Marani-Channeling: „Standardisierung, Wertung und Selbstbild“

Liebe Leserin und lieber Leser,

 

mein besonderer Dank geht heute an Anita Schäbel und Martin Held aus dem Marani Verlag/und dem Zentrum für Bewusstseinserweiterung, deren wöchentlich erscheinende Veröffentlichungen ich abonniert habe. Und weil diese Botschaften aus der “Geistigen Welt” vom Rat der 13, zu verschiedenen Themen, sehr treffsicher und wegweisend die aktuelle Energiequalität wiedergeben, darf ich heute mit dir/euch das letzterschienene Channeling teilen.

 

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Hier nun das letzte Einzelchanneling vom 03. Mai 2018, Seiten 113 bis 120

 

Kursiv gehaltene Textpassagen sind die Worte des Rats

 

 

STANDARDISIERUNG, WERTUNG UND SELBSTBILD…

 

 

Guten Tag! Wunderbare Zeiten, wunderbare Energien, frei von Wertung. Und wenn wir hier sagen

„wunderbare“ Energien, ist das dann eine Wertung?

 

Tja, das kann man auch als Wertung sehen, aber ich würde das jetzt nicht wirklich als Wertung

betrachten.

 

Gut. Und das Gegenteil von „wunderbar“ wäre dann?

 

Na ja, nicht so wunderbar, schlechter, negativer, keine Ahnung?

 

Also, nachdem wir die letzten Male den Verstand und den Seitenausgleich und die Polaritäten

behandelt haben, habt ihr sicherlich mittlerweile bemerkt, dass es im Grunde gar nicht geht, also auf dieser Ebene immer noch hier zu sein, auf der ihr seid, wir wollen sie einfach einmal „3 D-Ebene“ nennen, und hier NICHT zu werten! Der Beobachter, über den wir immer wieder sprechen, also dieser neutrale Teil in euch, der einfach nur alles beobachtet, der wertet nicht – wobei NICHT werten schon wieder das Gegenteil von werten ist, hi, hi! Eigentlich müsstet ihr jetzt lachen und sagen: „Ah! Da ist es schon wieder!“  Aber er, der Beobachter, ist also nicht involviert hier, in dieser 3 D-Ebene, er ist irgendwo „anders“, nicht wahr? Interessant. Alles andere sind atlantische Standard-Programme, also die Linearität, die Dualität, die Polarität, die Wertung und die Standardisierung. Und wenn etwas „standardisiert“ ist, dann kann ich vergleichen, erst dann kann ich überhaupt erst vergleichen.

 

Wenn ihr euch vorstellt, in einer Fabrik zum Beispiel, in der lauter gleiche Bauteile hergestellt werden oder vielleicht Schokoladen-Osterhasen, dann laufen die am Ende aus dem Band heraus, fertig, und werden dann von einem Kontrolleur geprüft, ob sie auch alle „gleich“ aussehen. Eure EU-Verordnung für Lebensmittel, also die Norm, die Obst und Gemüse zum Beispiel betrifft, da könnt ihr das auch sehen, also die Gurken dürfen nicht mehr länger krumm sein und die Äpfel dürfen keine schwarzen Flecken mehr haben, alles Standardisierung, Normung und Wertung. Und alles andere ist dann auch „schlecht“ und wird nicht wirklich gewollt.

 

Stellt euch vor, ihr kennt euch gar nicht anders, so aus eurer Erinnerung heraus, wenn ihr am Morgen aufsteht und in den Spiegel seht, wie eben so, wie ihr gerade jetzt seid, dann könntet ihr ja auch nicht sagen „Oh! Ich bin alt geworden!“ oder „Ich sehe wirklich nicht gut aus!“ und das alles, lach! Ihr holt also in der Regel eure Bilder über euch selbst oder eure Erinnerungen an euch hervor und vergleicht das mit eurem Jetzt-Zustand oder vergleicht euch mit gleichaltrigen Menschen aus eurem Umfeld, und dann erst bekommt ihr ein Bild von euch, ein Raster, dem ihr dann entsprecht oder nicht – eurer Meinung nach. Beziehungsweise habt ihr ständig ein Bild von euch tief in euch gespeichert, wie ihr auszusehen habt, wie ihr sein müsstet, damit ihr der „Norm“ entsprechen könnt. Und wenn das eurer Meinung dann nach nicht so ist, oh je…

 

Und das hat alles mit den alten, atlantischen Standardisierungs-Programmen zu tun und wird über den Verstand als innerer Kontrolleur oder Antriebsinstrument gesteuert. Wenn ihr zum Beispiel jetzt gerade durch diesen „Seitenausgleich“, über den wir das letzte Mal gesprochen hatten, eure ganzen, tiefen Ambivalenzen in euch spürt, die der Körper dann auch oft ausdrückt – mit mannigfaltigsten Symptomen – wie zum Beispiel Hautentzündungen, Herzproblemen, Tinnitus, Rückenschmerzen und Muskelverspannungen, Sehstörungen oder was auch immer, oder abnormer Müdigkeit und Erschöpfung oder großer, innerer Unruhe, dann ist der Verstand natürlich auch sofort bei der Stelle.

 

Alles, was nicht dem von euch gewünschten, mühsam aufrecht erhaltenen Selbstbild entspricht, wird dann sofort mit dem inneren Raster abgeglichen, als „Problem“ betrachtet und dann wird versucht, das sofort wieder richtig zu stellen, also etwas dagegen zu unternehmen, um wieder innerhalb der Norm zu sein. Und diese ganzen derzeitigen Prozesse und Veränderungen machen euch auch und vor allem immer wieder große Angst und erzeugen große Unsicherheit in der alten Persönlichkeit, denn dieses ganze Durcheinander und heftig aufeinanderfolgende Nebeneinander von Extremen wie heiß und kalt und „gesund“ und „krank“, das seid ihr einfach nicht gewohnt. Also kommen zurzeit die ganzen Bewertungs- und Abgleich-Mechanismen innerhalb eures Verstandes gerade auch noch verstärkt zum Tragen. Und dadurch entsteht natürlich immer wieder ganz viel innerer Stress, es wird quasi die Todesangst in euch angetriggert und auch immer wieder die Angst, nicht mehr weiter so funktionieren zu können, wie bisher… Atlantische Standard-Programme: Gruppenbewusstsein, Gesellschaft, Normen, und alles, was nicht mehr der Norm entspricht, wird aussortiert, ts, ts…

 

Wie würde eine Mutter mit ihrem Kind umgehen, wenn es Schmerzen hat oder Behinderungen hat

oder vielleicht gewisse Dinge nicht so kann, wie andere Kinder, also eine wirklich liebende Mutter, die Urmutter, die Göttin in euch, nicht eine standardisierte Mutter, die dann versucht, ihr Kind möglichst der herrschenden Norm anzupassen und es durch alle möglichen Maßnahmen oder Mittel irgendwann dahin zu bringen, dass es einigermaßen „mitlaufen“ kann mit den Anderen. Die würde das Kind so nehmen, wie es gerade ist – und nicht werten, sondern einfach nur Liebe ausstrahlen, also einen Raum schaffen, in dem das Kind mit dem sein kann, wie es ist.

 

Und das wäre auch eine schöne Definition jetzt für den Begriff „Selbst-Liebe“, also das annehmen, was ist, nicht werten oder vergleichen, sondern einfach mit dem sein, und damit kommt ihr aus der Polarität heraus, es ist dann weder gut noch schlecht, sondern ihr seid dann in einer Art „neutralen Mitte“, also in der Mitte der Acht, so als Symbolik, und könnt von dieser Mitte aus beide Seiten der Medaille beobachten, und zwar erst dann!

 

Nehmt eure Gehirnhälften: Es gibt da die linke und die rechte Gehirnhälfte (beispielhaft hier die innere Polarität für die äußere Polarität und dafür, dass diese überhaupt erst so wahrgenommen werden kann im Außen!), und die eine ist für die Logik, die Ratio und für die räumliche Vorstellung und diese ganzen Dinge zuständig, und die andere für die Kreativität, für die Gefühle, für Farben und Bilder z.B. Und wenn ihr euch jetzt immer nur verstärkt sozusagen in einem Teil eures Gehirns aufhaltet oder verstärkt immer wieder nur diesen einen Teil benutzt, dann seid ihr sozusagen mit der Zeit immer mehr „betriebsblind“, ihr verstärkt also einen Teil sehr stark und der wird auch immer „größer“, und der andere verkümmert quasi immer mehr, also was eure zugängliche Wahrnehmung desselben betrifft.

 

Das könnte man jetzt so deuten, dass ihr quasi innerhalb eurer Wahrnehmung eine ganz bestimmte

Position eingenommen habt, die ihr ständig benutzt und fordert, und dadurch habt ihr nur noch sehr

schlecht Zugang zur anderen Hälfte des „Betriebssystems“. Weiter könnte man sagen, ihr wollt

unbedingt das eine, und das andere lehnt ihr schlicht und einfach ab. Und jetzt geht einfach in die

sprichwörtliche „Mitte“, also hier in unserem Beispiel in die Mitte zwischen den beiden Gehirnhälften. Und dort habt ihr dann erst die Wahl – gleich dem Beobachter, vom dem wir immer wieder sprechen – BEIDES wahrzunehmen, und zu sehen „Ach ja, dort ist dieses und auf der anderen Seite jenes, und ich kann jetzt hin und her wandern, wählen, mich für etwas entscheiden oder sogar beides gleichzeitig aufrufen, also in der Mitte zusammenführen, weil ich bewusst BIN, und damit nicht mehr davon abhängig bin, eine bestimmte Position einnehmen zu MÜSSEN, sondern es beginnen sich jetzt die Dimensionen in mir zusammenzuschließen, zusammenzufügen, in mir zusammen zu fließen!“.

 

Wie ist es nun möglich, in allen möglichen verschiedenen anderen Dimensionen oder Hologrammen

auch noch zu sein, also z.B. im Meister-Selbst, im Gott-Selbst, im menschlichen Selbst, in der

Vergangenheit, in der Zukunft, wie auch immer, also wie ist es möglich, dass ihr als Mensch in allen

diesen Dimensionen gleichzeitig sein könnt? Dass das ja offenbar alles schon da sein soll, aber euer Verstand kann einfach nicht damit umgehen, weil er dieses UND nicht kennt, weil er sagt „Ja, entweder ich bin hier oder ich bin dort drüben, aber ich kann doch nicht gleichzeitig überall sein!“.

 

Und da hast du gestern ein schönes Bild gebracht, nämlich das mit dem Samenkorn, also wenn du das vielleicht kurz schildern möchtest?

 

Ich hatte also einen Gerstenhalm, der noch verschlossen war und dadurch sehr unscheinbar wirkt,

geöffnet, von unten nach oben, und habe dann eben beobachtet, dass eigentlich schon alles in diesem Halm vorhanden war, also die Gräten, die Körner-Frucht, es war also alles einfach schon da, aber von außen noch nicht sichtbar.

 

Also eine von außen noch verschlossene Kapsel, eine unscheinbare, grüne Hülle, die aber ALLES schon in sich trägt. Und wenn dann die Bedingungen im Äußeren passen, also die Sonne kommt, der Regen und der Wind, dann entstehen plötzlich Bedingungen, wodurch der Gerstenhalm dann wachsen und sich allmählich entfalten kann, so lange, bis seine Kapsel die entsprechende Reife erreicht hat und beginnt, zu zerspringen, sich zu entfalten, sich zu öffnen. Und auch bei anderen Pflanzen oder Blumen ist es eben genauso, die entsprechenden Bedingungen müssen gegeben sein, die Blaupause des Ganzen ist IMMER im Inneren schon angelegt oder vorhanden, aber man kann sie eben von außen lange nicht sehen. Und wenn ihr jetzt eure Beschwerden und körperlichen und seelischen Phänomene und Zustände vergleicht, mit diesem Bild und auch mit der Analogie der Raupe, die irgendwann zum Schmetterling werden MUSS, weil man kann Wachstum und Entwicklung nicht wirklich willentlich stoppen oder aufhalten, dann fühlt öfter einmal dieser Tage in euer körperliches System hinein: Ihr fühlt euch häufig, als ob ihr platzen möchtet, als ob es euch zersprengen würde, als ob eure körperliche Hülle euch zu klein werden würde, nicht wahr? Das Herz rast und der Blutdruck ist grenzwertig und die Haut spannt und juckt und es zieht überall und die Nerven stechen und die Muskeln… Es ist der Mensch, der seinem alten, standardisierten Selbstbild entsprechen will und aber eigentlich schon länger von diesen inneren Kräften jetzt so angeschoben und angetriggert wird, dass es gar nicht anders geht, als dass diese Wachstums- und Ausdehnungsprozesse am Ende doch stattfinden. Und erst euer Widerstand und die Angst vor all diesen Veränderungen verursachen letztlich dann all diese starken Schmerzen und die verschiedensten Phänomene.

 

Ein Grashalm bzw. ein Gerstenhalm, sagtest du, denkt nun wirklich nicht darüber nach, dass er ja sein Bild als junger Halm mit einer grünen Kapsel oben drauf unbedingt aufrechterhalten muss, weil es ja sein könnte, wenn er sich jetzt so gravierend verändert, dass er dann nicht mehr derselbe sein wird wie vorher und vielleicht würde er dann ja auch nicht mehr zu den anderen Halmen passen… Er gibt sich vielmehr einfach dem hin, was geschieht, weil er ja kein Standard-Programm in sich trägt bzw. keinen Verstand hat. Und dann ist bereits alles in ihm enthalten!

 

Und jetzt stellt euch euer eigenes System vor, mit physischer Materie und der dahinterliegenden Energie, so, wie ihr seid, und da MUSS ja auch bereits alles in euch enthalten sein, was ist, nicht wahr? Und ihr wisst das auch vom Verstand her, aber ihr könnt es einfach nicht nachvollziehen, nachempfinden. Und jetzt stellt euch vor, ihr befindet euch innerhalb des 3-d Hologramms,

mit eurem physischen Körper und den alten, atlantischen Standard-Programmen, so als

Mensch, mit einem Verstand, unter sozusagen immer gleichen oder ähnlichen Bedingungen, wenn wir dabei den Lauf der Sterne und der Urzentralsonne dazu betrachten, in der Analogie zum Wetter, in unserem Beispiel, und dann ändert sich auf einmal ALLES, weil sich die Position der Erde innerhalb des ganzen Gefüges komplett verschiebt – siehe Neue Energien. Das heißt, ihr bekommt zum Beispiel auf einmal eine wesentlich größere Portion Strahlung und Information von der Urzentral-Sonne ab, ihr kommt, räumlich betrachtet, auch in völlig neue Gegenden des Universums, wo ganz andere Strahlungs- und Energiebedingungen herrschen – und plötzlich verändert sich ALLES!

 

Nämlich das, was ihr immer schon in euch getragen habt, aber man konnte es nicht sehen und nicht wahrnehmen, beginnt plötzlich von innen nach außen zu arbeiten und will sich öffnen, will eure Blüte „entfalten“, will das, was bisher in eurem Inneren verborgen war, nach außen bringen! Und dann habt ihr dieses wunderbare Bild, wenn ihr euch vorstellt, ihr seid dann dieser Gras- oder Gerstenhalm oder diese Blume, und plötzlich stimmen die Bedingungen, und dann geschieht es ganz AUTOMATISCH, dass ihr euch eben öffnet…

 

Und dies ist eine weitere Analogie zu dem Begriff des ERLAUBENS. Kann ein Gerstenhalm MACHEN, dass er früher aufblüht, als alle anderen oder dass sein Kern sich frühzeitig öffnet, weil er das einfach so haben will, weil er das gehört hat und weil er WEISS, dass es möglich ist, aber die äußeren Bedingungen sind einfach noch nicht stimmig? Nein, wohl eher nicht, lach! Da kann er machen was er will, nicht wahr? Es geschieht gar nichts. Letztlich kann er es nur zulassen oder sich hingeben. Und damit bricht zum Beispiel aber auch etwas in ihm aus seiner alten Form heraus, nämlich die Kapsel. Die Kapsel gibt sich hin oder auf zugunsten der Blüte, sie tritt also zurück und ist dann nur noch an den Randgebieten der Blüte erkennbar. Und wenn ihr euch nun diese Kapsel, die dieses reichhaltige, wunderbare Innenleben bisher verschlossen gehalten hat, nun als euren Menschen vorstellt, dann habt ihr ein passendes Bild für euren Verstand, was derzeit so geschieht und wie viel Angst das in diesem, eurem Menschen auslösen kann. Die Kapselhülle tritt dann sozusagen an den Rand oder in den Hintergrund, zugunsten ihres Innenlebens oder Kerns, ihrer Frucht. Aber ist deswegen die Kapsel gestorben oder verschwunden?

 

Nein, die hat sich nur gewandelt, also in dem Fall verwandelt sie sich nur in eine andere Form.

 

Richtig, ganz genau, sie verwandelt sich in eine andere Form, sie geht einen Verbund ein mit dem, was sie in ihrem Inneren immer schon in sich getragen hat. Und jetzt versteht ihr vielleicht besser? Geht noch mehr in die Stille, fühlt noch mehr nach innen, geht in euer Innerstes, in die Ruhe dort, sucht immer wieder eure Mitte auf, beobachtet, fühlt, nehmt eure Gedanken zwar wahr, aber lasst euch nicht von ihnen mitreißen, denn das, was wir in der Analogie geschildert haben, ist genau das, was derzeit geschieht. Und der Verstand oder die Kapselhülle, die spüren das zwar alles, nehmen zwar wahr, dass es zerrt und reißt an ihnen und alles nur noch bebt und zittert, können aber nicht

„begreifen“ oder nachvollziehen, was nun eigentlich genau geschieht. Und dann kommt wieder die

Angst ins Spiel und die Polarität zum Tragen und kommt vor allem der Teil von euch ins Spiel der unbedingt das alte Selbstbild oder die alten Programme weiter aufrecht erhalten möchte  – weil er ja sonst sterben könnte.

 

Habt Verständnis für diesen Vorgang gerade, für all diese Kämpfe und Ambivalenzen in euch!

 

Vergleicht sich denn ein Gerstenhalm, wenn seine Kapsel endlich geöffnet ist, mit all den anderen Gerstenhalmen um ihn herum? Oder eine Rose, die erblüht ist, macht die sich Gedanken über das Gänseblümchen, das unter ihr wächst? Oder wenn ihr in die Natur geht, in ein Waldgebiet mit Wiese vielleicht, fangt ihr da an zu vergleichen und zu werten die ganze Zeit über? Im Sinne von „Dieser Baum ist viel höher als der andere und diese Blume dort hat keine so schöne Farbe

wie die daneben…“, nein, wohl eher nicht. Ihr genießt das alles einfach, das große Ganze, indem ihr es insgesamt wahrnehmt, indem ihr die ganze Pracht und Fülle dessen, was sich euren Sinnen darbietet, aufnehmt, ihr nehmt es einfach wahr, ihr seht sozusagen das ganze Bild. Und der Verstand wiederum ist zutiefst darauf gepolt, eben nicht das ganze Bild zu sehen, sondern immer nur Einzelteile und Fragmente herauszunehmen, die für euch wichtig sein könnten (oder überlebensnotwendig), diese dann zu bewerten und möglichst noch in eventuelle Zukunftsszenarien hineinzustellen – und dann habt ihr schon wieder euer „Problem“…

 

Wie ist es möglich, sich in mehreren Dimensionen gleichzeitig aufzuhalten, also dieses UND in sich zu erfahren?

 

Es IST möglich! Ihr seid Mensch auf dieser 3 D-Ebene innerhalb der Polarität, ihr seid aber

auch der Beobachter, euer Herz, eure Göttlichkeit, in weiteren, inneren Dimensionen. Ihr seid auf einer neuen Erde in einer eigenen Welt, ihr seid aber trotzdem immer noch physischer Mensch hier in dieser alten Form. Wenn ihr beobachtet, ihr wisst zum Beispiel, ihr könnt die Augen schließen und euch innerlich etwas vorstellen oder träumen quasi, nicht wahr? Wenn ihr des Nachts tief schlaft, dann wisst ihr meistens gar nichts, seid aber dort auch in den verschiedensten Ebenen unterwegs, ihr könnt euch in einen anderen Menschen hineinversetzen, ihn spüren, fühlen, wahrnehmen, ihr könnt euch in einer Denkschleife oder einer Tätigkeit so sehr selbst vergessen, dass ihr euch nicht mal mehr spürt oder die Zeit vergesst – bis ein Ereignis euch wieder herausholt.

 

Wie ihr also seht, ist schon da auch im Kleinen angelegt, dass ihr sehr wohl in verschiedenen Bewusstseinszuständen unterwegs sein könnt, hier, so als normaler Mensch, auch wenn ihr das nicht immer bemerkt, weil ihr eben stark auf Auto-Pilot geschaltet seid, lach! Und wenn ihr z.B. sozusagen „meditiert“ und in eure Mitte geht, dann nehmt ihr zwar auch immer noch euren Körper wahr oder die Geräusche um euch herum oder entsprechende Gerüche, aber ihr seid dann tief in euch und nehmt eben auch, wenn ihr das lange genug praktiziert, wahr, dass sich dort innen plötzlich „Welten“ öffnen, zumindest gefühlt. Und das heißt jetzt nicht, dass man dann irgendwelche Lichtblitze wahrnimmt oder andere Wesenheiten sieht oder so etwas, nein, aber euer Bewusstsein verschiebt sich ganz enorm dabei.

 

Was passiert, wenn die Hälfte eines Magneten zusammengefügt wird mit seinem Gegenstück? Also ihr habt da ein Eisenstück, das auf plus gepolt ist und fügt es zusammen mit einem anderen Metallstück, das negativ gepolt ist.

 

Ja, je näher sich die Pole kommen, desto intensiver wird die Anziehung!

 

Richtig. Und wenn man nun beide Stücke zusammengefügt hat, dann hat man theoretisch auch keine zwei Pole mehr, nicht wahr? Das heißt, der entsprechende Magnetismus, also die Anziehung und Abstoßung, ist zwar im Inneren des zusammengefügten Teils immer noch vorhanden, aber im Äußeren nicht mehr länger sichtbar.

 

Das Magnetfeld ist aber doch deswegen immer noch da?

 

Das Magnetfeld ist immer noch da, aber trotzdem habt ihr von außen gesehen ein ganzes Stück. Und jetzt versetzt dieses ganze Stück mit seinem inneren Magnetfeld in eine höhere Dimension, mit

entsprechend höherer Schwingung, und damit verbunden einer Abschwächung des herrschenden

Polaritätsfeldes. Was passiert dann mit diesem zusammengefügten Stück?

 

Keine Ahnung, lach? Na ja, es wird weiter werden, also die Anziehung wird wahrscheinlich im Nullpunkt noch vorhanden sein, aber über den Nullpunkt wird wahrscheinlich dann auch Energie angezogen?

 

Das Magnetfeld innen ist ja geschlossen oder in einem endlosen Kreislauf, weil beide Teile

zusammengefügt worden sind, also wird das Stück insgesamt samt seinem Magnetfeld innen „weiter“ werden letztendlich, also die Abstände zwischen seinen Atomen und Molekülen werden sich immer mehr aufspreizen – und der entsprechende Magnetismus wird dadurch immer mehr abnehmen, weil die Einzelkräfte der Materie nicht mehr so stark aufeinander wirken. Und wenn ihr dieses Stück jetzt in eine noch höhere Dimension gebt, dann ist es so, dass es insgesamt dadurch, dass sein inneres, polares Magnetfeld nun so weit gedehnt worden ist, plötzlich „magnetisch“ auf alle seine es umgebenden Energien wirken! Nun ja, das ist für den Verstand nicht unbedingt leicht, aber fühlt einfach mit: Unser Stück dehnt sich mit seinem Magnetfeld plötzlich stark auf und dadurch, dass seine Masse nicht mehr konkret zusammengehalten wird von einer strengen Schwerkraft oder Polarität und es sozusagen immer „größer und umfassender“ wird, ist mit einem Mal ALLES in ihm enthalten, was vorher außerhalb von ihm zu sein schien.

 

Das kann ich nachvollziehen, aber seine Magnetstärke wird sich dann doch auch verändern oder?

 

Komplett! Wenn wir sagen, ihr als Mensch hier im 3 D-Raum, in der alten Energie, seid quasi Magnete, für die das Gesetz der Anziehung und Abstoßung gegolten hat, also alles, was ihr gedacht, gefühlt und geglaubt hat, hat sich verwirklicht am Ende, weil ihr es magnetisch angezogen – oder abgestoßen habt, dann war das sozusagen euer persönlicher, magnetischer Pol in eurem Inneren, mit dem ihr angezogen – oder abgestoßen – habt, was wir gerade gesagt haben.

 

Das ist Resonanzverhalten.

 

Genau. Was dann auch als „Law of Attraction“ bekannt geworden ist oder worum es auch immer in

den spirituellen Lehren gegangen ist. Aber, wenn es heißt, die Energien werden euch jetzt dienen, dann muss doch etwas passieren mit eurem „inneren Magnetismus“, wenn wir es so nennen wollen – oder? Also wenn ihr dann sozusagen als Mensch in der alten Energie in 3 D in die nächste Ebene übergeht, dann seid ihr auch nicht mehr länger magnetisch! Und was ist das Gegenteil von magnetisch?

 

Antimagnetisch? Nein, also irgendwie neutral?

 

Ihr fügt durch euer Erlauben, Zulassen und das Aufplatzen eurer bisherigen „Hülle“ das Gegenteil oder das Gegenstück eures inneren Pols zusammen, ihr seid plötzlich nicht mehr nur länger ein Teil des Magnets, sondern habt automatisch den anderen Teil mit hinzugenommen, ergänzt, und dadurch seid ihr auch nicht mehr länger anziehend oder abstoßend, sondern ihr seid auf einmal in eure Mitte gekommen und damit neutral! Und damit gilt für euch auch nicht mehr länger das Gesetz der Anziehung. Und dann geht es weiter, wie in unserem Bild vorher: Die Energie steigt noch weiter an, ihr setzt eine weitere Ebene aus euch heraus und werdet immer „weiter, größer, umfassender“, die Abstände zwischen euren physischen Atomen und Molekülen werden praktisch immer noch größer (siehe übrigens auch den Weltraum!), so dass ihr die nächsten Dimensionen auch noch mit umschließt – dann heißt das, dass ihr im Außen nichts mehr anziehen oder abstoßen müsst, sondern dass ihr eigentlich nur noch da sitzt und alles beobachtet und betrachtet, was in euch IST.

 

Und was passiert denn nun mit den Lichtwellen, die in euch sind, wenn ihr sie beobachtet?

Lach, na ja, sie werden dann materiell oder grobstofflicher.

 

Aha! Also fangen damit plötzlich die Energien an, EUCH zu dienen! Ihr beobachtet, ihr wählt, ihr erlaubt – und es ist DA, es entsteht, ihr seid dann buchstäblich Schöpfer innerhalb eures eigenen, inneren Universums! Jetzt ist es natürlich sehr schwierig, diese Beispiele zu bringen – innerhalb des Systems eures Verstandes-, der ja sofort wieder Raum und Zeit und Linearität mit ins Spiel bringt und es mit irgendetwas vergleichen will, was er kennt, aber in eurem Herzen wisst ihr, dass das geht.

 

Und wenn wir euch bitten, jetzt in euer Herz hinein zu fühlen, in den Raum, in dem sich euer physisches Herz befindet, und den jetzt immer mehr aufzudehnen, immer weiter und weiter, euch das einfach nur ganz mühelos vorzustellen, ihr werdet immer weiter und weiter und jetzt seid ihr schon über euren Körper hinaus und über den Raum, in dem ihr euch befindet und dann über die Stadt in der ihr wohnt und so weiter – dann merkt ihr, dass es im Grunde keine Begrenzung gibt, nicht wahr? Es geht unendlich weit hinaus irgendwohin, wo man nichts mehr definieren kann. Und ihr müsstet euch dann auch sehr gut dabei fühlen, im Sinne jetzt von Bewertung, lach, also weit und allumfassend, und ihr denkt auch nicht mehr, ihr spürt einfach nur diese unendliche Weite. Und damit habt ihr jetzt auf einer metaphysischen Ebene alles umfasst, was sich zwischen dem „Ende“ eurer Herzensblase und dem, wo ihr jetzt hier steht, liegt oder sitzt, befindet, es ist innerhalb eures Feldes.

 

Und dann geht ihr wieder zurück in euer Alltagsbewusstsein, und SOFORT kommen wieder der Verstand und die atlantischen Standard-Programme mit ihrem „Ich muss, ich müsste, ich sollte – machen, tun, dies, jenes, erledigen, kämpfen, ach dieser Schmerz, oh, jene offene Rechnung, hoffentlich wird nicht…!“. Wertet das einfach nicht, nehmt es nur wahr, denn es ist in Ordnung, dass es noch so ist, aber diese alten Programme sterben gerade innerhalb eurer Systeme ab und werden deshalb noch einmal besonders intensiv wahrgenommen, wie wir es ja auch mit eurem Verstandessystem schon angedeutet haben, dass das definitiv seinem Ende zuläuft.

 

Also fangt einfach damit an, euer inneres Bewusstsein, euer Herzfeld, euren Beobachter, mitzunehmen, in diesen euren Alltag, mit seinen Programmen, und es dort drinnen

beizubehalten, bei allem, was ihr tut. Und in diesem inneren Herzensfeld ist übrigens wirklich ALLES, was ihr jemals brauchen könntet oder werdet! Und dann stellt ihr mit der Zeit immer mehr fest, dass ALLES anders wird, dass sich die Dinge immer mehr anders anfühlen, dass ihr zwar immer noch Probleme oder Schmerzen oder Widrigkeiten habt oder diverse Vorlieben oder Abneigungen, und trotzdem ist alles ANDERS. Ist das soweit verständlich?

 

Lach, ja, soweit der Verstand das umschreiben kann, ja.

 

Und dann denkt ihr auch nicht mehr so intensiv an euer vorgegebenes Selbstbild, dem ihr unbedingt entsprechen solltet, wo ihr nach wie vor glaubt, so oder so sein zu müssen oder so und so nicht, wo ihr dieses oder jenes unbedingt noch erreichen oder haben müsstet, damit… Ihr werdet souverän, individuell, EINS mit euch! Gut.

 

Der nächste Schritt wird bereits getan, beobachtet ihn IN EUCH, werdet immer stiller und stiller, auch wenn ihr noch so sehr im Chaos wandeln mögt, sucht die Stille in euch, denn in euer Stille, in eurer Dunkelheit, in eurer göttlichen Mutter, der Matrix tief in euch, ist ALLES enthalten.

 

Es ist alles da.

Und zu den Organen noch, die nachwachsen können, worüber ihr vorher gerade gesprochen hattet:

NATÜRLICH geht das! Wenn alles in euch enthalten ist, wieso sollte das dann nicht auch möglich sein?

 

Nur, die entsprechende Motivation ist dabei wieder entscheidend, lach! Möchte ich etwas erreichen,

um mein Selbstbild zu untermauern? Oder gehe ich einfach spielerisch damit um und sage „Wieso soll das nicht auch möglich sein? Ich ERLAUBE es einfach, ich BEOBACHTE es!“. Aber darüber können wir ein anderes Mal noch sprechen.

 

Und nun ein wunderbares Seminar am Wochenende mit dem EINS SEIN und mit allem, was ist!

 

Guten Tag!