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DEUTSCHLAND – NICHT NUR EIN WINTERMÄRCHEN ![]()
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DEUTSCHLAND ist Schneewittchen, Dornröschen und Aschenputtel zugleich.
Auf die Knie, in die Asche, in den Schlaf, in den Tod will man das schöne Ding werfen.
Mit Jäger-Messern, Äpfeln, engen Gürteln und giftigen Kämmen und Nadeln will man ihm ans Leben.
Welch getarntes „Frauenzimmer“ steht da vor den narzisstischen Spiegeln und kleidet sich in die dunklen Gewänder von Hexen und Müttern.
Täuschung ist`s, derer sie sich bedienen, dem Vorgeben von Fürsorge und Mutterliebe, dem „wir meinens doch nur gut!“
Was nun, wenn die böse Königin der Staat wäre, die Institutionen, die feixenden Marionetten auf Politbühnen und Doktoranden in ihren Gelehrten-Villen. Siehe, wie sie mit liebkosender Stimme und wohlfeilen Angeboten nahelegen, sich der „Spindel“ zu bedienen, den Gürtel enger zu schnallen, demütig auf die Knie zu fallen, in harter Arbeit Linsen aus Aschehaufen zu klauben. Als Entlohnung verkaufen sie uns die giftigen Äpfel und Bratwürste und schnüren uns die Mieder, dass kaum genug Raum des Atmens bleibt.
Nun warten wir ab. Die Dornenhecken mögen dicht gewachsen sein, Jahrhunderte ins Land gezogen sein. Die Dornröschen sitzen schlafend in der hohen Stube, und die Schneewittchens mögen in ihren gläsernen Särgen im historischen Schlaf des Vergessens ruhen. Doch die Schlösser oben auf den Bergen spielen am Ende doch zum Tanze auf. Prinz Animus sattelt den Schimmel. Zwerge werden stolpern, lassen unachtsam gläserne Särge fallen. Und ich hab mir sagen lassen, man suche schon nach der Besitzerin des kristallenen Schuhs.
Laut gedacht, 17.02.2026 Eure Susanne Lohrey ![]()
LOHREY TRAINING https://www.facebook.com/susanne.lohrey
Laut gedacht, 19.02.2026 Eure Rosi/esistallesda.de
Liebe Weggefährtinnen und Weggefährten,
wenn wir diese Bilder lesen, dürfen wir vielleicht einen Moment innehalten und uns erinnern, dass wir nicht getrennt voneinander sind. Wir sind nicht nur die Beobachtenden der Geschichte, wir sind selbst Teil davon. Wir sind der Schuh, der gefunden werden will, das Pferd, das den Weg trägt, die Hand, die aufrichtet, und das Herz, das erinnert.
Alles, was sich zeigt, geschieht nicht außerhalb von uns. Wir gehen diesen Weg gemeinsam. Jeder von uns bringt einen Teil der Kraft, der Klarheit und des Erwachens mit. Manchmal sind wir die, die aufwecken. Manchmal die, die noch träumen. Und manchmal einfach die, die still neben anderen gehen und dadurch Halt geben.
Lasst uns deshalb nicht in Trennung denken, sondern in Verbundenheit. Wir sind viele Stimmen, aber ein gemeinsamer Klang. Viele Schritte, aber ein gemeinsamer Weg. Und vielleicht ist genau das die größte Stärke dieser Zeit, dass wir erkennen, dass niemand allein reitet und niemand allein erwacht.
Wir sind das Märchen und zugleich die, die es neu schreiben. Gemeinsam.
Danke für den Anstoß, liebe Susanne Lohrey.
