Pamela Kribbe, Jeshua: „Der innere Tempel“

Liebe Menschen,

ich bin Jeshua. Ich bin hier als euer Freund und Gefährte. Ich lege meinen Arm um euch, ich bin euch gleichgestellt. Stellt euch vor, ihr wärt wieder in diesem Tempel, in dem ihr heute Morgen gesessen habt*. Da bin ich euch von gleich zu gleich begegnet. Was uns verbindet, ist Liebe, Freude und Inspiration. Nicht lernen zu müssen, nicht an euch selbst arbeiten zu müssen, nichts zu wissen. Ich treffe euch hier aus der Fülle heraus.

Stellt euch einmal vor, dass uns nun ein großer Tempel umgibt, in dem wir zusammensitzen. Fühlt den Raum in diesem Tempel, die Energie, die dort im Raume hängt. Fühlt, dass etwas von euch abfällt, weil ihr hier sein könnt, wer ihr seid, mit all euren menschlichen Eigenschaften. All das ist hier willkommen. Ihr könnt über sie sogar lächeln, ihr könnt diese allzu menschlichen Gewohnheiten und Angewohnheiten mit Humor sehen. Zu diesem Humor seid ihr imstande, weil ihr durch alles – durch das Unvollkommene, durch die Traurigkeit und durch den Schmerz – hindurch die unendliche Schönheit dessen sehen könnt, wer ihr seid. Das unendliche Funkeln des Lichtes, das euch hervorbringt und weiter durch die Schöpfung hindurch antreibt. Ihr bleibt immer in Bewegung, im Entdecken, im Entwickeln und im Weiterwachsen. Nicht weil ihr es müsst oder weil ihr nicht gut seid wie ihr seid, sondern weil es schön ist und zu eurer Natur gehört, zu reisen, zu entdecken, immer neue Orte zu erkunden. Und die Erde ist ein solcher Ort, an dem ihr zu Besuch seid. Fühlt, wie vollständig ihr seid, wie ihr hier so mit mir in diesem Tempel sitzt. So reif und erwachsen seid ihr, so viel habt ihr gesehen und erlebt. Euer Herz ist groß geworden, es bietet Raum für sehr viele Wachstums- und Lernerfahrungen, die Ihr auf eurer Reise durch den Kosmos gesammelt habt.

Spürt die Früchte dieser langen Reisen, fühlt die gereifte Weisheit in eurem Herzen, das sanfte Schauen, zu dem ihr nun imstande seid. Nicht wertend, sondern liebevoll und sanftmütig. So seht ihr die Anderen hier um euch herum an, doch es fällt euch bisweilen noch schwer, so auch euch selbst zu betrachten: aus diesem leichten, sanftmütigen Zustand heraus, in dem euch bewusst ist, dass ihr ewig seid, dass ihr vollständig seid und nichts zu verlieren habt. Nehmt diese Sanftheit, diesen sanften Blick, das Gefühl, dass ihr gut seid wie ihr seid, nachher wieder mit zurück in euren irdischen Alltag auf der Erde. Nährt euch damit im täglichen Leben.

Fühlt wie unsere Energien in diesem Tempel versammelt sind, den wir hier jetzt gemeinsam auf der Erde erschaffen. Fühlt, dass es möglich ist! Dass es möglich ist, dass euer Tempel, vereinigt mit den Tempeln Anderer, hier auf der Erde ist. Spürt, wie die Energie unseres Tempels Zugang zum Boden unter euren Füßen, zur energetischen Realität der Erde findet. Seht es euch einmal an: Wie wird unsere Energie auf der Erde empfangen?

Wenn ihr genau hinspürt, könnt ihr fühlen, dass wir zusammen ein Bündel aus Licht formen, aus Raum, sanftem Schauen und Bewusstsein. Und dann spürt einmal hin, wo auf der Erde diese Energie am meisten empfangen werden möchte. Und mit ‘wo‘ meine ich nicht unbedingt einen geografischen Ort auf der Erde, sondern vielmehr bestimmte Gruppen von Menschen hin, die sich in einem bestimmten Bewusstseinszustand befinden. Es gibt Menschen, die in ihrem Leben nun an der Schwelle zu großen Veränderungen stehen, die von Zweifeln und Ängsten ergriffen werden, sich in einer Krise befinden. Unter ihnen sind viele Menschen, die das Licht, das hier zwischen uns versammelt wurde, sehr gern empfangen möchten, die das für sich nutzen dadurch Ruhe in ihrem Herzen finden können. Seht innerlich einmal vor euch, wie die Energie, die wir hier zwischen uns gewoben haben, genau dort empfangen wird, wo sie auf der Erde benötigt wird. Schaut, sie strömt dort hin! Und ihr müsst nichts tun. Ihr müsst nichts antreiben oder anschieben, einfach nur hier mit mir in diesem Tempel sein. Und weil wir auf der Erde sind, bewegt sich diese Energie von selbst nach außen und breitet sich um uns herum aus. Wo immer es eine Öffnung für sie gibt, findet sie Zugang zur Erde und zur energetischen Wirklichkeit auf der Erde. So bilden wir zusammen einen Kanal.

Das ist es, worum es geht. Ihr seid innerlich ein lebendiger Kanal.

Es ist ein Verlangen in eurer Seele, auf diese Weise euer Licht auf der Erde zu manifestieren. Ganz mühelos und indem ihr ganz nah bei euch selbst bleibt und eurem ursprünglichen Wesen treu bleibt. Dann übertragt ihr euer Licht.
Gleichzeitig besteht in eurem menschlichen Selbst die Angst davor, dies frei und offen zu tun. In eurem Tempel zu sein, aus alldem heraus euer tägliches Leben auf der Erde zu leben und diese Energie dort aufrecht zu erhalten. Oft behaltet ihr den Tempel außergewöhnlichen Momenten vor, in denen ihr allein seid, über etwas genau nachdenken wollt, eine Entscheidung treffen müsst oder euch in einer Krise befindet. Wenn ihr dann in euren Alltag zurückkehrt, werdet ihr umgeben von anderen Impulsen, die euch manchmal aus diesem Tempel herausreißen – und in denen ihr mit einem Schlag am Boden landet. Ihr seid dann bestürzt oder enttäuscht oder versteht es alles nicht mehr. Aber ihr selbst seid irgendwo wegen des Drucks von draußen und weil ihr dachtet, es sei wichtig, darauf zu reagieren, aus dem Tempel herausgetreten.
Aber das müsst ihr nicht! Ihr könnt jederzeit in eurem Tempel bleiben! Ihr müsst nicht auf Druck von außen reagieren! Erkennt, dass ihr den Druck von außen letztendlich in ein Gebot an euch selbst übersetzt: „Ich muss hierauf reagieren, ich muss auf diesen Reiz eingehen, ich kann nicht Nein sagen“. Also entscheidet ihr an irgendeinem Punkt, was wichtiger für euch ist: der Tempel, euer wahres Wesen, oder das, was an euch zieht, euch zu alten Mustern verleiten will.

Wenn ihr in den Tempel hinein und heraus schlüpft, werdet ihr dadurch instabiler. Dann kann das Licht, das wir hier in diesem Moment versammeln, nicht frei durch euch hindurch strömen wie es seiner Natur gemäß möchte.

Warum könnt ihr nicht in diesem Tempel bleiben? Was ist der größte Druck von außen, der euch aus ihm heraustreten lässt?

Ich bitte euch, dies für euch selbst zu fühlen. Stellt euch vor, dass ihr in eurem eigenen Tempel seid, unterstützt von der Energie, die jetzt hier bei uns ist. Und stellt euch vor, dass jemand oder etwas anklopft. Diese Person oder Situation will euch heraus locken und sagt: „Du musst jetzt wirklich kommen!“. Wer oder ist das, was da anklopft, was will euch da mit nach draußen nehmen?
Nehmt dabei auch wahr, was das mit euch macht, welche Gefühle es in euch auslöst. Was verleitet euch am meisten dazu, euch selbst zu verlassen? Denn das tut ihr in dem Moment, wo ihr den Tempel verlasst. Ihr lasst eure höchste Quelle der Weisheit links liegen.
Nun schaut, ob ihr die Tür, an die geklopft wurde, wieder schließen könnt. Ob ihr „Nein“ sagen und einen Schritt zurück machen könnt. Wenn ihr durch diese Begegnung oder Konfrontation Unruhe erfahrt, lasst sie zu, nehmt sie wahr. Vergesst nicht, dabei nicht euren sanften Blick, betrachtet es mit sanften Augen an oder vielleicht mit ein wenig Humor, einer Relativierung. Es geht hier nicht darum, es in euch zu ver- oder beurteilen, nehmt es einfach nur wahr.

Nun möchte ich euch bitten, euch vorzustellen, dass ihr den Tempel in euer tägliches Leben mitnehmt: Ihr bringt das Bewusstsein, das ihr in ihm habt, auf die Erde. Ihr erbaut den Tempel in eurem täglichen Leben, bei eurer Arbeit, in euren Beziehungen mit Menschen, in allem, was euch begegnet. Ihr traut euch, an einem Ort der Weisheit zu sein.

Stellt euch vor, dass ihr jetzt in diesem Tempel sitzt, umgeben von einer Gruppe von Menschen. Diese Menschen können und wollen etwas von dem Licht empfangen, das ihr in diesem Tempel ganz natürlich ausstrahlt. Sie wollen es euch nicht wegnehmen, sie haben es gern, dass ihr euer Licht teilt. Sie möchten sich in eurer natürlichen Ausstrahlung aufhalten. Schaut euch diese Menschen einmal an. Dann wählt zwei oder drei unter ihnen aus. Seht euch all ihre Gesichter an und seht ein paar Gesichter aufleuchten. Es müssen keine Bekannten sein. Fühlt, wie schön und besonders es ist, euer Licht mit ihnen zu teilen. Fühlt, dass ihr euch nicht schützen müsst, dass ihr ihr selbst sein könnt und dennoch nicht zu viel gebt, dass ihr ganz natürlich ausstrahlt, wer ihr seid. Ihr tut nichts dagegen, aber ihr versucht auch nicht, dem etwas hinzuzufügen. Es geschieht ganz entspannt und von selbst. Seht euch einmal die Lichtwelle an, die sich von euch aus ausbreitet. Schaut, wie sie empfangen wird und was sie mit diesen Menschen macht.

Dann seht euch an, was es mit euch selbst macht, was ihr durch diese Verbindung, diese Beziehung empfangt. Was bewirkt es bei euch als Mensch, mit euren irdischen Emotionen? Empfindet ihr euren Stand als sicherer, fester? Wird es für euch dadurch leichter, eurem Tempel eine wahrhaft irdische Form zu geben?

Fühlt wie ihr von der Erde empfangen werdet. Ihr seid willkommen hier auf der Erde. Ihr werdet gesehen. Ihr werdet geliebt. Ich wünsche euch, dass ihr das empfangen könnt, was ihr so natürlich um euch herum an Licht verbreitet. Dass ihr euch dafür öffnet, es wiederzuempfangen, sodass sich die Spirale verstärkt. Denn ihr seid nicht allein auf der Erde, ihr seid niemals allein. Es gibt eine gebende Strömung, die sich durch euch manifestieren will und von der andere, ganz bestimmte, lebende Menschen auf der Erde jetzt profitieren. Und es gibt eine empfangende Strömung, die zu euch zurückkommen möchte, die euch inspirieren und euch geben möchte, was ihr braucht. Lasst sie ebenso selbstverständlich und natürlich durch euch hindurch fließen und euch bringen, was ihr möchtet, wonach ihr euch sehnt.

Ich bin bei euch. Und ich möchte euch eine Erinnerung an euch selbst vermitteln, indem ihr durch meine Augen seht, wer ihr seid. Ich sehe eure Größe. Und ja, ich sehe auch eure Verletzlichkeit, eure menschliche Seite. Dieses Ganze macht euch einzigartig und wunderschön. Deshalb möchte ich aus Freundschaft und Verbundenheit heraus bei euch sein – nicht aus einem Müssen oder einer Pflicht heraus, sondern weil es schön ist, euch mit Freunden verbunden zu wissen. Seht uns als Eins an. Wir teilen ein und denselben Weg. Jeder hat darin seinen einzigartigen Pfad und es gibt eine Strömung, die uns verbindet. Gemeinsam erbauen wir eine Neue Erde, auf der Platz ist für den einzigartigen Fluss eines Jeden, eine herrliche Vermischung von Energien. Ich heiße euch auf dieser Neuen Erde willkommen.

 

Channeling: © Pamela Kribbe, http://pamela.jeshua.net/
Übersetzung aus dem Niederländischen: Yvonne Mohr, www.lichtderwelten.de
Deutscher Text: http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/der-innere-tempel-jeshua-durch-pamela-kribbe

* AdÜ: im Workshop, bitte versetzt Euch dort hinein

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