege, welche sinnvollen Dinge du in den nächsten Wochen tun kannst.
Du kannst Menschen zuhören, die anderer Meinung sind, und versuchen, ihre Sorgen und Ängste zu verstehen. Du kannst dich an Gemeinschaften oder Organisationen beteiligen, die positive Veränderungen anstreben.
Und du darfst jederzeit eine Pause machen, wenn du merkst, dass deine Kräfte nachlassen.
🕊️ Du darfst dich um dich selbst kümmern und trotzdem für andere da sein
Du musst nicht jede Nachricht lesen, jede Diskussion führen oder jedes Problem lösen.
Es ist vollkommen in Ordnung, deine Energie zu schützen und dir Zeit für Erholung zu nehmen.
Denn wenn du ständig erschöpft bist, fällt es dir schwerer, mit Klarheit, Geduld und Mitgefühl zu handeln.
Wenn du dagegen innerlich geerdet bleibst, kannst du bewusster entscheiden, wo deine Aufmerksamkeit und deine Hilfe wirklich gebraucht werden.
✨ Die wichtigste Botschaft für DICH
Du musst dich nicht von der Welt abwenden, um deinen inneren Frieden zu bewahren.
Und du musst deinen inneren Frieden nicht opfern, um dich für die Welt zu interessieren.
Du darfst beides miteinander verbinden: ein offenes Herz für das Geschehen um dich herum und einen achtsamen, liebevollen Umgang mit dir selbst.
Nimm wahr, was dich bewegt. Atme. Finde zurück in den gegenwärtigen Augenblick. Und handle dort, wo du tatsächlich etwas bewirken kannst.
Vergiss dabei nicht, dir immer wieder Ruhe und Erholung zu schenken.
Denn du kannst der Welt am besten aus einem Zustand innerer Stabilität begegnen, nicht aus völliger Erschöpfung.
Bleibe mit der Welt verbunden, ohne dich selbst darin zu verlieren. 🌿❤️🙏
Leo Babautas abschließende Frage an dich lautet: Wie möchtest DU das in deinem eigenen Leben üben?
© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung



