Warum Religion ihre Macht verliert. Silvie Meierova

Warum alte Gottesbilder verschwinden und was an ihre Stelle tritt

Warum sterben die alten Gottesbilder und was tritt an ihre Stelle? In diesem Video geht es um einen tiefgreifenden Wandel unserer Spiritualität und darum, warum die Zeit der Ohnmacht gegenüber einer äußeren Macht zu Ende geht.

Wir schauen darauf, warum viele Kirchen leer bleiben und weshalb traditionelle religiöse Strukturen für immer mehr Menschen ihre Bedeutung verlieren. Es geht um das mögliche Ende eines dunklen Zeitalters und um die Frage, ob sich unser kollektives Bewusstsein gerade grundlegend verändert.

Ein zentraler Punkt ist der Unterschied zwischen einem Gott im Außen und einem Gott im Inneren. Statt einer entfernten, übergeordneten Instanz rückt zunehmend die Erfahrung in den Vordergrund, dass das Göttliche auch im eigenen Inneren zu finden ist.

Damit verbunden ist die Frage, ob wir wirklich nur „Kinder Gottes“ sind oder ob in uns selbst mehr schöpferische Kraft liegt, als lange angenommen wurde. Genau hier beginnt eine neue Sichtweise auf Spiritualität.

Im weiteren Verlauf geht es um die Idee einer inneren Revolution, einer Bewegung hin zu mehr Selbstermächtigung, Eigenverantwortung und bewusstem Leben.

Alle Folgen der Reihe „Die neue Erde ist da!“ findest du in der entsprechenden Playlist mit dem Titel „Das große Erwachen der Menschheit“.

Hinweis: Alle weiterführenden Informationen, Verlinkungen, Empfehlungen sowie eventuelle Angebote der von Silvie Meierova im Video genannten Informationen sind ausschließlich über die Originalquelle abrufbar. Bitte nutze dafür den hier angegebenen Originallink zum Video: https://www.youtube.com/@silviemeierova8810

Warum die Kirchen leer bleiben und eine neue Spiritualität entsteht

Immer weniger Menschen gehen heutzutage in die Kirche, und wenn man sich die Entwicklung aus einer übergeordneten Perspektive anschaut, wird sich dieser Trend vermutlich weiter fortsetzen. Gleichzeitig beginnen sich viele religiöse Gemeinschaften von innen heraus zu verändern, und auch die Vorstellung davon, wer oder was Gott ist und wie unsere Beziehung zu Gott aussieht, befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel.

Vor einiger Zeit erhielt ich einen Kommentar, den ich hier teilen möchte, weil er dieses Thema sehr treffend auf den Punkt bringt. Darin wurde gefragt, wie die Liebe Gottes zu verstehen sei. Wir hätten gelernt, dass wir Kinder Gottes sind, doch wie könne ein vollkommener Vater so unvollkommene Kinder haben? Die Person schrieb, dass ihr vor einigen Jahren ein Licht aufgegangen sei und sie seitdem die Liebe Gottes nicht mehr verstehen könne. In diesen wenigen Zeilen steckt im Grunde das gesamte Spannungsfeld, in dem wir uns seit Jahrhunderten bewegen. Es zeigt einerseits den alten Glauben, der uns geprägt hat, und gleichzeitig die neue Auseinandersetzung damit. Ist das noch wahr? Sind wir wirklich Kinder Gottes? Wo ist Gott überhaupt?

Genau in diese Richtung wollen wir heute schauen. Ich bin Silvie Meierova, Mentorin und Medium, und teile hier regelmäßig Impulse und Perspektiven. Meine Inhalte sind als Inspiration gedacht. Nimm dir das heraus, was sich für dich stimmig anfühlt, und lass den Rest einfach beiseite.

Wir erleben gerade einen Wandel, der kaum mit etwas anderem vergleichbar ist. Wenn man zurückblickt, etwa fünfzig oder siebzig Jahre, wird deutlich, wie sehr sich unser Verständnis bereits verändert hat. Immer mehr Menschen lösen sich von alten Vorstellungen und stehen zunächst mit großen Fragen da. Was soll ich glauben? Wer bin ich wirklich? Woher komme ich, und was geschieht nach dem Tod? Und wo ist in all dem Gott?

Wir kommen aus einem Zeitalter, das man durchaus als dunkel bezeichnen kann. Es war geprägt von starken Gegensätzen und einer sehr eingeschränkten Wahrnehmung, vor allem von uns selbst. Wir haben unseren Fokus stark auf die materielle Welt gelegt und uns zunehmend mit unserem Körper und unserer äußeren Realität identifiziert. Was wir sehen und erleben, erschien uns als die ganze Wahrheit über uns selbst.

Wenn man die Welt betrachtet, wirkt sie riesig, während der menschliche Körper klein, verletzlich und vergänglich erscheint. Die Natur wirkt oft mächtiger als der einzelne Mensch. Aus dieser Perspektive heraus ist es nur logisch, dass sich Vorstellungen von Göttern entwickelt haben, also von Wesen, die größer und mächtiger sind als wir selbst. So entstanden über die Jahrhunderte unzählige Geschichten und Glaubenssysteme. Unabhängig von Religion oder kulturellem Hintergrund hatten sie alle etwas gemeinsam: Der Mensch wurde als klein wahrgenommen, während das Göttliche irgendwo außerhalb verortet wurde, im Himmel oder an einem anderen Ort jenseits von uns.

Auch heute ist diese Vorstellung noch sehr lebendig, selbst in spirituellen Kreisen. Die Rollen haben sich teilweise verändert, doch das Grundmuster bleibt gleich. Ob man an einen Gott glaubt, an übergeordnete Mächte, an außerirdische Wesen oder an andere höhere Instanzen, die Idee bleibt oft dieselbe: Da ist etwas außerhalb von uns, das mächtiger ist als wir, und dem wir ausgeliefert sind.

Doch wir stehen am Beginn einer neuen Epoche. Unsere Wahrnehmung beginnt sich wieder zu öffnen, und wir erinnern uns langsam daran, wer wir wirklich sind. In diesem Prozess tauchen automatisch die alten Glaubensmuster wieder auf, weil sie tief in uns verankert sind. Sie gehören zu unserer kollektiven Geschichte und zu unseren inneren Strukturen.

Dabei entsteht bei vielen Menschen ein entscheidender Moment der Stille, eine Art inneres Innehalten. Die Frage taucht auf: Ist das wirklich wahr? Und wenn nicht, wer bin ich dann wirklich? Diese Frage ist neu und kann zunächst verunsichern, weil sie unsere bisherigen Überzeugungen erschüttert.

Ich würde mir niemals anmaßen, diese Frage für dich zu beantworten. Jeder muss seine eigene Wahrheit finden. Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen. Für mich war und ist es eine Reise, zu erkennen, wie groß und kraftvoll wir in Wirklichkeit sind. Der Verstand stößt dabei immer wieder an seine Grenzen, weil er diese Dimension kaum erfassen kann.

Aus meiner Sicht gibt es keinen Gott, der getrennt von uns existiert. Das Göttliche ist in uns, um uns und durch uns hindurch. Wir haben diesen Zustand nie wirklich verlassen. Vielmehr haben wir unsere Wahrnehmung so stark eingeschränkt, dass wir es glauben konnten, und dadurch ganz bestimmte Erfahrungen machen konnten.

Wir waren von Anfang an an der Gestaltung dieser Welt beteiligt und sind es immer noch. Das Göttliche wirkt durch uns. Wir sind nicht einfach nur Kinder von etwas Höherem, sondern selbst Teil dieser schöpferischen Kraft. Diese Erkenntnis lässt sich weniger verstehen als vielmehr erfahren.

Die Einladung dieser Zeit besteht darin, diese Erfahrung zuzulassen und die alte Vorstellung von einem kleinen Ich und einem großen äußeren Gott hinter uns zu lassen. Denn genau diese Vorstellung hat viel Leid hervorgebracht, etwa in Form von Machtmissbrauch oder Abhängigkeit.

Wenn wir uns wieder mit unserer eigenen Größe verbinden, bedeutet das nicht, dass wir überheblich werden. Es geht nicht darum, sich als etwas Besonderes über andere zu stellen. Auch die Idee eines Auserwählten gehört zum alten Denken. Es wird niemand kommen, um uns zu retten. Stattdessen erwacht in uns selbst die Erinnerung daran, wer wir sind.

Wir beginnen zu erkennen, dass wir die Fähigkeit haben, unsere Welt mitzugestalten, und dass wir das schon immer getan haben. Diese Erkenntnis bringt Verantwortung mit sich. Immer mehr Menschen stellen fest, dass sie im Außen keine verlässlichen Autoritäten mehr finden, denen sie blind folgen können. Dadurch entsteht eine Bewegung nach innen.

Dieser Prozess ist nicht immer angenehm. Er stellt vieles infrage und kann unsere Identität erschüttern. Alte Überzeugungen beginnen zu bröckeln, und manche inneren Anteile müssen sich auflösen, damit etwas Neues entstehen kann. Es ist eine herausfordernde, aber gleichzeitig auch eine sehr spannende Zeit.

Am Ende läuft alles auf die zentrale Frage hinaus: Wer bin ich wirklich? Wie groß ist meine eigene Kraft? Und wie sehr bin ich bereit, Verantwortung für mein Leben zu übernehmen?

Wenn dich diese Fragen ansprechen und du tiefer eintauchen möchtest, findest du in der Beschreibung weitere Angebote. Und wenn dir dieser Impuls gefallen hat, freue ich mich, wenn du ihn teilst oder kommentierst.