Sie besteht nicht wirklich fort. Sie verändert sich bereits und ist im Wandel, wenn du die „Augen hast zu sehen“ aus einem Herzen heraus, das sich zu öffnen beginnt.
Sie scheint nur deshalb in einem chaotischen und widersprüchlichen Zustand zu verharren, solange du sie durch deine Art, sie zu betrachten, aufrechterhältst, durch deine Ängste und durch dein Verstricktsein in gewohnte Denk- und Reaktionsmuster.
Aus dieser Realität herauszutreten erfordert lediglich, dass du furchtlos deinen nächsten Schritt wagst. Du musst Entscheidungen treffen. Du kannst nicht weiterhin wartend zurückblicken und dich mit einer Wirklichkeit identifizieren, die auf Angst, Mangel, bloßem Überleben und Verfall gründet.
Ebenso wenig hilft es, an einer idealisierten Vorstellung davon festzuhalten, was „Spiritualität“ sei oder wie ein „spiritueller“ Mensch zu handeln habe. Im Ausdruck der fünften Dimension existieren keine festen Prägungen. Und sie wird nicht einfach zu dir kommen.
Du bist bereits, zumindest teilweise, in der fünften Dimension und darüber hinaus. Doch sie wird nicht klar und greifbar erscheinen, solange du sie nicht als Teil deines Seins annimmst. Sie ist kein Anspruch, der dir automatisch zusteht, und selbst die eifrigsten spirituellen Praktiken allein werden nichts verändern.
Erst wenn du zulässt, beanspruchst und aus den Entscheidungen deiner bedingungslosen Liebesfähigkeit heraus handelst, beginnt sie Wirklichkeit zu werden. Wenn du in dieser Bedingungslosigkeit lebst und von dort aus auf die dreidimensionale Welt blickst, kann sich diese neue Realität für dich entfalten.
Sie wird nicht sichtbar, bevor du aus freiem Willen die bewusste Wahl triffst, als Seelenwesen zu erkennen, dass das „Dort draußen“ lediglich der Film einer dreidimensionalen Welt ist, den du miterschaffen und für real gehalten hast.
Ja, es ist die Seele in dir, die von innen nach außen schaut, und genau das ist das Wahrhaftige. In deinem eigenen elektromagnetischen Feld hast du eine Art virtuelle Realität erschaffen, ein Hologramm.
Alles war gewissermaßen umgekehrt. Das Außen ist nicht die wahre Wirklichkeit, und es wird vergehen. Das, was in deinem Inneren lebt, Geist und Seele, ist das Reale und das Beständige.
Verstehst du das wirklich?
Nicht nur mit dem Verstand, sondern als unmittelbare Erfahrung im Hier und Jetzt. Kannst du es fühlen, diese Kraft und dieses tiefe Wissen, das daraus entsteht? Eine wirkliche Verschiebung.
Ja, du als Seelenwesen kommst zuerst. Und indem du so lebst, hebst du auch andere an, zeigst ihnen einen Weg. Sie werden dein Leuchten nicht übersehen können, und es wird sie inspirieren, ihr eigenes zu entdecken.
Leuchtet, meine geliebten Freunde, leuchtet.
Ich liebe euch so sehr.
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