Während lange verborgene Wahrheiten ans Licht treten, reagiert das kollektive Nervensystem mit Schock, Trauer und Verwirrung.
Für viele auf dem Weg des inneren Erwachens fühlt sich dieser Moment weniger wie das Lernen von etwas Neuem an, sondern vielmehr wie ein Wiedererinnern an das, was die Seele schon immer wusste. Der Schleier hebt sich und markiert einen Wendepunkt, an dem Verdrängung im Angesicht der Wahrheit nicht länger bestehen kann.
Die Erkenntnis darüber, wer dieses Land und diesen Planeten gelenkt hat, könnte viele erschüttern und tief verankerte Vorstellungen über Autorität, Sicherheit und Vertrauen ins Wanken bringen. Wenn verborgene Machtstrukturen sichtbar werden, kann das Kollektiv Orientierungslosigkeit und Trauer erleben, während vertraute Bilder von Führung zerfallen.
Für jene, die bewusst auf ihrem Entwicklungsweg gehen, wirkt diese Offenbarung nicht als Zusammenbruch, sondern als Katalysator. Sie macht sichtbar, wo Kontrolle den Dienst ersetzt hat und wo Angst anstelle von Weisheit genutzt wurde. So herausfordernd dieses Erwachen auch sein mag, es lädt die Menschheit ein, Unterscheidungsvermögen, Selbstbestimmung und Verantwortung zurückzugewinnen und damit den Übergang von unbewusster Gefolgschaft hin zu bewusster Selbstführung zu vollziehen.
Wenn konfrontierende Wahrheiten auftauchen, können bei vielen Menschen alte Verletzungen wieder spürbar werden, insbesondere Erfahrungen von Ungerechtigkeit, Unterdrückung oder nicht gehört zu werden. Was lange unter Anpassung und bloßem Funktionieren verborgen lag, möchte nun gesehen und gefühlt werden.
Dieses Wiederauftauchen ist kein Rückschritt, sondern ein notwendiger Schritt der Integration. Das Licht auf dem bislang Verborgenen erlaubt es dem Schmerz, sich endlich zu bewegen, Raum zu bekommen und sich zu lösen. Gespeichertes Leid kann sich dadurch in bewusstes Erkennen und emotionale Selbstbestimmung verwandeln.
Auf diese Weise vertieft sich der Aufstieg von einer Idee zu einer gelebten Wahrheit. Wenn Verzerrungen sichtbar werden, entsteht Raum für Echtheit, Mitgefühl und gemeinschaftliche Heilung.
Mit der Erweiterung des kollektiven Bewusstseins berichten viele Menschen von intensiveren körperlichen und emotionalen Reaktionen, während sich Körper und Nervensystem neu ausrichten. Dazu können Erkältungsähnliche Empfindungen wie eine verstopfte oder laufende Nase, Druck im Kopf, Schlafveränderungen, Gliederschwere oder eine erhöhte Emotionalität gehören, die sich auch durch Tränen ausdrücken kann. Diese Phase gilt als vorübergehend, kann sich jedoch verstärkt anfühlen, da sensible Menschen oft auch die emotionalen Spannungen des Umfeldes wahrnehmen und verarbeiten.
Auch wenn sich dieser Weg zeitweise roh oder unbequem anfühlen kann, trägt er zugleich das Geschenk der Befreiung in sich. Jeder Mensch, der sich mutig der Wahrheit zuwendet, unterstützt die Wiederherstellung von Balance und verankert eine höhere Schwingung, in der Transparenz die Angst ablöst und die Menschheit sich bewusster und stimmiger ausdrücken kann.
Viele Menschen auf diesem inneren Weg hatten schon lange gespürt, dass hinter äußeren Fassaden etwas nicht stimmig ist. Neu ist nun, dass immer mehr Menschen die Gelegenheit erhalten, klarer zu sehen. Was einst intuitive Gewissheit war, tritt zunehmend ins kollektive Bewusstsein und lässt Geheimhaltung durch Sichtbarkeit weichen.
Für manche fühlt sich dieser Moment wie ein lange erwarteter Wendepunkt an, nachdem sie Wahrheiten oft still in sich getragen haben. Was früher isoliert erlebt wurde, wird nun geteilt und markiert den Übergang vom geduldigen Warten hin zum gemeinsamen Wahrnehmen und Erwachen.
Es ist ein Moment des Innehaltens, in dem Wahlmöglichkeiten unausweichlich werden. Das Kollektiv ist eingeladen, nicht nur die Wahrheit zu erkennen, sondern auch zu entscheiden, wie darauf reagiert werden soll. Erwachen erfordert Mut, Verantwortungsbereitschaft und die Bereitschaft, vertraute Geschichten loszulassen, die einst Sicherheit vermittelten.
Einen neuen Weg zu wählen bedeutet, angstbasierte Strukturen zu verlassen und innere Autorität, Klarheit und ethische Ausrichtung zurückzuerobern.
So wandelt sich Aufstieg von einer individuellen Reise zu einer gemeinsamen Verantwortung. Wahrheit drängt sich nicht auf, sie zeigt sich und wartet. Jede Seele entscheidet selbst, ob sie das Gesehene integriert oder sich erneut der Illusion zuwendet.
In diesem Entscheidungspunkt liegt große Gestaltungskraft. Er prägt die Frequenz der gemeinsamen Zukunft und unterstützt das Entstehen eines neuen Verständnisses, das auf Transparenz, Bewusstheit und souveräner Wahl beruht.
In liebevoller und hingebungsvoller Aufstiegsarbeit,
– von den LichtarbeiterInnen des Aufstiegs
05.02.2026
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