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An das kollektive Feld der Aufstiegs-LichtarbeiterInnen: Die Phasen des Aufstiegs: Wenn nichts dir mehr Freude bringt

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An das kollektive Feld der Aufstiegs-LichtarbeiterInnen: Die Phasen des Aufstiegs: Wenn nichts dir mehr Freude bringt

Aufstieg Kollektiv·17. November 2025, 8:07 Uhr·3 Minuten

Warum erwachte Seelen das Gefühl haben, in dieser Welt keine Liebe mehr zu finden – inspiriert von Alan Watts

Alan Watts beschreibt, dass Menschen, die sich auf dem Weg des Aufstiegs befinden und ein spirituelles Erwachen erfahren, nicht länger ihre Bedürfnisse auf andere projizieren, um sich vollständig zu fühlen.
In diesem Moment wird Selbstbestätigung erreicht.
Das bedeutet: Sie suchen Liebe nicht mehr als Lösung für innere Leere und auch nicht als Rettungsanker. Dadurch verschiebt sich der Fokus von einer konventionellen, ego-getriebenen Form der Romantik hin zu einer tieferen, authentischeren Verbindung.

Erwachte Seelen sind vollständig in sich selbst

Spirituelles Erwachen führt zu der Erkenntnis der eigenen Ganzheit.
Die Illusion, jemanden zu brauchen, um „vollständig“ zu sein, löst sich auf.

Liebe verändert sich – sie verschwindet nicht

Das Bedürfnis nach der dramatischen, mitreißenden Erfahrung des „Verliebtseins“ lässt nach, weil die innere Leere, die solche Intensität einst genährt hat, nicht mehr da ist.
An ihre Stelle tritt eine andere Form der Liebe: leiser, echter, geerdeter.
Eine Liebe, die aus Ganzheit entsteht – nicht aus Mangel.

Ein Wandel von Bedürftigkeit zu Freiheit

Diese neue Liebe ist kein Greifen, kein Feilschen, kein Retten.
Sie ist ein freies Teilen zwischen zwei Wesen, die in sich vollständig sind.
Es ist ein Auf-steigen, kein „Hin-fallen“ – getragen von Klarheit und Präsenz statt von Illusion oder Angst.

Einsamkeit wird zur bewussten Wahl

Erwachte Menschen wählen die Stille oder das Alleinsein, wenn es bedeutet, ihrer inneren Klarheit treu zu bleiben – statt sich in oberflächliche oder unechte Beziehungen zu verlieren.

Der Verlust von Motivation – und was dahintersteht

Ein Mangel an äußerem Antrieb kann aus einem spirituellen oder philosophischen Erwachen entstehen:
Die Einsicht, dass viele der früheren Motivationen des Ego bloße Konstrukte waren.
Wenn die Illusion eines „getrennten Selbst“, das ständig seinen Wert beweisen muss, durchschaut wird, fällt auch der Drang weg, Status oder Erfolge hinterherzujagen.

Wahre Motivation

Sie besteht nicht in einem „Fehlen von etwas“, sondern in einem tiefen Wandel:
Vom ego-getriebenen Streben hin zu einem Zustand des Einfach-Lebendig-Seins.
Leben zu erfahren, ohne Druck, ohne das Gefühl, ständig „mehr“ oder „besser“ sein zu müssen.

Die Illusion des Ego

Viele unserer Wünsche entspringen dem Ego – einem begrenzten Selbstbild, das sich über äußere Bestätigung definieren möchte.

Das spirituelle Erwachen

Ein Moment des Erwachens kann erkennen lassen, dass dieses Ego eine Fiktion ist.
Dadurch bricht die Motivation weg, die aus seinen Bedürfnissen gespeist wurde.

Das Ende des unermüdlichen Strebens

Dies fühlt sich zunächst wie Motivationslosigkeit an, weil das gewohnte innere Antreiben verstummt.
Doch tatsächlich ist es eine Form von Befreiung – die Befreiung vom falschen Selbst.

Einfach lebendig sein

Der wahre Sinn des Lebens besteht nicht darin, etwas Überragendes zu erreichen,
sondern darin, zu leben, den gegenwärtigen Moment zu erfahren –
ohne die Angst, etwas tun oder jemand sein zu müssen.

Nichts und die Leere

Existenz und Nicht-Existenz sind ein Dualismus – wie Figur und Hintergrund in einem Bild.
Alles „Sein“ entspringt der grenzenlosen Leere und kehrt zu ihr zurück.

Das Paradox des Loslassens

Der Wunsch, diesen Zustand der Freiheit zu erreichen, kann selbst wieder ein Festhalten sein.
Wahre Freiheit – oft als Nirvana bezeichnet – entsteht, wenn das Bedürfnis nach Kontrolle sich auflöst und das Leben ganz natürlich fließen darf.

Im Jetzt leben

Im gegenwärtigen Moment verankert sein – hier, jetzt –, ohne sich in Zukunftsängsten oder Vergangenheitslasten zu verlieren.
Sorge verändert nicht, was ohnehin geschieht.

Das wahre Selbst

Das individuelle „Ich“ ist letztlich eine Illusion.
Der wahre, tiefste Kern des Seins ist untrennbar mit dem ganzen Universum verbunden.

In liebevoller und hingebungsvoller Aufstiegsarbeit,
– von den LichtarbeiterInnen des Aufstiegs  

17.11.2025

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© Übersetzung Rosi https://www.esistallesda.de

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