Du machst alles richtig und trotzdem überkommt dich plötzliche Trauer und Schuld?
Du bist im Übergang, – wir besprechen was hier wirklich passiert.
Ich freue mich auf ein inspirierendes Live mit dir.
Deine Linda
https://www.youtube.com/@LindaGiese
Linda beschreibt, dass viele Menschen (sie selbst, ihre Kunden und die Community) gerade in einer starken inneren Verwandlung stecken. Diese Veränderung fühlt sich nicht wie „Selbstoptimierung“ an, sondern so, als würde sich ein vertrauter innerer Anteil zurückziehen, mit dem man lange identifiziert war. Das kann Trauer, Unsicherheit und sogar Angst wie vor dem Sterben auslösen – obwohl tatsächlich „nichts stirbt“. Gleichzeitig übernimmt ein neuer, noch ungewohnter innerer Führungsanteil mehr Raum.
Sie erklärt das als Wechsel des inneren Führungssystems: Das alte System war stark geprägt von Überlebensmustern wie Bindung sichern, Nähe/Angst, Konfliktvermeidung, „alles richtig machen“, Schuld vermeiden, dazugehören. Das Neue ist eine ruhige, klare, erwachsene Instanz („integrierter Erwachsener“), die nicht mehr aus Drama, Angst oder Anpassung führt, sondern aus Stimmigkeit: Was passt – was passt nicht. Dadurch werden Entscheidungen konsequenter, was im Außen oft als „Härte“ wahrgenommen wird, innerlich aber eher klar und ruhig.
Wichtig ist ihr: Trauer nicht wegdrücken. Sie entsteht nicht nur durch den Verlust des Vertrauten, sondern auch durch Desillusionierung – man sieht plötzlich klarer (auch gesellschaftlich/kollektiv: „Dinge kommen ans Licht“) und das kann erschüttern. Parallel können Schuldgefühle auftauchen, weil man die eigene Vergangenheit mit erweitertem Bewusstsein neu bewertet und Fehler deutlicher sieht. Linda betont: Diese Schuld zeigt nicht, dass man „damals schuldig war“, sondern dass man heute mehr Bewusstsein hat – damals konnte man oft nicht anders.
Ihre Empfehlung: da bleiben, Gefühle halten, durchfließen lassen, das Nervensystem mitnehmen, immer wieder in die Beobachterrolle zurückfinden. Das sei Teil eines Heilungs- und Wachstumsweges, den sie „posttraumatisches Wachstum“ nennt.
Am Ende verweist sie auf eine kostenlose Infoveranstaltung (15.02.) zu einer Ausbildung zum Transformationsmedium (traumasensibel, Spiritualität + Transformation). Aus einer gezogenen Karte leitet sie als Kernthema ab: keine Abkürzungen/Überholspur, sondern Dankbarkeit, Beharrlichkeit und Demut, Fokus und Kontinuität im Identitätswandel – damit Klarheit nicht in Überheblichkeit kippt.
