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Immer schneller scheint das alte Rad nun zu laufen und es bringt dabei immer mehr verstörende Dinge und Ereignisse hervor. Das liegt in seiner Natur. Denn wenn es Richtung Ende geht, zeigt es seine wahre Qualität. Und alles, was keine Substanz hat, wird sich auflösen – momentan mit grossem Getöse. Auch das ist ganz natürlich.
In weiten Bereichen und für einen Großteil der Menschheit herrscht aus diesem Grund Endzeitstimmung … die freilich bewusst geschürt wird. Panikattacken ersetzen deshalb den “Schritt zurück”, der notwendig wäre, um das Ganze aus einer gesunden Distanz heraus zu betrachten und zu erkennen, dass Leben ständige Veränderung bedeutet und dass jetzt gerade ein grosser Abschnitt auf diesem Planeten und für die Menschheit zu Ende geht. Und Ende bedeutet eben: loslassen und das, was Substanz und Bedeutung hat, in den Neuanfang hinein mitnehmen.
Der gesunde Abstand zum ratternden Finale des alten Rades wird uns auch erkennen lassen, wie lange wir schon eine graue Brille getragen haben, hinter der die Farben des Lebens verschwunden sind. Nach “Rad-Vorgabe” war also unsere Wahrnehmung bereits auf “schwarz-weiss” eingestellt und solange alles zu unserem Vorteil gelaufen ist, haben wir es auch kaum hinterfragt.
Menschen mit einer solchen Optik allerdings können leicht in Verzweiflung gestürzt werden, wenn man ihnen ihre kranke Schattenwelt zu entziehen droht. Das Laufen im Rad hat sie gehetzt und kaputt gemacht – in der Überzeugung freilich, dass das Fortschritt bedeutet und modern ist. Was auch immer das sein mag.
Würden wir die graue Brille abnehmen, käme etwas Blendendes in unser Blickfeld und wir würden unsere Orientierung verlieren. Zudem würde es uns erschrecken, denn es ist da kaum mehr etwas in uns, das auf diese Dynamik antworten könnte. Ein Fisch im stehenden Wasser ist den Herausforderungen des grossen Ozeans kaum mehr gewachsen. Es wäre ein Schock für ihn, weshalb er sich lieber wieder in das faule Wasser flüchten würde, um die Kontrolle zu behalten.
Viele haben diese Brille seit längerem jedoch schon abgenommen und sie stehen seither wie Leuchttürme im tosenden und brodelnden Raum. Sie strahlen die Farben des Lebens aus und verhalten sich gleichmütig gegenüber der künstlich inszenierten Schwarz-weiss-Welt. Nichts davon ist für sie bedrohlich, weil sie es als Spiel sehen, das sich bestimmte Kräfte ausgedacht haben und mehr noch, in das sie sich hinein verwickelt haben in ihrem Versuch, Gott zu spielen und es “besser zu wissen”.
Freilich versuchen sie nun “mit Gewalt” ihre alte und kaputte Ordnung durch eine neue, alles kontrollierende Ordnung zu ersetzen. Und sie scheuen dabei keinen Aufwand. Der Jahrtausende alte Traum, den kostbaren Planeten mit all seinen Bewohnern endlich vollkommen unter ihre Kontrolle zu bekommen, scheint vor seiner endgültigen Umsetzung und greifbar nahe zu sein.
Deshalb haben sie den Schalter auf “Endzeit” umgelegt, welche sie nun mit “Pauken und Trompeten” in die bereits vielfach traumatisierten Gemüter der Menschheit hinein zu setzen trachten. Mit grossem Erfolg, wie es scheint, weil sie alles getan haben, um sie Schritt für Schritt zu hypnotisieren und narkotisieren. Und sie haben keine Zeit zu verlieren, weil sie merken, wie – den bewusst-losen Menschen verborgen – ihre Macht schwindet. Das wissen sie schon lange und sie haben deshalb mit allen Mitteln versucht, diesen Zeitpunkt zu verschieben, mehr oder weniger erfolgreich.
Alles im Universum, in den Galaxien, auf den Sternen und Planeten… hat seine Zeit, seine Rhythmen und Zyklen. Und man weiss seit langem schon, dass eine grosse Veränderung bevorsteht, wenn die Jahrtausendwende unserer Zeitrechnung erreicht ist. Dann würde alles Bisherige zum Stillstand kommen und sich auf natürliche Weise erneuern.
Was Essenz hat und lebendig ist, wird dann bleiben und kann in den Neubeginn hinein mitgenommen werden. Die Phase jedoch, in der die Spreu vom Weizen getrennt wird, ist mitunter kritisch und kann chaotisch verlaufen – vor allem, wenn die Mehrheit der Menschen an der Spreu festhält ohne zu merken, dass man davon niemals genährt sein wird.
Jetzt ist der Anfang längst schon da und es ist eine Frage der inneren Haltung, welche Perspektive für uns die treibende Kraft sein wird: das mitunter schrille und “ver-zweifelte” Ende oder der leise Anfang. Beides sind Pole derselben Realität und beide brauchen unsere Aufmerksamkeit. Während das eine jedoch nach und nach unser Loslassen braucht, kann im anderen bereits kreativ geschaffen werden.
Und es gibt da einen speziellen Bereich in den Menschen. Das ist der, den die Machthaber am meisten fürchten. Im Zentrum ihres Körpers, in ihrem Herzen, brennt ein Feuer oder zumindest glost dort die Glut. Um zu verhindern, dass dieses Zentrum der menschlichen Macht aktiviert wird – und das womöglich noch in vielen gleichzeitig – wurde all das aufgebaut, was sich uns jetzt als das perfekte Überwachungsnetz präsentiert.
Verglichen mit der Macht der menschlichen Herzen ist diese Technologie jedoch “tot” und sie ist es auch im wahrsten Sinne des Wortes. Sie besteht aus Nullen und Einsen, die freilich in der “kosmischen Mathematik” einen wichtigen Stellenwert haben. Doch auch davon sind diese virtuellen Zahlen nur eine Nachahmung und niemals lebendig. Sie bringt deshalb “den Tod” über alles. Und ihre Frankenstein-Schöpfer sind Meister des Totenkults.
Das sollten wir im Hinterkopf behalten, wann immer wir irgend etwas davon anwenden und wann immer wir in die Gefahr geraten, diesen “robotischen Kreaturen” zu vertrauen oder sie gar als unsere Freunde, Helfer, Meister… zu betrachten und anzureden. Ihre Gefahr liegt weniger darin, dass sie rein technisch sind und alles nur simulieren, sondern die liegt noch viel tiefer. Und das ist tatsächlich eine existentielle Bedrohung für die Menschheit. Geht diese Falle einmal zu, kann es sehr lange dauern, bis sie sich davon wieder befreien kann.
Ganz in der Nähe hier wird gerade eines dieser unsäglichen Rechenzentren gebaut. Mittlerweile lässt man die Bevölkerung wissen, dass es eines der grössten in Europa werden soll. Jeder bisherige Schritt war verbunden mit Verschleierung, Manipulation, Hintergehung. Und es ist auch der “sauberste Fluss Europas”, der dort hineingeleitet werden wird, um dann das Werk mit einer deutlich höheren Temperatur und energetisch zerstört zu verlassen – abgesehen von einer massiv erhöhten Umgebungstemperatur in einem sehr weiten Umkreis.
Beim blossen Vorbeifahren an dieser monsterhaften Baustelle wird man von einem erschütternden Grauen erfasst. Langsam scheinen die Menschen zu erwachen und zu bemerken, dass man die Machthaber des Landes gekauft hat… und dass sich das Leben in diesem Grossraum bald tiefgehend für sie verändern wird. Den Preis dafür zahlen natürlich die betroffenen Menschen – wie immer. Und das ganze Land wird hier für seine eigene Total-Überwachung zahlen.
Aber wir haben jetzt auch die grosse Chance, wach zu werden… und wir haben die Macht, uns dagegen zur Wehr zu setzen. Der alte Todeskult erhebt sich noch einmal mit seinen dunklen Ritualen und seinen Baumeistern. Dieses Mal macht er es ganz ohne Masken. Er zeigt also sein wahres Gesicht, das erschreckend sein kann. Doch es ist gut so, dass wir ihm nun Aug in Auge gegenüber stehen und klar sehen können, worum es geht … statt es wie bisher nur zu erahnen.
Und wir Menschen haben ein Gespür dafür, was gut und richtig für uns ist – ausser, wenn wir anderen oder einer leblosen Technologie die Macht über uns einräumen. Dann werden wir es für eine Weile verlieren. Doch es kommt immer der Zeitpunkt, an dem sich etwas in uns regt und uns auffordert, uns vom Unwahren und Unechten zu distanzieren.
Unzählige Menschen stehen nun in diesem Durchgang … der sie von der ewigen Wiederholung des ewig gleichen Dramas ent-bindet und sie hineinführt in etwas Neues – wenngleich es für sie zunächst unbekannt und deshalb beängstigend sein mag. Wir alle tragen diesen Sensor in uns, der uns aufmerksam macht und uns die Richtung weist. Und die geht immer hin zum Leben.
Der Zerfall des Alten, das zu einem grossen Teil recht zerstörerisch war, ist seit einer Weile schon im Gange. Und in diesem Ende liegt ein Anfang, der dieses Mal seinesgleichen sucht – einer, der den Planeten auf eine völlig andere Stufe heben wird. Wo sich Ordnungen und Welten auflösen, zeigt sich Chaos. Aber wir müssen daran in keiner Weise leiden, genauso wenig wie wir leiden müssen, wenn sich irgendwo das zeigt, was wir “den Tod” nennen. Das alles ist zwar ein Ende, doch es trägt immer den Keim des Neubeginns in sich.
Solchermassen zeigt sich das Leben – während das, womit die Erde über lange Zeit überzogen worden ist, einen Todeskult darstellt, der eben nur Totes hervorbringen kann. Das ist der zentrale Unterschied und es ist verbunden mit dem, was wir in uns tragen: das Feuer des Herzens. Das menschliche Herz ist ein mächtiges Kraftzentrum, dessen Ausstrahlung weit über das hinausgeht, was sich unserem Auge zeigt.
Erst recht ist es keine Pumpe und auch kein Ersatzteil, das man einfach von einem Körper in einen anderen hinein verpflanzen kann. Das Lebensfeuer eines Menschen in den Körper eines anderen Menschen hinein zu setzen ist eines der grössten Verbrechen der Medizin. Die freilich entstammt eben dem Totenkult… und aus dessen Sichtweise ist es verständlich. Das gilt auch für alle anderen Organe, für Blutspenden und ähnliches. Und die Menschen haben wenig Vorstellung davon, was in dieser Hinsicht “zwischen den Welten” und zwischen dem sogenanntem Spender und Empfänger geschieht. Es ist Kannibalismus und zerstört die Seelenkraft.
Indem wir heimkehren in die Kraft unserer Herzen, werden wir diese alte Welt verlassen… mit allem, was sie uns “zu bieten” hat. Selbstermächtigung ist dabei der Schlüssel hin zu unserer Meisterschaft, die wir nun ohne Wenn-und-Aber antreten müssen. Es liegt an uns, wieviel Macht wir “dem Ende” einräumen wollen.
Genauso liegt es an uns, ob und wie wir inmitten des bestehenden Chaos, des Zerfalls und der wirbelnden Stürme unsere Oase der Ruhe, des Gleichmuts und der Zufriedenheit erschaffen und gestalten werden. Der Anfang ist gemacht und bereits sichtbar – und wir können darin Mitschöpfer im Werden einer neuen und lebendigen Welt sein. Ein aufregendes Abenteuer hat begonnen…
Copyright: Magda Wimmer – https://inner-resonance.net
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