Im Rückzug liegt die Klarheit: Leben zwischen Zeitlinien. Mary Long

Ziehst du dich auch immer mehr aus der Welt zurück und lebst stärker in deiner eigenen inneren Welt?
Ich tue das ganz bestimmt. Wenn ich emotional auf all das reagiere, was in der Welt geschieht, spüre ich, wie niedrigere Dichten versuchen, mich wieder hineinzuziehen. Das fühlt sich nicht gut an – es ist erschöpfend.

Die Intensität dieser Reinigungsprozesse zu fühlen, ist an manchen Tagen wirklich eine Herausforderung. Doch es ist wichtig, weiter mit unseren Emotionen zu arbeiten und unser Bestes zu tun, neutral zu bleiben – so schwer es auch sein mag.

Veränderung ist für niemanden leicht, besonders dann nicht, wenn sie unsere Komfortzonen berührt. Alles, was ich dazu sagen kann, ist: Wir sollten uns daran gewöhnen, denn alles ist im Wandel und nichts wird je wieder so sein wie zuvor.

Wenn du dich in all dem unruhig oder unwohl fühlst, glaube ich, dass wir das fühlen sollen. Wir gehen gerade durch sehr starke Energien, die Dinge an die Oberfläche bringen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen – um zu verstehen, warum sie immer wieder zur Überprüfung auftauchen.

Alte Muster, in denen die Menschheit seit Äonen gefangen war, werden jetzt aufgebrochen. Manche werden ausagieren, andere bleiben neutral und beobachten einfach, wie sich alles entfaltet.

Auf diesem Planeten scheint Veränderung immer mit Chaos einherzugehen – das sagte mir schon meine Großmutter, als ich aufwuchs. Selbst in den 60er-Jahren, als mein Bruder demonstrierte und versuchte, den Lauf der Geschichte und der Menschheit zu verändern. Damals verloren einige Menschen ihr Leben, doch ihr Motto lautete: Make Love, not War.
Und doch sehe ich hier ein sich wiederholendes Muster – einen Zyklus, den wir bereits durchlaufen haben, nur mit anderen Erzählungen/Narrativen. Es liegt an uns, diese Muster zu erkennen und sie auf liebevolle Weise zu korrigieren, nicht mit Gewalt.

Krieg ist niemals etwas Gutes, auch wenn es manchmal so scheint, als wäre er der einzige Weg – auch wenn es sich für mich nicht richtig anfühlt. Als ich begann, mich an Dinge aus meiner Kindheit und aus anderen Leben zu erinnern, sah ich mich selbst ein kleines Aufklärungsschiff während der Orion-Kriege steuern. Ich sah nur Schiffe, die aufeinander schossen, bis meines getroffen wurde und ich auf dem Mars landen musste, um Reparaturen vorzunehmen.

Ich dachte lange, es sei nur ein Traum. Aber war es das wirklich? Ich kenne andere, die zur gleichen Zeit dasselbe träumten, und das half mir, mich weniger allein zu fühlen. Hört irgendeine Spezies jemals auf zu kämpfen, Kriege zu führen und andere zu töten? Manchmal verstehe ich das einfach nicht.

Ich habe inzwischen viele Träume in meinem Tagebuch festgehalten. Diese Träume sind anders – als würde ich mehrere Zeitlinien gleichzeitig sehen und mögliche Zukunftsszenarien dieses Planeten, in denen wir in Harmonie mit der Erde leben. Eine gute Freundin sagte einmal zu mir: Mutter Erde braucht uns nicht. Wenn sie bereit ist, kann sie die Dinge selbst regeln.
Diese Träume haben viel mit planetaren Veränderungen und Offenlegung zu tun. Im Moment beobachte ich einfach, ob sie Wirklichkeit werden oder ob es doch nur Träume waren.

Sie zeigt uns bereits, wer hier das Sagen hat – mit all den Ereignissen im Feuerring. Wie ich früher zu sagen pflegte: Wenn sie uns nicht bedingungslos lieben würde, hätte sie uns längst abgeschüttelt wie einen Haufen Flöhe.
Sie wandelt sich schrittweise, und ja – ihre Frequenz wird jeden Tag stärker, während wir uns aus der Dunkelheit erheben und ins Licht gehen. Sie ist Teil dieses Prozesses. Mit der Erhöhung ihrer Frequenz wird alles Leben auf diesem Planeten beeinflusst, und wir erwachen dadurch immer mehr.

Ich weiß, es ist gerade schwer, sich durch diese intensiven Energien zu bewegen – durch all das, was in unserem Bewusstsein auftaucht, Dinge, an die wir uns nicht erinnern oder die aus anderen Leben stammen könnten. Und doch gehen wir weiter voran, mit einer Liebe im Herzen, die so stark ist, dass andere sie spüren. Nichts kann uns das mehr nehmen, denn unsere Liebe ist stärker als je zuvor.

Manche Menschen verharren gern in der Opferrolle, während andere weiter aufsteigen wollen – in eine höhere Dimension jenseits dieser verrückten Dichten, die wir gerade erleben. Deshalb fühlt es sich für einige von uns an, als würden wir zwischen Welten oder Zeitlinien stehen. Denn genau das tun wir.

Manchmal frage ich mich sogar: Sind wir wirklich hierhergekommen, um das alles zu erleben? Oder sind wir hier, um die Frequenz anzuheben und die Menschheit aus der Opferhaltung in ihre Souveränität zu führen?
Ich weiß, dass dies ein großer Teil meiner Mission ist. Ich mochte es nie, wenn mir jemand sagte, was ich zu tun habe – noch nie. Schon in der öffentlichen Schule fühlte sich vieles für mich nach Kontrolle an, und dann der Druck meiner Mutter, wie wichtig eine Karriere sei. Ich steckte jahrelang darin fest und bin froh, dass ich mich daraus befreit habe, denn ich habe mich noch nie so frei gefühlt wie jetzt.

In jedem Leben versuchen wir, die Dinge zu verstehen. Doch diese Zeit zeigt uns, wie wir unsere Frequenz anheben und wirklich frei werden können. Sich jedoch von all dem zu leeren, ist nicht leicht – es ist vermutlich das Schwerste, was wir je tun werden, um uns von der ständigen Tyrannei zu befreien, die uns im Außen begegnet.

Für mich ist das „Herausfinden“ nun abgeschlossen. Ich werde weiterhin die Frequenzen anheben, mit den Energien arbeiten und sie in Einklang bringen, um dabei zu helfen, die Menschheit aus dieser überwältigenden Verwirrung zu heben, die weltweit geschieht und uns nur von dem ablenken soll, wo wir eigentlich sein wollen.

Ein weiterer langer Beitrag – aber ich sage es, wie es zu mir kommt. Wir bewegen uns alle in eine Richtung, die im Außen beängstigend wirkt, die jedoch im Inneren längst Vergessenes in uns erweckt. Sie erinnert uns daran, weiter loszulassen, uns von der rein physischen Ebene zu lösen und unseren Geist noch mehr zu umarmen.

Ich wünsche euch einen wundervollen Sonntagnachmittag.
Seid im Frieden, bleibt stille BeobachterInnen der äußeren Erscheinungen und kultiviert weiterhin die Liebe in euren Herzen – so nähern wir uns immer mehr dem Ort, an dem wir uns wirklich zu Hause fühlen.

Ich liebe all euch wundervollen Seelen.
Wisst einfach: Wir fühlen es alle, und wir bewegen uns weiterhin in die richtige Richtung – wie immer. ❤️

Mary Long · 11.01.2026

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© Übersetzung Rosi