Workshop mit Maria Magdalena, gechannelt durch Pamela Kribbe
– im Anhang zwei Teilnehmer-Fragen und Maria Magdalenas Antworten –
Liebe Frauen,
Ich bin Maria Magdalena, eure Schwester, eine euch Gleichgestellte.
FĂŒhlt meine Anwesenheit in eurer Mitte. Ich bin gern bei euch und reiche euch die Hand. Ihr könnt mich durch den Schleier hindurch in eurem Herzen fĂŒhlen. Ich bin hier in Schwesternschaft – nicht, euch um zu unterweisen oder zu belehren, sondern vor allem anderen, um euch fĂŒhlen zu lassen, wie wunderbar, wie schön ihr seid, wie kraftvoll und wie sehr ihr auf der Erde willkommen seid.
Ich lade euch ein, mit eurem Bewusstsein weit in euren Körper hinabzusteigen. Werdet euch eurer Atmung bewusst. SpĂŒrt eure FĂŒĂe auf dem Boden und begrĂŒĂt eure eigene Schönheit. Erlebt eure SensibilitĂ€t, die ihr so oft zurĂŒckweist oder zu verdrĂ€ngen versucht. FĂŒhlt, wie offen ihr fĂŒr das Leben seid, fĂŒr eure Emotionen, eure GefĂŒhle, eure Gedanken.
Ihr seid jemand, der tief empfindet, der tief empfinden will. Ihr wollt intensiv erleben, was euch das Erdendasein bietet. Doch gerade durch dieses intensive Erfahren habt ihr Angst vor eurer eigenen Tiefe bekommen. Das ist ein Schicksal, das viele Frauen trifft.
In der ursprĂŒnglichen freien und kraftvollen weiblichen Energie liegt die tiefe FĂ€higkeit zu fĂŒhlen und zu leben. In diesem FĂŒhlen liegt eine Intelligenz, eine Weisheit, die zur weiblichen Energie gehört. Sie wird bisweilen auch als Intuition bezeichnet. Es ist ein Wissen, das getragen ist von Erfahrung, davon, ĂŒber die OberflĂ€che hinauszuschauen, in die Tiefe zu gehen und euer drittes Auge einzusetzen.
Euer drittes Auge ist das Zentrum hinter euren beiden physischen Augen in der Mitte eures Kopfes. Geht einmal behutsam mit eurer Aufmerksamkeit dorthin. Auf diesem Zentrum oder Chakra, dem dritten Auge, liegt ein Tabu, weil darin eine weibliche Kraft wohnt, die ĂŒber viele Jahrhunderte als bedrohlich empfunden wurde.
Eure Kraft liegt zum Teil in diesem dritten Auge, das ĂŒber die physischen Sinne hinaus wahrnimmt. Eure SensibilitĂ€t kommt zu einem groĂen Teil von dort. Ihr habt nicht nur eine emotionale SensibilitĂ€t in euch, die gerade euch als Frau teilweise gelehrt wird – dass ihr fĂŒr andere bereitstehen mĂŒsst, dass ihr euch in die BedĂŒrfnisse und Erwartungen anderer einfĂŒhlen und euch anpassen und auf sie einstellen mĂŒsst. Hierin seid ihr durch die soziale Konditionierung sehr gut geworden. Aber es geht noch eine andere FĂ€higkeit vom dritten Auge aus, nĂ€mlich wirklich in den anderen hinein zu blicken und zu spĂŒren, was dieser andere durchlebt. Diese FĂ€higkeit ist wie eine Art Radar, das ihr konstant in euch tragt. Zugleich ist es zu einem verbotenen Radar geworden, weil ihr mit ihm gegen eine Reihe gesellschaftlicher Regeln verstoĂt. Ihr könnt ihn nicht nur an der OberflĂ€che festhalten, sondern blickt tiefer und werdet im Kontakt mit anderen Menschen zu dieser tieferen Schicht vordringen wollen. Das ist nicht immer willkommen. In frĂŒheren Zeiten war es sogar gefĂ€hrlich, diese FĂ€higkeit frei auszudrĂŒcken. Wenn ihr in frĂŒheren Zeiten zum Beispiel eine Heilerin oder Seherin wart, konnte es euch sogar euer Leben kosten. Ihr tragt daher nun mit eurer ursprĂŒnglichen weiblichen Energie eine FĂ€higkeit in euch, mit der ihr nicht zurechtkommt.
Gehen wir wieder zum Anfang zurĂŒck: SpĂŒrt zunĂ€chst einmal, wie schön, wie wunderbar ihr mit dieser FĂ€higkeit in euch seid. SpĂŒrt eure Tiefe, das innere Wissen, euer Vermögen, ĂŒber die OberflĂ€che hinaus zu blicken und Menschen, Stimmungen oder Situationen tief zu fĂŒhlen. Das ist es, wer und wie ihr seid, und das ist es, was ihr hierher mitbringt. Es gibt eine weibliche Weisheits-Tradition, mit der ihr verbunden seid und zu der ihr euch immer hingezogen fĂŒhlen werdet, und gleichzeitig habt ihr dadurch mit einem alten, damit verwobenen Schmerz zu tun, mit dem Tabu auf der weiblichen Weisheit und der Angst, ihretwegen abgelehnt zu werden.
Der Bereich eures Bauches oder der unteren drei Chakras ist der Bereich der Manifestation. Die Liebe in eurem Herzen und die Weisheit eures dritten Auges wollen zusammen durch eure unteren Chakras strömen und sich mit der Erde verbinden. Sie wollen ĂŒber eure Stimme, eure Gesten, eure Ausdrucksformen lebendig werden. Es ist eine heilige Energie, die sich ausdrĂŒcken will, und gerade auf dem AusdrĂŒcken dieser Energie liegt noch immer ein gewisses Tabu, und zu alledem tragt ihr noch alten Schmerz aus der Vergangenheit in euch.
BegrĂŒĂt die Energie eures dritten Auges voller Achtung. Schaut das Zentrum in eurem Kopf an und spĂŒrt eure Talente und dass sie erhalten geblieben sind, obwohl ihr abgelehnt, verspottet und verhöhnt wurdet: Diese Kraft ist noch immer dort. Ihr seid hier, um eine alte Vergangenheit zu heilen.
Ich bitte euch nun, mit eurer Aufmerksamkeit in den Bereich eures Herzens hinabzusteigen und auch dort euch selbst zu begrĂŒĂen und dem Reichtum eures Herzens, eurem Sinn fĂŒr Schönheit, eurer WĂ€rme und eurer Leidenschaft eure Achtung zu erweisen. Euer Herz ist groĂ und leidet schnell mit den Menschen oder der Natur um euch herum mit. BegrĂŒĂt den Tempel eures Herzens. Nehmt eure eigene Schönheit, eure eigene Tiefe, eure eigene Liebe an.
Nun steigen wir weiter hinab, in euren Bauch hinein. Mit demselben sanften Blick, derselben sanften Energie betretet ihr den Bereich eures Bauches und sagt „Hallo“ zu ihm, „du bist in meinem Leben willkommen. Welcher Schmerz oder welche Angst auch immer da ist, du bist willkommen“. Lasst euren Atem sanft durch eure Bauchhöhle streichen und entspannt euch. Alles darf sein. Nichts ist mehr verboten.
Jetzt seht ihr dort in eurer Bauchhöhle eine Frau, die zusammengerollt daliegt. Schaut einmal, ob ihr es seht. Eine nackte Frau, die sich in eurem Bauch zusammengerollt hat. Es sind GefĂŒhle in ihr, die ihr vor euch selbst hattet verbergen mĂŒssen, um mithalten zu können, um akzeptiert zu werden. Schaut diese Frau nun an. BegrĂŒĂt sie. SpĂŒrt einmal, wie es ihr geht. Sie ist der am meisten inkarnierte Teil eurer weiblichen Energie. Sie leidet darum auch unter den Verwundungen, die ihr aus der Vergangenheit in euch tragt. Sie wurde am meisten gequĂ€lt. Sie tanzt einen Tanz zwischen Licht und Dunkel. Manchmal kann sie ihre Weisheit, ihre Liebe, ihre Tiefe sauber fĂŒhlen und zu anderen Zeiten wieder ist sie ĂŒberschattet von Selbstzweifeln, Angst, NegativitĂ€t und DestruktivitĂ€t. Sagt nun zu ihr, zu dieser Frau: „Du darfst mir zeigen, wo dein tiefster Schmerz sitzt.“ Seht sie direkt an. „Du bist willkommen“, sagt zu ihr. Sagt ihr oder drĂŒckt durch euren Körper, euer Gesicht aus, was ihr fĂŒhlt, sei es Angst, ist es Wut, Leere, Traurigkeit, Ohnmacht.
Nehmt alles in Ruhe euch auf. Ihr seid das Bewusstsein, das sie begleitet. Lasst sie sprechen und euch sagen, was sie fĂŒhlt. Lasst sie sich selbst ausdrĂŒcken.
Nehmt wahr, dass wenn ihr dort, in diesem Raum seid, in dem sie liegt, eure Anwesenheit den Raum ein wenig heller macht. Diese Frau ist nicht mehr im Dunkeln, die verbotene Frau. Sie kann und darf sich zeigen. Es besteht aufrichtiges Interesse an ihr. Ihr wollt ihre Geschichte hören. Ihr nehmt die Scham von ihr.
Nun bietet dieser Frau ein KleidungsstĂŒck an. Fragt sie: „Was wĂŒrdest du gerne tragen? Was fĂŒhlt sich gut an? Welche Farbe, welcher Stoff? Welche Energie sendet es aus?“. Sorgt dafĂŒr, dass sie sich wohl, schön und willkommen fĂŒhlt. Nehmt ihre Hand und sagt zu ihr: „Du hast etwas Wundervolles in diese Welt zu bringen, etwas Besonderes, das wirklich von dir kommt, aus der Quelle in dir„. WĂ€hrend ihr ihre Hand nehmt, spĂŒrt die Quelle in ihr, die Kraft in ihren Emotionen, selbst wenn dort Schmerz, Wut oder Angst sind. Sagt zu ihr: „Wir werden es jetzt gemeinsam machen.“ SpĂŒrt die Energie zwischen euch strömen. Nehmt ihre beiden HĂ€nde und spĂŒrt, wie schön es ist, diesen verborgenen Teil von euch selbst willkommen zu heiĂen und wieder bei euch zu haben.
Ich danke euch fĂŒr eure Aufmerksamkeit und dafĂŒr, dass ihr diese Reise angetreten habt. Bleibt in Verbindung mit eurem Bauch und fĂŒhlt bewusst eure FĂŒĂe auf dem Boden und kommt zurĂŒck in die Gegenwart, in diesen Kreis*.
*Workshop: Hier zu zwei Teilnehmer-Fragen und den Antworten von Maria Magdalena
Channeling: © Pamela Kribbe
Ăbersetzung: Yvonne Mohr, http://www.lichtderwelten.de
Deutscher Text: http://www.lichtderwelten.de/index.php/geistige-welt/channelings-anderer/pamela-kribbe/maria-magdalena–bauchkraft-die-verwundete-weibliche-kraft