Gedanken 56: Wunderwelt. Magda Wimmer

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In welcher Welt leben wir eigentlich? Ist es das, was wir von aussen präsentiert bekommen oder das, was wir in sie hinein-interpretieren? Ist es, was wir von ihr erwarten? Oder ist es das, was wir für Leben halten und wofür wir bezahlen können? Ist es das, was unserer Meinung und unseren Glaubensmustern entspricht oder das, was unsere Gesellschaft uns als gültig präsentiert und in das sie uns hinein-unterwirft?

  • Während uns “die Welt” tagtäglich ein Feuerwerk von zunehmend unglaublicheren und wahnsinnigeren Dingen und Vorfällen präsentiert…
  • Während die Menschheit ihren Abstieg in die virtuell-künstliche Welt in Über-Lichtgeschwindigkeit fortsetzt…
  • Während wir uns tagtäglich aufgrund von herbei-fabulierten Erzählungen (Narrativen) von der Angstspirale einfangen und fortreissen lassen…
  • Während wir beobachten, wie all das, was uns bisher vertraut war und als normal gegolten hat, unter unseren Fingern zerrinnt…
  • Während uns langsam das Gefühl beschleicht, dass alles sinn-los und “am Ende” ist…
  • Während wir immer mehr erkennen, dass “diese Welt” nie das war, was man uns beigebracht hat…

… dreht sich die aus unzähligen Wundern gewobene Welt mühelos weiter und hält ihre Anmut und ihren Lebensgeist aufrecht, ohne jemals dafür unsere Aufmerksamkeit zu brauchen oder etwas von uns zu fordern. Und sie macht das auch dann noch, wenn jene zerstörerische Kräfte (die sich hier seit Jahrtausenden eingeschlichen haben) versuchen, genau das auf das Heftigste zu bekämpfen.

Der “Lauf dieser Welt” erfolgt klar, hoch-intelligent, ruhig, rhythmisch, pulsierend, elektrisch und elektrisierend, schwingend, planvoll, abgestimmt, konzentriert und ohne, dass wir auf irgendeine Weise einzugreifen hätten. Aber: wir können mit ihr interagieren, uns schöpferisch in sie integrieren und an ihr teilnehmen. Sie bleibt dabei der Ausgangspunkt, der Mittelpunkt und der Endpunkt. Anders, als wir es gelernt haben.

Wir haben die Wahl, ob wir uns von der äusserlich präsentierten Welt ablenken lassen und davon unser emotionales und geistiges Gleichgewicht abhängig machen. Das kann jederzeit kippen und tut es jetzt auch immer mehr. Oder wir können bei allem zuerst einmal eintauchen in die Welt, die voller Wunder ist… welche jedoch nur über den Weg nach innen und über unser Herz wahrgenommen werden kann. In unserem Herzen brennt das Feuer des Lebens (im wahrsten Sinne des Wortes) und nur da gibt es ein Verstehen aller Zusammenhänge und unserer selbst sowie ein schöpferisches Dasein.

Unser Verstand wäre das Werkzeug dazu, doch in der äusseren Welt hat man ihn zum Chef gemacht. Das hat weder ihm noch uns gut getan. Denn er trennt uns von unserer Herkunft, verwirrt unseren Geist, spaltet uns (in uns selbst, untereinander und von der Welt der Wunder) und verursacht eine Menge Angst, weil er vom Ego angetrieben wird. Das ist zwar wichtig, aber es geschieht an der falschen Stelle. Und es bringt uns – sowohl persönlich als auch als Menschheit – in keiner Weise weiter.

Wir bezeichnen “unsere Welt” heute zwar als fortschrittlich, doch gab es Zeiten und Völker, die einen weitaus höheren Lebensstandard hatten, der zudem auf den Grundlagen des Lebens und der Schöpfung aufgebaut war, in Freiheit und Selbstbestimmung. Die heute als erfolgreich getarnte Welt aber unterwirft, rottet aus, manipuliert, betrügt, … um bestehen zu können, weil sie selber keine Kraft hat und kein Leben.

Das verschweigt man uns, damit wir jene Welt, die uns nun schon seit längerem wie eine Droge gefüttert wird, einfach inhalieren. Sie ist zerstörerisch, spaltend, bringt ständig Schuldgefühle hervor und deshalb macht sie uns krank – auf jeder Ebene. Wir weichen jedoch selbst dann niemals ab davon, wenn wir bereits wie Fliegen am Wahnsinn dieser rundherum herbei-fabulierten Un-Wirklichkeit zutiefst festkleben.

Doch wir haben die Wahl, solange in uns noch ein Funke Leben vorhanden ist… und wir können unsere Blicke und unsere Aufmerksamkeit abwenden. Das kostet zunächst vermutlich einiges an Überwindung und das Aufgeben von zahlreichen Bequemlichkeiten. Was wir dabei erhalten, ist jedoch so gross, dass wir (solange wir in des dunkle Loch hineinschauen, das sich “Welt” nennt) es uns kaum vorstellen können.

Wir erhalten dafür eine tiefgehende Ruhe und einen inneren Frieden – mit der Welt, mit dem Leben, mit uns selbst. Daraus folgt, dass wir die Angst vor dem Leben (inklusive dem Sterben) verlieren und die Angst, die Dinge selber in die Hand zu nehmen und zwar ganz. Unser Blick wird dann wieder frei von der Tunnel-Perspektive und wir werden jene Antennen entwickeln, die wir auf natürliche Weise angelegt haben. Genauso werden wir uns wieder erinnern an unsere Macht, unsere Flügel, unsere Freiheit und an das Wunder des Lebens und Seins.

Dann werden wir auch das Wunder sehen, das in jeder Blume, in jedem Stein, in jedem Körper ist. Jeder Schritt, jeder Handgriff, jeder Atemzug genauso wie das Fallen eines jeden Blattes, der durch den Wind verblasende Wüstensand, das Ende eines Tages und sein Neubeginn, der Wechsel der Jahreszeiten, die Macht der Gewässer, der Rhythmus der Natur – all das ist ein Wunderwerk. Und es ist einfach da, ohne unser Denken, ohne unser Eingreifen.

Wir können aber in diese wahre Welt eintauchen und mit ihr ein- und ausatmen, sein und nicht-sein, aktiv und passiv-sein, … bis ihr Bewusstsein und unser Bewusstsein EINS geworden ist. Dann wird sie uns inspirieren und wir sie. Wir werden sie durch unsere Dasein nähren wie sie uns. Auch werden wir uns mit ihr ausdehnen, bis wir mit ihr und in ihr wieder zurückkehren zum Ursprung und zur Quelle des Seins.

Dann aber wird es unmöglich sein, uns dahin zu bringen, dass wir noch einmal auf etwas hereinfallen, das so zerstörerisch, so gefährlich und so schwachsinnig ist, wie das, was man die morderne, die digitale und virtuelle Welt nennt. Es ist tatsächlich eine eigene Welt und man kann sich in ihr verlieren oder aus ihr herausgehen. Sie zerstört unsere Sinne, unseren Geist und unser kollektives und individuelles Gedächtnis. Wir habe bereits Generationen an sie verloren… und aller Wahrscheinlichkeit nach gehören wir selber dazu.

Aber es ist nie zu spät. Und wir können diese Erfahrungen nutzen, um den Unterschied zu erkennen zwischen dem lebendigen Leben und einem innerlichen Abgestorben sein. Wir können heraussteigen und aus dem Desaster ein Weltenwunder gestalten… indem wir unsere Welt wieder vereinen mit allen Welten, die momentan getrennt voneinander vor sich hinkämpfen und ihre Kräfte sinnlos verausgaben.

Wunder sind keine vorgegebenen Tatbestände, sondern es ist der Geist, den wir in etwas hineinlegen – auf dass es (für uns) zu etwas Besonderen wird. Auf diese Weise können wir jeden Augenblick und jede Situation als etwas Wundervolles gestalten. Das sind keine Wunder, die von jemand anderen oder gar von einer Institution (wie die Kirche, der Staat…) anerkannt werden müssten.

Diese Art von Wundern jedoch ist inspirierend, begeisternd und sie motivieren zur Nachahmung. Millionen von Wunderwelten, die wir entdeckt und selber gestaltet haben, werden (dem kosmischen Gesetz der Resonanz entsprechend) irgendwann auch zusammen-finden und eine gemeinsame, unendliche Welt der Wunder hervorbringen. Und sie tun es bereits.

Gerade in den letzten Wochen haben sich Kraftplätze geöffnet, die bisher verschlossen waren, weil sich “die Ratten” (oder das, was wir heute “die Elite”) nennen, dort eingenistet hatten. In Österreich gibt es zum Beispiel Höhlensysteme, die ein ganzes Bundesland unterirdisch tragen. Und sie geben jetzt ihre Erinnerung frei… während besagte Spezies versucht, sich überall Bunker zu bauen, die sie vor dem Untergang retten sollten.

An bestimmten Orten haben diese alten Höhlensysteme Öffnungen “nach oben”, sogenannte dimensionale Öffnungen. Manche waren bisher verschlossen, damit keiner darauf zugreifen kann, andere waren offen, jedoch nur von jenen erreichbar, die eine entsprechende Schwingung hatten. Seit das Schiff (der Macht) zu sinken begonnen hat, versucht sich der Ratten-Klan über solche Ausgänge einen Fluchtweg hinaus aus dem Planeten zu schlagen. Aber aus ihrer simulierten Totenwelt heraus gibt es diesbezüglich keinen Weg für sie.

Wir Menschen aber haben Zugang zu diesen Kraftplätzen… und zwar über unseren inneren Kraftplatz, der entsteht und belebt ist, wenn wir die Wunder dieser Welt (unserer Welt) und des Lebens tagtäglich mit-erschaffen und feiern. Die kommenden Wochen können dafür eine wunderbare Zeit sein – eine, die uns in ungeahnte Höhen führt, während wir uns gleichzeitig in tiefster Ruhe sammeln. Es ist die Zeit, in der die Erde in unseren Breiten ruht und wir es ihr gleichtun können, um unsere Kräfte zu sammeln für den späteren Neubeginn.

Copyright: Magda Wimmer – https://inner-resonance.net/

Originalbeitrag: https://inner-resonance.net/2025/11/30/gedanken-56-wunderwelt/