An all die Dickköpfe, die Skeptiker, die Erschütterten und Aufgewühlten – und an all jene, die den Sprung noch nicht ganz gewagt haben, dem Wissen ihres eigenen Herzens die Führung in ihrem Leben anzuvertrauen.
Ihr fragt euch vielleicht: Warum all dieses „Licht- und Liebesgedöns“, das auf so vielen Facebook-Seiten auftaucht – auch auf dieser hier?
Warum all diese warmen, wohligen Gefühle und der Feenstaub?
Warum die Engel, das Heilige, das Sakrale und das Göttliche?
Nun, viel zu lange – tatsächlich seit Äonen – haben wir uns selbst zum Schweigen gebracht und aus Angst nicht einmal gewagt, solche Dinge auszusprechen.
Viel zu lange haben wir uns selbst Fesseln angelegt – aus Angst vor Ablehnung oder aufgrund der geradezu absurden Vorstellung, die Menschen seien noch nicht bereit.
Nicht bereit zu hören, wie wunderschön, kostbar und geliebt sie sind?
…… Unsinn! … Papperlapapp!
Es hilft ungemein, unsere eigene Liebesfähigkeit in unserem Körper zu bekräftigen und sie laut auszusprechen. So können wir uns aus dem Gefängnis – ja, der Hölle – der Angst befreien, überhaupt an Liebe zu denken oder liebevolle Gedanken auszusprechen.
Das gehört zu unserer eigenen Befreiung.
Es ist ein Teil unseres Weges, uns vom Herzen führen zu lassen.
Es ist also völlig in Ordnung, den Knebel abzunehmen und wieder zu sprechen.
Und wenn all dieses Reden über Liebe nichts für dich ist, dann versuche zumindest, dich nicht daran zu „verschlucken“ – und vor allem: Bring dich nicht selbst wieder zum Schweigen, wenn wir voller gemeinsamer, befreiender Freude unsere Liebe zu uns selbst und zum Leben zum Ausdruck bringen.
Keine Geheimnisse mehr.
Kein Verstecken mehr.
Die eigene Lebensfreude nicht länger kleinhalten, nur damit andere sich dadurch nicht verunsichert fühlen.
Sich offen und frei auszudrücken, ist ein wesentlicher Akt der Selbstliebe.
Liebe ist, was ich bin.
Und ich muss ich selbst sein, um frei zu sein.
Ergibt es wirklich Sinn, dich auf einer Facebook-Seite so zu zeigen, wie du bist, während du beispielsweise gleichzeitig dafür sorgst, dass deine Familie oder bestimmte Freunde nicht sehen können, wer du wirklich bist?
Ist vielleicht die Zeit gekommen, die alten Ängste noch einmal anzuschauen, durch sie hindurchzugehen und dich ganz zu zeigen?
Zum ersten Mal öffentlich deine Liebe auszudrücken, wird deinen Mut herausfordern. Denn du musst dich dabei auf das Gefühl deiner eigenen Verletzlichkeit einlassen.
Doch nach und nach kann daraus etwas entstehen, das auch von Angesicht zu Angesicht selbstverständlich wird …
Vielleicht sogar ein tägliches, herrlich verrücktes Umarmungsfest auf der Straße?
Und irgendwann wird eine Zeit kommen, in der wir gar nichts mehr sagen müssen, weil es selbstverständlich geworden ist.
Denn Liebe ist – und wird – der grundlegende Gefühlston all dessen sein, was wir sind.
Leuchtet weiter, ihr mutigen Herzkrieger.
Ich liebe euch so sehr.
PS: Natürlich gibt es unendlich viele Möglichkeiten, eure Liebe und Liebesfähigkeit zu teilen, ohne sie unmittelbar mit Worten erklären zu müssen.
Genau deshalb sage ich:
„Leuchtet weiter.“
Denn man kann es sehen. Man kann es spüren.
Und unter den Tausenden von Menschen, die im Laufe der Jahre zu mir kamen und um Hilfe baten, gab es keinen einzigen, der es nicht gebraucht hätte, dass ich ihm aus ganzem Herzen sagte:
„Ich liebe dich so sehr.“
Traurigerweise war es für viele das erste Mal in ihrem Leben, dass sie das Gefühl hatten, wirklich GESEHEN zu werden.
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Grafik: „Ich glaube, ich werde wohl niemals erwachsen.
Ich glaube noch immer an Wunder,
an die Liebe
und an gute Menschen.“
Nicky Hamid, Professor of Happiness
