Blutmond am 3. März – ein Moment der Innenschau.

Der Himmel verändert sich.
Eine totale Mondfinsternis färbt den Mond tief rot und erinnert uns daran, dass Wandel ein natürlicher Teil des Lebens ist. Solche Konstellationen laden nicht zu Aufregung ein, sondern zu Bewusstheit. Sie können ein Anlass sein, innezuhalten und nach innen zu schauen.

Der Mond im Löwen lenkt die Aufmerksamkeit auf das eigene Herz. Er fragt, wo wir uns noch zurückhalten und wo wir den Mut finden dürfen, authentisch zu sein.

Venus erinnert an Selbstwert, an die Fähigkeit zu empfangen und an die Frage, wie viel Freundlichkeit wir uns selbst gegenüber zulassen.

Mars bringt Bewegung in alte Themen. Er steht für Entschlossenheit und dafür, Dinge zu verändern, die nicht mehr stimmig sind.

Neptun öffnet den Raum für Intuition und innere Bilder. Er lädt ein, feiner zu fühlen und der eigenen inneren Stimme zuzuhören.

Saturn lenkt den Blick auf das Fundament unseres Lebens. Was ist echt, tragfähig und langfristig stimmig. Was beruht nur auf Gewohnheit oder Illusion.

Jupiter erweitert den Horizont. Er erinnert daran, dass Wachstum möglich ist, wenn wir bereit sind, neue Perspektiven einzunehmen.

Ob man diese Konstellationen astrologisch deutet oder einfach als poetisches Bild betrachtet … sie können als Symbol für eine Zeit verstanden werden, in der viele Menschen Veränderungen spüren. Auch wenn der Blutmond nicht überall sichtbar ist, bleibt die Einladung dieselbe: bewusst werden, loslassen, neu ausrichten.

Vielleicht ist dieser Moment weniger ein spektakuläres Ereignis am Himmel als vielmehr eine stille Erinnerung daran, dass Wandel immer im Inneren beginnt.

In Verbundenheit.

Rosi