Anja Reiche, Weihnachtsgrüße

Einen wunderschönen Weihnachtsmorgen wünsche ich euch. Die Welt liegt still da. Es ist kurz vor sieben Uhr. Schon seit sechs bin ich hellwach, obwohl ich erst um drei geschlafen habe. Diese kurzen Nächte sind mittlerweile normal. Genauso wie die Nächte, in denen ich 11 Stunden am Stück schlafe. 😉

Normal. Was ist schon normal? Normal ist für mich all das, was einfach eh schon passiert. Normal ist alles, was überhaupt passieren kann. Normal definiert sich durch „üblich, alltäglich“. Alltäglich ist bei mir, dass nichts in Stein gemeißelt ist. DEN Alltag gibt es nicht. An jedem Tag ist ALLES möglich. Nichts ist komplett ausgeschlossen. Ich erlaube mir erstmal alles und dann sehen wir weiter. 😉

Früher habe ich mich total verrückt gemacht, wenn es auch nur ansatzweise die Aussicht auf eine kurze Nacht gab. Ich hab mich vorher schon reingesteigert, dass ich am nächsten Morgen dann wieder total gerädert bin und dass das alles ganz schrecklich ist, weil ich doch mindestens sieben, acht Stunden Schlaf brauche. Das Drama war im Voraus schon perfekt. Und natürlich war ich dann auch immer hundemüde und nicht zu gebrauchen. Wer hätt’s gedacht? 😉

Heute bin ich da total entspannt. Erstens habe ich mir ein Leben kreiert, dass mir jederzeit ein Nickerchen erlaubt. Zweitens hab ich mich dafür entschieden auch mit drei Stunden Schlaf topfit zu sein. Wenn ich so früh wach werde, hat das wohl einen Sinn. Mein System wird sich was dabei gedacht haben. Mein Körper kann mit allem umgehen. Ich wäre nicht wach, wenn ich es nicht „aushalten“ könnte und wenn es nicht wichtig bzw. richtig wäre.

Vorbei die Gruselgeschichten über Schlafmangel und wie viel Nachtruhe „man“ „normal“ so braucht. 😉 Es ist wie es ist und so ist es gut.

Mein inneres System ist nämlich ganz schön schlau. Im Moment haben wir Besuch und die Zeiten, in denen ich tagsüber alleine bin, sind eher rar gesät. Diese Ruhephasen „hole“ ich mir somit durch kurze Nächte, ohne dass ich mir das groß vornehmen muss oder mir einen Wecker dafür stellen müsste. Jetzt ist gerade absolute Ruhe im Haus. Perfekt für mich und meine Gedanken. Perfekt zum Schreiben. Perfekt zum Verarbeiten von Eindrücken. Perfekt zum Hinspüren und Herausfinden, was in mir, im Kollektiv, auf der Erde, im Kosmos gerade so los ist. Das ist MEINE Zeit und mein Körper/meine Seele wusste das und hat mich geweckt.

So handhabe ich es mit allem. Egal, was so geschieht, das Leben wird sich schon was dabei gedacht haben. Die Frage ist immer: Wozu ist das jetzt gut für mich? Welches Geschenk liegt darin? Warum ist das jetzt wichtig?

Ende 2019 habe ich hingespürt, was 2020 wohl so für ein Jahr wird, welches Gefühl dafür da ist und es kam ganz klar das Wort „Erntezeit“ in mir hoch. Ein erhebendes Gefühl. Alles fließt mir zu, frei von Anstrengung. Alles, was ich brauche, kommt ganz leicht zu mir. Fülle. Lieferungen vom Kosmos. Die Farbe Gold war sehr präsent. Das alles habe ich mir auf die erste Seite von meinem Kalender für 2020 geschrieben.

Tatsächlich habe ich mir 2020 ganz anders vorgestellt mit dieser „Vorschau“. Überraschung. 😉 Wenn ich jetzt allerdings so zurückschaue und auch reflektiere, wie mein Leben gerade in diesem Moment aussieht, dann hat sich die Prophezeiung mehr als erfüllt. In der größten Unsicherheit war für mich gesorgt, ist es noch, mehr denn je. Nie habe ich mich sicherer und getragener gefühlt als jetzt. Nie angebundener. Nie war ich erfüllter und zufriedener. Nie war mir klarer, wie einfach das Leben ist, wenn man es geschehen lässt und der Intelligenz dahinter vertraut.

Diese ausgeprägte Fülle und Sicherheit im größten Chaos, in der größten Unsicherheit zu empfinden und zu erfahren, ist das beste Geschenk überhaupt. Wenn ich das JETZT kann, kann ich es immer. Mein Vertrauen in die Intelligenz dieses Lebens ist unermesslich geworden. Was da wirkt, ist echt clever. Wer sich das alles ausgedacht hat, hat echt Ahnung. 😉

Jeder Versuch, da irgendwas mit meinem „beschränkten“ Verstand zu beeinflussen, kann es nur schlechter machen. Also lass ich die Finger raus und die Experten arbeiten – die Schöpfung selbst. Das All-Bewusstsein „denkt“ sich bei allem was, und wenn es nur die Tatsache ist, dass ich nach drei Stunden offensichtlich ausgeschlafen bin.

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