Coryna, Kurztattoo 23.08.2019: „… und schon bald lässt dein innerlicher Regen nach und du stehst mit einem Lächeln auf“

 

~ KURZTATTOO ~

Spürst du den Schmerz in dir?

Die Risse, die sich durch dich hindurchziehen und dich lähmen?
Der Schmerz in dir, der dir jegliche Kraft raubt und mit Glück befreiende Tränen fließen lässt?
Es ist ein Aufbrechen.
Ein Aufbrechen deiner alten Schale… die Schale deines alten Lebens.
Die Schale, in der du dich all die Jahre befunden hast, in der du dein wahres Selbst verborgen hieltest. Eine Schale, die dich dazu zwang, Masken aufzusetzen. Die dich dazu zwang, nicht aus dir selbst, aus deinem Herzen heraus zu leben.
Dein Kern bricht heraus und will sich entfalten, will sich ausdehnen, will gelebt werden.
An solchen Tagen, wenn etwas von dir zerbricht, etwas von dir stirbt, was du dein Leben lang mit dir herumgeschleppt hast, ist dir nicht zum Lachen zumute.
Dann ergibt nichts mehr für dich einen Sinn und du möchtest dich einfach nur in dir selbst zurückziehen.
Deine Vergangenheit beginnt zu verblassen. Die Menschen, die du losgelassen hast, oder loslassen möchtest, verblassen. Auch Menschen, die du festhalten willst, verblassen.
Alles verblasst, damit das Neue sichtbar wird.
Du stehst da, an einem Übergang vom Alten zum Neuen. Deine Augen sind auf das Neue gerichtet, sie strahlen bei all dem, was sie sehen, oder erahnen können.

Doch deine Hände sind noch gefüllt mit Strängen des Vergangenen.

Obwohl die Tränen unseren Blick verschleiern können, erkennen wir nicht, dass wir mitten in einem Abschied stehen.

Es tut weh, alles Alte loszulassen, egal ob du es als positiv oder negativ empfunden hast, so war es ein Teil von dir. Es tut weh, einen Teil von dir gehen zu lassen.
In diesen Momenten, in denen wir nicht erkennen, prügeln wir uns Härte ein. Wir zwingen uns zu allem Möglichen, wir zwingen uns dazu, durchzuhalten, mit eiserner Hand.

Doch so wichtig sind in dieser Zeit die Augenblicke, in denen du deine Verletzlichkeit leben darfst. Indem du sie zulässt, indem du dir deine Tränen zugestehst.

Ganz gleich, ob du dich glücklich schätzen kannst, dass dies nun hinter dir liegt oder nicht.

Akzeptiere die vielen verschiedenen Facetten des Lebens. Nehme es an, dass es Tage gibt, an denen es dir nicht gut geht, an denen du traurig bist und einfach nur weinen möchtest. Vielleicht ohne ersichtlichen Grund, so weißt du nicht, was deine Seele außerhalb deiner Wahrnehmung schon wieder losgelassen hat, wovon du nun die Auswirkungen spürst.
Sie schafft Platz für das Neue und schon bald lässt dein innerlicher Regen nach und du stehst mit einem Lächeln auf.

In seelischer Liebe & Verbundenheit,
Coryna
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Denke daran, dass es sich um allgemeine Energien handelt und die Impulse nicht unbedingt mit dir in Resonanz stehen müssen.

Pic: unsplash.com