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Leichtigkeit des Seins. Magda Wimmer

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Leichtigkeit des Seins. Magda Wimmer

Magda Wimmer·1. Oktober 2026, 8:08 Uhr·8 Minuten

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Das mag für viele ein herausfordernder Titel sein, weil sich doch alles momentan so anfühlt, als würden wir in einer klebrigen Masse schwimmen, die unsere Kräfte vollkommen aufzehrt. Und das ist es mitunter auch, verlassen wir doch gerade eine Welt, die uns Jahrtausende lang umgeben hat wie ein schwabbelig undurchdringlicher Mantel.

Wir aber sind es, die nun erleben dürfen, wie sich die Welten lichten, sich mitunter auch teilen und die uns seit Äonen aufgezwungene Hülle sich langsam lockert und auflöst. Das ist ein kosmisches Privileg, um das unzählige Seelen sich beworben haben. Jetzt aber, da wir mitten in diesem Prozess des Ausstiegs aus dem bisher unentrinnbaren Gefängnis sind, werden wir wankelmütig und legen Beschwerde ein.

Dabei wäre alles nur ein Spiel – und je besser wir es verstehen und je mehr wir in das Zentrum unserer eigenen Macht zurückkehren, nämlich ganz zu uns selber, desto leichter können wir es spielen. Wir haben dazu bereits auch die nötigen Werkzeuge und die Spiegel. Denn die Macher der Schwabbel-Matrix bauen uns mit lautem Geheul noch einmal die alten Gitterstäbe vor die Augen, damit wir erkennen können, was läuft. Laut schreien sie es uns ins Gesicht.

Sie zeigen uns ihre Verachtung, sie modifizieren uns und überwachen uns… während sie genau beobachten, wie wir reagieren. Mit ihren Todes-Ritualen verbiegen sie die Zeitebenen und entwürdigen unsere göttliche Natur. Sie können es nicht anders. Und sie wissen: wenn wir uns nicht befreien, dann bleiben auch sie gefangen. Das erklärt die Hysterie und die Manie, die momentan über allem liegen.

Gerade ging die UNO-Generalversammlung, eines ihrer wichtigsten Rituale, zu Ende. Und es wird immer deutlicher, dass da nichts mehr so läuft, wie man es sich vorstellt. So zum Beispiel ist der Pandemievertrag, den sie über die WHO (als ihrer Unterorganisation) bis heute erbarmungslos von allen einfordert, gescheitert. Viele Staaten haben erkannt, was läuft und sie haben der Entmündigung und Entrechtung der Völker durch diese Organisationen eine Abfuhr erteilt.

Freilich machen die Matrix-Betreiber weiter und sie führen Kriege zur Ablenkung davon, dass wir uns bereits am Ausgang einer Welt befinden, deren Ende gekommen ist und die im Bewusstsein von vielen bereits aufgehört hat zu existieren. Neue P(l)andemien, Klima-Panik und KI-Angstmache werden daran nichts mehr ändern.

Statt also Beschwerde einzulegen, wie anstrengend doch alles ist und dabei das alte Opferverhalten neu aufzulegen, sollten wird nun aktiv unseren eigenen Ausgang aus der alten Abhängigkeit und damit aus dem klebrigen Sumpf der Jahrtausende alten Matrix suchen. Da dieser nur bei uns selber zu finden ist, brauchen wir dafür Ruhe und Konzentration. Das wird es notwendig machen, dass wir aufhören, wie bisher “auf allen Kirtagen” zu tanzen. Wir sollten stattdessen (wie es vor ein paar Jahrzehnten in einem Lied von W.Willms/ P.Janssens erklang) … gegen das Geläut der Leute (unser) Geschweige stimmen und gegen das Geleucht der Lichter (unseren) Dunkelheiten trauen.

Gerade ist mir mein eigenes Buch wieder untergekommen, das ich vor mehr als fünfzehn Jahren geschrieben habe, nämlich “Die grosse Flut” (der erste Band der Trilogie “Gesang der Wale”). Da geht es um die Menschen als Höhlenbewohner. Wir kommen hierher durch die dunkle Höhle unserer Mütter und es ist die Höhle, in die wir immer wieder einkehren sollten, um zu uns selber und damit zur Leichtigkeit zu finden. Nur, wenn wir tief genug in sie hinein gehen, sind wir mit uns selbst verbunden.

Während der langen Zeit, als ich das finstere Höhlenloch durchschritten habe, sind Welten zu mir gekommen, von denen ich zuvor überzeugt war, dass sie nicht existieren können. … Das war nicht immer so, denn als Kind habe ich sehr wohl in diese Wirklichkeiten hinein geschaut und die kleinen Wesen unter den Blumen als auch die grossen, beruhigenden Baumgeister gesehen.

Zitat aus dem Buch “Die grosse Flut”

Die meisten aber ziehen es vor, am Höhleneingang sitzen zu bleiben, was selbstverständlich von der Höhlenelite gefördert wird. Denn es wird, wie das berühmte Höhlengleichnis des griechischen Philosophen Plato es beschreibt, dort ein “Theater” abgezogen. Die Menschen starren in die Höhle hinein. Hinter ihnen brennt ein Feuer… und sie sehen die Schatten, die es an die Höhlenwand wirft und die ihnen etwas vor-gaukeln, das sie dann für die Wirklichkeit halten. Und sie haben aufgehört zu leben.

Mit zunehmendem Erstaunen habe ich entdeckt, dass dieses dunkle Loch die Öffnung in jene Welt ist, nach der sich alle Menschen sehnen und für deren Wiederentdeckung sie hierher gekommen sind. Diese Welt hat mich hineinblicken lassen und zugleich hat sie zu mir herausgeschaut. Und eigentlich hat sie in mich hineingeschaut. Ganz gleich, in welche Richtung ich dort gegangen bin. Ich bin immer wieder in mir selber angekommen. Dort war und ist alles ungeteilt und im absoluten Gleichgewicht. … Jederzeit können wir in ihr zu Hause sein.

Zitat aus dem Buch “Die grosse Flut”

Warum ist das wichtig? – Weil wir nur über den regelmässigen Gang in unsere innere Höhle zur Leichtigkeit des Seins kommen können. Beides gehört zusammen. Es sind die beiden Pole, die einander bedingen. Wir können nur hoch fliegen, wenn wir tief gehen.

Sein IST einfach… und es ist einfach. Es ist präsent, lebendig, in grosser Stille, voller Möglichkeiten, ohne Anfang und Ende. Auch ist es leicht, uneingeschränkt vom Kommen und Gehen, von Tod und Leben, von Anfang und Ende. Es überdauert alles. Und wir sind hier, um es auf der Basis besonderer Voraussetzungen zu gestalten. Die Leichtigkeit des Seins ist in jedem von uns. Diesbezüglich tragen wir alles IN UNS, um als Mitschöpfer etwas Grossartiges hervorzubringen.

  • Die Schwingung einer jeder Zelle in uns ist so enorm hoch, dass uns das ganz von selbst zu einer Einheit macht, die unnachahmlich ist und die deshalb nie von einer Maschine ersetzt werden kann. Diese Schwingung verbindet uns mit allem, was IST – also mit der unendlich weiten und tiefgehenden Leichtigkeit des Seins.
  • Wir tragen das Feuer des Lebens in uns, in einem Bereich, der physisch gemessen in unserem Herzen hundert Grad erreicht. Es ist der “Punkt”, über den wir mit dem ewigen Sein verbunden sind und der unser Leben hier “befeuert”.
  • Unsere Drüsen – und davon besonders die Zirbeldrüse – sind die Energie-Generatoren in unserem Körper, die in einem fort freie Energie und damit die Leichtigkeit des Seins hervorbringen.
  • Dazu kommen viele weitere Netzwerke und Antennen in unserem Körper, die mit Ebenen hier und im ganzen Universum kommunizieren, ohne dass wir etwas zutun müssten und für die meisten, ohne dass sie überhaupt etwas davon spüren oder wissen.

Alles ist da, um uns ein Leben in der Leichtigkeit des Seins zu ermöglichen. Doch es liegt an uns, ob wir das auch umsetzen wollen. Wir haben die ganze Schöpferkraft in uns. Um sie jedoch auf diesem Planeten nutzen zu können, müssen wir uns auf das “Abenteuer Leben” einlassen, wir müssen Prüfungen bestehen und uns befreien.

Alles wäre vorhanden und wir konnten in den letzten Jahrzehnten herausfinden, dass das ganze eigentlich ein Spiel ist. Das alleine hätte ihm die Schwere bereits nehmen können, wenn da nicht ein Punkt wäre, der uns immer noch daran hindert, aus ihr heraus zu treten. Es ist die Angst vor dem, was wir “Tod” nennen: das Herausgehen unserer Seele aus dem physischen Körper und ihr “Nach Hause gehen”. Und es ist diese Angst, die über alles eine extreme Schwere legt und uns „unentrinnbar“ an die Matrix bindet.

Das Quallenmonster der alten Matrix hat diese Angst in uns gesät … und wir haben uns ihr unterworfen. Sie hat uns geködert und wir haben ihr unsere wahre Kraft geopfert, um ihre Annehmlichkeiten zu bekommen. Wir haben sie in unser Heiligtum, den Körper, eindringen lassen. Und sie ist gerade dabei, ihn vollständig zu übernehmen, um ihn von innen her in eine kalte, tote Maschine zu verwandeln und sie komplett zu kontrollieren und zu steuern.

Deshalb steht uns, der Menschheit, nun die ultimative Prüfung bevor. Angefüllt mit all dem Wahnsinn, den die Matrix hervorgebracht hat, werden wir sie kaum bestehen können. Es wird deshalb notwendig sein, dass wir leer werden davon und zwar auf allen Ebenen… dass wir loslassen, was uns in ihren Bann gezogen hat, was uns süchtig und bequem gemacht und uns dabei weit von uns selbst und unserer Meisterkraft entfernt hat.

Leer werden wir, indem wir in die innere Höhle – die Seelenhöhle – eintauchen und uns von ihr inspirieren, nähren sowie von ihrem Feuer wärmen lassen. Es ist der gesunde Verzicht auf Anerkennung durch die Gesellschaft, auf das Anlehnen an andere, auf das Haben-wollen von mehr und immer mehr. Wir dürfen uns erfreuen an den Annehmlichkeiten, die uns das Leben schenkt… ohne davon abhängig zu sein und auch, ohne sie als Last zu betrachten.

Leer werden ist auch der Verzicht darauf, an der Vergangenheit festzuhalten. Es ist das Loslassen von alten Geschichten und alten Leiden, die tagtäglich und oft unbewusst eine schwere Last über uns legen. Je öfter wir sie wiederholen, desto schwerer wird die Last. Und schliesslich ist leer werden der Verzicht auf Bequemlichkeiten, die uns in Abhängigkeit und Süchten halten und uns auf diese Weise in der Matrix fest-binden.

SEIN hat eine grosse Leichtigkeit, wenn wir all das loslassen, was uns beschwert und belastet. Leer sein bedeutet deshalb, in der Gegenwart, hier und jetzt, ganz präsent sein und jeden Augenblick von innen heraus leben. Es ist ein Akt von Meisterschaft, dass wir uns unabhängig machen von all dem, was wir uns als Realität hier geschaffen haben und dass wir es gleichzeitig geniessen und dankbar dafür sind.

Das ist die Bedeutung des Spruchs “in dieser Welt sein aber nicht (abhängig) von dieser Welt”. Wir sind ohne all diese Dinge hierher gekommen und wir werden ohne sie wieder gehen… Wozu also ein so grosses Drama um alles machen? Freiheit bedeutet, in allem die Leichtigkeit des Seins erleben, im Auf und Ab der Gezeiten des Lebens… ohne Festhalten, ohne Angst – ganz da und ganz bei sich selber.

Copyright: Magda Wimmer – https://inner-resonance.net/

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