So oft fühlst du dich vielleicht, als würdest du dich in einem Zustand zwischen den Welten bewegen – wie in einem wachen Traum. Und ja, genau das bist du. Es ist ein Zustand, den man als bewusstes Träumen beschreiben könnte. In ihm beginnt sich eine besondere Fähigkeit zu entfalten: die Fähigkeit, zu erschaffen.
Wenn du etwas wirklich fühlen kannst – in deiner Freude, in deiner Hoffnung – dann trägst du bereits den Samen dafür in dir. Lass die alte Vorstellung los, dass Fantasie etwas „Unwirkliches“ sei. Denn du kannst nichts erdenken, das nicht auf einer tieferen Ebene bereits existiert. Alles, was du dir vorstellst, lebt bereits als feine, leuchtende Möglichkeit in deinem Energiefeld.
Vorstellungskraft ist wie ein inneres Bilden, ein Einladen von Möglichkeiten. Sie ist der Anfang von dem, was sich zeigen kann. Erlaube dir zu spielen, zu träumen, dich in Gedanken frei zu bewegen – besonders in den Momenten, die dir guttun. In deinem Gefühl liegt deine Wahrheit.
Du beginnst dich gerade an deine eigene Klarheit zu erinnern. Deine Gedanken werden ruhiger, bewusster, kraftvoller. Und was sich daraus entfalten wird, geht weit über das hinaus, was du im Moment bewusst erfassen kannst. Denn dein Bewusstsein ist in ständiger Ausdehnung.
Erlaube dir, das Staunenswerte zu erwarten. Das Wunderbare. Das Schöne. Genieße diese schöpferische Kraft in dir.
Vielleicht hilft es dir, Geschichten zu lesen oder selbst zu schreiben – Märchen, Fantasiegeschichten, alte Erzählungen. Nicht, um sie zu analysieren, sondern um dich zu erinnern. Um deine eigene innere Magie wieder zu spüren.
Denn das, was wir als magisch bezeichnen – Naturwesen, feine Welten, verborgene Kräfte – war nie wirklich fort. Es ist nur aus dem Blick geraten, weil wir unsere Vorstellungskraft vernachlässigt haben. Doch sie ist der Schlüssel, um diese Welten wieder fühlbar zu machen.
Und tief in dir weißt du auch, wie es sich anfühlt, ein Meister / eine Meisterin zu sein.
Liebevoll. Mitfühlend. Mutig. Stark. Unschuldig. Frei von Urteil.
Warum? Weil du diese Erfahrung bereits in dir trägst.
Darfst du dich also als MeisterIn sehen?
Ja, natürlich darfst du das.
Du musst nichts dafür besitzen oder erreichen. Es ist bereits da.
In dem Moment, in dem du es dir erlaubst, beginnt dieses Wissen sich in dir zu verankern.
Und vielleicht kannst du dir auch eine Welt vorstellen, in der Menschen einander mit einem Lächeln begegnen. In der Leichtigkeit spürbar ist. In der Hände einander erreichen, statt sich abzuwenden.
Eine Welt mit klarem Wasser, reiner Luft, nährender Nahrung.
Eine Welt voller Lachen, Freude und gemeinsamer Kreativität.
Eine Welt, in der Energie frei fließt, Gesundheit selbstverständlich ist und jeder Mensch seinen Weg mit Freude geht.
Eine Welt, in der Lernen aus Begeisterung entsteht und Talente miteinander geteilt werden.
All das beginnt in deiner Vorstellung.
Im Fühlen. Im inneren Erleben.
Erlaube dir, es jetzt schon zu spüren.
Atme es ein. Lass es in dir lebendig werden.
Du bist Teil davon.
Leuchte weiter.
Ich hab dich lieb. ✨
Kleiner Impuls zum Abschluss:
Vielleicht magst du in den nächsten Tagen eine alte Geschichte laut lesen – eine, die deine Fantasie berührt. Nicht die moderne, vereinfachte Version, sondern die ursprünglichen Worte. Spüre hinein, was sie in dir weckt.
Denn viele dieser Geschichten erzählen von unserem eigenen Weg: vom Vergessen, vom Suchen und vom Wiederfinden unseres wahren Selbst.
Und vielleicht erkennst du dabei ein Stück von dir selbst wieder.
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© Übersetzung Rosi https://www.esistallesda.de
