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In Heiliger Weise gehen. Teil II. Nicky Hamid

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In Heiliger Weise gehen. Teil II. Nicky Hamid

Nicky Hamid·3. Juni 2025, 0:03 Uhr·3 Minuten

Sehen und Hören mit den Augen der Liebe

Viele sehnen sich danach, „sehen“ zu können – die Stimme und Gestalt anderer Reiche wahrzunehmen: die Reiche der Natur und der „höheren“ Welten. Die Gegenwarten, die man so deutlich spürt und die dennoch dem Blick wie durch einen Schleier entzogen bleiben.

Die Verbindung mit heiliger Gegenwart ist ein Schlüssel. Sie ruft in uns das hervor, was wir gemeinhin als „intuitives Wissen“ bezeichnen.

Dafür braucht es deine bewusste Bereitschaft, das gedankliche Konstrukt loszulassen und deiner Vorstellung im Fühlen zu folgen. Sobald du das tust, wird dein „Drittes Auge“ empfangsbereit. Du musst nichts weiter tun, um es zu aktivieren – außer Raum zu schaffen: eine Lücke, eine Entspannung, eine Unterbrechung des Denkens. Es braucht deine Bereitschaft, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass alles Leben heilig ist – und allein schon die Tatsache, dass du genau jetzt, in diesem Moment, bewusst bist.

Du musst erlauben und fühlen können, was diesen Raum – diesen Ort – ausmacht, um deine natürliche Fähigkeit des „Sehens“ (also der Wahrnehmung mit dem dritten Auge) zuzulassen.

Diejenigen, die bereits über diese Wahrnehmung verfügen, sind sich dieses Raumes oft kaum noch bewusst, da sie ihn schon so lange betreten, dass es fast automatisch geschieht.

Für alle, die sich danach sehnen, ist hier ein einfacher Weg, wie du beginnen kannst, deine natürliche Fähigkeit wiederzuentdecken:

Es funktioniert am besten in der Natur – aber du kannst es überall tun, mit allem.

Halte für einen Moment inne.
Richte deine Aufmerksamkeit auf etwas, das dich spontan anspricht – zum Beispiel eine Biene, die Nektar aus einer Blüte sammelt.
Lass dich auf die Vorstellung und das Gefühl ein, dass alles, was du siehst, heilig ist.
Schließe kurz die Augen (dies „schaltet“ sozusagen dein Drittes Auge „ein“).
Öffne die Augen wieder und beobachte – ohne inneren Dialog – die Biene, die Blume oder was auch immer dich gerade berührt (z. B. die gefühlte Gegenwart einer Fee, eines Engels oder geistigen Begleiters).
Lass dann eine Frage aufsteigen – eine, die aus echtem Interesse kommt.
Stelle sie dem, was du betrachtest – der Blume, dem Tier, dem Licht …
Es wird eine unmittelbare Antwort kommen – als Gefühl, als Gedanke, vielleicht sogar als klare Botschaft.
Du kannst nachfragen oder um eine Vertiefung/Intensivierung bitten.

Mit der Zeit und durch Wiederholung wird sich das Gespräch vertiefen, und dein „Sehen“ wird klarer.

Ein wichtiger Hinweis: In dieser Zeit verspüren viele Menschen (auch spirituelle) den Drang, ihre Erfahrungen sofort zu teilen.
Tu das nicht.
Unbewusst suchen viele nach sensationellen Phänomenen – und das kann deine eigene Erfahrung verwässern oder schwächen.

Bleibe einfach bei deiner Praxis. Notizen in einem Tagebuch sind sehr hilfreich. Du wirst merken, dass die Gespräche leichter, klarer und tiefgehender werden.

Aber erinnere dich:
Es ist dieser heilige Raum, den du erschaffst, in dem Großes aus dem Kleinsten hervorgehen kann.

Gehe den Heiligen Weg, geliebte Seele.
Ich liebe dich so sehr.


PS:
Dankbarkeit, Spielfreude, Neugier und die Bereitschaft, zu „so tun als ob“ helfen immer.
„So tun als ob“ schaltet das logische Denken aus und öffnet den Zugang für deine himmlische Begleitung, die beginnt, durch feine Gefühle, Bilder und Klänge mit dir zu kommunizieren.
Höhere Gespräche stellen sich dann ganz von selbst ein. Je mehr du deinem inneren Prozess vertraust und je häufiger du ihn praktizierst, desto klarer, kraftvoller und detaillierter werden deine Dialoge.

Das Universum und unzählige Dimensionen stehen für den Dialog immer und überall offen.

Hast du in letzter Zeit mit der Sonne gesprochen – und ihr zugehört und sie gefühlt? 🌞

Teil 1: https://www.esistallesda.de/2025/06/01/teil-i-in-heiliger-weise-gehen-nicky-hamid/

https://www.facebook.com/nicky.hamid.5

© Übersetzung Roswitha … https://www.esistallesda.de/

Grafik: Du bist die Liebe in Menschengestalt.
So wird deine Arbeit zu deinem Spiel.
Und dein Spiel wird zu deiner Freude.

Nicky Hamid
Professor des Glücks

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