Merlin: Es hat sich etwas verändert.
Isabelle: Hm. 🙂
Merlin: Du ist deutlich ruhiger geworden.
Isabelle: Endlich, ja.
Merlin: Und da ist immer öfter dieses Lächeln … das eher ein Grinsen ist, wenn ich genauer hinsehe. 😉 Erinnert mich sehr an dich, kurz bevor du zur Erde kamst. Diese durch und durch selbstsichere Haltung. Dieser Mut. Dieses Wissen: Ich kann das schaffen. Die Freude auf die Mission. Die Ruhe, die du ausgestrahlt hast. Weil?
Isabelle: Weil ich wusste, dass ich Licht bin. Und nie etwas anderes sein werde.
Merlin (reißt die Augen auf und hebt die Arme gen Himmel): Halleluja! Alle himmlischen Heerscharen einmal herhören! Haltet ein in eurem Wirken, lasset ab von allem und blaset stattdessen die goldenen Trompeten, auf dass es schalle durch alle Dimensionen – sie hat sich erinnert!
Isabelle: Sind wir wieder gut drauf heute, ja?
Merlin (grinst): Immer doch. Und es ist so schön, endlich wieder DICH zu sehen!
Isabelle: Noch etwas verdeckt, aber ich krieg so langsam ein klares Bild von mir. Hat ja auch lange genug gedauert … Ich bin so langsam wieder ich. Ich bin ich, und ich bin Licht.
Der Satz ist so alt, ich hab ihn so oft gelesen und dachte, ich hätte ihn verstanden: Ich bin ich, und ich bin Licht. So einfach, so simpel. Und so schwer wirklich zu verstehen.
Merlin: Entwicklung geschieht nicht im Kopf, sondern wenn Erfahrung zur Erkenntnis wird. Und wenn für DICH der richtige Moment gekommen ist in DEINER Entwicklung. Dann macht es „klick“, und das Wissen sinkt ins Bewusstsein.
Isabelle: Apropos Zeitpunkt, ich hatte dich schon vermisst, dachte, das sei es jetzt gewesen mit unseren Unterhaltungen. Außerdem hatte mir jemand nach dem letzten Text (Channeling „Der Kampf ist vorbei“) gesteckt, dass das der letzte Satz in einer Serie um Merlin war, die wohl vor ein paar Jahren mal gelaufen ist. Als letzte Zeile sagt da der sterbende Artus zu Merlin: „Der Kampf ist vorbei.“ Und dann ist finito. Da du ja so medienaffin bist, dachte ich …
Merlin (lacht): Ich neige nicht zur Melodramatik.
Isabelle: Gut, dann ist es noch nicht zu Ende. 🙂
Merlin: Nein. Es beginnt! Und wenn wir schon bei Merlin und Artus sind: Camelot steht wieder auf.
Isabelle: Bitte?
Merlin: Euch scheint manchmal gar nicht klar zu sein, was so unglaublich Großartiges so dicht vor euch liegt. Was ihr bald als eure Realität begrüßen dürft. Camelot steht wieder auf.
Isabelle: Camelot?
Merlin (lächelt): Nennen wir es einfach mal Camelot … das doch immer auch eine Idee war. Eine Vision. Eine weiß-goldene Vision. Die jetzt wahr wird und Gestalt annimmt.
Isabelle: Camelot meint die neue Welt?
Merlin: Was war Camelot? Gemeinschaft, Freundschaft, Zusammenhalt und Sicherheit. Gerechtigkeit. Harmonie. Ordnung. Fortschritt. Wohlstand. Freiheit für alle. Eine Insel des Lichts. Ich spreche nicht von einer Stadt mit strahlend weißen Mauern, die keine waren. Sondern von der Vision, die jetzt endlich wieder strahlt und zum Leben erwacht, aus ihrem Traum erwacht, sich streckt und wiederaufersteht. Das Leben auf der neuen Erde.
Nach langer Dunkelheit wird es endlich wieder Licht, hell. Und das ist auch euer Verdienst. Klopft euch auf die Schulter, lächelt oder lacht laut und freut euch darauf, was kommt! Es wird wunderbar. Es wird absolut großartig!
Isabelle: Man kann es wirklich schon fühlen, das Neue liegt nicht mehr nur in der Luft, es durchdringt sie, sickert in jede Ritze und breitet sich aus. Trotzdem hatte ich gerade in der letzen Woche immer wieder „Rückfälle“, in denen ich kurzfristig in leichte Panik verfallen bin. Was, wenn ich mich komplett irre? Was, wenn ich mal lieber schön weiter im System geblieben und geackert hätte wie alle anderen, statt meine Alternativversion zu fahren. Was, wenn diese selbstgewählte Isolation nicht heilsam, sondern gefährlich ist?
Merlin: Eijeijei, das ist ja wie ein Rückfall ins tiefste Mittelalter!
Isabelle: Keine Angst, ich fang mich immer wieder. Es gibt zudem mittlerweile viele, die aussteigen und nicht mehr das Alte nähren, sondern das Neue aufbauen.
Merlin: Jeder kreiert so seine eigene neue, gesunde Zelle. Die sich zu einem neuen Körper zusammenschließen, der die neue Welt bildet.
Du baust Camelot aus Kunst und Farben, andere aus Innovationen, Ästhetik, Heilweisen und so vielem mehr.
Isabelle: Wirklich schöne Aussichten! 🙂 Bis es so weit ist, übe ich, mich auf mich, meinen Kern, mein wahres Selbst zu konzentrieren.
Merlin: Was ist denn auch alles andere? Es sind nur Erfahrungen. Emotionen und so weiter. Nichts Dauerhaftes, nur Botschafter mit kurzer Aufenthaltsdauer, wenn du sie nicht krampfhaft festhältst und am weiterziehen hinderst. Im Idealfall kommen sie kurz zu Besuch, teilen dir etwas mit und gehen wieder. Wenn du sie so siehst, verlieren sie ihren Schrecken.
Sie sind vor allem kein Teil von dir. Stell sie dir wie ein Accessoire vor, das du gewählt hast, vielleicht ein Hut oder ein Schal. Jetzt passt es aber nicht mehr, es kann weg. Aber verändert das deinen Körper? Nein, natürlich nicht. Er verändert sich nicht, nur weil du einen Hut abnimmst. Genauso wenig ändert sich die Tatsache, dass du Licht bist. Durch nichts. Nie.
Isabelle: Das entspannt, entkrampft sofort. Schenkt Sicherheit. MIR kann nie etwas passieren, egal was kommt.
Merlin: DU bist unantastbar. Und daneben: Dir gefällt ein bestimmter Hut nicht? Dann nimm ihn doch einfach ab. Dir gefällt es z. B. nicht, respektlos behandelt zu werden? Dann leg diese Erfahrung wie einen Hut ab – indem du zurückfällst auf dich. Indem du erkennst, dass du göttlich und reines Licht bist. Damit erübrigt sich die Frage nach Selbstwert und Respekt, oder?
Ein anderes Beispiel: Dir gefällt es nicht, im Mangel zu leben und die Cents zählen zu müssen. Ist ja auch äußerst lästig … und so zeitraubend! 😉 Dann lege dieses lächerliche Hütchen auf dieselbe Weise ab und sieh dich danach im Spiegel an. Wie siehst du ohne den Deckel auf deinem Kopf aus? Nicht mehr verkleidet. Wieder wie du selbst.
Isabelle: Also heißt es wirklich: Lass dich zurückfallen auf DICH. Auf deinen Kern. Auf dein wahres Sein. Das vollkommen ist, denn es ist Licht. Immer.
Merlin: Mit diesem Bewusstsein – was soll dir da noch Angst machen?! Was dich in Sorge versetzen?
Wenn du in den Spiegel schaust, erkennst du, dass du zum Beispiel Wohlstand BIST. Immer warst. Nie etwas anderes sein kannst. Das wird nie vergehen oder verloren gehen oder dir genommen werden. Das BIST DU. Punkt.
Isabelle: Das bedeutet, ich kann mir auch die ebenfalls lästige und zeitraubende Manifestiererei sparen.
Merlin: Natürlich, das war eine Hilfestellung, Magie für Anfänger, wenn du so willst. 😉
Es steht selbstverständlich jedem nach wie vor frei, mit brennenden Kerzen in den Händen bei Vollmond dreimal um den Tisch zu rennen, dabei mit den Füßen ein paar Münzen vor sich her zu kicken und lauthals zu chanten: „Die Fülle liegt auf meinem Wege.“ Aber es geht doch deutlich einfacher. Und stilvoller. 😉
Der Punkt ist: Du musst nichts aktiv anziehen durch Chanten, Bitten, Betteln, Tun oder Denken. Sondern: Es fließt dir einfach zu. Wenn dir wieder bewusst wird, WER DU BIST.
Wenn du bei dir bist. Merkst du? DU im Zentrum. DU in DEINEM Zentrum, das hat Macht. DU BIST. ALLES. Punkt.
Isabelle: Jetzt hab ich auch dein Bild mit dem Thron richtig verstanden, auf dem jeder in seinem Königreich sitzt. (Channeling „Erlaube dir, DU zu sein“)
Merlin: JETZT hat sie es verstanden … heilige Heerscharen, wenn ihr noch in der Nähe seid, erbarmt euch meiner! (Lacht)
Es gibt im Grunde nur eine Handvoll echte Wahrheiten, die ihr alle schon gehört habt. Wann sie jeder Einzelne verinnerlicht und sich ihrer wirklich bewusst wird, das hängt von seiner persönlichen Entwicklung ab und geschieht immer zum für ihn richtigen Zeitpunkt. Niemand ist je zu spät dran. Niemand verpasst irgendetwas.
Aber du hast deinen Thron jetzt entdeckt und sitzt bequem darauf?
Isabelle: Jo. Ich bin ich aka schon alles, was ich immer dachte, erst erreichen zu müssen. Alles da. In Perfektion. So einfach?
Merlin: So einfach. Alles Große ist extrem einfach. Einfachheit im Sinne von Klarheit ist ein Kennzeichen von wahrer Größe. Kompliziert und verschachtelt sind nur unausgegorene Konzepte, die noch nicht bis auf den Kern vorgedrungen sind. Der immer einfach und klar ist. Der Kosmos ist geordnet, und Ordnung ist? Klarheit.
Isabelle: Apropos Kosmos: Ich bin ich. Ich bin aber auch Teil von etwas Größerem, das ebenfalls wunderbar und vollkommen ist.
Merlin: Genau. Wie kannst du dich also kleinmachen? Du beschmutzt das Große dadurch, negierst seine Vollkommenheit, und das wollen wir doch nicht! 😉
Isabelle: Gut. Bei allen Gedanken um Größe und Vollkommenheit, die schon da sind, muss man aber zugeben, dass es grade schon etwas sehr ruckelig ist.
Merlin: Im Moment fühlt es sich für viele insgesamt etwas „wobbly“, sehr wackelig und instabil an, es ruckt und bebt. Zum einen weil es gerade chaotisch ist mit dem Übergang von alter auf neue Welt. Aber welcher Umbau ist das nicht? 😉
Isabelle: Du spielst das grade ein bisschen runter, oder? Das Bild sieht aus wie ein Endzeitszenario.
Merlin: Was würde es euch bringen, wenn ich sagte, dass die alten Energien krachend in sich zusammenfallen und dabei ein gewaltiges Getöse veranstalten, das ohrenbetäubend wäre, wenn ihr es hören könntet? Die alte und die neue Welt existieren momentan parallel, und da ist es zielführender, dem dunklen Bild den Rücken zuzukehren und deinen Fokus, sprich deine Energie, auf die neue Energie zu legen, die schon vieles erhellt.
Der Kampf ist wirklich vorbei, das Licht hat gesiegt. Es gibt absolut keinen Grund, sich Sorgen zu machen oder dem Untergang des Alten mit einer Tüte Popcorn im Arm von Anfang bis Ende beizuwohnen. Eure Energie ist stark, und worauf ihr sie richtet, das wird gestärkt. Daher empfehle ich, den Fokus auf die neue Welt zu legen.
Isabelle: Du hast gesagt, „zum einen“ fühlen wir uns gerade ziemlich durchgeschüttelt, weil die Energien quasi clashen. Wahrscheinlich bekommen wir auch so einiges aus dem Feld mit. Und zum anderen?
Merlin: Zum anderen balanciert ihr euch selbst noch aus, versucht, eure Mitte stabil zu halten.
Isabelle: Im Moment steh ich tatsächlich öfter noch wie mit ausgestreckten Armen da und versuche, die Balance zu halten. Aber ich merke auch immer öfter, dass feine, sehr subtile Impulse, ganz sachte Schubser kommen. Ich muss noch genau hinhören, sie sind leise, sanft, nie drängend, sondern eher wohlwollende Angebote. Aber wenn ich mich daran halte, finde ich meine Balance. Ich bin dann auf der richtigen Spur, ausgerichtet.
Merlin: Die Seele (kehrt zurück und du kannst sie immer besser hören. Sie kehrt übrigens mit ihren Farben zurück, die du ja auch schon wahrgenommen hast.
Isabelle: Die haben mich ziemlich überrascht, wenn ich ehrlich bin. 😉
Merlin: Das ist dein wahres Selbst, gewöhn dich dran. 😉 Die Stimme der Seele ist noch leise, aber sie wird deutlicher werden, je mehr du ihr zuhörst und dich auf sie einstimmst.
Ihr seid schon sehr stabil und sicher. Steht weiter ruhig und aufrecht. Strahlt aus, was euch ausmacht: Mut und Stärke. Absolute Sicherheit. Ihr wankt nicht. Das ist eine fundamental wichtige Qualität in dieser Phase.
Indem ihr das tut, findet ihr selbst zu eurer Stabilität und helft gleichzeitig anderen, die ihre Orientierung im Tumult verloren haben.
Also: Nehmt den lächerlichen Hut ab, wenn ihr ihn noch tragt. Leuchtet und tragt ein Lächeln im Gesicht. Alles ist gut. Und es wird noch viel, viel besser! 🙂
Isabelle: Haben wir ein passendes Lied für die aktuelle Botschaft?
Merlin: Wir nehmen „A Sky Full Of Stars“, in der symphonischen Version.
(singt)
‚Cause you’re a sky full of stars
‚Cause you light up the path
′Cause you get lighter the more it gets dark[1]
Wir sehen euer Leuchten – und lasst mich euch sagen: Es ist atemberaubend.
In Liebe. Merlin.
[1] Weil du ein Himmel voller Sterne bist. Weil du den Weg erhellst. Weil, je dunkler es wird, du nur umso heller leuchtest.