Die stille Reise, die die Welt beWEGt – Ein Marsch für den Frieden – Tag 78 – WALKING FOR PEACE

Bei dieser feierlichen nächtlichen Zusammenkunft sitzen neunzehn buddhistische Mönche in stiller Formation an der Spitze einer friedlichen Mahnwache, ihre orangefarbenen Roben leuchten sanft im Dunkel.
Hinter ihnen versammelt sich eine vielfältige Gruppe von Amerikanerinnen und Amerikanern – Familien, Ältere, Polizeibeamte – nicht zum Protest, sondern in ehrfürchtiger Stille, angezogen von der wortlosen Kraft des Walk for Peace.

Die Atmosphäre ist filmisch und würdevoll und trägt die Botschaft dieser Reise in sich:
Frieden wird nicht verkündet – er wird vorgelebt.

Mit Aloka, dem kleinen geretteten Hund, der treu an ihrer Seite geht, fängt dieser Moment das Herz einer 2.300 Meilen langen Pilgerreise ein – einer Reise, die eine Nation bewegte, nicht durch Lärm, sondern durch Präsenz.

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TRANSKRIPT Rosi/esistallesda.de

Ende Oktober 2025
traten 19 buddhistische Mönche aus einem Tempel in Fort Worth, Texas.
Nicht um zu protestieren.
Nicht um zu predigen.
Sondern um zu gehen.

Um 2.300 Meilen quer durch Amerika zu gehen –
um Frieden zu tragen, nicht mit Worten,
sondern in Stille,
in Schritten,
in Präsenz.

Sie nannten es den Walk for Peace.

Eine Pilgerreise durch zehn Bundesstaaten,
von den Nebenstraßen Texas’
bis ins Herz von Washington, D.C.
Jeder Schritt ein Gebet.
Jede Meile eine Meditation.

Und an ihrer Seite:
ein kleiner geretteter Hund namens Aloa.
Treu. Sanft. Unerschütterlich.

Die Menschen begannen, ihn den Friedenshund zu nennen.

Sie trugen keine Forderungen.
Sie baten um nichts.
Keine Parolen, keine Reden –
nur Präsenz.

Sie gingen in Formation,
die Köpfe gesenkt,
leise rezitierend.
Ihr Anliegen war es, uns daran zu erinnern:
Frieden ist keine Inszenierung.
Er ist eine Praxis.
Etwas, das wir tun –
Schritt für Schritt,
Moment für Moment.

Und Amerika antwortete.

In Georgia säumten Familien die Straßen mit Blumen.
In South Carolina öffneten Kirchen ihre Türen.
In kleinen Städten boten Fremde Wasser, Essen und Segen an.
Manche warteten stundenlang,
nur um sie vorbeigehen zu sehen.

Und wenn sie es taten,
weinten die Menschen.
Nicht aus Traurigkeit,
sondern aus etwas Tieferem.
Ein Gefühl, das sie nicht benennen konnten.
Ein Frieden, den sie seit Jahren nicht mehr gespürt hatten.

Doch die Reise war nicht ohne Schmerz.

Früh wurde ihr Begleitfahrzeug von einem Lastwagen gerammt.
Zwei Mönche wurden verletzt.
Einer verlor sein Bein.

Und dennoch:
Sie hielten nicht an.
Sie fluchten nicht.
Sie gingen weiter –
widmeten jeden Schritt der Heilung,
der Vergebung.

Dieser Moment wurde zur Seele der Pilgerreise.

Aloa wich ihnen nie von der Seite.
Durch Regen, Hitze und Stille
ging er nicht als Maskottchen,
sondern als Gefährte,
als Zeuge,
als Erinnerung daran,
dass Frieden treu, leise und klein sein kann.

Der Walk for Peace ging viral.
Hunderttausende folgten online.
Videos von Aloa und den Mönchen erzielten Millionen Aufrufe.

Doch dies war kein Trend.
Es war eine Bewegung.
Ein Ruf, uns daran zu erinnern,
wie Mitgefühl aussieht,
wenn es unter uns geht.

Mit dem neuen Jahr
setzen die Mönche ihren stillen Weg durch South Carolina fort.
Sie gehen weiter.
Sie rezitieren weiter.
Sie schenken jedem, der ihnen begegnet, ihren Segen.

Nach über 70 Tagen auf der Straße
nähern sie sich nun North Carolina.
Städte wie Florence und Columbia
haben sie bereits mit offenen Armen empfangen.
Und vor ihnen warten Orte wie Archdale und High Point –
sie verfolgen die Karte,
lauschen den Updates,
bereiten sich auf den Moment vor,
in dem der Frieden selbst ihre Staatsgrenze überschreiten wird.

Sie baten nie um Aufmerksamkeit.
Sie baten nur darum,
dass wir der Stille zuhören,
der Ruhe,
der Wahrheit,
dass Frieden nicht gegeben wird –
sondern entsteht
durch die Art, wie wir gehen,
wie wir einander begegnen,
wie wir vergeben.

In einer gespaltenen Welt gingen sie gemeinsam.
In einer lauten Zeit gingen sie schweigend.
Und in einem Land auf Sinnsuche
gingen sie mit Ziel.

Mit Aloa, dem Friedenshund, an ihrer Seite.
Mit einem Banner, auf dem schlicht stand:
„Walk for Peace.“
Und mit einer Nation, die zusah.

Das war der Walk for Peace.

Mögen wir in Gedanken mit ihnen gehen –
in Freundlichkeit
und in Frieden.


Gedichtteil:

Er spricht kein Wort,
doch sagt die Wahrheit –
in der Art, wie er geht,
wie er sich bewegt.
Eine stille Seele
auf offener Straße,
trägt den Frieden
wie eine sanfte Last.

Kein Bellen, kein Prahlen,
kein Erklären.
Nur ein standhaftes Herz
in Sonne und Regen.

Alo geht
und die Welt wird langsamer.
Ein wenig mehr Leben
in jeder Stadt.

Keine Flagge, kein Kampf,
keine Seite zu wählen.
Nur ein Hund,
der zeigt, was wir alle tun könnten.
Ein Schritt, ein Atemzug,
eine schlichte Gnade.
Alo geht
und macht den Ort weicher.

Er hält den Rhythmus der Mönche,
wacht über jede Meile,
wachsam und ruhig,
ein kleiner brauner Schatten
unter dem Himmel.

Er jagt keinem Lob nach,
sucht keinen Ruhm,
folgt nur der Güte
wie einer stillen Flamme.

Alo geht
und die Welt wird langsamer.
Ein wenig mehr Licht
in jeder Stadt.

Von fernen Straßen,
wo sein Leben begann,
in ein fremdes Land,
wo er einen Menschen veränderte.

Er verbindet Herzen
ohne ein Geräusch.
Ein wandernder Frieden,
geliehen für diese Welt.
Keine Grenze zählt,
wo Liebe gefunden wird.

Alo geht
und die Welt wird langsamer.
Ein wenig mehr Raum,
ein wenig mehr Gnade.

So soll sich die Straße dehnen und wenden –
er wird sie bis zum Ende gehen.
Ein einfaches Leben.
Ein stiller Freund.

Alo geht
im Herzen des Menschen.

https://www.youtube.com/@DhammaTravelVlog


Walking for Peace | Tag 78 – Friedensaustausch & herzlicher Empfang im Ridgeway Recreation, SC, USA 🇺🇸

Am 78. Tag der historischen Walking for Peace-Pilgerreise wurden die buddhistischen Mönche im Ridgeway Recreation in Ridgeway, South Carolina, herzlich empfangen.
Vertreterinnen und Vertreter aus kommunalen, staatlichen und bundesstaatlichen Einrichtungen erwiesen der Veranstaltung ihre Ehre und standen gemeinsam für Frieden und Gewaltlosigkeit ein.

Der Ehrwürdige Bhikkhu Pannakara, Leiter des Friedensmarsches, hielt eine inspirierende Friedensrede und erinnerte alle Anwesenden an die Kraft von Mitgefühl, Achtsamkeit und Einheit. Tausende Menschen kamen zusammen – in einer Atmosphäre von Respekt, geteilter Stille und aufrichtiger Ermutigung.

Ein wunderschöner Moment von Gemeinschaft, Harmonie und gemeinsamer Sehnsucht nach Frieden. 🙏

Mögen alle Wesen wohlauf und glücklich sein!
Möge Frieden in der Welt herrschen 🌎
Respekt für alle 💐🙏

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