Sich selbst wieder näherkommen – Zwei Frauen (Tanja & Mel), ein Workshop (20. Juni) und die Einladung zur inneren Ausrichtung (in Sulzbach/Rosenberg)

In einer Zeit, in der viele Menschen spüren, dass das „höher, schneller, weiter“ nicht mehr wirklich erfüllt, wächst bei vielen die Sehnsucht nach etwas anderem: mehr Bewusstheit, mehr innere Klarheit, mehr Verbindung zum eigenen Wesen.

Genau aus diesem Impuls heraus ist aus einem ursprünglich geplanten Infoabend nun ein Workshop entstanden, den Tanja und Mel gemeinsam anbieten. Beide Frauen beschäftigen sich intensiv mit Themen wie Selbstwahrnehmung, Nervensystem-Regulation, weiblicher Rhythmik und zyklischer Lebensweise.

Besonders spannend finde ich dabei ihren Ansatz, nicht noch mehr Selbstoptimierung anzustreben, sondern vielmehr die eigene innere Struktur besser zu verstehen und wieder mehr im Einklang mit sich selbst zu leben.

Der Workshop trägt den Titel:

„Know Thyself – Female Architecture & Zyklische Ausrichtung“

Dabei geht es unter anderem um:

  • weibliche Rhythmik
  • zyklische Intelligenz
  • Nervensystem & Energiehaushalt
  • kreative und regenerative Phasen
  • Selbstwahrnehmung & innere Klarheit
  • embodiment-orientierte Praxis
  • Atemarbeit und Regulation

Die beiden beschreiben ihre Arbeit als Einladung, aus dauerhafter Überforderung und Anpassung wieder mehr in eine natürliche Ausrichtung zu finden.

Auch wenn nicht jede Denkweise oder jedes System für jeden Menschen gleichermaßen passend ist, finde ich es schön und wertvoll, wenn Frauen Räume schaffen, in denen bewusste Begegnung, Reflexion und innere Entwicklung möglich werden.

Besonders berührt hat mich der Gedanke, dass viele Menschen heute intuitiv spüren, dass sie sich selbst im Alltag oft verloren haben — zwischen Erwartungen, Funktionieren und ständiger Reizüberflutung.

Vielleicht liegt ein wichtiger Schritt tatsächlich darin, sich selbst wieder zuzuhören.

Informationen zum Workshop

📍 DALi – Sulzbach-Rosenberg
🗓 Samstag, 20. Juni 2026
⏰ 16:00–18:30 Uhr

Investment:
44 € Early Bird (Mai)
55 € regulär (Juni)

Die Plätze sind bewusst begrenzt, damit eine persönliche und vertraute/intime Atmosphäre entstehen kann.

Weitere Informationen & Kontakte

Instagram:
@soulcode.numerologie
@human_arch.itecture

E-Mail:
soulcode.numerologie@web.de
mihira.ceremonia@googlemail.com

Außerdem hat Mel einen aktuellen englischsprachigen Artikel veröffentlicht:
„The Great Reorganization“

Zum Artikel auf Substack I Englisch I Die Übersetzung ins Deutsche findest du bitte am Ende dieser Einladung.

PDF-Informationen

Hier könnt Ihr Euch die ausführlichen Unterlagen zum Workshop sowie zur Arbeit rund um den „CODEX“ ansehen:

  • KNOW THYSELF – Female Architecture & Zyklische Ausrichtung
  • DER CODEX – Die Architektur des menschlichen Systems

Ich wünsche den beiden Frauen von Herzen, dass ihr Workshop Menschen erreicht, die sich davon angesprochen fühlen und darin hilfreiche Impulse für ihren eigenen Weg finden dürfen.

Zum Artikel auf Substack I Englisch I Hier ist meine Übersetzung ins Deutsche / Rosi/esistallesda.de

DIE GROSSE NEUORDNUNG

Was gerade in der Welt geschieht – und warum sich alles gleichzeitig zu verändern scheint

Etwas Grundlegendes verändert sich.

Nicht nur in Ihrem persönlichen Leben.
Nicht nur in unserer Gesellschaft.
Sondern auf vielen Ebenen gleichzeitig.

Die Strukturen, die lange Zeit Halt und Orientierung gegeben haben – Arbeit, Beziehungen, Identität, selbst das Zeitgefühl – wirken zunehmend unsicherer und weniger vorhersehbar.

Doch vielleicht ist das kein zufälliges Chaos.

Vielleicht erleben wir gerade eine tiefgreifende Neuordnung.

Eine Bewegung hin zu mehr Wahrhaftigkeit, mehr Natürlichkeit und einer Lebensweise, die langfristig tragfähig ist.

Druck macht sichtbar, was nicht mehr trägt

Oft zeigt sich Veränderung zuerst dort, wo der Druck zu groß geworden ist.

Viele Menschen spüren das derzeit sehr deutlich:

  • Berufe, die plötzlich keinen Sinn mehr ergeben
  • Beziehungen, die nicht mehr so weitergeführt werden können wie bisher
  • Körper, die nicht länger dauerhaft funktionieren wollen
  • Systeme, die unter ihrer eigenen Last instabil werden

Was früher noch „irgendwie ging“, fühlt sich heute oft nicht mehr stimmig an.

Nicht unbedingt, weil alles zerbricht –
sondern weil die innere Diskrepanz zu groß geworden ist.

Auch die Erde zeigt uns den Verlust von Rhythmus

Jahreszeiten verändern sich.
Wetterextreme nehmen zu.
Natürliche Zyklen wirken weniger verlässlich.

Die Erde zeigt uns möglicherweise das Gleiche, was viele Menschen auch in sich selbst erleben:

einen Verlust von natürlichem Rhythmus.

Denn überall dort, wo Überforderung, Daueranspannung und permanente Reize dominieren, geht das Gleichgewicht verloren.

Viele Menschen leben heute in einem Zustand von:

  • ständiger Erreichbarkeit
  • innerem Druck
  • Reizüberflutung
  • chronischem Stress
  • fehlender Regeneration

Und genau das spiegelt sich oft auch körperlich und emotional wider.

Alte Systeme verlieren an Glaubwürdigkeit

Immer mehr Menschen hinterfragen Strukturen, die lange als selbstverständlich galten.

Bildungssysteme.
Arbeitsmodelle.
Führung.
Gesellschaftliche Erwartungen.

Viele spüren eine wachsende Lücke zwischen dem, was gesagt wird – und dem, was tatsächlich gelebt wird.

Vertrauen entsteht heute weniger durch Autorität allein, sondern vielmehr durch Echtheit, Klarheit und innere Stimmigkeit.

Das Nervensystem vieler Menschen ist dauerhaft überfordert

Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist oft unsichtbar:

Zu viele Informationen.
Zu viele Anforderungen.
Zu viele Reize.

Und gleichzeitig zu wenig Raum, all das wirklich zu verarbeiten.

Viele Menschen leiden deshalb unter:

  • unterschwelliger Unruhe
  • emotionaler Erschöpfung
  • Überforderung
  • innerer Zerrissenheit
  • Schwierigkeiten, klare Entscheidungen zu treffen

Oft fehlt nicht die Richtung.
Sondern die innere Stabilität, diese Richtung auch wirklich halten zu können.

Vielleicht wächst gerade die Sehnsucht nach einem anderen Leben

Viele Menschen spüren momentan:

  • den Wunsch nach Vereinfachung
  • klareren Grenzen
  • mehr Tiefe
  • mehr Sinnhaftigkeit
  • einem langsameren, bewussteren Leben

Dinge, die lange verdrängt wurden, lassen sich immer weniger übergehen.

Und vielleicht ist genau das kein Zeichen von Schwäche oder Instabilität –
sondern ein Zeichen wachsender Klarheit.

Wir haben gelernt zu funktionieren – aber nicht, uns selbst zu regulieren

Unsere Gesellschaft hat uns vieles beigebracht:

  • leisten
  • funktionieren
  • anpassen
  • durchhalten

Doch kaum jemand hat gelernt:

  • mit den eigenen Gefühlen gesund umzugehen
  • das Nervensystem zu regulieren
  • nachhaltig mit Energie umzugehen
  • echte innere Stabilität aufzubauen

Deshalb erleben viele Menschen heute ein ständiges Pendeln zwischen Expansion und Erschöpfung.

Ein Wertewandel hat längst begonnen

Ganz leise verändern sich die Prioritäten vieler Menschen:

Von Schnelligkeit hin zu Rhythmus.
Von Selbstdarstellung hin zu Echtheit.
Von Dauerleistung hin zu nachhaltigem Leben.
Von äußerem Erfolg hin zu innerer Stimmigkeit.

Immer mehr Menschen suchen nicht nur „mehr“ –
sondern etwas, das sich wirklich wahr und tragfähig anfühlt.

Vielleicht braucht diese Zeit weniger Intensität – und mehr Kohärenz

In einer Welt, die immer schneller wird, liegt die Antwort möglicherweise nicht darin, noch mehr zu tun.

Sondern darin, wieder in Verbindung mit sich selbst zu kommen.

Langsamer zu werden.
Klarer zu fühlen.
Bewusster zu leben.

Nicht als Rückzug aus dem Leben –
sondern als neue Form von innerer Stabilität.

Die eigentliche Aufgabe

Vielleicht geht es gar nicht darum, jemand anderes zu werden.

Sondern darum, mehr zu lernen:

  • das eigene Empfinden zu verstehen
  • innere Klarheit zu entwickeln
  • bewusster mit Energie umzugehen
  • ein Leben aufzubauen, das langfristig trägt

Von Reaktion hin zu Regulation.
Von Überforderung hin zu Klarheit.
Von Zerrissenheit hin zu innerer Form.

Denn in einer Welt, die sich tiefgreifend verändert,

besteht die eigentliche Herausforderung vielleicht nicht darin, Schritt zu halten –

sondern innerlich stabil genug zu werden, um bei sich selbst zu bleiben.

„Struktur ist die Art, wie die Seele lernt zu bleiben.“