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Innehalten, bevor wir urteilen. Greg Grzybowski

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Innehalten, bevor wir urteilen. Greg Grzybowski

Greg Grzybowski·21. Oktober 2026, 6:01 Uhr·4 Minuten

Ein liebevoller Weg zu mehr Bewusstsein, Mitgefühl und innerem Verständnis

Ihr Lieben,

HALTET INNE.

Bevor ihr das nächste Mal reagiert …

Bevor ihr die nächste Schlussfolgerung zieht …

Bevor ihr entscheidet, dass ihr bereits die ganze Geschichte kennt …

Atmet erst einmal tief durch.

Zwischen dem, was wir beobachten, und der Bedeutung, die wir dem Beobachteten geben, liegt ein heiliger Raum.

In diesem Raum können wir aufmerksamer zuhören, neugierig bleiben und wahrnehmen, was in unserem Inneren geschieht, während wir beobachten, was um uns herum passiert.

Ihr Lieben …

Es gibt Momente, in denen unser logischer Verstand an die Grenzen dessen stößt, was er gegenwärtig erklären kann.

Wir dürfen solchen Momenten mit Staunen begegnen.

Mit Fragen.

Mit Geduld.

Unser Verstand hilft uns, Dinge zu hinterfragen und zu untersuchen.

Unser Herz hilft uns, ihnen mit Mitgefühl zu begegnen.

Und …

Demut erinnert uns daran, dass es immer noch etwas geben kann, das wir bisher nicht in seiner Tiefe verstanden haben.

WIR KÖNNEN OFFEN BLEIBEN UND GLEICHZEITIG BEWUSST UNTERSCHEIDEN.

Wenn das Leben chaotisch erscheint …

Wenn so viele Stimmen gleichzeitig unsere Aufmerksamkeit fordern …

Wenn von uns Gewissheit erwartet wird, bevor wir überhaupt einen Moment zum Durchatmen gefunden haben …

Dann erlaubt euch selbst, zu sagen:

„Das ist es, was ich gerade wahrnehme.“

„Das ist es, was ich gerade fühle.“

„Und es gibt noch mehr, das ich verstehen darf.“

In dieser Ehrlichkeit liegt Weisheit.

Wenn wir aufmerksam beobachten, beginnen wir zu erkennen, wie sehr unsere eigenen Erfahrungen unsere Sichtweise und unsere Deutungen beeinflussen.

Eine alte Verletzung kann sich in einer neuen Meinungsverschiedenheit bemerkbar machen.

Eine Angst kann beeinflussen, was wir erwarten oder zu sehen glauben.

Eine tief verwurzelte Hoffnung kann dazu führen, dass uns eine bestimmte Erklärung besonders tröstlich erscheint.

All das gehört zum Menschsein.

Und …

Wenn wir uns dessen bewusst werden, eröffnet sich uns die Möglichkeit, achtsamer und verantwortungsvoller zu entscheiden.

Ihr Lieben …

WENN EIN URTEIL IN UNS AUFSTEIGT, LASST ES ZU EINER EINLADUNG WERDEN, GENAUER HINZUSCHAUEN.

Was habe ich tatsächlich beobachtet?

Welche Bedeutung habe ich dem gegeben?

Was nehme ich möglicherweise einfach nur an?

Was braucht jetzt meine Aufmerksamkeit?

Manchmal führt uns dieses bewusste Hinschauen zu einem tieferen inneren Verständnis.

Manchmal zu einem schwierigen Gespräch.

Und manchmal dazu, eine klare und notwendige Grenze zu setzen.

Mitgefühl kann uns bei jeder dieser Entscheidungen begleiten.

Und wenn wir unseren Blick nach innen richten …

Wenn wir dort Wut, Eifersucht, Trauer, Angst oder Scham begegnen, die wir am liebsten verborgen halten …

Dann lasst uns diesen inneren Bereichen ehrlich begegnen.

Mit genügend Sanftheit, um bei uns selbst bleiben zu können.

Und mit genügend Mut, um Verantwortung zu übernehmen.

Die Anteile in euch, die Heilung brauchen, verdienen liebevolle Zuwendung.

Und dort, wo ihr anderen möglicherweise Schmerz zugefügt habt, braucht es ehrliches Hinschauen und, wo immer es möglich ist, Wiedergutmachung.

Beides gehört zu einem bewussten Leben.

Lasst eure Verbindung zur göttlichen Quelle Raum für diese Ehrlichkeit schaffen.

Lasst eure spirituelle Praxis das Leben unterstützen, das ihr tatsächlich führt.

Lasst unser inneres Verständnis des spirituellen Aufstiegs auch die Geduld umfassen, wirklich zuzuhören, die Demut, unsere Sichtweise noch einmal zu überdenken, und die Bereitschaft, Liebe in unsere alltäglichen Entscheidungen einfließen zu lassen.

Eine umfassendere Sichtweise hilft uns zu erkennen, dass das Verhalten eines anderen Menschen aus einer Lebensgeschichte entstehen kann, die wir nicht vollständig kennen.

Doch auch unsere eigenen Erfahrungen sind wichtig.

Unser Schmerz verdient liebevolle Zuwendung.

Unsere Grenzen verdienen Respekt.

Wir können diese umfassendere Sichtweise bewahren und gleichzeitig mit unserem eigenen Menschsein verbunden bleiben.

Ihr Lieben …

IHR MÜSST KEINEN ZUSTAND DER VOLLKOMMENHEIT ERREICHEN, BEVOR IHR BEGINNT, BEWUSST ZU LEBEN.

Beginnt mit diesem einen Atemzug.

Mit diesem Gespräch.

Mit diesem Augenblick, in dem ihr bemerkt, wie ein Urteil in euch entsteht, und euch entscheidet, noch einmal genauer hinzuschauen.

Erlaubt dem stillen Beobachter in euch, mitfühlend, neugierig und bereit zu sein, dazuzulernen.

Lasst das, was ihr dabei entdeckt, die liebevolle Fürsorge vertiefen, mit der ihr euch selbst begegnet …

Und ebenso die Fürsorge, mit der ihr einander begegnet.

Ich liebe euch!

Ich liebe euch alle, so wie ich mich selbst liebe.

Frei.

Ehrlich.

Selbstbestimmt.

Bedingungslos.

🦁 Om Shanti Om 🦁

🔮🦁 Namaste 🦁🔮

🦁🔮 SAT NAM 🔮🦁

🔮🦁 Gregory 🦁🔮

🦁🔮 Thae’loran 🔮🦁

🔮 Tröster der Seelen 🔮

🦁 Om Shanti Om 🦁

Om Shanti Om – Friede sei mit dir. Tiefer innerer und äußerer Frieden.

Namasté – Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir.

Gregory – Autor

Sat Nam – „Wahre Identität“ oder „Die Wahrheit ist mein Wesen“.

Soother of Souls – Tröster der Seelen oder Begleiter der Seelen / Seelenbesänftiger.

© Rosi / esistallesda.de I Zusammenfassung I Übersetzung

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