Taste of Power – Alexa Szeli
Am 19. März 2026 hüllt sich die Mondin in ihr schwarzes Kleid. Mit dem Neumond erwacht eine neue Mondphase, die letzte im Rad der Tierkreiszeichen. Unter dem dunklen Mantel dieser Mondnacht sammelt sich eine seltene Kraft. Die Erde hält den Atem an. In den Wurzeln der Bäume ruht noch der Schatten des Winters, doch tief im Leib der Erde hat das erste Erwachen begonnen.
Zum Neumond vereinen sich Sonne und Mond im Zeichen der Fische. Nur einen Tag später, am 20. März, überschreitet die Sonne die Linie des Himmelsäquators. Tag und Nacht stehen einander dann im vollkommenen Gleichgewicht gegenüber. Die Frühjahrs-Tagundnachtgleiche öffnet das Tor des neuen Sonnenjahres.
Zwischen diesen beiden Momenten liegt eine der stillsten Schwellen des Jahres.
Der Neumond sinkt in die Wasser der Fische, während bereits der erste Atemzug des Frühlings am Horizont erblüht.

NEUMOND in FISCHE
SONNE in FISCHE
19. März 2026
02:23:26 MEZ / Berlin


Der letzte Atem des Tierkreisjahres
Die Fische bilden das letzte Zeichen des Tierkreises. In ihren Wassern endet der große Kreis des astrologischen Jahres. Dieser Neumond liegt also direkt am Ende eines gesamten astrologischen Jahreszyklus. In der Symbolik der Astrologie entspricht das dem Moment, in dem alles wieder in den Ur-Ozean der Fische zurückfließt.
Alles, was im Laufe des vergangenen Jahres gewachsen ist, kehrt nun in die Tiefe zurück. Alle Erfahrungen, Erkenntnisse und Wandlungen. Die Wasser der Fische führen all dies in das große Meer der Seele zurück. Dort löst sich das Alte auf und verwandelt sich in einen fruchtbaren Nährboden für das Kommende.
In der Radix dieses Neumondes stehen Sonne und Mond vereint im Zeichen der Fische. Diese Konjunktion geschieht im Bereich des zweiten Hauses, dem Ort der inneren Werte und der Kräfte, die ein Leben wirklich nähren.
Der Blick richtet sich in dieser Nacht nach innen.
Es ist Zeit, sich Fragen zu stellen. Fragen wie :
Was hat in meinem Leben wirklich Substanz?
Was ist wirklich wichtig?
Welche Kräfte gehören zu meinem inneren Schatz?
Was ist meine Superkraft?
Weiterlesen im Originalbeitrag: https://www.taste-of-power.de/blog
Ostara – Das Fest der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche
Die Tagundnachtgleiche im Frühjahr, auch als Ostara bekannt, weckt nun endgültig die Lebensgeister in uns. Der Winter hat ausgedient und der Frühling beginnt. Woher aber kommt dieser Brauch?
Originalbeitrag: https://www.taste-of-power.de/ostara-alban-eiler-tagundnachtgleiche/
Die Tagundnachtgleiche (Äquinoktium) gibt es zweimal im Jahr:
- Frühling: meist am 20. oder 21. März
- Herbst: meist am 22. oder 23. September
Für 2026 gilt:
- Frühlings-Tagundnachtgleiche: 20. März 2026
- Herbst-Tagundnachtgleiche: 23. September 2026
An diesen Tagen sind Tag und Nacht ungefähr gleich lang – daher der Name.